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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2025

✎ Sarah Mlynowski - Zehn Dinge, die wir lieber nicht getan hätten

Zehn Dinge, die wir lieber nicht getan hätten
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Ein typisches Buch für zwischendurch..
Nichts Tiefgründiges, nichts Spektakuläres, nichts Besonderes..
Ich finde einige Charaktere auch ziemlich naiv (den Vater zum Beispiel) und Handlungen manchmal nicht ...

Ein typisches Buch für zwischendurch..
Nichts Tiefgründiges, nichts Spektakuläres, nichts Besonderes..
Ich finde einige Charaktere auch ziemlich naiv (den Vater zum Beispiel) und Handlungen manchmal nicht nachvollziehbar..
Ein Buch, was man lesen kann, aber nicht muss..

©2014 Mademoiselle Cake

Veröffentlicht am 27.01.2025

✎ Patricia Cornwell - Kay Scarpetta 6 Die Tote ohne Namen

Die Tote ohne Namen
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Leider fand ich erst hinterher heraus, dass dies der 6. Teil (von mittlerweile 20) einer Reihe ist. Ich weiß nicht, ob man alle Teile nacheinander lesen sollte / muss, aber irgendwie fand ich manche Charaktere ...

Leider fand ich erst hinterher heraus, dass dies der 6. Teil (von mittlerweile 20) einer Reihe ist. Ich weiß nicht, ob man alle Teile nacheinander lesen sollte / muss, aber irgendwie fand ich manche Charaktere nicht so gut verarbeitet, was vielleicht daran liegt, dass ich halt vorher keinen der anderen Bände gelesen habe.
Interessant fand ich die Aspekte der Pathologie.

©2014 Mademoiselle Cake

Veröffentlicht am 27.01.2025

✎ Regina Feldmann & Martina Stuhlberger - 9 kleine Menschen

9 kleine Menschen
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Ich „kenne“ Regina Feldmann aus dem Internet. Ihre Mission, Diversität in Kinderzimmer zu bringen, befürworte ich sehr. Ob sie das mit „9 kleine Menschen“ schafft, bin ich mir nicht so sicher …

Als ich ...

Ich „kenne“ Regina Feldmann aus dem Internet. Ihre Mission, Diversität in Kinderzimmer zu bringen, befürworte ich sehr. Ob sie das mit „9 kleine Menschen“ schafft, bin ich mir nicht so sicher …

Als ich das Cover sah und las, von wem es geschrieben wurde, hatte ich direkt eine Vorstellung vom Inhalt. Ich erhoffte mir eine tiefgehende Message und viel Diversität.

Die Autorin erklärt im Nachwort, was sie zum vorliegenden Bilderbuch inspiriert hat. Bei den Abzählreimen „10 kleine (Zappelfinger)“ »hatte ich das Gefühl, dass nicht jedes Kind mitgedacht wurde.«
Ich verstehe ihre Intension, aber ich denke auch, nicht jedes Buch kann jedes Kind mitdenken. Man kann versuchen, so viel Diversität wie möglich hineinzubringen, doch es wird niemals gelingen, ALLE Kinder anzusprechen - auch in Büchern von Regina Feldmann nicht.

Es werden Gemeinsamkeiten von den Kindern aufgezählt:
- alle 9 kleinen Menschen kommen aus einer Stadt (Kinder aus Dörfern sind nicht mitgedacht)
- alle 9 kleinen Menschen sind satt(keins muss Hunger leiden oder hat zu wenig zu Essen)
- alle 9 kleinen Menschen werden in Familien groß(keins wächst in einem Heim auf)

Dann werden noch Unterschiede aufgezeigt:
- 1 Kind mit Sehbehinderung (Blindenstock, aber Brille)
- 1 Kind mit Prothese
- 1Kind mit Brille
- manche Kinder mit Haustieren

Ja, die Kinder werden mit verschiedenen Hautfarben dargestellt.
Ja, es gibt verschiedene Familienkonstellationen. (aber ich sehe zum Beispiel keine 2 Männer, die ein Kind großziehen)
Ja, die Kinder sind gleich und doch unterschiedlich.

Und trotzdem kann dieses Buch nicht den Anspruch erheben, alle Kinder mitzudenken. Auch, weil es einfach unmöglich ist.
Daher hat das Buch für mich - vor allem aufgrund des Nachwortes - einen bitteren Beigeschmack.

Mein Kind hat es übrigens nach dem ersten Lesen freiwillig abgegeben. Es durfte direkt weiter in den Kindergarten ziehen.

©2025 Mademoiselle Cake

Veröffentlicht am 24.01.2025

✎ Astrid Lindgren - Ronja Räubertochter

Ronja Räubertochter
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Bis zum heutigen Datum, kann ich mich nicht daran erinnern, „Ronja Räubertochter“ je als Buch gelesen oder als Film gesehen zu haben.

Ich dachte immer, das Buch wäre ein Kinderroman mit einer starken ...

Bis zum heutigen Datum, kann ich mich nicht daran erinnern, „Ronja Räubertochter“ je als Buch gelesen oder als Film gesehen zu haben.

Ich dachte immer, das Buch wäre ein Kinderroman mit einer starken Mädchenfigur.
Tatsächlich ist es jedoch ein Fantasyklassiker für Kinder ab ca. 9 Jahren.

Mir fiel der Einstieg in die Erzählung recht schwer. Ronja war mir unsympathisch, ihr Benehmen Birk gegenüber fand ich teilweise wirklich daneben. Doch das sehe ich aus der Erwachsenenperspektive. Es wird auch erläutert, wie sie aufwächst - und da wundert mich ihr Verhalten nicht immer. Und dennoch hatte ich durch Erläuterungen anderer ein anderes Bild von ihr im Kopf.

Im Laufe der Geschichte bekommen wir auch andere Seiten des Mädels zu sehen. Ihre Art, den Wald zu entdecken zum Beispiel, gefiel mir sehr. Sie hat ein offenes Wesen, ist mutig, wild.
Ich denke trotz allem, dass früher eine Ronja nötiger war als heute. Heute dürfen viele Mädchen so sein wie sie wollen. Die Klischees werden immer mehr aufgebrochen.

Es ist, wie bereits erwähnt, ein Fantasybuch. Fantasy lebt von detaillierten Beschreibungen. Die fehlen bei „Ronja Räubertochter“ jedoch fast komplett. Die Wesen, die auftauchen, hinterließen kein Bild in meinem Kopf. Selbst wenn sie dann als Zeichnung vorlagen, konnte ich diese mit den Schilderungen nicht in Einklang bringen. Astrid Lindgren hat den Fokus anders gesetzt und ich hätte mir gewünscht, dass sie dieses Element dann vielleicht gar nicht verwendet.

Dafür ist eine Stärke der Autorin, wunderbare Dialoge zu erschaffen.
Das war dann im Endeffekt auch das, was mich am Lesen hielt. Denn klar ist Ronja eine Figur, die man vielleicht selbst gern wäre als Kind - oder die man zumindest gern als Freundin hätte. Doch mich überzeugte das ganze Drumherum nicht.

Hinzu kommt, dass die Brutalität / Gewalt, die in dieser Geschichte vorkommt, nicht wenig ist. Die wird auch einfach so hingenommen von allen Beteiligten.

Was mich als Mama dann aber tief getroffen hat, war eine Szene zwischen Mattis und Ronja.
Ich habe gehört, dass Astrid Lindgren die Erwachsenen in ihren Büchern generell nicht gut wegkommen lässt. Doch diese Szene brach mir schier das Herz. Das sollte kein Kind erleben müssen.

Mein Lieblingsbuch ist es nicht. Vielleicht bin ich aber auch einfach schon zu alt.
Doch selbst meiner 7-Jährigen würde ich es nicht aktiv empfehlen oder derzeit gar vorlesen. (obwohl sie absolut kein ängstliches Kind ist)

Dennoch könnte ich mir vorstellen, eine Ausgabe im Regal stehen zu haben, falls meine Tochter irgendwann Interesse daran zeigen sollte.

Ich bin froh, die Lektüre im Zuge unserer Aktion „2 Leseblicke“ gelesen zu haben. So kann ich ab jetzt zumindest mitreden.

©2025 Mademoiselle Cake

Veröffentlicht am 23.01.2025

✎ Stieg Larsson - Millennium 3 Vergebung

Vergebung
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Vor Jahren habe ich die Reihe gelesen und fand sie interessant. Nun wollte ich mir nochmals ins Gedächtnis holen, was genau passiert ist. Einige Sachen wusste ich noch, doch ich stellte fest, dass die ...

Vor Jahren habe ich die Reihe gelesen und fand sie interessant. Nun wollte ich mir nochmals ins Gedächtnis holen, was genau passiert ist. Einige Sachen wusste ich noch, doch ich stellte fest, dass die vor allem im ersten Teil passierten.

Der 3. Band um Blomkvist & Salander ist für mich der schwächste.

Stieg Larsson hat leider nicht gewusst, wie man sich kurzfasst, obwohl ihm dies als Journalist eigentlich im Blut liegen sollte. Daher kommen seine Bücher auch nicht ohne Längen aus, die ich beim selbstständigen Lesen sicher überblättert hätte, in der Hörversion jedoch komplett übernommen wurden.

Hinzu kommen - vor allem am Anfang - die Wiederholungen, die es meiner Meinung nach nicht bedurfte.

Der Autor hat in diesem Teil versucht, einiges unterzubringen. Das birgt das Risiko, dass es schnell unübersichtlich wird. Viele Schauplätze, noch mehr Namen - manchmal wusste ich gar nicht, wo meine Gedanken zuerst hingehen sollten.

Verschiedenes verliert sich im Laufe der Geschichte. Ein deutliches Zeichen, dass es völlig irrelevant ist und gut weggelassen hätte werden können.

Für mich ist „Vergebung“ der schwächste Teil der Reihe und es bleiben am Ende auch zu viele Fragen offen. Man muss jedoch bedenken, dass es ursprünglich gar keine Trilogie werden sollte und der Verfasser sicher noch einiges aufgeklärt hätte.
Daher werde ich „Verschwörung“ eine Chance geben und schauen, ob mich die nächste Trilogie rund um Lisbeth und Mikael (mehr) überzeugen kann.

©2025 Mademoiselle Cake