3,5☆ typischer Einzelgänger und Ex-Polizist löst spannungslosen Mordfall.
Kalt wie die NachtWolf erbt in Bø das Haus seiner verstorbenen Frau und gibt in Oslo seine Polizeitätigkeit auf, um auf dem Dorf ein neues Leben als Detektiv zu beginnen.
Bei seinem ersten Auftrag kommt es zu einem Todesfall ...
Wolf erbt in Bø das Haus seiner verstorbenen Frau und gibt in Oslo seine Polizeitätigkeit auf, um auf dem Dorf ein neues Leben als Detektiv zu beginnen.
Bei seinem ersten Auftrag kommt es zu einem Todesfall und er trifft auf seine alten Kollegen, doch wird er den Fall für sich gewinnen?
Nach der Leseprobe hatte das Buch mich gecatched und ich wollte mehr davon. Darin ging es um einen brutalen Juwelenraub mit Mord. Der restliche Teil des Buchs war aber leider das komplette Gegenteil: eher unblutig, keine Spannung, dafür vorausschauend und gemütlich
Die Idee an sich war ja ganz gut, aber ich hätte sie vielleicht anders verpackt. Dann hätte der Leser miträtseln können und die Spannung wäre höher gewesen. Der Schreibstil ist auf jeden Fall professionell. Charaktere werden ausgiebig und gut beschrieben. Auch der Protagonist Wolf leider klischeehaft ausgesucht. Der einsame trauernde Witwer, der zugleich mit und gegen die Polizei arbeitet und das Ding für sich gewinnen muss.
Das Flair kommt super zur Geltung... für meinen Geschmack aber alles zu sehr. Ich empfand viele Partien als zu gestreckt und unnötig. Dafür mehr Pepp ins Ende.
Wer es gemütlich mag, dem kann man es aber sehr empfehlen!