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Julia05

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Leider nicht ganz meins

Als das Meer uns gehörte
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Nach dem Tod ihres Mannes sucht Tess gemeinsam mit ihrem gehörlosen Sohn Robbie Zuflucht im Küstenort Montauk auf Long Island. Während sie verzweifelt versucht, ihrem Sohn durch seine Trauer zu helfen, ...

Nach dem Tod ihres Mannes sucht Tess gemeinsam mit ihrem gehörlosen Sohn Robbie Zuflucht im Küstenort Montauk auf Long Island. Während sie verzweifelt versucht, ihrem Sohn durch seine Trauer zu helfen, gibt Robbie ihr die Schuld am Verlust seines Vaters. In dieser angespannten Situation begegnen sie einem Meeresbiologen, der auf der Spur eines Blauwals mit einem ungewöhnlichen Gesang ist. Robbie ist tief beeindruckt von dem majestätischen Tier und entdeckt schließlich einen Weg, es im Meer aufzuspüren. Die Begegnung mit dem Wal wird für beide zu einem Wendepunkt: Für Robbie wird sie zum Schlüssel, um sein seelisches Trauma zu verarbeiten, und für Tess zum Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Ein Cover, das eigentlich eine leichte Sommergeschichte erwarten lässt, doch wer den Klappentext liest, merkt schnell, dass dies nicht der Fall ist.

Schon auf den ersten 50 Seiten passiert so viel schreckliches, dass man nur noch Mitleid mit der Protagonistin hat. Und leider hat es mir dann nach 100 Seiten auch gereicht. Das Buch und vor allem der Schreibstil hat in meinem Empfinden so eine Schwere. Ich hatte oft gar keine Lust das Buch zur Hand zu nehmen und habe es dann irgendwann auch liegenlassen und für abgebrochen erklärt.

Vielleicht hätte es mich irgendwann soch noch gecatched, aber als dann der Onkel noch aufgetaucht ist, sind er mir irgendwie zu viele unsympathische Charaktere geworden...

Wirklich schade, da es mir von einer Freundin geschenkt wurde als Empfehlung.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Enttäuschend

Things We Never Got Over (Knockemout 1)
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Naomi flieht aus ihrem alten Leben und landet dadurch im beschaulichen Knockemouth. Eigentlich ist sie dort hin gekommen um ihrer Zwillingsschwester zu helfen, doch die ist schon längst über alle Berge ...

Naomi flieht aus ihrem alten Leben und landet dadurch im beschaulichen Knockemouth. Eigentlich ist sie dort hin gekommen um ihrer Zwillingsschwester zu helfen, doch die ist schon längst über alle Berge und hat ihre elfjährige Tochter zurückgelassen. Als Naomi in Knockemouth ankommt läuft sie direkt dem übellaunigen Knox in die Arme, der jedoch einen Softspot für sie und ihre kleine Nichte zu haben scheint.

Eigentlich habe ich mich echt auf dieses Buch gefreut, da es ja ziemlich gehyped war/ist und viele Elemente vereint, die ich in Büchern liebe. Kleinstadt, Grumpy x Sunshine, he falls first, fakedating usw...
Aber das Buch hat mich echt nicht abgeholt und ich hab mich ständig aufgeregt beim lesen.

Wenn nicht irgendwann im Text gestanden hätte, dass Knox schon Mitte 40 ist, hätte ich es nicht bemerkt. Er benimmt sich nämlich wie ein 20-jähriges Arschloch und Naomis elfjährige Nichte scheint reifer zu sein als Knox.

Wie Knox über und mit Naomi redet würde ich im gerne eine reinhauen. Da fallen dann so aussagen wie: Sie gehört mir, weil "ich habe sie zuerst gesehen"...

Insgesamt ist Knox ein übergriffiges Arschloch, der die geistige Reife eines Teenagers hat. Das wird zwar im Verlaufe des Buches ein wenig besser, aber die Red Flags wehen auch am Ende noch im Wind.
Auf so jemanden kann ich in meinen Büchern gut verzichten, da gibt es genug toxische Männer im echten Leben über die ich mich schon aufregen muss.



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Veröffentlicht am 09.04.2025

Sehr schwach

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Eine Geschichte, die schon hunderte Male erzählt worden ist, vor allem in Weihnachtsfilmen... eine junge Frau kommt in eine Kleinstadt um ein neues Leben anzufangen. Dort trifft sie dann auf einen grumpy ...

Eine Geschichte, die schon hunderte Male erzählt worden ist, vor allem in Weihnachtsfilmen... eine junge Frau kommt in eine Kleinstadt um ein neues Leben anzufangen. Dort trifft sie dann auf einen grumpy Typen, der sich am Ende als die Liebe ihres Lebens herausstellen wird. Alles nichts neues, nur das es im Herbst spielt. Wobe ich davon garnicht sooo viel gemerkt habe, hat mich jetzt nicht gestört die Geschichte im Frühling zu lesen.
Zu Beginn der Geschichte fand ich es ein wenig langweilig und es hat sich gezogen und gegen Ende war es einfach nur noch unnötiger Spice. Ich habe nichts gegen Spice, aber dann sollte er schon irgendwie in der Geschichte verbaut sein und nicht einfach immer und überall sein.
Aber der Schreibstil hat mir immerhin ganz gut gefallen. Und natürlich das Cover

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Große Enttäuschung

Like Fire We Burn
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Vor zwei Jahren hat Aria Aspen verlassen. Damals hat ihr Freund Wyatt sie nach sechs Jahren Beziehung auf einer Party betrogen und sie hat entschieden aus der Stadt zu fliehen. Doch jetzt kehrt sie zurück ...

Vor zwei Jahren hat Aria Aspen verlassen. Damals hat ihr Freund Wyatt sie nach sechs Jahren Beziehung auf einer Party betrogen und sie hat entschieden aus der Stadt zu fliehen. Doch jetzt kehrt sie zurück um ihrer kranken Mutter mit dem Bed and Breakfast zu helfen. Doch in der kleinen Stadt Aspen kann man sich nicht ewig aus dem weg gehen und sie muss sich Wohl oder Übel mit der Vergangenheit und somit auch mit Wyatt auseinandersetzen...

Ich habe letzte Jahr "Like Snow we Fall", den ersten Band der Winter Dreams Reihe gelesen und geliebt. Daher habe ich mich sehr auf "Like Fire we burn" gefreut. Doch ich wurde leider sehr enttäuscht und weiß gar nicht wo ich anfangen soll...

Eigentlich mag ich Second Chance Romance, aber diese hier? Ne, echt nicht. Fangen wir mal bei Wyatt an. Ein junger Mann, der in Selbstmitleid ertrinkt, sich aber alles selbst eingebrockt hat. Wyatt ist übergriffig, manipuliert Aria und ist absolut toxisch. Er lügt, verschweigt die Wahrheit und dreht sich alles so wie es ihm passt. Und ganz Aspen steht dabei hinter ihm?

Und dann zu Aria. Sie redet sich alles schön, weiß was Wyatt getan hat und rechtfertigt es einfach nachdem er ihr die genauen Umstände geschildert hat, die ich nicht genauer spoilern möchte. Beide wollen, dass es "wie früher" wird. Doch es kann nicht wie früher werden, nachdem man betrogen worden ist.

Die Beziehung zwischen den beiden ist eine super ungesunde Unabhängigkeit, wird aber so verpackt, als wären die beiden füreinander bestimmt. Dabei haben sie ohneeinander einfach keinen eigenen Charakterzug. Ich hatte noch nie ein Paar, für die ich mir kein Happy End wünsche, doch bei den beiden war es so.

Ich hatte 50 Seiten vor Schluss echt keine Lust mehr und war froh, als ich durch war. Ich war am Ende richtig sauer auf die beiden und f den Ausgang des Buchs.
Und dann ist auch noch komplett offen geblieben, was eigentlich mit Wyatts Schwester los ist, was der einzige Punkt gewesen wäre, der mich tatsächlich interessiert hätte.

Eine positive Sache hatte das Buch dann aber doch und daher kommt dann auch der eine Stern. Wie schon in Band 1 mochte ich das winterliche Setting und auch die anderen Charaktere fand ich wieder sehr sympathisch.

Auch wenn mir dieser Band echt nicht gefallen hat, werde ich die Reihe weiterlesen und hoffe, dass es ab jetzt wieder besser wird.

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