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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2025

Einblicke in ein Leben mit Angststörung

Mut beginnt im Herzen
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Der flüssige Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Ich finde, dass die Situationen und Gefühle sehr gut beschrieben sind und man nachvollziehen kann, wie es der Person geht. Auch ...

Der flüssige Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Ich finde, dass die Situationen und Gefühle sehr gut beschrieben sind und man nachvollziehen kann, wie es der Person geht. Auch die Scham sich und vor allem anderen einzugestehen, dass man Ängste hat, finde ich sehr treffend formuliert. Der Heilungsprozess verläuft dann allerdings sehr reibungslos. Lediglich bei der Therapiesuche gibt es kleine Hürden. Rückschritte gehören im Leben aber leider dazu. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte mehr am echten Leben geblieben wäre.

Man bekommt durch das Buch einen ersten Eindruck, wie Ängste sich äußern können, anfühlen und was hilfreich sein kann. Die Denkanstöße fand ich gut, aber ich hatte erwartet, dass auch die Probleme genauer thematisiert werden.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Für mich nicht besonders alltagstauglich

Schmacht
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Nach einem kurzem Überblick über den eigenen Weg zur veganen Ernährung und zum eigenen Laden gibt es ein paar grundlegende und hilfreiche Tipps. Die Rezepte sind aus meiner Sicht teilweise aufwändig und ...

Nach einem kurzem Überblick über den eigenen Weg zur veganen Ernährung und zum eigenen Laden gibt es ein paar grundlegende und hilfreiche Tipps. Die Rezepte sind aus meiner Sicht teilweise aufwändig und mit vielen Zutaten und somit nur begrenzt alltagstauglich. Die kreativen Ansätze und die Motivation, selber kreativ zu werden, haben mir gut gefallen. Auch die Rezepte für Dips, Dressings etc. finde ich gut. Der Linsenauftstrich ist super und wird bei mir zu einem Standard werden.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Interessante Einblicke

All die kleinen Vogelherzen
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Sundays Leben ist geprägt durch Struktur und klare Abläufe. Aufgrund ihres Autismus mag sie keine Spontanität. Das ändert sich als nebenan die lebenslustige Vita einzieht. Sie setzt sich teilweise über ...

Sundays Leben ist geprägt durch Struktur und klare Abläufe. Aufgrund ihres Autismus mag sie keine Spontanität. Das ändert sich als nebenan die lebenslustige Vita einzieht. Sie setzt sich teilweise über Sundays Grenzen hinweg und diese freut sich schließlich sogar darüber. Ihre 16-jährige Tochte Dolly wird ebenfalls von Vita und ihrem Mann in den Bann gezogen. Zunächst scheint es, als ob es sich für alle gut entwickelt. Aber nach und nach wird deutlich, dass Vita Dolly immer mehr vereinnahmt und sich zwischen sie und ihre Mutter drängt. Immer wenn Sunday dies ansatzweise unterbinden möchte, wirft Vita ihr ein paar Brotkrumen hin, indem sie besonders nett zu Sunday ist.

Die Einblicke in das Leben der autistischen Sunday haben mir gut gefallen. Es wird deutlich, was ihr im Umgang mit anderen schwerfällt und was sie bräuchte. Leider sieht dies kaum jemand bzw. wird darauf nur selten Rücksicht genommen. Dabei wäre es oftmals einfach gewesen. Dollys Abwendung von ihrer Mutter war für mich nicht nachvollziehbar. Und auch warum ihr Vater und die Großeltern sie dabei unterstützen, die Schule abzubrechen und zu Hause auszuziehen, hat sich mir nicht erschlossen. Ebensowenig die Kehrtwende kurz vor Ende des Romans.

Zu Beginn musste ich mich daran gewöhnen, dass die Autorin langsam in die Geschichte hineinführt. Dann mochte ich den ruhigen Schreibstil. Abgesehen von Vita und ihrem Kollegen, waren mir die Charaktere unsympathisch. Richtig begeistern konnte mich die Geschichte nicht.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Schwächster Band der Trilogie

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen
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Der erste Band der Triologie hat mich sehr gefesselt. Beim zweiten Band hat die Spannung schon etwas nachgelassen, aber diesen Band fand ich am schwächsten. Nach wie vor war ich neugierig, dass das Gehmeinis, ...

Der erste Band der Triologie hat mich sehr gefesselt. Beim zweiten Band hat die Spannung schon etwas nachgelassen, aber diesen Band fand ich am schwächsten. Nach wie vor war ich neugierig, dass das Gehmeinis, dass die Leser seit Band 1 begleitet, endlich gelüftet wird. Natürlich erfährt man die Lösung erst gegen Ende des Buches. Da aus meiner Sicht eigentlich jemand anderes für die Entwicklung in Annis Leben verantwortlich war, fand ich ihre Wut auf Luise nur teilweise nachvollziehbar.

Die Kehrtwende von der braven Anni zur tapferen und mutigen Doppelagentin war nicht ganz glaubwürdig. Vor allem wie zufällig sie hineinrutscht und alles sofort problemlos klappt. Ich fand es aber spannend, zu erfahren, wie das Leben als Agentin gewesen ist.

Die Geschichte in der Gegenwart war mir bezogen auf das Liebesleben zu vorhersehbar und die dauernde Schwärmerei über die tollen Männer hat mich leicht genervt. Diese Nebengeschichte wäre nicht nötig gewesen.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Hält nicht was der Klappentext verspricht

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Nach dem Klappentext hatte ich eine Geschichte erwartet, bei der ich das Buch kaum aus der Hand legen mag. So ging es mir leider nicht. Am Anfang fand ich es kompliziert, die Charaktere und ihre Charaktere ...

Nach dem Klappentext hatte ich eine Geschichte erwartet, bei der ich das Buch kaum aus der Hand legen mag. So ging es mir leider nicht. Am Anfang fand ich es kompliziert, die Charaktere und ihre Charaktere im Spiel zuzuordnen. Generell mag ich Perspektivwechsel aber hier waren sie mir zu schnell und zu viele, zumal auch noch Wechsel der Zeitebene dazukommen. Da musste ich manchmal zurückblättern, um nachzulesen, wer gerade erzählt oder ob es gerade um Gegenwart oder Vergangenheit geht.

Die Charaktere und ihr Verhalten waren mir nicht sympathisch und gegenseitig scheinen sie sich zum Teil auch nicht besonders zu mögen. Die Männer nehmen Frauen teilweise nur als Objekte wahr und diese scheinen das nicht zu hinterfragen.

Zwischendurch gibt es Längen in der Geschichte, weil manche Aspekte wiederholt werden. Das hat die Spannung gemindert. Die Twists am Ende und die endgültige Auflösung fand ich nicht besonders überzeugend und auch nicht sehr realistisch.

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