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Veröffentlicht am 24.07.2024

Nicht ganz so stark wie Band 1, dennoch gut.

Selection – Die Elite
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America hat es von 35 jungen Frauen des Castings unter die letzten Sechs geschafft. Sie ist Teil der Elite und der Druck von außen, sowie der innere Druck steigen immer mehr.
Noch immer schwankt sie zwischen ...

America hat es von 35 jungen Frauen des Castings unter die letzten Sechs geschafft. Sie ist Teil der Elite und der Druck von außen, sowie der innere Druck steigen immer mehr.
Noch immer schwankt sie zwischen Prinz Maxon und ihrem Exfreund Aspen.
Als einzige Teilnehmerin der untersten Kaste, muss sie sich noch viel eher bemühen und je weniger Mädchen sich um Prinz Maxon bemühen, umso schwieriger wird das Verhältlis zwischen ihnen.
Sind ihre Gefühle für Maxon es wert, ihre Prinzipien über Bord zu werfen und nach den Regeln des Königs zu spielen?
Zudem erfolgen die Angriffe der Rebellen in immer engeren Zeiträumen.

Ich liebe diese Reihe so sehr, doch gerade in Band 2 hat mich dieses hin und her zwischen America und Maxon sehr genervt.
Ich verstehe beide Sichtweisen, beide fühlen sich zueinander hingezogen, aber sie sind sich bewusst, dass auch Gefühle für andere Personen zwischen ihnen stehen.
Ich finde Americas Verhalten sehr nachvollziehbar und gut. So sehr sie sich zu Macon hingezogen fühlt, dennoch kann sie nicht darüber hinwegsehen, dass gewisse Regeln und Handlungen des Königs nicht richtig sind und versucht alles, um diese zu ändern. Im Gegensatz zur restlichen Elite weiß America nämlich, unter welchem Elend die unteren Kasten des Volkes zu leiden haben.
Einige Stellen haben mich emotional sehr mitgenommen. Besonders bei Personen, die ich ins Herz geschlossen habe.
Ich freue mich schon sehr auf Band 3, denn aus der Vergangenheit weiß ich, dass dies mein Lieblingsband ist, auch wenn die Story sehr wehtut.

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Veröffentlicht am 06.08.2019

Wieder gut, kann aber nicht mit den Vorgängern mithalten

HOLD
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Rian möchte eigentlich nichts anderes, als im Supermarkt ihre Lieblingscerealien kaufen, als ein unheimlich attraktiver Mann neben ihr auftaucht und sie beschuldigt, sein Auto angefahren zu haben.
Wie ...

Rian möchte eigentlich nichts anderes, als im Supermarkt ihre Lieblingscerealien kaufen, als ein unheimlich attraktiver Mann neben ihr auftaucht und sie beschuldigt, sein Auto angefahren zu haben.
Wie sich kurz darauf herausstellt, ist nicht Rian die Unfallverursacherin, sondern ihre Zwillingsschwester Marley.
Immer wieder treffen Rian und Pierce aufeinander und sie möchte nichts anderes, als Abstand, doch Pierce sieht die Dinge ganz anders und möchte die starke Anziehungskraft zwischen den Beiden nicht ignorieren.
Dumm nur, dass sich Rian und ihre Schwester gerade ein Standbein im Immobielengeschäft aufzubauen versuchen und Pierce‘ Bruder einer ihrer Kunden ist. Und privates sollte man ja bekanntlich nicht mit geschäftlichen vermischen. Oder?
Der direkte Anfang war schon himmlisch witzig und ich liebe die absolut bildhafte Darstellung, wie sie Helena Hunting beim Schreiben gelingt, weshalb es für mich unmöglich ist, beim Lesen nicht laut zu lachen.
Das Kribbeln und Knistern zwischen Rian und Pierce war vom ersten Moment lang da und ich habe mit Spannung verfolgt, wie sich die Beiden näher gekommen sind. Bereits in den ersten beiden Bänden haben die Protagonisten wie die Karnickel gerammelt, aber hier habe ich das irgendwann einfach nur noch als nervig empfunden. Ich mein, jeder, wirklich jeder hat mitbekommen, dass Pierce eine Libido wie ein 12 Jähriger hat und die Hose jedes Mal spannt, wenn Rian auch jur atmet, aber irgendwann wäre es dann auch einfach mal gut gewesen und man hätte die eine oder andere Szene überspringen können, da eh immer nur dasselbe passiert ist.
Band 2 bleibt nach wie vor mein Favorit der Reihe, dieser hier konnte damit leider nicht mithalten, weshalb es von mir nur vier von fünf Sternen gibt.

Veröffentlicht am 06.12.2025

Tolle Story, leider zu viel Spice

Off to the Races
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Was ich mochte:
🐎 Detailliebe, Pferdetrainerin, die ihren Beruf wirklich lebt
🐎 Setting
🐎 DD, das Pferd hat mein Herz gestohlen
🐎 Der Vibe und die Freundschaft zwischen Billie und Violet

Was ich nicht ...

Was ich mochte:
🐎 Detailliebe, Pferdetrainerin, die ihren Beruf wirklich lebt
🐎 Setting
🐎 DD, das Pferd hat mein Herz gestohlen
🐎 Der Vibe und die Freundschaft zwischen Billie und Violet

Was ich nicht mochte:
❌ Vaughn’s Verhalten war halt einfach nicht so nach meinem Geschmack
❌ Spice und Dirty Talk war einfach nur cringe, habe die langen Szenen irgendwann übersprungen
❌ das Ende ging mir dann doch etwas zu schnell

„Off to the Races“ ist Band 1 der „ Gold Rush Ranch“ Reihe von Elsie Silver und zeitgleich auch ihr Debütroman.
Mir ist der Einstieg in die Story unfassbar leichtgefallen und ich habe die Protagonistin Billie sofort in mein Herz geschlossen.
Der Aufbau der Geschichte, rund um den Skandal von Vaughn’s verstorbenen Großvater, dem Rennstall, Pferdetrainerin Billie und ihrer Aufgabe, sich dem Problempferd DD zu widmen, großartig ausgearbeitet.
Ich glaube, ich hatte auch noch kein „Pferdebuch“, bei dem die Thematik so detailliert ausgearbeitet wurde, ohne mir das Gefühl von „zu viel“ zu vermitteln.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, selbst auf der Koppel, oder im Rennstall zu stehen und das Gelesene hautnah miterleben zu können.

Während ich Billie komplett verfallen bin, da ich ihre Art sehr nahbar fand und es mich amüsiert hat, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist, hat es mir Vaughn nicht so einfach gemacht.
Ja, er hat sein ganzes bisheriges Leben aufgegeben, um den Rennstall seines verstorbenen Großvaters zu übernehmen und muss zudem noch einen Betrugsskandal aufdecken. Aber seine Gedanken, wie sehr er Billie von Anfang an sexualisiert hat, hat mir überhaupt nixht gefallen. Sie musste nur atmen und er hat sie sich unbekleidet auf seinem Schreibtisch vorgestellt.
Dass es eine sexuelle Anziehung gab, war nicht zu leugnen, jedoch konnte ich den Wechsel zu den wirklich tiefgründigen Gefühlen nicht greifen. Meiner Empfindung nach gab es zwischen ihnen nur Lust und keine romantischen Gefühle.
Die Szenen wirkten im Vergleich zu denen zwischen Billie und Problempferd DD einfach nur platt.
Hier war jeder einzelne Moment wirklich glaubhaft und tiefgründig. Billie hat alles gemacht, um DD‘s Herz für sich zu gewinnen. Ich konnte beim Lesen spüren, wie sehr sie diesem Pferd verfallen ist.

Leider kam das Ende für mich zu plötzlich, die Streitthemen wurden zu schnell vergessen, damit es ein Happy End gibt.
Alles irgendwie nicht so glaubwürdig, aber okay.

Ich bin gespannt auf die Konstellation zu Band 2 und freue mich sehr auf die Folgebände 🤭

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.07.2024

Teilweise nicht gut recherchiert

Belladaire Academy of Athletes - Liars
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Was ich mochte:
🤺 Slow Burn
🤺 Academy Setting
🤺 Fake Dating
🤺 Strangers to Lovers
🤺 Rich vs Poor

Was ich nicht mochte:
❌ schlecht recherchiert (Wetter)
❌ Unstimmigkeiten (Mitbewohnerin ändert innerhalb ...

Was ich mochte:
🤺 Slow Burn
🤺 Academy Setting
🤺 Fake Dating
🤺 Strangers to Lovers
🤺 Rich vs Poor

Was ich nicht mochte:
❌ schlecht recherchiert (Wetter)
❌ Unstimmigkeiten (Mitbewohnerin ändert innerhalb einer Seite die Frisur
❌ Fechten geht als Sportart komplett unter

„Liars“ ist der erste Band der „Belladaire Academy of Athletes“ Trilogie, welches durch das seeehr gute Marketing meine Ansprüche wahnsinnig hochgeschaukelt hat.
Es gab ziemlich gute, schöne und auch heiße Momente, bei denen ich das Lesen unfassbar genossen habe. Jedoch fange ich lieber ganz am Anfang an.
Das Academy Setting, sowie der Beschreibung des Geländes und dem ganzen Umfang, was vor Ort geboten wurde, fand ich absolut großartig und auch als super unsportlicher Mensch, würde ich dort gern mal einen Besuch abstatten und mir die Academy genauer anschauen.
Auch die Schreibweise der Autorin war flüssig und einfach zu verfolgen. Es gab keine verschachtelten Sätze, bei welchen ich erst nachdenken musste, was mir hier verklickert werden sollten.
Zu Anfangs des Buches war es sehr schwer, Sympathien für Nika und Ambrose aufzubauen. Nika erscheint im ersten Augenblick sehr selbstsicher und kontert mich frechen Sprüchen, im nächsten Augenblick ist sie eine unsichere Maus, die sehr needy wirkt und sich aufgrund ihrer Unsicherheiten ein Lügenkonstrukt, so groß wie den Mount Everest zusammenbaut. Natürlich wird im Verlauf der Story deutlich, weshalb das so ist. Mein Verständnis dafür hält sich allerdings sehr in Grenzen.
Ambrose könnte nicht unterschiedlicher als Nika sein. Er präsentiert sich vom ersten Kapitel an als versnobter Kerl, der sich für etwas Besseres hält. Ein typischer Großkotz und Angeber.
Im Laufe der Story entwickeln sich zwar beide zum Positiven, der erste Eindruck blieb bei mir jedoch.
Auch wenn sich beide anfangs nicht leiden können, gibt es zwischen ihnen die Anziehung und das Knistern, welches sie nicht ignorieren können.
Besonders auch, da sie einen Deal abschließen, der moralisch sehr verwerflich war. Hierbei konnte ich jedoch Nikas Position leider nachvollziehen. Ihr blieb nichts Anderes übrig, da vieles für sie auf dem Spiel stand.
Ich fand es gut, wie sie hierbei einerseits auf den Deal eingegangen ist, andererseits jedoch für sich selbst einstand und klare Grenzen gesetzt hat.
Zudem hatte ich auch Mitleid mit ihr, wie oft sie auch Kontakt zu ihrer Mitbewohnerin und anderen aus dem Fechtteam gesucht hat und immer wieder einen Korb kassiert hat.
Umso schöner fand ich hier die aufblühende Freundschaft zwischen ihr, Lova und Tanisha.
Um die weiteren Nebencharaktere zu beschreiben, muss ich hier jedoch einen Songtext von SDP zitieren:
„Dein Parfum ist von Boss, aber du bist ein Hugo“
Hugo und Robyn sind die mit Abstand schrecklichsten Charaktere dieser Story. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diese Mobber mit ihrer Doppelmoral durch den Fleischwolf ziehen wollte.
Ambrose Bruder, Aaron, sowie Lova, Luis (Ambrose bester Freund und Ex von Lova, wird leider viel zu selten erwähnt, da bin ich schon auf Band 2 gespannt) und Tanisha haben mir besonders gefallen, da sie sehr greifbare und liebenswürdige Persönlichkeiten hatten.

Jetzt jedoch leider zu den heftigsten Kritikpunkten, die für viel zu viel Punktabzügen gesorgt haben.
Nika betritt in der Academy ihr Zimmer und trifft auf ihre Mitbewohnerin. Innerhalb einer Seite wechselt diese ihre Frisur. Wie kann das sein? Wieso ist dies niemandem aufgefallen?
Dann hatte ich das Gefühl, es wurde schlecht bzw gar nicht recherchiert. Die Geschichte spielt von März bis Mai, ständig war die Rede vom Sommer. Zudem laufen alle Schüler schwitzend in kurzen Klamotten rum, oder gehen im Meer schwimmen, als wären schon 35Grad. Eine einfache Google Suche hat mir jedoch das Gegenteil bewiesen.
Wie. Kann. So. Ein. Fehler. Unterlaufen??
Wie?
Dies war der Moment, wo ich das Buch einige Zeit beiseite legen musste, um mich wieder zu aklimatisieren.
Jetzt der nächste Punkt:
„Endlich mal ein Academy Setting, welches unterschiedliche Sportarten präsentiert“, dies war mein Gedanke, als ich mit dem Buch angefangen habe.
Nikas Sportart, Fechten, wird ganz genau 2x kurz thematisiert. Ich bin nach dem Lesen noch genauso doof und unaufgeklärt, was diese Sportart betrifft, wie vorher. Keinerlei Schritte und Regelungen wurden erklärt, nichts. Niente.
Das darf nicht sein. Wenn ich selbst keine Ahnung habe, wie ich eine Sportart erkläre, darf ich nicht aus der Sicht des Sportlers / der Sportlerin schreiben. Punkt aus Ende.

Final möchte ich nur sagen, dass Nika und Ambrose eine starke Charakterentwicklung durchgemacht haben und ich bin wahnsinnig froh darüber, dass sie aus ihren Fehlern gelernt haben. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass Aaron nach dem ganzen unfairen Drama auch sein Happy End bekommen hätte. Das Buch endete mit einem faden Beigeschmack meinerseits, andererseite hatte ich trotz der Kritikpunkte wahnsinnig Spaß beim Lesen und bin schon sehr auf Band 2 gespannt.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Sehr süß, aber ausbaufähig

We between Worlds
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Was ich mochte:
💜 Fake Dating
💜 unterschiedliche Lebenswelten treffen aufeinander
💜 Peyton und Charles lernen und wachsen miteinander

Was ich nicht mochte:
❌ Spannungsbogen bis auf kleine Momente nicht ...

Was ich mochte:
💜 Fake Dating
💜 unterschiedliche Lebenswelten treffen aufeinander
💜 Peyton und Charles lernen und wachsen miteinander

Was ich nicht mochte:
❌ Spannungsbogen bis auf kleine Momente nicht vorhanden, man weiß direkt beim Lesen, was einen erwartet
❌ teilweise wurde mir zu viel mit den Klischees gespielt
❌ sehr süße Story, ist mir aber nachhaltig leider nicht im Gedächtnis geblieben

„We between Worlds“ habe ich gesehen, den Klappentext gelesen und ich wusste: das Buch muss ich lesen.
Charles und Peyton könnten nicht unterschiedlicher sein.
Während Peyton eine starke ambitionierte und zuverlässige junge Frau ist, sich um ihre Geschwister kümmert und alles dafür tut, um in Boston am Collage angenommen zu werden, ist Charles das komplette Gegenteil.
Er ist der Sohn der amtierenden Bürgermeisterin, als jedoch eine unüberlegte Aktion mit seinen Freunden der Grund ist, weshalb die Wiederwahl seiner Mutter in Gefahr geraten könnte, kommt er auf den Gedanken, ein Mädchen von der West Side zu daten und somit sein Image aufzupollieren.
Leider hatte ich von Anfang an das Gefühl, die Story schon zu kennen, Peyton und Charles ähnelten mir in ihren Lebens- und Verhaltensweisen zu sehr an Ruby und James aus der Maxton Hall Reihe. Der Spannungsbogen der Geschichte blieb auch bis auf ein paar wenige Ausnahmen recht flach.

Nichtsdestotrotz ist „We between Worlds“ eine super süße und echt tolle Geschichte im Jugendbuch Bereich. Mir persönlich ist die Geschichte nur leider nicht zu sehr im Gedächtnis geblieben.
Ob das an der Story, oder mir selbst liegt, kann ich hier an dieser Stelle nicht sagen.
Während des Lesens habe ich mich jedoch gut unterhalten gefühlt und kann das Buch an dieser Stelle nur empfehlen.

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