Profilbild von buchnarr

buchnarr

Lesejury Star
offline

buchnarr ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buchnarr über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2025

20x Tee? Kaffee? Mord!

Tee? Kaffee? Mord! - Sammelbox
0




Im Mittelpunkt der Serie steht Nathalie Ames, die einen Pub in einem kleinen verschlafenen englischen Dörfchen namens Earlsraven von ihrer verstorbenen Tante geerbt hat. Dass eben diese Tante auch brisante ...




Im Mittelpunkt der Serie steht Nathalie Ames, die einen Pub in einem kleinen verschlafenen englischen Dörfchen namens Earlsraven von ihrer verstorbenen Tante geerbt hat. Dass eben diese Tante auch brisante Fälle gelöst hat erfährt Nathalie von Louise, der Köchin. Auch Louise hat eine interessante Vergangenheit und hilft Nathalie wo immer es nötig wird. Und das dies eher früher als später eintritt muss sich Nathalie eingestehen als ein Toter gefunden wird..

Wie bei Cosy-Crime nicht anders zu erwarten sind die einzelnen Episoden nicht "bluttriefend" und die Figuren sind eher skurril und der Krimiplot selbst eher von der leichten-seichten Art.

Die Sammelbox mit den ersten 20 "Fällen" für Nathalie und Louise sind somit eher entspannende als spannende Krimis. Nichtsdestotrotz macht es Spaß Vera Teltz zu lauschen und mitzurätseln.

Veröffentlicht am 08.02.2025

Solider Reihenauftakt

Dorn. Hotel der Angst
0




Der neue Jan Beck Thriller mit Kriminalpsychologe Simon Dorn als titelgebender Hauptfigur, ist ein solider Reihenauftakt. Simon Dorn lebt nach persönlichen Schicksalsschlägen nun zurückgezogen in einem ...




Der neue Jan Beck Thriller mit Kriminalpsychologe Simon Dorn als titelgebender Hauptfigur, ist ein solider Reihenauftakt. Simon Dorn lebt nach persönlichen Schicksalsschlägen nun zurückgezogen in einem alten Hotel in Bad Gastein, von wo aus er aber weiter an einem Cold Case mitarbeitet. Verbindungsfrau zur Polizei ist dabei Carla Hofbauer, die mit Dorns Hilfe endlich den Fall zum Abschluss bringen will, doch bei ihren Ermittlungen in den Fokus des Täters gerät. Als die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner eines Tages bei Dorn auftaucht beginnen sie gemeinsam die Fäden des Falles, dessen Opfer auch Carla wurde, zu verknüpfen.

Jan Beck versteht es seine Leser und Leserinnen am Buch zu halten. Mit cleveren Wechseln der Handlungsstränge bleibt die Spannung auf einem guten Level, das Erzähltempo passt auch und der Schreibstil ist eingängig und liest sich angenehm. Die Charakterisierung des Simon Dorn war mir allerdings zu bizarr, ist aber eventuell für die weitere Figurenentwicklung notwendig. Die Auflösung des Falles war aus meiner Sicht ungewöhnlich aber nachvollziehbar und somit ein gelungener Einstieg für Dorn und Wagner.

Fazit: Ein Serienstart, der eine kompakte Handlung und interessante Hauptprotagonisten hat. Alles in allem eine Spannungslektüre, die ich weiterempfehlen kann.


Veröffentlicht am 09.01.2025

Routiniert und solide

Die Polarkreis-Krimi-Reihe I
0


Kalt und Still: Die Geschichte ist überraschend düster, mit einer ziemlich arglistigen Krimihandlung. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wobei Hanna Ahlander, die weibliche Hauptfigur, da sie aus der ...


Kalt und Still: Die Geschichte ist überraschend düster, mit einer ziemlich arglistigen Krimihandlung. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wobei Hanna Ahlander, die weibliche Hauptfigur, da sie aus der Großstadt nach Åre gekommen ist und als „Exotin“ betrachtet wird, der fesselndere Part ist. Doch leider ist der Krimi alles in allem sehr überschaubar. Es gibt keine unnötigen Wendungen, die richtige Anzahl von Verdächtigen und eine logisch fortschreitende Handlung sind gegeben. Leider konnte ich den Mörder zu früh erraten, so dass die Spannung folglich für mich nicht bis zum Schluss gegeben war - schade.
Kurzum: Als Unterhaltung funktioniert das Buch jedoch ganz gut, und es lebt vor allem von dem interessanten neuen Schauplatz und weniger von der bahnbrechenden Krimihandlung oder den Figuren. Für Fans skandinavischer Krimis ist dieser erste Fall für Hanna Ahlander durchaus empfehlens- und lesenswert. Mich konnte er leider nicht in ganzem Umfang überzeugen, so dass ich ihn mit guten 3 von 5 Sternen bewerte.

Tief im Schatten: Es ist wieder einiges los im kalten und verschneiten Åre. Wie schon bei ihrem ersten Fall ist Hanna auch diesmal wieder mit Leidenschaft und Tatendrang auf der Jagd nach dem Täter, wobei sie sich auch gern mal von ihrem Bauchgefühl leiten lässt. Daniel ist ihr dabei ein hilfreicher und engagierter Kollege. Gemeinsam trotzen sie nicht nur den Wetterunbilden, sie kommen auch Schritt für Schritt dem Wer und Warum auf die Spur. Neben den Schilderung zu den Ermittlungen und Beschreibungen der Schauplätze am Polarkreis werden auch die privaten Befindlichkeiten der beiden Hauptprotagonisten thematisiert. Dank der zahlreichen möglichen Verdächtigen bleiben die Tatumstände und somit auch der Täter lange im Verborgenen, die Enthüllung des Täters und dessen Motiv waren letztlich schlüssig.
Fazit: „Tief im Schatten“ ist wieder routinierte und solide Krimikost, die abgesehen vom gegensätzlichen Handlungsort, jedoch viele Parallelen zur Sandhamn-Krimi-Reihe aufweist. Meine Bewertung sind aufgerundete 3 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 09.01.2025

Solider Krimi

Blutbuße. Ein Fall für Hanna Ahlander
0




Die Geschichte zieht ihre Spannung aus den sich abwechselnden Zeitebenen, die zum einen die Vergangenheit des Opfers beleuchten und zum anderen die Gegenwart mit den einzelnen Ermittlungsschritten und ...




Die Geschichte zieht ihre Spannung aus den sich abwechselnden Zeitebenen, die zum einen die Vergangenheit des Opfers beleuchten und zum anderen die Gegenwart mit den einzelnen Ermittlungsschritten und -erkenntnissen darlegt. Auch die privaten und beruflichen Entwicklungen der Hauptprotagonisten werden weiter vorangetrieben, was mich als Serienfan ja immer besonders freut. Einen nicht unwesentlichen Aspekt dieses Krimis nimmt auch wieder die Atmosphäre des Handlungsortes und das Wetter ein, denn diese sind sehr bildhaft geschildert und waren für mich definitiv die Pluspunkte. Die Krimihandlung selbst konnte mich leider im Ganzen nicht überzeugen. Es gab einige Längen, wo weniger echt mehr gewesen wäre, denn so bleibt die Spannung in weiten Teilen auf der Strecke.

Alles in allem wieder ein solider Krimi, dem aber aus meiner Sicht die spannenden Höhepunkte fehlen. Eine Hörempfehlung gibt es trotzdem und gute 3 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 01.01.2025

Solide

Die Strömung
0




Nach „Die Springflut“ und „Die dritte Stimme“ ist „Die Strömung“ nun der dritte Teil der Rönning/Stilton-Serie.

Dieser Kriminalroman war aus meiner Sicht nicht so temporeich erzählt. Es kam zu einigen ...




Nach „Die Springflut“ und „Die dritte Stimme“ ist „Die Strömung“ nun der dritte Teil der Rönning/Stilton-Serie.

Dieser Kriminalroman war aus meiner Sicht nicht so temporeich erzählt. Es kam zu einigen Längen, bei denen ich mich schwer tat weiterhören zu wollen. Aber durch die Perspektivwechsel zwischen Täter und Ermittelnden haben es die Autoren dann doch immer wieder geschafft, dass ich drangeblieben bin. Und das Ende hat mich fürs Durchhalten auch entschädigt.

Fazit: Für mich der bisher schwächste Band der Reihe, aber noch immer hörenswert. Es gibt also eine Empfehlung, aber nur eine mittelmäßige Bewertung mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen.