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21laura

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2025

Ganz gut

Something Old, Someone New
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"Was mich betrifft, gibt es vier -und nur vier - nicht verhandelbare Dinge", hatte ich auf unserem ersten Date gesagt. "Willst du, John >Zweitname< Jacobs wissen, welche das sind?"

Eines der unverhandelbaren ...

"Was mich betrifft, gibt es vier -und nur vier - nicht verhandelbare Dinge", hatte ich auf unserem ersten Date gesagt. "Willst du, John >Zweitname< Jacobs wissen, welche das sind?"

Eines der unverhandelbaren Dinge, die Shea in einer Beziehung wichtig sind, ist die Grundregel: Keine Vintage-Ringe zur Verlobung. Als ihr Freund John ihr mit genau so einem einen Heiratsantrag macht, ist sie zunächst entsetzt und macht sich kurz darauf auf die Suche nach der Vergangenheit des Ringes, um zu prüfen, ob dieser mit schlechtem Karma belegt ist.

Wir begleiten Shea an verschiedene Stationen, da der Ring nicht nur eine Vorbesitzerin hatte, und erfahren alles über seine Vergangenheit.

Der Plot ist zunächst eigentlich innovativ, durchdacht und romantisch, doch leider hapert es ein wenig an der Ausführung. Man rennt gefühlt durch die einzelnen Stationen des Ringes. Da hätte ein wenig mehr Zeit und vielleicht eine Station weniger besser gepasst. So aber kann man der Geschichte irgendwann nur noch mit Mühe folgen. Die Charaktere sind ganz gut ausgearbeitet, bleiben alles in allem aber etwas blass.

Die Geschichte hat wahnsinniges Potenzial, ist an einigen Stellen jedoch nicht ganz rund. Trotzdem ist der Roman alles in allem eine nette Geschichte für zwischendurch.

Veröffentlicht am 30.03.2024

Sehr seichte Lektüre

Sylt im Getriebe
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"Sylt im Getriebe", ein Glücksroman von Claudia Thesenfitz besticht mit einem typischen Wohlfühlroman-Cover: blauer Himmel, Sand, Strand, ein Leuchtturm. Man bekommt direkt Lust, selber ans Meer zu fahren ...

"Sylt im Getriebe", ein Glücksroman von Claudia Thesenfitz besticht mit einem typischen Wohlfühlroman-Cover: blauer Himmel, Sand, Strand, ein Leuchtturm. Man bekommt direkt Lust, selber ans Meer zu fahren und dort ein paar schöne Tage zu verbringen.

Auch der Inhalt ist ein klassischer Frauenroman-Plot. Marina ist in ihrer Ehe schon seit längerem unglücklich, sie steckt mitten in den Wechseljahren und wird von Panikattacken geplagt. Als dann ihre Cousine Bine ihre Hilfe im Fahrradverleih auf Sylt benötigt, stellt Marina sich ihren Ängsten und fährt alleine auf die Insel. Dort merkt sie immer mehr, was ihr im Leben fehlt und knüpft neue Freundschaften. Auch ihr Liebesleben wird durcheinander gewirbelt.

Der Schreibstil dieses Romans ist einfach gehalten und sehr angenehm zu lesen. Der Plot ist ein absolut durchschnittlicher Roman und sehe vorhersehbar. Das weiß man aber natürlich vorher, wenn man dieses Buch in die Hand nimmt. Mich persönlich hat gestört, dass vieles sehr überzogen dargestellt wurde und fast schon albern wirkte.

Dennoch ist "Sylt im Getriebe" alles in allem ein herrlicher Roman, den man zwischendurch (oder besonders im Urlaub an der Nordsee :) ) gut schmökern kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Hatte mir mehr erhofft

Böser, böser Wolf
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Das düstere Cover sowie der Klappentext von "Böser, böser Wolf" laden direkt zum Lesen ein. Die Geschichte hörte sich anfangs richtig spannend und originell an: Eine entführte Krimiautorin und ein böser ...

Das düstere Cover sowie der Klappentext von "Böser, böser Wolf" laden direkt zum Lesen ein. Die Geschichte hörte sich anfangs richtig spannend und originell an: Eine entführte Krimiautorin und ein böser Wolf, welcher die Geschichte brutal in der Realität umsetzt - das klingt nach einem Erfolgsgarant.

So spannend und interessant die Geschichte auch startet, verliert sie im Laufe der Seiten rapide an Fahrt. Die Charaktere bleiben blass, die Handlung - so stark sie auch gestartet war - wird nach und nach immer verworrener. Irgendwann konnte ich der ganzen Geschichte nicht mehr so richtig folgen und der Plot fühlte sich wahnsinnig konstruiert an.

Ich hätte mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft, vor allem, da ich die Weihnachtskrimis von Alexandra Benedict wirklich gerne gelesen habe, aber dieses Buch ist leider maximal mittelmäßig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2024

Klischeebeladen und versext

The Christmas Fix
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Lucy Scores "The Christmas Fix - Wo Winterwunder wahr werden" lädt mit einem tollen Cover zum Lesen ein. Die Mistelzweige und Zuckerstangen bringen einen direkt in Weihnachtsstimmung.

Die Geschichte ist ...

Lucy Scores "The Christmas Fix - Wo Winterwunder wahr werden" lädt mit einem tollen Cover zum Lesen ein. Die Mistelzweige und Zuckerstangen bringen einen direkt in Weihnachtsstimmung.

Die Geschichte ist laut Klappentext eine typische Weihnachtsromanze:
Die Kleinstadt Merry wurde von einem schlimmen Unwetter heimgesucht.
Merry zeichnet sich eigentlich besonders durch das alljährliche Weihnachtsfest aus, welches dieses Jahr aber in Folge der Überflutung auszufallen droht. Jedoch bietet Catalina King, Produzentin und handwerklich begabter Fernsehstar, ihre Hilfe an und möchte mit Hilfe ihres gesamten Teams die Stadt pünktlich zu Weihnachten wieder aufbauen. Leider steht ihr jedoch Noah Yates, der Bürgermeister, im Weg, da er seine Stadt nicht in einer Fernsehserie sehen will.

Die Geschichte beginnt zunächst wirklich gut und hat durchaus Potenzial. Leider entwickelt sich dieses jedoch nicht wirklich. Cat und Noah gehen sich bei jeder Gelegenheit an die Gurgel, doch plötzlich wendet sich das Blatt und sie sind unsterblich ineinander verliebt. Dabei nimmt die Beschreibung ihrer sexuellen Handlungen teilweise ganze Kapitel ein. Danach ist der Rest des Buches vorhersehbar und wirkte lieblos runtergeschrieben, um zum Ende zu kommen.

Obwohl ich Catalina einen tollen Charakter und sehr erfrischend fand, habe ich nicht in die Geschichte hineingefunden und auch nicht die erhofften Christmas Vibes verspürt, daher leider nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 25.06.2024

Mittelmäßig

Die unendliche Reise der Aubry Tourvel
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Das Cover von "Die unendliche Reise der Aubry Tourvel" lädt direkt zum Lesen ein und auch der Klappentext liest sich gut. Die Geschichte beginnt auch bereits sehr temporeich: Aubrys Krankheit hat sie fest ...

Das Cover von "Die unendliche Reise der Aubry Tourvel" lädt direkt zum Lesen ein und auch der Klappentext liest sich gut. Die Geschichte beginnt auch bereits sehr temporeich: Aubrys Krankheit hat sie fest im Griff, sodass sie schnell mit einem Schiff fliehen und an einen anderen Ort gelangen muss. Den Aubry kann nie länger als drei, maximal vier Tage an einem Ort bleiben.

Die Grundidee fand ich sehr interessant und war gespannt, wie sie umgesetzt würde. Aubry muss ständig weiterziehen und dabei lieb gewonnene Menschen zurücklassen. Für mich war dieses Tempo zu hoch und ich kam beim Lesen kaum noch mit, wo wir uns gerade befinden und wer in ihrem Leben ist. Gegen Ende des Buches wird etwas Tempo rausgenommen und man kann den Geschehnissen besser folgen, dennoch war es für mich zu viel.

Der Schreibstil und die Charaktere sind jedoch gut ausgearbeitet.