Profilbild von WriteMeANovel

WriteMeANovel

Lesejury Star
offline

WriteMeANovel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit WriteMeANovel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2025

Realistischer Klinikablauf mit schwieriger Protagonistin

No Cure for Love
0

Die 24-jährige Ellen hat große Ziele, sie möchte einen Doktortitel und dann in die Forschung gehen, so wie es auch ihre Mutter getan hat. Doch bevor sie sich darum kümmert, fängt sie in einem Provinzkrankenhaus ...

Die 24-jährige Ellen hat große Ziele, sie möchte einen Doktortitel und dann in die Forschung gehen, so wie es auch ihre Mutter getan hat. Doch bevor sie sich darum kümmert, fängt sie in einem Provinzkrankenhaus an, wo sie Patienten betreut. Sie möchte strukturiert arbeiten und sich von nichts ablenken lassen. Doch dann trifft sie auf ihren neuen Kollegen Timo, der ihr gleich helfen will und sie damit so richtig auf die Palme bringt. Und obwohl sie kein Interesse an einer Beziehung hat und er am liebsten gleich Kinder haben möchte landen sie im Bett. Dies führt dazu, dass der zielstrebigen Ellen und dem jungen Kollegen auf der Arbeit ein gewaltiger Faux-Pas passiert und alles woran Ellen gearbeitet hat, auf der Kippe steht.

Medizinische Bücher habe ich erst sehr wenige gelesen und da dieses von einer Autorin geschrieben wurde, die selbst Ärztin ist, wollte ich es lesen. Dank einer Leserunde auf Lovelybooks.
Ellen hat es mir als Protagonistin nicht leicht gemacht und so wurde sie mir im ganzen Buch nicht sympathisch und ich hab mehrmals den Kopf geschüttelt, da ich ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Ihre anfängliches Pflichtbewusstsein wirft sie aus dem nichts über Bord, und handelt nicht nachvollziehbar für ihren Charakter. Auch im Verlauf des Buches konnte ich nicht verstehen warum sie so handelt. Besonders am Anfang wirkte sie sehr kalt und eingebildet.
Timo dagegen ist das komplette Gegenteil. Er ist warm, liebevoll und ein Familienmensch. Er möchte helfen, wenn er kann, so dass er der perfekte Mann zu sein schien. So mochte ich ihn von Anfang an gerne, doch irgendwann dachte ich, er müsste sie endlich mal wehren.
Die Liebesgeschichte war für mich nicht greifbar, denn ich konnte die Gefühle nicht nachvollziehen.
Der Klinikalltag wurde, durch den Beruf der Autorin gut dargestellt und auch an Fachbegriffen wurde nicht gespart, was das ganze noch realistischer gemacht hat. So konnte man sich einen guten Überblick verschaffen, was in einer Klinik so abgeht. Die Handlung verläuft relativ ruhig, bis es zum Drama kommt und vieles auf einmal passiert. Und besonders eine Szene für mich unrealistisch war. Bei einem Thema hätte ich mir Details gewünscht, da nie aufgeklärt wurde, was dahinter steckte. Der Schreibstil war angenehm, denn das Buch lässt sich gut lesen und auch die Personen und Orte konnte ich mir vorstellen.
Für mich punktet das Buch mit dem sympathischen Protagonisten und dem realistischen Ablauf in einer Klinik. Durchs Ellens Art, mit der ich nicht warm wurde und die mir nicht sympathisch war, hat das Buch es mir etwas schwer gemacht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2025

hatte mir etwas mehr erwartet

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
0

Vor zehn Jahren hat Rebecca der Kleinstadt Vallentine den Rücken gekehrt, doch als ihre Großmutter stirbt muss sie zurück.
Zusammen mit ihren besten Freundinnen, den Bookish Belles, möchte sie die Bibliothek ...

Vor zehn Jahren hat Rebecca der Kleinstadt Vallentine den Rücken gekehrt, doch als ihre Großmutter stirbt muss sie zurück.
Zusammen mit ihren besten Freundinnen, den Bookish Belles, möchte sie die Bibliothek renovieren, die mit der Zeit in die Jahre gekommen ist. Aber zuerst braucht sie einen Job. Diesen findet sie schnell bei der Gazette. Doch die Zeitung ist klein, schreibt nur rote Zahlen und der Chefredakteur ist schlecht gelaunt und glaubt alles besser zu wissen. Zu allem Übel ist ihr Chef attraktiv und zudem ihr neuer Nachbar.

Die neue Reihe von Kelly Moran hat mich mit dem Titel gleich auf sich aufmerksam gemacht und ich war gespannt was mich erwartet.
Ich hatte mir ein Buch erwartet, das als Thema, Bücher, Bibliotheken und lesen beinhalten würde, was es nur zum Teil war. Die Bibliothek spielt eine kleine Rolle und Rebeccas Job bei der Zeitung nimmt viel Raum in der Geschichte ein. An buchigen Themen war es das dann schon.
Rebecca fand ich sympathisch und man erfährt wie sie aussieht, aber ich hab die Personen nicht wirklich zu fassen bekommen. Man erfährt etwas über ihre Familie und ihre Freunde, aber das Buch hat mich nicht so wirklich abholen können.
Ebenso bei Graham, den ich mir optisch vorstellen konnte und dessen erste Auftritt nicht so wirklich sympathisch war. Umso schöner war es seine Entwicklung zu sehen. Ich mochte, dass er zwar der Chef war, aber trotzdem auf Rebecca gehört hat.
Als tolle Abwechslung empfand ich das Südstaaten Feeling. Mit den Redewendungen hat Kelly Oram mich ein paar Mal zum Schmunzeln gebracht, da diese Sprüche etwas ganz neues für mich waren.
Das Buch ließ sich gut lesen, aber mir hat etwas gefehlt, damit ich wirklich in der Geschichte drin versunken wäre. Bei dem Titel hätte ich mir mehr über die Renovierung der Bibliothek erhofft. So fand ich das Buch gut für Zwischendurch und ich habe es auch gerne gelesen, inhaltlich fand ich es ein bisschen enttäuschend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2025

nicht empfehlenswert

Lessons in Faking
0

Nach dem tragischen Tod ihrer Eltern hat Athalia Pressley auch noch das Gefühl ihren Bruder Henry verloren zu haben. Immer mehr zieht sich ihr Zwillingsbruder zurück und ist nur da wenn es Ärger gibt. ...

Nach dem tragischen Tod ihrer Eltern hat Athalia Pressley auch noch das Gefühl ihren Bruder Henry verloren zu haben. Immer mehr zieht sich ihr Zwillingsbruder zurück und ist nur da wenn es Ärger gibt. Als ihre Noten in Statistik schlechter werden bekommt sie einen Tutor an die Seite gestellt. Dylan McCarthy Williams ist Henrys größter Feind im Fussball und als er das erfährt schenkt er seiner Schwester endlich die Aufmerksamkeit die sich sich gewünscht hat. Ein Plan muss her und so entschließt sich Athalia McCarthy als ihren Fake Boyfriend vorzustellen.



Das Buch stand auf meiner Wunschliste und als ich es im Buchladen sah, hat es mich angezogen.
Ich dachte die ganze Zeit, dass die Charaktere auf der High School sind, denn sie verhalten sich wie Teenager, maximal 17/18 hätte ich die geschätzt. Als gegen Ende Dylans Alter (23) erwähnt wurde, war das der beste Plotttwist im Buch. Ich konnte es nicht glauben.
Ich fand die Geschichte, obwohl ich Fake Dating nicht so schlecht finde, etwas langweilig und es ist auch nicht viel hängen geblieben. Die ganze Zeit über hat Athalia Dylan mit dem Nachnamen angesprochen, was irgendwann sogar der besten Freundin auf die Nerven ging. Irgendwann hat es mich auch gestört, vor allem weil auf den letzten Seiten plötzlich „Dylan“ stand und ich mich gefragt habe wer das ist.
Der Schreibstil und die Geschichte war sehr leicht und jugendlich geschrieben, was ich dieses Mal nicht unbedingt positiv fand. Es wurde oft mitten in Sätzen „…“ benutzt, was mich bei manchen Sätzen sogar rausgebracht hat, weil es nicht gepasst hat, es war wirklich oft.(z.B.: Ich wurde...rot.) Zudem hat die Protagonistin beziehungsweise zwei „Ticks“: Athalia schnalzt ständig, ich weiss nicht wie oft die das macht aber ich fand es nervig. Viel schlimmer fand ich, dass sie (oder die Freundin) ständig stöhnt. Nicht mal als genervt oder passenden Szenen, sondern in normalen Gesprächen.
Auch die Geschichte an sich ist bei mir nur stückchenhaft hängengeblieben. Mir fehlte etwas das mir das ganze Lebendig gemacht hat, ein Twist. Die Geschichte um die Freundin von Athalia fand ich klischeehaft, es war einfach da um das Thema einzubringen, so kam es mir vor.
Die Reihe werde ich so nicht verfolgen und ich kann das Buch auch nicht empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2025

irgendwie hab ich es nicht gehasst

Easton High 2: Dear Heart I Hate You
0

Als Dia sich als Haussitterin bewirbt, dachte sie eigentlich sie hätte das Haus für sich, doch der Sohn des Eigentümers wohnt dort. Finn ist arrogant, gemein und die beiden können sich so gar nicht leiden. ...

Als Dia sich als Haussitterin bewirbt, dachte sie eigentlich sie hätte das Haus für sich, doch der Sohn des Eigentümers wohnt dort. Finn ist arrogant, gemein und die beiden können sich so gar nicht leiden. Doch Dia braucht den Job und so hält sie durch. Finn ärgert sie wo er nur kann. Und obwohl Dia ihn nicht ausstehen kann, hat er irgendwas an sich, das sie anziehend findet.

Bei diesem Buch weiß ich nicht so richtig wie ich das gelesene in Worte fassen soll.
Finn fand ich im ersten Band schon nicht sympathisch was meine Freude auf Band 2 gedämpft hat. Warum ich das Buch doch okay fand und es nicht gehasst habe kann ich nicht erklären. Finn war einfach arrogant und kümmert sich null um andere Menschen. Er war besessen davon Dia‘s erste Male zu bekommen und bei manchen Szenen und Äußerungen dachte ich, ich hätte mich im Genre vergriffen.
Wie Dia ihren Job behalten hat und warum sie nicht die Beine in die Hand genommen hat, kann ich mir nicht erklären. Finns Gefluche ging mir auf die Nerven und mit der Zeit hat sich Dia das abgeschaut.
Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Trotz des Fluchen und der ungesunden Beziehung der Protagonisten bin ich gut durch das Buch gekommen. Das Ende kam sehr überraschend, mal sehen was Band 2 von Dia und Finn bringt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2024

Der Funke ist nicht ganz übergesprungen

New Wishes
0

Rebecca arbeitet eigentlich in einem Community Center, doch ihre letzte Handlung kam dort nicht gut an und so wurde sie beurlaubt. Dann erfährt sie, dass ihr Vater ausgerutscht ist und im Krankenhaus liegt ...

Rebecca arbeitet eigentlich in einem Community Center, doch ihre letzte Handlung kam dort nicht gut an und so wurde sie beurlaubt. Dann erfährt sie, dass ihr Vater ausgerutscht ist und im Krankenhaus liegt und somit nicht in Green Valley aushelfen kann. Kurzerhand macht sich Rebecca auf den Weg nach Hause. Doch als sie dort ankommt und es sich in ihrem Zimmer gemütlich machen möchten, trifft sie auf einen halbnackten Kerl, der behauptet dort zu wohnen. Ohne ihr Wissen hat ihre Mutter den kanadischen Eishockey Trainer ihres Bruders in ihrem Zimmer untergebracht.

Erst vor kurzem habe ich den letzten Band der Reihe beendet und so waren noch viele Details präsent, so habe ich die Wiederholungen der Geschichte ein bisschen als Lückenfüller empfunden.
Ich hab gut ins Buch gefunden, und fand die Eröffnungsszene gut gewählt.
Rebecca fand ich nett und sympathisch, äußerlich blieb sie für mich jedoch blass und ich hab nicht wirklich ein Bild von ihr bekommen. Ihre Angst vor Eis beziehungsweise die Erinnerungen, dass sie einmal eingebrochen ist fand ich zu schnell abgehandelt.
Leo mochte ich gerne. Ich mochte, dass er aus Kanada kommt und auch seine Geschichte hat mir gefallen, denn mit dem Twist hätte ich nicht gerechnet. Allerdings hätten ein paar Seiten mehr seiner Geschichte am Ende gut getan, so wirkte es mehr angerissen als ausgearbeitet.
Ebenso war auch das Ende: Es ging so schnell und endetet mitten in einer Szene. Beim Umblättern war das Buch dann zu Ende.
Die weihnachtlich Atmosphäre war schon, aber auch da hat mir so das wirkliche gefehlt, das heimelige. Es gab ein paar typische Aktivitäten, aber so ganz ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Insgesamt fand ich das Buch nett, mit sympathischen Charakteren, aber es hat mir persönlich nicht so gut gefallen wie die ersten Bände oder die andere Reihe der Autorin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere