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Veröffentlicht am 25.01.2025

Kann nicht mit Band eins mithalten

A Whisper of Wings
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Lautlos segelte eine Feder durch die klirrend kalte Morgenluft.

Das Cover gefällt mir wieder super gut und passt auch zum Inhalt. Ich finds ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Lautlos segelte eine Feder durch die klirrend kalte Morgenluft.

Das Cover gefällt mir wieder super gut und passt auch zum Inhalt. Ich finds echt schön und auch passend zum ersten Band.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und flüssig zu lesen, ich kam wirklich schnell weiter. Wie auch schon der erste Teil ist das Buch in der dritten Person geschrieben, wobei es sowohl Kapitel aus Smillas als auch aus Gents Sicht gibt.

Der Band spielt ein Jahr nach den Ereignissen aus dem ersten Teil. Smilla ist jetzt die Anführerin der wilden Jagd und zusammen wollen sie die Walküren endlich erledigen. Doch aufgrund neuer Informationen ändert sich ihr Plan und sie müssen sich auf eine gefährliche Reise ins Land der Götter begeben.

Der Einstieg in das Buch ist mir tatsächlich sehr leicht gefallen, weil ich noch viel aus dem ersten Band wusste. Ich kam also wirklich gut rein und habe ich mich auf die Geschichte gefreut. Jedoch hat diese Freude schnell einen Dämpfer bekommen, weil erst nach rund 200 Seiten wirklich was passiert, alles davor ist eher langwierig und nicht sonderlich spannend.

Smilla ging mir hier wirklich sehr auf die Nerven. Sie hat keinerlei Entwicklung durchgemacht und hat bis zum Ende an ihrem Hass Gent gegenüber festgehalten. Immer wieder verschweigt sie ihren Gefährten Dinge um sie zu schützen, wobei das gar nichts bringt und sie sieht ihre Fehler auch nicht wirklich ein. Also für mich war sie unausstehlich, hätte sie einfach mit ihren Freunden geredet, anstatt immer zu schweigen, wäre vieles anders gekommen.

Alle anderen Charaktere, sowohl die alten als auch die neuen, fand ich sehr gelungen. Besonders interessant fand ich die Götter, denn sie sind ganz anders, als man es gewohnt ist.

Für mich war Band eins perfekt. Ich hätte keinen zweiten Teil gebraucht und wäre einfach glücklich gewesen. Vielleicht hat es darum auch so lange gedauert, bis ich das Buch gelesen habe. Der Anfang hat mir dann auch gut gefallen, aber schnell habe ich gemerkt, dass es nicht an den ersten Teil herankommen wird. Meiner Meinung nach zieht sich das Buch viel zu sehr. Es dauert lange, bis wirklich was passiert, bis sie bei den Göttern sind und dann auch bis alles zum finalen Showdown kommt. Dazwischen gab es für mich deutliche Längen, die nur durch Smilla und ihren Hass auf Gent gefüllt wurden. Dadurch spricht sie auch mit der Wilden Jagd nicht über alles und behält Geheimnisse für sich, die irgendwann zurückkommen.

Die Idee an sich fand ich ja gut und es gab auch wirklich gute Stellen, zum Beispiel als sie im Land der Götter waren, den Teil fand ich sehr gelungen. Man lernt ein paar Gottheiten kennen, die man aus der Mythologie kennt und lernt auch mehr über das, was damals passiert ist. Diesen Abschnitt im Buch fand ich am besten. Oder auch das Ende, als dann das große Finale kam, das war auch gut geschrieben, aber alles dazwischen hat sich leider zu sehr gezogen. Was mich in Band eins nicht sonderlich gestört hat, aber hier hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte nicht weiter bewegt. Es gab keine neuen Erkenntnisse, Ideen oder sonst was, es blieb einfach etwas fad.

Schön fand ich aber, dass man viele Charaktere aus dem ersten Band wieder trifft, so auch Leif. Ich konnte ihn nicht leiden, aber jetzt ist er mir doch ans Herz gewachsen. Seine Aussprache mit Smilla fand ich eine der besten Stellen im Buch und ich hätte gerne noch mehr von ihm gelesen.

Im Gegensatz zu Band eins gibt es hier keine epische Liebesgeschichte. Ich hatte nie das Gefühl, dass irgendwo romantische Gefühle aufkamen und das dann ein wichtiger Teil des Buches geworden wäre, klar gab es ein paar Momente, aber nicht so sehr wie in Band eins. Das mag ich tatsächlich sehr gerne und es hat auch zum Rest des Buches gepasst. Eine wirkliche Liebesgeschichte hätte meiner Meinung nach sowieso keinen Platz gehabt und man kann auch verstehen, dass die Gefühle sich bei allen nach einem Jahr stark verändert haben könnten.

Bis zum Mittelteil hat das Buch noch drei Sterne von mir bekommen, aber ich habe immer mehr gemerkt, dass ich mich fast schon zwingen muss es überhaupt in die Hand zu nehmen. Darum habe ich auch relativ lange gebraucht um es zu beenden. Bis zum Ende war es dann eher so, dass ich es nur noch gelesen habe, um damit fertig zu werden.

Das Ende fand ich dann gut, es war spannend, es gab aber nicht ganz so viele Überraschungen wie in Band eins, und es wurde auch nicht plötzlich alles gut. Da bin ich wirklich froh, dass das Buch so geendet hat, wie es war, sonst hätte es einfach nicht gepasst.

Fazit:

Ich bin ziemlich enttäuscht von diesem Band. Den ersten habe ich regelrecht inhaliert und alles daran geliebt und Band zwei konnte da einfach nicht mithalten. Die Geschichte hat sich extrem gezogen, Smilla war unglaublich nervig und hat keinerlei Entwicklung durchgemacht und auch sonst gab es viele Füller, die keinen Mehrwert für die Geschichte gehabt haben. Es tut mir wirklich leid das zu schreiben, aber für mich war es einfach nicht gut, von mir gibt es daher nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 15.06.2024

Ohne Vorwissen sehr verwirrend

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es ist eine allgemein bekannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz einen schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau…

Das ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es ist eine allgemein bekannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz einen schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau…

Das Cover hat mir sofort gefallen, der Style ist genau meines und auch sonst war ich neugierig, da ich Stolz und Vorurteil noch nie gelesen habe.

Der Zeichenstil ist wirklich sehr schön, allerdings konnte ich die Figuren gar nicht auseinander halten und habe sie daher wirklich oft verwechselt. Der Schreibstil ist einfach gehalten, es gibt auch recht wenig Text.

Zu Beginn lernt man Elizabeth und ihre Familie kennen. Ihre Mutter möchte ihre Töchter endlich verheiraten, damit sie ein gutes Leben haben, als dann ein Neuankömmlig den mürrischen Mr. Darcy mitbringt, sind er und Elizabeth sofort auf Kriegsfuß, doch sie begegnen sich immer wieder.

Der Einstieg in die Graphic Novel ist mir wirklich schwer gefallen. Ich konnte die ganzen Charaktere nicht auseinander halten und hab sie auch immer wieder verwechselt. Mit der Zeit habe ich wenigstens ein paar erkannt und es wurde etwas leichter, aber nicht viel.

Elizabeth mochte ich ganz gerne, wobei nicht viel von ihrem Charakter durchkam. Besonders gefallen hat mir ihr Umgang mit ihren Schwestern. Sie unterstützt jede von ihnen bei allem, was sie tun und steht mit Rat zur Seite.

Mr. Darcy fand ich gut gemacht, allerdings gibt sein Charakter noch weniger her als der von Elizabeth. Zuerst ist er abweisend und kühl und dann irgendwann ist er unsterblich verliebt und tut alles, um die Frau zu kriegen. Diese Wandlung habe ich nicht gefühlt und hat auch seine Gefühle kamen für mich zu schnell.

Wenn man die Geschichte schon kennt hat man hier einen klaren Vorteil, ich als Neuling habe mir aber richtig schwer getan in die Geschichte reinzukommen. Es ist schnell klar, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt, da man sofort die Spannung zwischen Mr. Darcy und Elizabeth spürt. Mir persönlich ging aber alles in der Graphic Novel zu schnell. Man geht die Jahreszeiten durch und immer wieder treffen sich die beiden, aber ich konnte keine Entwicklung sehen. Plötzlich waren da einfach Gefühle, die bei mir als Leser aber nicht angekommen sind.

Zwischendurch gab es auch etwas Drama zwischen diversen Figuren, das hat die Geschichte spannender und unterhaltsamer gemacht, wobei mir auch hier die Probleme zu schnell gelöst wurden. Natürlich ist es schwer einen Roman als Graphic Novel rauszubringen, aber wenn man hier keinerlei Vorwissen hat tut man sich richtig schwer und ich würde dann die Graphic Novel nicht empfehlen.

Fazit:

Die Zeichnungen hier sind wirklich gelungen und ich mochte, dass es so farbenfroh war, doch die Geschichte selber hat mich schnell verloren. Ich ging ohne Vorwissen heran und war daher sehr oft sehr verwirrt. Wenn man das Buch kennt ist es sicher einfacher, aber so kann ich Elizabeth und Mr. Darcy nur zwei Sterne geben.

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Veröffentlicht am 09.05.2024

Leider eher langweilig

Prinzessin der Schatten (Royal Legacy 1)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Seit Anbeginn der Zeit leben unentdeckt Vamypre auf dieser Erde.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es strahlt eine Düsternheit aus ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Seit Anbeginn der Zeit leben unentdeckt Vamypre auf dieser Erde.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es strahlt eine Düsternheit aus irgendwie wirkt es schon wie eine Vampiregeschichte auf mich.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich kam schnell voran, nur konnte ich mit den Charakteren keine wirkliche Bindung aufbauen. Man liest zwar aus den Sichten von Fynn, Melody und Ryan, aber so wirklich kennen lernt man sie nicht.

Zu Beginn lernt man Melody kennen, die Prinzessin der Vampyre. Auf der Hochzeit von ihrem Bruder lernt sie Nikolaj kennen, der ihr eine Weltreise anbietet und so brennt sie mit dem Unbekannten durch und hat die Zeit ihres Lebens, während sich ihre Familie und ihre Freunde Sorgen machen.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Zwar gibt es ganz viele verschiedene Namen und ich musste mich erst einfinden, aber das war schnell erledigt. Melody hat Geburtstag und nun nur noch ein Jahr vor sich, bevor sie offiziell erwacht und ein vollwertiger Vampyr ist. Doch davor steht noch die Hochzeit ihres Bruders an. All diese Dinge erfährt man gleich zu Beginn und die Hochzeit ist auch schnell da, somit geht das Buch recht zügig los.

Melody fand ich sehr blauäugig. Sie geht mit einem Fremden mit, sagt niemandem wo sie ist und verbringt ihre Zeit nur mit Nikolaj. Nie kommt sie drauf, dass er vielleicht etwas vorhaben könnte oder gar zu den Bösen gehört. Das fand ich schon recht dumm von ihr, vor allem da sie als noch nicht erwachter Vamypr nicht so stark ist und sich nur schwer selber beschützen kann. Ansonsten ist sie fahrlässig und selbstbezogen.

Ryan und Fynn fand ich ok. Fynn erliegt seinem Herzschmerz und sein ganzer Charakter besteht aus der Liebe zu Melody. Irgendwann ging mir das ziemlich auf die Nerven, denn sonst kann er wirklich nichts. Ryan ist da schon besser, er und seine Frau sind ein süßes Paar und er tut auch noch andere Dinge als sich um Melody zu sorgen. Dennoch, durch seine wenigen Kapitel lernt man auch ihn nicht richtig kennen.

Nikolaj konnte ich bis zum Ende nicht einschätzen, weil es insgesamt nur drei Kapitel aus seiner Sicht gibt. Er wirkt mysteriös und nett, dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass er irgendwas verbirgt und nicht ganz ehrlich ist. So freundlich kann niemand sein, besonders da sich Melody oft wie ein kleines Kind aufgeführt hat.

Das Buch ist ein Spin-off zu einer anderen Reihe der Autorin, was ich nicht gewusst habe, aber ich bin dennoch gut zurecht gekommen. Hin und wieder hatte ich schon das Gefühl, dass mir irgendwas entgangen ist und auch die Verbindungen zwischen den Charakteren wurden nicht immer erklärt, aber insgesamt finde ich, dass man das Buch auch selbstständig lesen kann und die Vorgänger nicht unbedingt kennen muss.

Eigentlich habe ich mich auf ein Vampirbuch gefreut, aber die Tatsache, dass sie Vampyre sind, war nicht wirklich wichtig bis zum Ende. Melody ist auf deinem Roadtrip, hat viel Sex und alle anderen machen sich Sorgen. Auch das Bluttrinken wird nur hin und wieder angesprochen, daher las es sich nicht wirklich wie ein Fantasy-Roman, die meiste Zeit eben nicht. Da fehlten mir einfach die Spannung und dass irgendwas passiert, denn auf der Reise gibt es viel Gerede und einen einzigen Angriff und der wird von Menschen verübt.

Insgesamt fand ich das Buch also recht langweilig, weil nichts passiert. Bei Fynn und Ryan sowieso nicht, die Kapitel lasen sich wie Lückenfüller und bei Melody gibts nur Sightseeing und Nikolaj. Die Liebesgeschichte hat es auch nicht besser gemacht, denn es gibt sie nicht wirklich. Nikolaj und Melody wollen nur Spaß und obwohl sie sich näher kommen merkt man als Leser davon nicht viel, nur hin und wieder eine Andeutung, dass da mehr sein könnte, aber ansosnten ist es reine Lust.

Erst das Ende bringt Spannung mit sich, aber auch nur für die letzten paar Kapitel. Da überschlagen sich die Ereignisse, was mir persönlich dann fasst schon wieder zu schnell war. Ich denke nicht, dass ich den zweiten Band lesen werde.

Fazit:

Ich habe mir eine spannende Vampirgeschichte erwartet und einen Roadtrip bekommen. Es passiert leider gar nicht viel in dem Buch und keiner der Charaktere ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Melody fand ich eher nervig. Das Ende war gut und die Auflösung auch, aber das kann mich nicht dazu bewegen die Reihe weiterzulesen.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Gute Idee mit schlechter Umsetzung

Stadt der Sterne
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Meinung:

Das Cover gefällt mir gut, der Schlüssel spielt eine wichtige Rolle, was ich erst sehr spät begriffen habe, aber danach fand ich das Cover wirklich gelungen.

Der Schreibstil war nicht mein Fall, ...

Meinung:

Das Cover gefällt mir gut, der Schlüssel spielt eine wichtige Rolle, was ich erst sehr spät begriffen habe, aber danach fand ich das Cover wirklich gelungen.

Der Schreibstil war nicht mein Fall, ich konnte mit keinem Charakter eine wirkliche Verbindung aufbauen und durch die komischen Zeitsprünge hat mich die Geschichte selber auch nicht fesseln können. Zwischen zwei Absätzen vergehen manchmal Monate, was ich gar nicht mag.

Mit Violet selber konnte ich mich auch nicht sonderlich anfreunden, manchmal verhält sie sich wie ein bockiges Kind.

Ok, das Buch war eine reine Enttäuschung für mich. Das Cover ist echt schön und auch der Klappentext klingt richtig gut, aber es hat schon mit den komischen Zeitsprüngen begonnen. Zuerst ist Violet noch ein Kind, dann wird sie erwachsen und es vergehen Jahre innerhalb weniger Seiten. Mal ist sie in der einen, dann in der anderen Stadt und man weiß nie, wie viel Zeit jetzt eigentlich vergangen ist. Das hat mich unglaublich gestört. Alexander war ein so blasser Charakter, wie auch alle Everlys, ich mochte wirklich keinen von ihnen. Am Ende bin ich alles nur noch überflogen, weil es so absurd wurde.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

An sich eine gute Idee, aber die Umsetzung war mittelmäßig, das Ende absurd

Curse of the Dark
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz rast, Schweißperlen stehen mir auf der Stirn.

Das Cover hat mir sofort gefallen, ich liebe die Farbe und es schreit einfach ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz rast, Schweißperlen stehen mir auf der Stirn.

Das Cover hat mir sofort gefallen, ich liebe die Farbe und es schreit einfach schon Fantasy. Allein wegen dem Cover habe ich mir das Buch genauer angesehen.

Der Schreibstil war in Ordnung, aber es hat wirklich lange gedauert, bis ich mich damit angefreundet habe. Das Buch ist aus mehrern Sichten geschrieben, jeweils in der Ich-Perspektive, was ich wirklich gut fand. So bekommt man tiefere Einblicke in die Story. Mir haben nur Beschreibungen gefehlt, denn so wirklich konnte ich mir nichts vorstellen.

Zu Beginn lernt man Aila kennen, die in einem Krieg gegen die Kirottu befindet. Als ihr Lager angegriffen wird, flüchten sie zum Lager von Kronprinz Jari. Schnell merken die beiden, dass sie sich voneinander angezogen fühlen, doch es gibt immer noch einen Krieg zu gewinnen.

Der Einstieg in das Buch ist mir unglaublich schwer gefallen. Man wird mit Namen und Begriffen überschüttet und es hat wirklich lange gedauert, bis ich alles zuteilen konnte. Außerdem geht die Geschichte direkt los und man bekommt keinerlei Infos, was überhaupt passiert ist, wer die ganzen Parteien sind und was grundsätzlich abgeht. Ich war also außer verwirrt nur verwirrt.

Aila fand ich in Ordnung, aber so wirklich gemocht habe ich sie nicht. Bei ihr merkt man sehr, dass sie das Chosen-One-Syndrom hat. Immer will sie alles allein machen und begibt sich dafür in Gefahr. Eine wirkliche Charakterentwicklung gab es bei ihr auch nicht und sie blieb das ganze Buch über recht flach.

Jari fand ich da schon besser, bei ihm merkt man wenigstens, dass ihm seine Leute und sein Reich wichtig sind. Er trifft besonnene Entscheidungen und versucht das Richtige zu tun. Als er aber AIla trifft wird er unvorsichtig und will sie um jeden Preis beschützen, was ich ein wenig dämlich fand, da er sie erst ein paar Tage kennt und nur für sie alles aufs Spiel setzt.

In dem Buch geht es eigentlich nur um den Krieg zwischen Jari und den Kirottu. Den Sinn dahinter habe ich bis zum Ende nicht ganz verstanden, aber soll so sein. Die gesamte Handlung spielt sich innerhalb weniger Tage ab, der Krieg selber dauert auch noch nicht lange. Mir kam die Zeitspanne etwas kurz vor, bei allem. Besonders seit sich Aila und Jari kennen, da ging einfach alles so schnell und ich bezweifele, dass in einem Krieg irgendwas so schnell geht wie in dem Buch hier.

Was mich sehr gestört hat waren die gestelzten Gespräche und auch, dass es zufällig immer Leute gab, die Aila helfen konnten. Es gibt eine Dame in dem Lager, die alles zu wissen scheint und Aila damit weiterhelfen kann. Ich fand sie einfach nur komisch, denn wieso sagt sie nicht sofort alles was sie weiß, sondern wartet damit immer, bis es zu spät ist. Mir war das alles zu künstlich aufgebauscht.

Die Liebesgeschichte fand ich in Ordnung, war jetzt aber auch kein Highlight. Ich fands süß, wie Jari mit Aila umging und wie er sich nicht von ihrer Vergangenheit beirren lässt. Seine Einstellung zu dem Thema hat mir wirklich gut gefallen.

Am Ende nimmt die Geschichte dann auch Fahrt auf. Der Mittelteil hat sich etwas gezogen, da nicht viel passiert ist, dafür gibts am Ende viele Enthüllungen und einige Kämpfe, aber insgesamt fand ich das Ende nicht gut. Der Anführer der Kirottu bekommt endlich seinen Auftritt, aber ich fand alles an ihm komisch. Es wirkte nicht, als würde er den Krieg wollen, dann gibt er Anweisungen, die keinen Sinn ergeben und alles wird zu einfach gelöst. Das Ende hat hier wirklich vieles versaut und war echt nicht gut. Zum Glück ist es ein Einzelband und die Geschichte ist abgeschlossen.

Fazit:

Ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut, aber so wirklich anfreunden konnte ich mich damit nicht. Aila blieb das ganze Buch über sehr blass für mich, Jari hingegen mochte ich gerne. Aber die Geschichte selber war oftmals so unlogisch und wurde am Ende einfach nur noch absurd. Von mir bekommt das Buch leider nur zwei Sterne.

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