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Veröffentlicht am 30.01.2025

Spannender Kriminalfall vor dem Hintergrund dramatischer persönlicher Schicksale mit winterlich düsterer Stimmung

Die Schanze
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Nach einer gescheiterten Beziehung kehrt Dr. Ellen Roth Hamburg den Rücken und zieht zurück in ihre Heimat in Bayern, wo sie die Arztpraxis im Dorf übernimmt. Am ersten Abend ihrer Rückkehr ereignet sich ...

Nach einer gescheiterten Beziehung kehrt Dr. Ellen Roth Hamburg den Rücken und zieht zurück in ihre Heimat in Bayern, wo sie die Arztpraxis im Dorf übernimmt. Am ersten Abend ihrer Rückkehr ereignet sich ein Mord. Der Sohn des Bürgermeisters wird erhängt an der Skisprungschanze aufgefunden. Ellen ist mit Johannes Gruber zur Schule gegangen und sie kennt ihn näher, als ihr lieb ist. Sie dachte eigentlich, sie hätte die Vergangenheit längst hinter sich gelassen, aber sie wird immer noch von quälenden Erinnerungen heimgesucht und jetzt sie sich auch noch fragen, ob der Mord an Johannes mit ihrer Rückkehr in einem Zusammenhang stehen könnte.

"Die Schanze" beginnt mit einem Mord in einem verschneiten Dorf, in dem jeder jeden kennt und so manches Geheimnis nicht im Verborgenen geblieben ist. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschildert, wobei die Ärztin Ellen im Vordergrund steht. An ihrer Seite ist ein lokaler Journalist, der die Story seines Lebens wittert. Überhaupt steht das Dorfgefüge im Fokus, denn über die Ermittlungen der Polizei erfährt man, wenn überhaupt, nur indirekt etwas durch den pensionierten Polizisten Karl Haußer.

Jede Figur hat mit eigenen psychischen oder physischen Problemen zu kämpfen. Krankheit, Einsamkeit und Bindungsschwierigkeiten oder Existenzängste sind gegenwärtig. Kein Bewohner des Ortes ist leicht zu durchschauen und könnte Mordgedanken hegen.

Die Geschichte ist aufgrund der persönlichen Hintergründe dramatisch und von Beginn an spannend. Die Spannung wird weiter angeheizt, als ein zweiter Mord passiert und unklar ist, ob Ellen in Gefahr ist.

Durch die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven wird die Neugier zum Weiterlesen geweckt. Der Thriller ist mit der winterlichen und düsteren Stimmung perfekt für die Jahreszeit und ein stimmiges Debüt, auch wenn man die Handlungen von Ellen und Merab, die sich mit dem Wissen, über das sie verfügen, nicht an die Polizei wenden, in Frage stellen muss und auch das Motiv des Täters am Ende nicht ganz überzeugt.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Vielschichtige und empathisch geschilderte Geschichte über Freundschaft, das Erwachsenwerden und die Selbstfindung junger Frauen

Aller Anfang
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Celia, Sally, Bree und April lernen sich am Smith-College in Northampton kennen, an dem ausschließlich weibliche Studierende zugelassen sind. Sie stammen aus unterschiedlichen familiären Verhältnissen ...

Celia, Sally, Bree und April lernen sich am Smith-College in Northampton kennen, an dem ausschließlich weibliche Studierende zugelassen sind. Sie stammen aus unterschiedlichen familiären Verhältnissen und sind auch charakterlich verschieden. Während die schöne Bree bereits verlobt ist, ist April nach dem Vorbild ihrer Mutter eine feministische Aktivisten. Sally leidet unter dem Verlust ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, während Celia aus einer intakten katholischen Familie stammt, an der sie sehr hängt.
Auch wenn sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Träume und Vorstellungen vom Leben Konflikte austragen müssen und es durch Brees neue Beziehung zu Lara, Sallys Heiratspläne und Aprils Aktivismus Reibungspunkte gibt, halten sie, wenn es darauf ankommt, fest zusammen.

"Aller Anfang" wird abwechselnd aus der Perspektive einer der vier Frauen erzählt, wobei die ersten Kapitel, die am College handeln, zur jeweiligen Vorstellung des Charakters sehr lang sind. Man erhält damit auch einen bildhaften Einblick in den Campus und das sehr besondere College, auf dem die Frauen mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen experimentieren.
Die vier Frauen machen unterschiedliche Erfahrungen in Sachen Liebe - von festen Beziehungen, Verlobungen und Trennungen über eine Affären zu einem älteren Mann - bis die gemeinsamen vier Jahre am College vorbei sind und es sie wieder in unterschiedliche Richtungen verschlägt.
Eine Wiedervereinigung zur Hochzeit von Sally endet im Streit und bedeutet einen Riss der Freundschaft, der erst wieder gekittet werden kann, als sie die anderen brauchen und eine von ihnen in ernsthafte Gefahr geraten ist.

Der Roman erzählt von den Höhen und Tiefen einer Freundschaft, wie Frauen einander Halt geben können, aber auch wie sie sich gegenseitig verletzen können. Empathisch wird die Entwicklung der jungen Frauen beschrieben, die zu Beginn noch etwas orientierungslos sind und erst noch ihren Platz finden müssen.

Die Geschichte ist vielschichtig und handelt neben Freundschaft und dem Erwachsenwerden von sexueller Orientierung, Feminismus, Gewalt gegen Frauen, von Selbstfindung, Toleranz und Loyalität.
Jede der Hauptfiguren ist individuell gezeichnet und selbst wenn man keine Identifikationsfigur finden sollte, ist es interessant ihre Entwicklung durch die Hürden des Lebens - gemeinsam und getrennt von einander - zu verfolgen. Der Fokus liegt dabei klar auf Frauen, denn trotz der beschriebenen Liebesbeziehungen spielen Männer nur eine untergeordnete oder negativ besetzte Rolle.

Die Bedeutung von Freundschaft und die unterschiedlichen Lebensentwürfe, die sich aufgrund der vielen verschiedenen Wahlmöglichkeiten für Frauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts ergeben, sind facettenreich und empathisch geschildert.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Roman über die Überfahrt der historischen Victorious (1946) - eine berührende Geschichte über mutige Frauen und ihre Hoffnungen auf ihrem abenteuerlichen Weg zu einem Neuanfang.

Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Im Jahr 1946 werden 600 Kriegsbräute mit einem Flugzeugträger der britischen Marine nach England gebracht, um mit ihren Ehemännern wieder vereint zu werden. Es ist ein mutiger Weg in die Fremde und Ungewissheit ...

Im Jahr 1946 werden 600 Kriegsbräute mit einem Flugzeugträger der britischen Marine nach England gebracht, um mit ihren Ehemännern wieder vereint zu werden. Es ist ein mutiger Weg in die Fremde und Ungewissheit fernab von Zuhause. Die Ehen wurden oftmals kurzfristig geschlossen, weshalb die Frauen ihre Männer kaum kennen und seit Monaten oder sogar Jahren nicht mehr gesehen haben.
An Bord ist Krankenschwester Frances, die verschlossen ist und ihre Gefühle zurückhält, Avice, die hochnäsige Tochter aus gutem Hause, die auf eine Überfahrt auf einem Flugzeugträger nicht vorbereitet war, Margaret, die schwangere Bauerstochter, die noch nicht bereit ist, Mutter zu sein und die 16-jährige Jean, die froh ist, ihrem lieblosen Elternhaus zu entkommen.
Die vier unterschiedlichen Frauen bergen ihre Geheimnisse und teilen sich eine Kabine, die von einem Marinesoldat bewacht wird, den keine Wiedervereinigung mit seiner Frau erwartet. Kapitän Highfield, der seine wohl schwierigste Fracht nach Plymouth bringen muss, hadert damit, dass die Überfahrt seine letzte sein wird.

Inspiriert von der Lebensgeschichte ihrer Großmutter, beschreibt Jojo Moyes anhand fiktiver Schicksale die historische Überfahrt der Victorious.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, wobei es zu Beginn etwas unübersichtlich ist, sich zurechtzufinden. Nicht jede Figur gibt gleichviel von sich preis, so dass Platz für Spekulationen bleibt und die Geschichte nicht ohne Spannung erzählt ist.

Lebendig wird der Schiffsalltag der zähen, sechswöchigen Überfahrt mit all seinen Problemen, Sorgen und allzu menschlichen Befindlichkeiten beschrieben, wenn Hunderte Fremde auf engstem Raum aufeinandertreffen. Sowohl Passagiere als auch Teile der Besatzung haben mit ihren ganz eigenen Herausforderungen zu kämpfen.

Die Geschichte wirkt real, auch wenn die persönlichen Schicksale fiktiv sind. Eingeleitet werden die Kapitel hingegen durch Zitate aus historischen Überlieferungen, die der Geschichte noch mehr Authentizität verleihen.
"Über uns der Himmel, unter uns das Meer" beruht auf wahren Begebenheiten und ist eine berührende Geschichte über mutige Frauen und ihre Hoffnungen auf ihrem abenteuerlichen Weg zu einem Neuanfang.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Eine sich langsam entwickelnde, erwachsene nLiebesgeschichte mit einem herrlich wehmütigen Blick auf eine Zeit, in der man nicht permanent online war.

Love Me Like It's Yesterday
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Juno lebt in Leipzig, wo sie eine eigene Werkstatt hat, in der sie hingebungsvoll Möbelstücke restauriert. Dabei tanzt sie zu Musik der 1980er-Jahre von ihren Musikkassetten. Juno ist weder per E-Mail ...

Juno lebt in Leipzig, wo sie eine eigene Werkstatt hat, in der sie hingebungsvoll Möbelstücke restauriert. Dabei tanzt sie zu Musik der 1980er-Jahre von ihren Musikkassetten. Juno ist weder per E-Mail zu erreichen, noch hat sie ein Handy. Sie hat sich dem technischen Fortschritt entzogen und führt ein analoges Leben.
Taro ist Psychologe und verdient sein Geld auf Youtube, wo er als Coach Männer beim Kennenlernen von Frauen unterstützt. Kritik ausgesetzt und öffentlich unter Druck, schließt Taro eine Wette ab, um zu beweisen, dass seine Flirttipps wirken. Juno wird zu Taros Herausforderung und bei der gemeinsamen Restaurierung eines antiken japanischen Teeschranks kommen sich die beiden näher.
Als echte Gefühle im Spiel sind, beendet Taro die Wette, wagt es allerdings nicht, Juno die Wahrheit über ihr Kennenlernen zu offenbaren. In Bezug auf Juno wiegt dies besonders schwer, da diese in der Vergangenheit schlimme Erfahrungen gemacht hat und nicht ohne Grund die digitale Welt verteufelt.

"Love me like it's yesterday" wird aus den Perspektiven beider Hauptfiguren erzählt, wobei Junos Geschichte den größeren Anteil hat.

Juno ist mit ihren sehr strikten Ansichten in Bezug auf die moderne Technik extrem dargestellt, aber je mehr man über sie erfährt desto besser kann man ihren Rückzug verstehen. In ihrer Werkstatt ist sie zu Hause, gibt den Möbelstücken Namen und erfindet Worte, um Dinge zu beschreiben, für die ihrer Ansicht nach die richtigen Worte fehlen. Trotzdem wirkt Juno nicht verschroben, sondern authentisch. Sympathien weckt sie zudem durch ihr Engagement in einem Verein für Mobbingopfer.
Auch Taro ist eine sympathische Figur. Die Wette ist ihm schon bald unangenehm, aber er steht auch unter dem Druck, Content zu produzieren, Follower zu generieren und damit seine Sponsoren zufrieden zu stellen.
Der Gegensatz beider Leben ist deutlich und dennoch spürt man, dass Juno und Taro auf einer Wellenlänge sind.

Die Liebesgeschichte entwickelt langsam und manche Szene ihrer gemeinsamen Aktivitäten, in der letztlich nicht viel passiert, ist etwas zu sehr in die Länge gezogen. Dynamik und mehr Spannung erhält der Roman erst spät, als sich Juno öffnet und Taro erklärt, was sie in der Vergangenheit (online) erlebt hat und damit auch immer drängender wird, dass Taro sein Geheimnis preisgibt, bevor Juno es von Dritten erfahren muss.

Die Botschaft des Romans wird klar, aber manchmal etwas plakativ vermittelt. Die Rückbesinnung auf das wirkliche, das reale Leben, Menschen wieder anzugucken statt auf das Handy zu starren, sich bewusst auf einen Dialog konzentrieren und sich nicht vom Pling des Handys ablenken zu lassen sowie die Gefahr online zum Opfer von ungerechtfertigten Angriffen zu werden, wird anhand der Hauptfiguren, aber auch einzelner Nebencharaktere eindringlich und empathisch dargestellt.
Die Erzählung hält dabei eine gelungene Balance aus lustigen Momenten und ernsten Problemen und überzeugt mit lebensechten Figuren und einer authentischen Liebesgeschichte.

Auch wenn man die Vorteile des technischen Fortschritts nicht von der Hand zu weisen sind, blickt man durch die Geschichte herrlich wehmütig auf eine Zeit zurück, in der man nicht rund um die Uhr zu erreichen war und in der man sich bewusster mit sich selbst und seiner Umwelt beschäftigen musste.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Abwechslungsreiche, vielschichtige Geschichte über die Probleme von Middleagern: ungeschönt, aber humorvoll

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Nina ist Ende 40, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und seit zwei Jahren von ihrem Ehemann Phil geschieden, der sie durch eine jüngere Frau ersetzt hat.
Auf einem Gartenfest bei Phils neuer Familie lernt ...

Nina ist Ende 40, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und seit zwei Jahren von ihrem Ehemann Phil geschieden, der sie durch eine jüngere Frau ersetzt hat.
Auf einem Gartenfest bei Phils neuer Familie lernt Nina David kennen, der 20 Jahre jünger ist als sie. Nach einer gemeinsamen Nacht werden Zweifel in ihr wach: Darf sie sich in einen so viel jüngeren Mann verlieben und hätte eine Beziehung eine Zukunft? Während Nina Unterstützung von ihrer besten Freundin erhält, begegnet ihre Familie ihr mit Ablehnung. Ninas jüngere Schwester Lena hat wenig Verständnis, sieht sich jedoch mit eigenen Problemen in ihrer Ehe konfrontiert und bemüht sich verzweifelt darum, einer Clique von Momfluencern in ihrem Stadtviertel anzugehören.
Beide müssen zudem damit zurechtkommen, dass ihre Mutter nicht mehr so rüstig und zunehmend auf Hilfe angewiesen ist.

Der Roman ist aus wechselnden Perspektiven der Hauptfiguren geschildert, wobei Ninas Leben im Vordergrund steht. Als sie sich neu verliebt, blüht sie im Hormonrausch sichtlich auf und ist selbst genervt von der Tatsache, dass ihr der Altersunterschied solche Probleme bereitet. Sie hat wie ihre Schwester mit Selbstzweifeln zu kämpfen.
Lena ist jedoch noch viel mehr darum besorgt, was andere denken könnten und möchte einfach nur zu den Schönen und Reichen dazu gehören. Sorgen bereitet ihr zudem die fehlende Romantik in ihrer Ehe und dass in der Firma ihres Mannes ein Compliance-Verfahren eingeleitet wurde, das den Machtmissbrauch und die Übergriffigkeit von Männern aufklären soll. Selbst die taffere Nina, die in der selben Produktionsfirma arbeitet, ist verunsichert, was die Untersuchung zu bedeuten haben mag und welche Konsequenzen drohen könnten.

Der Roman liest sich wie aus dem Leben gegriffen. Die handelnden Personen sind nahbar und authentisch, die geschilderten Probleme nachvollziehbar und zeitgemäß.
Trotz durchaus schwerwiegender Themen wie Einsamkeit, Älterwerden, Trauer, Verlust, Selbstzweifel und sexueller Gewalt, ist das Buch unterhaltsam und humorvoll geschrieben.

Die ein oder andere peinliche Szene, die sich vor allem aufgrund der Unsicherheit der Protagonisten ergibt, wenn Nina verliebt zum Teenager mutiert oder Lena sich der Grunewalder Girl Gang anbiedert, driftet nicht in Klamauk ab oder ist zum Fremdschämen, sondern erscheint mit all den Klischees einfach nur ehrlich.

Die Liebesgeschichte von Nina ist dabei nicht einmal so sehr im Vordergrund. Es geht vielmehr um das Leben in all seinen Facetten. Der Roman handelt von Freundschaft und Familie, von der Sehnsucht nach Liebe und körperlicher Nähe, von Fürsorge und Verantwortung und letztlich auch von Frauensolidarität. Gerade die Themen Selbstliebe und "Metoo" in Bezug auf die widerlichen Übergriffe am Arbeitsplatz sind empathisch umgesetzt.

Die Geschichte ist abwechslungsreich und vielschichtig, lebendig und voller Wortwitz. Sie zeigt die Probleme von Menschen in der zweiten Lebenshälfte ungeschönt, aber humorvoll auf und beweist, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist. Dazu braucht es Mut, aber auch den Rückhalt von guten Freunden und das sichere Band einer Familie.

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