Grosse Erwartungen, leeres Ende
Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)«Four Secrets to Share» ist der vierte Band der Breaking Waves-Reihe von Kristina Moninger und nicht unbedingt das Stärkste.
Wir kehren zurück auf die atmosphärische Insel vor South Carolina, an den Ort, ...
«Four Secrets to Share» ist der vierte Band der Breaking Waves-Reihe von Kristina Moninger und nicht unbedingt das Stärkste.
Wir kehren zurück auf die atmosphärische Insel vor South Carolina, an den Ort, der für Avery, Isabella, Odina, Lee und Josie einst vom Surfer-Paradies zum Albtraum wurde.
In diesem Band steht Lee im Mittelpunkt, deren Perspektive in einem Wechselspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Lee kämpft in diesem Teil nicht nur mit ihren Gefühlen für Parker, sondern auch mit bedrohlichen Schatten aus der Vergangenheit.
Obwohl die Drohungen rund um Josies Verschwinden die Nerven anspannen sollten, wollte der Funke bei mir nicht überspringen. Das lag vor allem an Lee selbst, zu der ich schon seit Band 1 keinen Draht fand. Die Dynamik zwischen den Charakteren litt unter einer frustrierenden Sprachlosigkeit. Das Schlimmste? Das Ende. Anstatt die Puzzleteile zusammenzufügen, liess mich das Buch mit vielen offenen Fragen im Regen stehen. Dass ausgerechnet die lang ersehnte Auflösung so vage bleibt, fühlt sich nach der gemeinsamen Reise wie ein Schlag ins Gesicht an. Ein solider Abschluss sieht anders für mich aus. Schade um das verschenkte Potenzial! Aus diesen Gründen kann ich nur 3 von 5 Sternen geben…⭐️⭐️⭐️