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Veröffentlicht am 07.06.2025

Loving Lucas

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
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Diesen Brüdern kann niemand widerstehen.
LUCAS PRESTON muss sich um seine fünf jüngeren Brüder kümmern. Täglich um 19 Uhr bringt er den Jüngsten ins Bett. Täglich um Mitternacht klopft er bei Laney ...

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Diesen Brüdern kann niemand widerstehen.
LUCAS PRESTON muss sich um seine fünf jüngeren Brüder kümmern. Täglich um 19 Uhr bringt er den Jüngsten ins Bett. Täglich um Mitternacht klopft er bei Laney – die für ihn längst mehr ist als seine beste Freundin.
LANEY SANDERS war ein einsames Einzelkind – bis sie in das Leben der Preston Family eintauchte und Lucas kennenlernte. Seit Jahren fragt sie sich, ob er dasselbe fühlt wie sie. Doch sie weiß, dass er seit dem Tod seiner Mutter für seine Geschwister da sein muss.

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Dies ist der erste Teil der Reihe "Preston Brothers", der die Geschichte von Lucas Preston und Laney erzählt.

Jay McLeans Schreibstil ist fesselnd und zugänglich. Sie verbindet romantische Elemente gekonnt mit ernsten Themen, wobei sie durch humorvolle Einlagen für eine angenehme Leichtigkeit sorgt. Ihre flüssige und unkomplizierte Sprache macht es dem Leser leicht, sich in die Gefühlswelt der Charaktere hineinzufühlen.

Die Geschichte wird aus Lucas' und Laneys Perspektive erzählt, wobei Rückblenden Einblicke in die Vergangenheit geben.

Die Handlung hat sich für mich stellenweise etwas in die Länge gezogen, teilweise war sie etwas zäh. Vor allem manche Szenen, die in der Vergangenheit, in der Kindheit von Laney und Lucas spielen, waren mir zu detailliert und etwas steif.
Zum Ende hin wurde es dann spannend und die Story hat eine Wendung genommen, die ich zwar kommen sah, die mich aber emotional dennoch gefesselt hat.

Familie Preston hat es mir sehr leicht gemacht, sie zu mögen. Die 7 Geschwister sind wundervoll, quirlig, alle sehr unterschiedlich und haben mich sofort für sich eingenommen.

Für Laney war die Großfamilie der Prestons ein Anker, der es ihr ermöglichte, leichter Vertrauen in ihre neue Umgebung zu fassen. Besonders Kathy spielte eine zentrale Rolle, indem sie Laney den dringend benötigten Mutterersatz bot, der ihr sehr guttat. Die vielfältigen Charaktere der Preston-Jungs trugen maßgeblich zu einer belebten und authentischen Atmosphäre bei, in der sich Laney sichtlich wohlfühlen konnte.
Leider hat mich Laneys Entwicklung im Laufe ihres Erwachsenwerdens etwas enttäuscht.

Das Buch befasst sich mit sensiblen und ernsten Themen wie der Verlust eines geliebten Menschen, häusliche Gewalt und Entfremdung, die von der Autorin jedoch äußerst glaubwürdig und ergreifend behandelt werden. Diese Darstellung verleiht der Geschichte eine bemerkenswerte Tiefe und hinterlässt beim Leser einen nachhaltigen Eindruck.

Ich wurde trotz meiner Kritikpunkte gut unterhalten und konnte den Roman kaum aus der Hand legen. Besonders die verschiedenen Charaktere und die witzigen Szenen innerhalb der Preston-Großfamilie haben mich begeistert und sorgten für ein angenehmes Lesegefühl.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Der Roman ist eine gelungene Geschichte, die es schafft, schwerwiegende Themen auf eine lockere und leichte Weise zu erzählen. Dabei wird die Erzählung immer wieder durch humorvolle Szenen aufgelockert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2025

The Dixon Rule

The Dixon Rule
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Inhalt

Manche Dinge sind zu gut, um nicht echt zu sein ...

Diana Dixon hat diesen Sommer viel zu tun. Sie probt für einen Tanzwettkampf und muss mit ihrem Ex-Freund fertigwerden, der einfach nicht kapieren ...

Inhalt

Manche Dinge sind zu gut, um nicht echt zu sein ...

Diana Dixon hat diesen Sommer viel zu tun. Sie probt für einen Tanzwettkampf und muss mit ihrem Ex-Freund fertigwerden, der einfach nicht kapieren will, dass es vorbei ist. Zu allem Überfluss zieht auch noch ihre Nemesis, der Eishockeyspieler Shane Lindley, in die Wohnung nebenan ein. Genervt stellt sie einige Regeln auf: keine gemeinsamen Partys, Finger weg von ihrem Team, und vor allem soll er sie in Ruhe lassen. Diana weiß nicht, dass Shane One-Night-Stands sowieso satthat. Und als seine Ex auftaucht, will er sie mit Diana eifersüchtig machen. Eine Fake-Beziehung könnte auch einige ihrer Probleme lösen, also willigt sie ein. Doch schon bald kann sie nicht mehr leugnen, dass es zwischen ihnen gewaltig knistert ...

Meine Meinung

"The Dixon Rule" las sich mühelos und unterhaltsam. Elle Kennedys Schreibstil ist gewohnt lebendig, dynamisch und humorvoll, wodurch die Geschichte einen angenehmen Lesefluss hat.

Obwohl ich kein Fan von zu viel Drama bin, haben mich die humorvollen und spritzigen Dialoge zwischen Diana und Shane köstlich amüsiert. Shane mochte ich von Anfang an, während Dianas Abneigung gegen ihn für mich nicht immer ganz nachvollziehbar war.

Die Fake-Dating-Handlung war unterhaltsam, hätte aber mehr in den Vordergrund treten können. Sie wirkte eher wie ein zusätzliches Element als ein zentraler Bestandteil der Geschichte. Mir wurde auch zu viel auf die Leidenschaft und erotische Szenen reduziert.

Insgesamt hat mir "The Dixon Rule" gefallen und ich hatte vergnügliche Lesestunden. Die Handlung hatte zwar ein paar Schwächen und hätte etwas mehr Substanz vertragen, aber der humorvolle Schreibstil und die charmanten Charaktere haben das Buch dennoch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen gemacht.

Veröffentlicht am 10.02.2025

Something Old, Someone New

Something Old, Someone New
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Inhalt

Verfolgt von der hässlichen Scheidung ihrer Eltern, schwört Shea Anderson, sich an den Aberglauben ihrer Nonna zu halten: Sollte sie einen Heiratsantrag erhalten, wird sie kein Erbstück als Verlobungsring ...

Inhalt

Verfolgt von der hässlichen Scheidung ihrer Eltern, schwört Shea Anderson, sich an den Aberglauben ihrer Nonna zu halten: Sollte sie einen Heiratsantrag erhalten, wird sie kein Erbstück als Verlobungsring annehmen. Die Ehe ist schon schwer genug, warum sollte man da noch schlechtes Karma hinzufügen? Als ihr Freund John ihr einen Heiratsantrag mit einem vererbten Ring macht, ist Shea daher wie erstarrt. Angetrieben von den Warnungen ihrer Nonna, macht sie sich auf die Suche nach den Vorbesitzerinnen des Rings und ist fest entschlossen, dessen Karma zu retten. Mit der Hilfe ihrer Schwester und eines gut aussehenden, aber zynischen Journalisten begibt sich die junge Frau auf eine Reise, die sie von New York nach Italien, Portugal und Boston führt, wobei sie an jeder Station ihre vorgefassten Meinungen darüber, was Liebe und Ehe wirklich bedeuten, ein Stück weiter über Bord wirft. Wird die Aufdeckung der Geschichten der früheren Besitzerinnen des Rings – Carmella, Bette und Celia – Shea helfen, ihre eigene Zukunft zu entdecken? Und wieso kann sie, wenn sie John liebt, ihren Aberglauben nicht aufgeben?

Meine Meinung

In "Something Old, Someone New" entführt uns eine bezaubernde Geschichte in die Welt der Selbstentdeckung, der Traditionen und des Aberglaubens. Shea Andersons Leben wird von den Überzeugungen ihrer Nonna geprägt – insbesondere von der Warnung, niemals einen Erbstück-Ring als Verlobungsring anzunehmen. Als ihr Freund John ihr jedoch einen solchen Ring überreicht, begibt sie sich auf eine Reise der Erkenntnis, um dessen Geschichte zu enthüllen – und findet dabei vor allem zu sich selbst.

Die Charakterentwicklung von Shea ist überzeugend und facettenreich. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Zweifel und die Veränderungen, die sie im Laufe ihrer Reise durchlebt, wirken authentisch und machen sie zu einer nahbaren Protagonistin.

Besonders hervorzuheben ist die lebendige und atmosphärische Beschreibung von Sheas Reise. Die bildhafte Darstellung der verschiedenen Schauplätze, von New York bis nach Europa, weckt das Fernweh und verleiht der Geschichte eine besondere Note.

Obwohl die Geschichte insgesamt eine leichte und unterhaltsame Lektüre ist, mangelt es den Nebencharakteren an Tiefe. Ihre Darstellung bleibt oft blass und eindimensional, was es erschwert, eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen. Auch die Handlung plätschert über weite Strecken dahin und bietet wenig Überraschendes.

Insgesamt ist "Something Old, Someone New" ein herzerwärmender Roman mit einer schönen Botschaft über Selbstfindung und den Einfluss von Aberglauben. Wer gerne leichte, lebensbejahende Geschichten mit wunderschönen Reiseschilderungen liest, wird sich hier wohlfühlen – auch wenn das Buch in Bezug auf Charaktertiefe und Spannungsbogen noch mehr Potenzial gehabt hätte.

Veröffentlicht am 07.02.2025

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven
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Inhalt

Silvercrest Bay ist eine gemütliche Kleinstadt, in der jeder einfach jeden kennt. Aber so gewöhnlich Familie Winslow auch scheint, sie gehört einem alten Hexengeschlecht an. Junghexe Marissa hält ...

Inhalt

Silvercrest Bay ist eine gemütliche Kleinstadt, in der jeder einfach jeden kennt. Aber so gewöhnlich Familie Winslow auch scheint, sie gehört einem alten Hexengeschlecht an. Junghexe Marissa hält ihr Leben trotzdem für ziemlich normal. Jeder Tag scheint dem vorhergehenden zu gleichen … bis zu dem Tag, an dem das tatsächlich der Fall ist. Denn auf einmal ist der gesamte Ort in einer Art Zeitblase gefangen. Und außer Marissa bemerkt das niemand. Als auch noch ihre Cousine Norah todkrank zusammenbricht und Tante Gladys, das verstoßene schwarze Schaf der Familie, im Ort gesichtet wird, schrillen bei Marissa die Alarmglocken. Versucht jemand, mit dunkler Magie ihre Familie zu vernichten? Sie macht sich mit all ihren Kräften - und ausgerechnet der Unterstützung ihres Erzfeinds Caleb Rosenbaum - dran, herauszufinden, was der Ursprung allen Übels ist ...

Meine Meinung

Dieses Buch hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits überzeugt die Geschichte mit einer spannenden Handlung, liebenswerten Charakteren und einer detailreichen, angenehmen Erzählweise. Man fühlt sich sofort verbunden mit der Hexenfamilie und fiebert mit ihnen mit. Das Buch ist herzerwärmend, voller überraschender Wendungen und einem Hauch von Romantasy.

Andererseits krankt die Umsetzung an einigen Stellen. Die Handlung wirkt an manchen Stellen unausgewogen, mit Längen und unnötigen Wiederholungen, die den Lesefluss stören. Besonders ärgerlich sind die zahlreichen Fehler in Rechtschreibung und Grammatik, die das Leseerlebnis zusätzlich beeinträchtigen.

Fazit:

Insgesamt ist es ein süßes Hexenbuch mit einer guten Grundidee, die jedoch in der Ausführung einige Schwächen aufweist. Wer über die Mängel hinwegsehen kann, findet hier eine herzerwärmende Geschichte mit viel Potenzial.

Veröffentlicht am 07.02.2025

To Kill A Shadow

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Inhalt

EIN TÖDLICHER NEBEL, DER ANTWORTEN BEREITHÄLT. Seit die Sonnengöttin – und mit ihr die Sonne – vor fünfzig Jahren aus dem Königreich Asidia verschwunden ist, umgibt ein tödlicher Nebel das verfluchte ...

Inhalt

EIN TÖDLICHER NEBEL, DER ANTWORTEN BEREITHÄLT. Seit die Sonnengöttin – und mit ihr die Sonne – vor fünfzig Jahren aus dem Königreich Asidia verschwunden ist, umgibt ein tödlicher Nebel das verfluchte Land. Die 18-jährige Kiara kennt daher wie so viele andere nur die Dunkelheit. Als eines Tages Kommandant Jude Maddox mit seinen Rittern in ihrem Dorf eintrifft, um neue Rekruten für eine gefährliche Mission einzuziehen, ändert sich ihr Leben schlagartig – denn er wählt ausgerechnet sie aus. Jude wiederum hat nicht damit gerechnet, dass Kiara Gefühle in ihm weckt, die er längst verloren glaubte. Bald schon müssen sie gemeinsam im Nebel ums Überleben kämpfen und ungeahnte Geheimnisse kommen ans Licht …

Meine Meinung

In "To Kill A Shadow" von Katherine Quinn wird das Königreich Asidia von Dunkelheit und einem gefährlichen Nebel bedroht. Kiara, die in ihrem Dorf als verflucht gilt, wird für die Armee rekrutiert.

Nach ihrer Ausbildung wird sie mit anderen Rekruten, darunter Kommandant Jude Maddox, in den Nebel geschickt. Dort versucht die Gruppe Geheimnisse zu lüften und mehr über Judes und Kiaras Vergangenheit zu erfahren.

Die Geschichte ist von Anfang an fesselnd und entführt den Leser in eine düstere Welt voller Geheimnisse. Die Freundschaften, die sich in der Truppe bilden, bringen viel Dynamik in die Geschichte.

Kiara ist jedoch an vielen Stellen zu impulsiv und kindisch, was nicht zu der starken Kämpferin passt, die sie sein soll. Auch die Charaktere sind zu jung, was die Geschichte unglaubwürdig macht.

Trotzdem ist die Idee des Buches sehr gut und die optische Gestaltung ist ein Highlight. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Jude und Kiara ist jedoch zu einnehmend. Insgesamt überwiegen die positiven Aspekte, sodass ich mich auf den zweiten Band freue.