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Veröffentlicht am 17.04.2025

Eine katholische Schauspielerin, die sich in einen Kollegen verliebt

Miss Hollywood - Mary Pickford und das Jahr der Liebe
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Was soll ich über dieses Buch sagen? Es hat über 500 Seiten, hätte aber um mehr als die Hälfte gekürzt werden können.

Es ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Die Kapitel unterteilen ...

Was soll ich über dieses Buch sagen? Es hat über 500 Seiten, hätte aber um mehr als die Hälfte gekürzt werden können.

Es ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Die Kapitel unterteilen sich in Mary`s und Douglas` Sicht der Dinge. Mary ist hier im Zentrum der Geschichte. Sie ist eine junge Schauspielerin, Mitte 20, die vorrangig Rollen verkörpert, in denen sie Teenager oder Kinder darstellt.

Sie ist sehr erfolgreich und wohlhabend und bringt ihre beiden Geschwister von dem Gehalt mit durch und ihre Mutter, die zugleich ihre Managerin ist. Mary ist streng religiös und hört immer artig auf ihre Mutter. Sie ist verheiratet mit Owen, einem Alkoholiker, der gern mal handgreiflich wird.

Douglas hingegen ist ebenfalls verheiratet mit Beth, einer Frau, die den Ruhm und das Geld genießt, ihm aber auch den Rücken frei hält. Außerdem haben sie einen gemeinsamen Sohn.

Als Douglas`Mutter stirbt, offenbart er seiner langjährigen Freundin Mary, dass er tiefe Gefühle für sie hat. Das passiert jedoch bereits in den ersten Seiten bzw. Kapiteln. Danach dreht es sich nur noch um die beiden, um ihre heimliche Affäre, die eigentlich zu einer Beziehung werden soll, aber Mary steht dadurch in den Medien und Klatschspalten schlecht da, weil sie ja in ihren Rollen immer ein artiges kleines Mädchen darstellt. Außerdem sitzt ihre Mutter ihr im Nacken. DIe Hürde besteht darin, dass beide aus der Affäre eine Beziehung machen wollen und zugleich ihre Karrieren nicht gefährden oder gar verlieren wollen.

Jedoch zieht sich das Buch ungemein und ich habe bis zuletzt auf den Spannungsbogen gewartet. Wo war er? Ich meine, sie haben ihr Verhältnis gleich zu Beginn und ab da an sind die Seiten mit den Gedanken gefüllt, wie nur jemals was aus ihnen werden soll und ob sie das Richtige tun, bla bla.

Einzig der Schreibstil war gut. Es war seichte Lektüre, die man so eben mal weglesen konnte.

Kein tiefgründiger Roman oder spannende Charaktere. Und auch die Kriegszeit ist hier nur hintergründig.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

My always my never

XX - my always, my never
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SPOILERALARM


Seit "Run Baby run" lese ich alles der beiden Autorinnen. Doch in jeder Reihe ist es so, dass die Bücher gut anfangen, aber schlecht enden.


Der Beginn von XX war mein Highlight. Es gab ...

SPOILERALARM


Seit "Run Baby run" lese ich alles der beiden Autorinnen. Doch in jeder Reihe ist es so, dass die Bücher gut anfangen, aber schlecht enden.


Der Beginn von XX war mein Highlight. Es gab so viele Protagonisten, die alle unter einander auch so viele zwischenmenschliche Beziehungen hatten. Das fand ich großartig. Aber alle Personen tauchen so unterschiedlich auf, dass man manchmal gar nicht wusste um wen es nun eigentlich hauptsächlich geht. Teil 3 hat mir schon nicht mehr so gefallen, weil es nur um Catalina & Ilian ging. Zayden und Irina tauchen seit dem vorletzten Buch nicht mehr so häufig auf wie Rosalie & Sergio. Dabei fand ich Zayden und Irina viel interesannter, viel komplizierter. Seit Teil 2 gibt es diese zwischenmenschlichen Beziehungen nur noch sporadisch. So ist der extreme Draht der Zwillinge nicht mehr existent. Sie haben eigentlich nicht mehr viel miteinander zu tun. Rosalie und Irina haben auch kaum noch Momente miteinander.


Auch zum Ende von XX (wobei ich inhaltlich nicht verstehe, warum diese Reihe zu Ende ist, da es nicht so wirkt) weiß Sergio immer noch nicht wer seinen Vater einst erschossen hat. Und auch Alayna hat keine Ahnung von ihrer Beziehung zu den Estebans. Somit ist eigentlich nichts gelüftet.


Zaydens Abstecher nach Spanien hätte unspektakulärer nicht sein können. Man erfährt hier nichts Konkretes, er knüpft halt Kontakte. Wahrscheinlich muss man das stark verallgemeinern, wenn man selbst keine Ahnung hat was er da machen soll.


Es gab für mich zwei tolle Momente in dem Buch: 1. Als Catalina Irina befreit hat. Das war absolut witzig und mutig und typisch Catalina. Das hat auch wieder in den anfänglichen Stil von XX gepasst.


2. Als Ilian seinem Vater die Meinung sagt und das Grundstück verlässt. Da war ich baff.





Die offensichtlichen Angriffe auf Donovan und Co. haben mich gelangweilt. Wer dahinter steckt, war mal wieder offensichtlich. Hier wäre es doch cooler gewesen für Überraschung zu sorgen, weil es vielleicht die Spanier hätten sein können. Rosalies Entführung fand ich auch überflüssig, da sie schnell befreit wurde und auch hier so klar war, dass es Viktor ist. Natürlich wurde Rosalie aber nicht übermäßig gequält wie einst Irina, denn sie ist ja eine Hauptprotagonistin und taucht auch in der nächsten Reihe auf. Da kann man sie nicht seelisch so zerstören. Warum Donovan am Ende wieder so eklig zu ihr ist, habe ich im Übrigen auch nicht verstanden.





Alles in allem war es extrem vorhersehbar und unspektakulär. Schade! Es fing einst so schön an.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Die berühmte Love-Story aus Edward`s Sicht

Edward - Auf den ersten Blick (Bella und Edward)
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Ich habe jahrelang gehofft, dass Stephenie Meyer das Buch fertig stellt. Ich mag ihren Schreibstil sehr und hätte alles aus seiner Sicht gern gelesen. Denn genau dieses Buch ist viel versprechend. Es liest ...

Ich habe jahrelang gehofft, dass Stephenie Meyer das Buch fertig stellt. Ich mag ihren Schreibstil sehr und hätte alles aus seiner Sicht gern gelesen. Denn genau dieses Buch ist viel versprechend. Es liest sich genauso gut wie alle Teile zuvor, doch ist es so abrupt zu Ende, dass man einfach enttäuscht ist. Die Veröffentlichung der wenigen Zeilen hat sich meiner Meinung nach nicht gelohnt.



Schade!

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Mason & Emilia Finale

Stay Baby Stay
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Dieser Teil ist für mich der schlechteste.



Emilia ist mir so unsymphatisch. Sie ist schlampig und egoistisch und es ist verwunderlich, dass sie es schafft, mal einen Tag ihr Höschen anzulassen.

Sie ...

Dieser Teil ist für mich der schlechteste.



Emilia ist mir so unsymphatisch. Sie ist schlampig und egoistisch und es ist verwunderlich, dass sie es schafft, mal einen Tag ihr Höschen anzulassen.

Sie benutzt die Männer so wie ihr es passt und kann mit den Konsequenzen nicht leben. Von ihrem Therapeuten wird sie erpresst, es hat schwere Folgen, aber letztlich kümmern sich die Rushs um ihn und danach wird er auch nicht mehr erwähnt. Das fand ich schon ziemlich lächerlich. Auch ihr Geplänkel mit Riley oder wie egal ihre einzige Freundin Bridget ihr ist, lässt sie sehr egoistisch wirken und Riley sehr dumm. Trotz allem was sie ihm antut, betet er sie an und verschwendet gern sein Leben damit auf sie zu warten. Vielleicht wird Mason ja doch noch irgendwann von einem Bus überfahren, wer weiß. Rileys Rolle ist wirklich lächerlich.

Während aller Teile warte ich wie gebannt darauf, dass Olivia mal ausrastet und ihre Persönlichkeit offenbart, aber es geschieht nicht.
Dass die Eltern Emilia alles bezahlen und sich immer wieder um sie kümmern, ist extrem fragwürdig. Sie sitzt nach wie vor am Esstisch der Familie,. egal welchen Bruder sie aktuell hat. Seltsame Eltern..

Neben Keaton mag ich Mason am liebsten, weil er mir so echt vorkommt. Dennoch ist auch Tatsache, dass er nicht mit viel Intelligenz gesegnet wurde. Als er bei Tiffany nach einem Ring sucht, bin ich bezüglich seines Verstandes bald vom Glauben abgefallen..



Der Schreibstil ist absolut unvergleichlich und verdient größtes Lob. Ich würde die Bücher im Gesamten auch immer weiterempfehlen, aber die ersten Teile waren im Vergleich zu dem hier viel zu gut.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Die Lichtweberin und der Schattenmagier

The Hurricane Wars
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Ich hatte mal wieder so richtig Lust auf einen komplexen Fantasy-Roman und habe "The Hurricane Wars" schon ein paar Monate auf dem Sub, deshalb habe ich mir jetzt mal das Hörbuch gegönnt.

Optisch ist ...

Ich hatte mal wieder so richtig Lust auf einen komplexen Fantasy-Roman und habe "The Hurricane Wars" schon ein paar Monate auf dem Sub, deshalb habe ich mir jetzt mal das Hörbuch gegönnt.

Optisch ist es (für mich persönlich) das schönste Buch aus dem Lyx-Verlag, zumindest aktuell. Der Farbschnitt ist der Hammer, das Cover ist wunderschön und wenn man den Umschlag entfernt, befindet sich darunter ein Buch, das ohne diesen noch einmal ganz anders aussieht (ähnlich wie bei "Serpent and the wings of night"). Also hier ein klares WOW.

Ich bin auch ehrlich überrascht vom Setting. Denn es ist das Debüt der Autorin und das ist schon beeindruckend. In jungen Jahren eine komplette Welt zu erschaffen und das im ersten Buch ist krass! Am Anfang und Ende des Buches ist eine Karte mit den jeweiligen Orten enthalten, sehr schön.

Tatsächlich ist der Einstieg echt schwierig, denn die Welt und alle Begriffe in ihr sind für den Leser/Hörer fremd und man weiß gar nicht so richtig wer wer ist und was eigentlich los ist. Noch dazu startet es mit dem Krieg, von dem der Leser gar nicht weiß warum es diesen gibt. Das ist schon sehr verwirrend anfangs. Unsere Protagonisten sind Talasyn und Alaric. Talasyn ist ein Findelkind und eine Lichtweberin, die mit Freunden im Krieg kämpft. Alaric ist der Kaiser des Nachtimperiums. Sie sind Todfeinde und kämpfen auch öfter gegeneinander, können sich aber nicht gegenseitig töten. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder bis Talasyn eines Tages zufällig auf ihren Vater trifft und er sie belehrt, dass sie die Erbin des Nenavar-Imperiums ist. Derzeit regiert ihre Gro0mutter und sie wird die Nachfahrin. Ihre Mutter wird für tot erklärt, aber es wird nicht näher drauf eingegangen.

Um den Krieg zu beenden, wird eingefädelt, dass Alaric und Talasyn aufgrund ihrer Positionen heiraten müssen um so den Frieden herzustellen und die Länder zu vereinen. Keine der beiden Seiten ist imstande den Krieg allein zu gewinnen, weshalb sie keinen anderen Ausweg sehen.

Talasyn ist ein sehr aufmüpfiger Mensch und gerät immer wieder mit ihrer Großmutter aneinander und auch zum Ende hin verhandeln sie nur, als dass sie eine persönliche Beziehung zueinander entwickeln. Ihr Vater ist seiner Mutter gegenüber treu und unterwürfig, aber offensichtlich liebt er seine Tochter.

Hier wird gelegentlich von Drachen gesprochen, aber sie werden nie näher einbezogen.

Die Komplexität der Welt ist an sich schon beeindruckend, aber der Leser findet meiner Meinung nach keinen Zugang zur Story. Die Geschichte ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Das finde ich persönlich immer nicht so schön. So ist man den Charakteren nicht so nah wie in der Ich-Perspektive. Besonders bei Fantasy-Romanen würde ich die Ich-Perspektive begrüßen. Denn in diesem Buch finde ich keine Emotionen der Protagonisten. Das einzige was permanent erkennbar ist, ist Talasyns Streitlust. Ansonsten ist langatmig und emotionslos.

Ab dem Moment, in dem beschlossen wird, dass eine Heirat unumgänglich ist, wird eigentlich nur noch debattiert. Talasyn und Alaric kommen sich zwangsläufig näher, aber auch das hat mich nicht abgehoben, weil es mir zu objektiv und neutral geschildert wurde. Der persönliche Zugang zu der Welt fehlt gänzlich, ebenso wie zu den Charakteren. Ich habe hier keinen Favorit, da mir bei allen etwas Persönlichkeit fehlt.

Am schlimmsten war das Ende. Was war denn da los? Ich lese oft Bücher, in denen Spice vorkommt und Autorinnen wie Sarah J. Maas oder auch Emma Scottt bringen das sehr gut rüber, aber in diesem Buch war ich regelrecht angeekelt von der Szene. Erstens kam es völlig unverhofft zum Ende (davor war nicht mal ansatzweise Spice vorhanden) und dann auch noch so blöd formuliert: " Du bist klatschnass schönes Mädchen." Wer sagt so etwas??? Die Wortwahl ist für die Personen, die Situation und die Welt, in der sie leben, deplatziert. Hinterher musste auch noch erwähnt werden, welcher Finger wo in ihr war. Da habe ich mich gefragt, ob hier noch Wörter gefehlt haben um das Buch zu beenden.

Ich habe keinerlei Ambitionen weiterzulesen.

Ein Stern fürs schönste Buch, ein Stern aus Respekt für die Erfindung einer komplexen Welt mit all ihren Begriffen, aber das wars. Magische Wesen werden hier erwähnt, völlig nebenbei und tauchen nicht weiter auf. Das hätte vielleicht noch einiges rausreißen können.

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