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Veröffentlicht am 06.08.2025

Leider nicht so Besonders

Violet Made of Thorns – Dem Schicksal zu trotzen hat seinen Preis
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Cover:
Optisch sehr ansprechend mit dem lila-rosafarbenen Farbverlauf und den goldenen Blüten mit Dornen. Passend zum Inhalt des Buches, denn dort tauchen diese Ranken auch auf.
Zudem hat das Buch, je ...

Cover:
Optisch sehr ansprechend mit dem lila-rosafarbenen Farbverlauf und den goldenen Blüten mit Dornen. Passend zum Inhalt des Buches, denn dort tauchen diese Ranken auch auf.
Zudem hat das Buch, je nach Auflage auch einen farblich passenden Farbschnitt.

Inhalt:
Violet ist eine Prophetin bzw. Seherin, aber auch eine sehr gute Lügnerin, welche den königlichen Hof mit ihren geschickt formulierten vermeintlichen Weissagungen beeinflusst. Prinz Cyrus will den Posten von Violet berauben, sollte er am Ende des Sommers den Thron besteigen, es sei denn sie kann das vielleicht irgendwie verhindern.
Doch als der König sie bittet, für einen bevorstehenden Ball Prophezeiungen bezüglich Cyrus’ Liebesleben zu fälschen, erweckt Violet einen gefürchteten Fluch zum Leben, der das Königreich entweder verdammen oder erlösen wird – je nachdem, für welche Braut sich der Prinz entscheidet.

Meinung:
Der Klappentext konnte mich durchaus überzeugen, denn es klang sofort spannend, so dass ich das Buch einfach kaufen musste.
Auch gleich zu Beginn war ich Feuer und Flamme für Violet. Als dann immer mehr Protagonisten dazu kamen wurde es plötzlich verworrener. Die gesamte Geschichte wirkte zerrissen und einfach nicht kompakt genug. Überall lose Enden und immer wieder kleineren Twists, die einfach unnötig sind, bzw. den Lesefluss eher negativ beeinflusst haben.
Die Grundidee der Story ist echt gut und es gibt auch gute inhaltliche Ansätze, aber leider wird der Leser fast nie wirklich abgeholt. Das Worldbuilding lässt zu Wünschen übrig, denn eine wirklich gute Beschreibung der Szenen gibt es kaum.
Der Schreibstil wirkt unfertig und etwas holprig. Ein wirklicher Spannungsaufbau fehlt hier leider, obschon es spannende Szenen gibt, welche aber dann durch unnötige Dialoge oder eingeschobene Phrasen geprägt sind.
Für mich was es regelrecht eine Qual, um das Buch bis zu Ende zu lesen. Ich habe gehofft, dass es eben spannender wird und ich einen Ahha-Effekt am Ende bekomme, was leider so nicht geschehen ist. Es fehlt einfach der rote Faden.
Auch die Charakterisierung erschient unfertig, denn so richtig nahbar wurde Violet nie.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Leider nichts

Die Totentänzerin
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Ich habe die Trojan- Reihe angefangen und fand die ersten beiden Bände richtig gut, so dass eben dieser als dritter Band auch auf meine Leseliste musste.

Cover:
Mal wieder passend zur Reihe in Grautönen ...

Ich habe die Trojan- Reihe angefangen und fand die ersten beiden Bände richtig gut, so dass eben dieser als dritter Band auch auf meine Leseliste musste.

Cover:
Mal wieder passend zur Reihe in Grautönen und mit roten Highlights. Ich finde das optisch super.


Inhalt:

Eine Frau wird angefesselt an ihren deutlich älteren Freund ermordet aufgefunden. Der Mann mit Kopfwunde und die Arme um die Frau umschlungen. Dazu scheint die Nachtwäsche der Beiden regelrecht drapiert neben den Körpern dargestellt. Nils Trojan und sein Team werden zu dem Fall hinzugezogen. Als ein weiteres Paar mit deutlichem Altersunterschied ebenso ermordet aufgefunden wird, ist klar, dass es sich um eine Mordserie handelt. Dumm nur, dass eine Bekannte ins Visiert gerät.


Meine Meinung:

Der Schreibstil von Max Bentow ist wie gewohnt flüssig, leicht und einnehmend.
Die unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven macht es deutlich interessanter und spannender. Zudem auch aus Sicht des Mörders berichtet wird und man dennoch bis zum Schluss im Dunklem tappt.
Die Fälle erscheinen an sich spektakulär, aber ab den zweiten Fall ist es fast schon eintönig oder langweilig. Es gibt kaum Abwandlungen. Auch Trojan wird eher schüchtern dargestellt und ist nicht der Kämpfer. Er ist durch sein eigenes Liebesleben sehr abgelenkt und das macht leider die Story kaputt. Es nimmt einfach zu viel Platz ein. Zudem die Abgrenzung zum kriminalistischen Geschehen kaum gegeben ist. Es verschmilzt quasi. Und das lässt die Spannung immer wieder abklingen.
Zudem die Ermittlungen träge erscheinen. Es gibt wenig Dynamik.
Theresa als eine der Hauptpersonen wird eher schwammig dargestellt, so dass man diese nicht so richtig authentisch findet.

Fazit: Leider diesmal keine 5 Sterne und leider sogar keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Hat mich nicht mitgenommen

Wilde Berge des Balkan
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Cover:
Passend zu den Autorinnenteam werden diese eben auch auf dem Cover abgedruckt. Man erkennt hier die Freude in den Gesichtern und gerade die Bezeichnung Wilde Berge haben es mir angetan.
In der Innenklappe ...

Cover:
Passend zu den Autorinnenteam werden diese eben auch auf dem Cover abgedruckt. Man erkennt hier die Freude in den Gesichtern und gerade die Bezeichnung Wilde Berge haben es mir angetan.
In der Innenklappe findet man zudem eine Routenzeichnung.

Inhalt/Meinung:
Das gesamte Buch ist hochwertig gestaltet und gefällt mir vom Aufbau her ganz gut, allerdings hätte ich mir zu jeden Wanderabschnitt ein paar Bilde gewünscht, statt die komplette Masse in der Mitte des Buches. Das zerreißt es etwas.
Im Buch beschreiben die 3 Frauen zunächst ihre gemeinsamen Erlebnisse und ihre Bergtour die sie durch ungewöhnliche Strecken führt. Sie wandern diesmal abseits der eigentlichen Pfade wie den Alpen rundum Österreich, Deutschland oder Schweiz. Sie wagen sich zum Balkan. Dort beschreiben sie die Begegnungen mit verschiedenen Bewohnern und eben die Natur.
Man spürt beim Lesen, dass alle auf der Journalistenbereich stammen und es wirkt leider wenig emotional, sondern ehr wie ein Bericht. Das hat mich entsprechend leider nicht so recht mitgenommen. Die Wanderung an sich erscheint toll zu sein und ich hätte auch Lust diese Wanderung mal zu machen, aber ein Abenteuer ist das irgendwie nicht. Und statt wilder Natur erschient alles recht karg und eben eher abgeschieden.
An sich gute Erlebnisse. Die Teile mit den Interviews haben nicht so richtig reingepasst, obschon sie durchaus interessant sind. Ich hätte mit gern gezielte Tourenempfehlungen gewünscht, so dass man eben diese genau nachwandern kann. Oder gern auch Adressen wo man welche Unterkünfte oder Sehenswürdigkeiten entdecken kann.
Ich habe mir da echt mehr erwartet. Klar ist es kein Reiseführer, aber so sehr als Bericht ist mit nicht ganz klar welchen Zweck das Buch haben soll für den Leser.
Fazit:
Leider keine wirkliche Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Leider keine Empfehlung

Sing mir vom Tod
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Inhalt:
Kace, Dios und Florida sitzen im Frauenknast von Arizona ein. Alle drei Frauen verbindet neben der Inhaftierung vor allem eine sehr merkwürdige und angespannte Beziehung zueinander. Kace ist dabei ...

Inhalt:
Kace, Dios und Florida sitzen im Frauenknast von Arizona ein. Alle drei Frauen verbindet neben der Inhaftierung vor allem eine sehr merkwürdige und angespannte Beziehung zueinander. Kace ist dabei mehr die Beobachterin und sie wirkt aus ihrer Perspektive recht cholerisch. Dios und Florida verbindet eine sehr offenkundige Hassbeziehung. Sie vertrauen in keinster Weise und unterstellen sich gegenseitig das Schlimmste bzw. versuchen sich zu überbieten, wer denn nur die schlimmeren Taten vollbracht hat. Als beide frühzeitig das Gefängnis verlassen dürfen und jede für sich ein neues Leben starten könnten, schneiden sich ihre Wege weiterhin und es herrscht eine regelrechte toxische Abhängigkeit voneinander, was aber beiden nicht guttut. Dios verfolgt regelrecht Florida.

Meinung:
Optisch erinnert das Cover etwas an Western und gibt wenig im Zusammenspiel mit dem Titel preis.
Im Buch wird immer wieder wechselnd aus den Perspektiven von Kace, Dios, Florida und dem Detektive Lobos erzählt. Das allerdings nicht mit einer besonders guten Kapiteleinteilung, so dass es teils echt verwirrend erscheint und die Handlungsstränge und eben Erzählperspektiven nicht immer nachvollziehbar sind. Das macht das Lesen recht anstrengend, so dass man besonders am Anfang schnell die Lust verliert. Man kommt gar nicht richtig ins Geschehen. Erst als Florida und Dios den Knast hinter sich lassen wirkt die Handlung endlich strukturierter.
Der Schreibstil ist recht klar und schon fast starr, so dass mit persönlich die Freunde am Lesen fehlt. Einzig bei den körpernahen und gewalttätigen Handlungen geht es mal emotionaler und Tiefgründiger zu. Sonst wirken die Erzählungen eher sachlich. Die Handlung ist sehr verzweigt und recht zäh. Eine wirkliche Dynamik kann man erst in den letzten Kapiteln erkennen. Auch was die Personen angeht, so fühlte ich mich beim Lesen mit keiner Figur wirklich verbunden. Alles wirkt einfach recht unnahbar.
Die Story an sich ist aber gut, nur leider nicht gut umgesetzt. Mir persönlich fehlt es an Reife, Tiefe, Emotion und Spannung.

Fazit: Leider keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Leider nix für eine Neuanlage einer Terrasse

Terrassen-Traum
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Cover:
Das Cover überzeugt eben gleich mit einer abgebildeten Terrasse mit Gartenanteil.
Störend allerdings finde ich, dass man die Autorin zentral sieht und das lenkt sehr vom eigentlichen Thema ab.

Inhalt/Meinung:
Das ...

Cover:
Das Cover überzeugt eben gleich mit einer abgebildeten Terrasse mit Gartenanteil.
Störend allerdings finde ich, dass man die Autorin zentral sieht und das lenkt sehr vom eigentlichen Thema ab.

Inhalt/Meinung:
Das Buch hat einen sehr strukturierten Aufbau mit übersichtlichem Inhaltsverzeichnis.
Man erhält Infos von Planung, Deko und Pflanzen.
Und liegt auch schon mein eigentliches Problem, denn außer Ideen für Planung findet man kaum was zur Umsetzung. Ich hätte gern eine Idee mit Schritt-für-Schritt-Anleitung gehabt, denn das fehlt völlig.
Man bekommt kurze Infos zu Materialien, aber nix was die Untergrundbeschaffenheit angeht oder wie man ein Fundament macht. Alles war zur Planung angeht ist extrem kurzgehalten. Dafür umso ausgiebiger findet man Tipps zu Möbeln und Dekosachen und extrem hoher Anteil hat die Bepflanzung. Mir ist das deutlich zu ausgiebig, denn hätte ich dazu Infos gewollt, dann hätte ich mir einfach ein Gartenbuch gekauft.
Gerade was eben der Aufbau und das Anlegen der eigentlichen Terrasse betrifft ist es einfach viel zu wenig an Informationen.
Die Bilder an sich sind wirklich hübsch, obschon auch hier die Autorin immer wieder mehr in Szene gesetzt wird, statt die eigentliche Terrasse.
Die kleinen DIY – Projekte an sich finde ich dafür richtig gut und diese werden informativ und mit Anleitung schön dargestellt.

Fazit:
Um eine Terrasse als Projekt, gerade zur Neuanlage in Angriff zu nehmen, ist dieses Buch leider weniger geeignet. Eher liegt hier der Focus auf Dekoration und Bepflanzung.

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