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JuliaRiccarda

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2025

Äußerst rätselhaft von der ersten bis zur letzten Seite

Das Geheimnis der toten Mädchen: Thriller
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Cover:
Über das Cover habe ich mich dieses Mal sehr gefreut. Denn im Hintergrund sieht man einen Teil der Zonser Stadtmauer und die Mühle.

Inhalt:
Das Geheimins der toten Mädchen ist der fünfzehnte ...

Cover:
Über das Cover habe ich mich dieses Mal sehr gefreut. Denn im Hintergrund sieht man einen Teil der Zonser Stadtmauer und die Mühle.

Inhalt:
Das Geheimins der toten Mädchen ist der fünfzehnte Band aus der Zons-Reihe von Catherine Shepherd. In dieser Serie ist es immer so, dass es einen Handlungsstrang in der Gegenwart und einen von vor 500 Jahren gibt. Beide Stories sind immer durch irgendetwas miteinander verbunden.
In der Gegenwart wird eine Studentin im Zonser Stadtarchiv ermordet aufgefunden. Welchem Geheimnis war sie auf der Spur? Bei einem weiteren Opfer werden ein Buch und eine Drohung gefunden. Allerdings ist das Buch leer. Kommissar Oliver Bergmann ermittelt. Und auch seine Freundin, die Journalistin Emily steckt die Nase tiefer in den Fall als ihr gut tut.
In der Vergangenheit findet der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg eine tote Frau. Er bringt sie zur Obduktion zu dem Zonser Arzt. Allerdings wird die Leiche in der Nacht gestohlen. Bald schon verschwinden mehr junge Frauen.

Meine Meinung:
Das Buch kann gut ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Da ich allerdings schon viele Bücher aus der Reihe gelesen habe, kenne ich die Charaktere schon und freue mich jedes Mal auf das „Wiedersehen“. Am Rande wird immer mal wieder eine über die Jahrhunderte bestehende „Liebe“ zwischen Bastian und Emilys Freundin Anna erwähnt. Dies gefällt mir sehr gut und schlägt einen zusätzlichen Bogen zwischen den Zeiten.
Im Prolog erfährt man schon, dass eine junge Frau irgendetwas Geheimnisvolles herausgefunden hat und sich jetzt verfolgt fühlt. Somit ist man direkt in der Geschichte drin und wird durch Fragen zum Weiterlesen angehalten: Ist die Frau das zukünftige Opfer? Was hat sie herausgefunden? Außerdem liebe ich es jedes Mal in bei den Zons-Thrillern darüber zu rätseln, was den Fall aus der Gegenwart mit dem aus der Vergangenheit verbindet. Dieses Mal bin ich bis zum Schluss nicht wirklich dahinter gekommen. So wird die Spannung bis zum Ende hochgehalten. Dabei ist die Verbindung sehr schlüssig und prima gelungen. Auch das Motiv, vor allem aus der Vergangenheit, ist logisch, aber ungewöhnlich. Hier bekommt der Leser zusätzlich immer wieder Szenen aus der Sicht des Täters präsentiert, hat aber keine Ahnung, wer das sein könnte. Allgemein ist vieles in dem Thriller sehr rätselhaft und zwar in beiden Zeiten. Der Leser hat tausend Fragen und will schnell weiterlesen um diese geklärt zu bekommen. Wie ich es nicht anders von der Autorin kenne, gibt es zahlreiche Verdächtige. Doch wer war es wirklich?
Was ich an den Thrillern dieser Reihe auch sehr gern mag ist die Tatsache, dass Zons eine „echte“ Stadt ist. Durch die detailierten Ortsbeschreibungen habe ich inzwischen das Gefühl mich dort schon gut auszukennen. Und ich bin schon so neugierig auf das mittelalterliche Städtchen, dass ich unbedingt mal hin will.
Fazit: Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Spannender Thriller in zwei Zeitebenen mit interessanten Charakteren und tollem Setting nahe des Polarkreises

Der Polarkreis
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Nach der Lektüre des aktuellen Thrillers der schwedischen Autorin Liza Marklund verstehe ich es weniger denn je, warum ich irgendwann damit aufgehört habe, ihre Bücher zu lesen. Denn früher tat ich das ...

Nach der Lektüre des aktuellen Thrillers der schwedischen Autorin Liza Marklund verstehe ich es weniger denn je, warum ich irgendwann damit aufgehört habe, ihre Bücher zu lesen. Denn früher tat ich das sehr gerne und werde damit jetzt ganz sicher weitermachen. Denn das Buch ist einfach nur super! Es ist das erste einer Triologie, was ich zu zunächst nicht wusste. Umso mehr habe ich mich dann darüber gefreut, als ich es erfuhr. Die beiden Folgebände, die allerdings erst 2026 und 2027 in deutscher Sprache erscheinen sollen, werden definitiv den Weg in mein Bücherregal finden. Schade, dass es bis dahin noch so lang ist.
In einer nordschwedischen Kleinstadt wird bei einer Brückensanierung die einbetonierte Leiche einer kopflosen Frau gefunden. Schnell wird eine Verbindung zu Sofia Hellsten, der Tochter des ehemaligen Kommunalrats gezogen. Denn Sofia verschwand vierzig Jahre zuvor spurlos. Und damals war die besagte Brücke gerade im Bau.
Sofia und vier weitere Mädchen gehörten damals dem Buchklub „Polarkreis“ an, in dem sie sich über gemeinsam gelesene Bücher austauschten. Jeder Teil des Buches wird aus der Perspektive eines anderen Buchklubmitglieds erzählt, wobei ein Handlungsstrang immer in der Jetzt-Zeit spielt und ein zweiter in dem Jahr, als Sofia verschwand. So bekommt der Leser einen guten Einblick in die einzelnen Charaktere. Dabei finde ich es sehr interessant, welche Unterschiede die Mädchen schon damals in sozialer Schicht, Beziehung innerhalb ihrer Herkunftsfamilien und Charakter aufweisen. Die Autorin beschreibt hier die Zeit des Erwachsenwerdens der Mädchen mit all ihren Geheimnissen, von denen sie auch nach vierzig Jahren noch große Angst haben, dass sie heraus kommen. Und jeder scheint irgendetwas zu verbergen zu haben. Als Leser möchte man diese Geheimnisse natürlich unbedingt aufdecken. Dies und der Wunsch zu erfahren, wie sich die Mädchen in den fast vierzig Jahren entwickelt haben, wäre für mich Grund genug gewesen schnell weiterzulesen: Inwiefern hat sich der Charakter verändert? Welchen Beruf haben sie ergriffen? Wie sieht es familiär aus? Haben sie die Ziele und Wünsche erreicht, die sie sich als junge Mädchen gesteckt haben? Die Charaktere sind einfach wahnsinnig interessant und vielschichtig angelegt. Manche Persönlichkeitsentwicklungen fielen wie zu erwarten aus, aber es gab auch so manche Überraschung. Ebenso habe ich mich immer gefreut Nebenpersonen von „damals“ in der „Jetzt-Zeit“ wiederzutreffen, typisch Kleinstadt halt 😊.
Dennoch spielt selbstverständlich der Mord und die Frage nach dem damaligen Täter eine zentrale Rolle. Als Leser kann man sich auf überraschende Wendungen und viel Spannung, die durch beiden Zeitebenen verstärkt wird, freuen. Ich mag es sowieso immer sehr gerne, wenn Thriller eine Verbindung zu Geschehnissen in der Vergangenheit haben. Kein Wunder also, dass mir dieses Buch besonders gut gefallen hat. Den Erzählstil fand ich auch sehr angenehm zu lesen.
Das Setting in Nordschweden hat mir richtig gut gefallen. Der Roman handelt nicht einfach nur dort, sondern lässt den Leser in das Leben einer kleinen Gemeinde nahe am Polarkreis eintauchen. Im Gegensatz zu den meisten schwedischen Büchern, die ich bisher kenne, handeln zumindest Teile im Winter. Der Leser darf also mit den Protagonisten mitbibbern und sich mit ihnen freuen, wenn es im Sommer neun grandiose Grad plus gibt!!! Außerdem werden typische Probleme wie Depressionen etc., die es mit sich bringt, wenn es fast den ganzen Tag dunkel ist, ganz selbstverständlich in den Alltag eingebaut. Auch die Themen Arbeitslosigkeit in einer Kleinstadt, die damit verbundene Armut und Perspektivlosigkeit werden gut aufgezeigt.
Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.02.2025

perfekte Einstimmung auf meinen Hamburg-Trip

Tod an der Alster
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Mitten im nächtlichen Feuerwerk läuft eine Schönheitschirurgin vor einen Hop in Hop off Bus und stirbt. Bei näherem Hinsehen entdeckt die Kripo um Svea, dass der Dame schon vor dem Busunfall tödliche Verletzungen ...

Mitten im nächtlichen Feuerwerk läuft eine Schönheitschirurgin vor einen Hop in Hop off Bus und stirbt. Bei näherem Hinsehen entdeckt die Kripo um Svea, dass der Dame schon vor dem Busunfall tödliche Verletzungen beigebracht wurden.

Ich habe das Buch als Einstimmung auf einen Hamburg-Trip gelesen und war begeistert von den genauen Beschreibungen der Orte.Oft habe diese auf einem Stadtplan mitverfolgt und so ein super Gespür für Orte bekommen.

Auch Svea und ihr Team mochte ich gern. Schön war, dass das Privatleben der Kommissare ein bisschen mit rein gespielt hat, aber eben keine zu große Rolle einnahm. So stand trotzdem der Fall immer im Vordergrund.

Es gab viel Spannung, einige Verdächtige und überraschende Wendungen, so dass ich prima miträtseln konnte, was ich sehr mochte.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Das Thema ist mal was anderes.

Ausgelöscht
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Vor einem Jahr fällte die Erinnerungsforscherin Lea Goldberg wohl ein Fehlurteil. Auf Grund dessen wurde eine ihr nahestehende junge Frau ermordet. Seitdem kämpft Lea mit psychischen Problemen. Und dann ...

Vor einem Jahr fällte die Erinnerungsforscherin Lea Goldberg wohl ein Fehlurteil. Auf Grund dessen wurde eine ihr nahestehende junge Frau ermordet. Seitdem kämpft Lea mit psychischen Problemen. Und dann tauchen zwei vermisste Frauen wieder auf. Das Seltsame ist: Sie haben Erinnerungen an die Entführungen, die eigentlich gar nicht sein können. Lea soll die Ermittlungen unterstützen.

Das ungewöhnliche Thema der Veränderbarkeit von Erinnerungen finde ich sehr interessant. Ich frage mich auch, ob so etwas in der Realität möglich ist.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.

Fazit: Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.02.2025

trauriges Thema- spannendes Buch

Kant und das Leben nach dem Tod
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Im Wald wird der Arm eines alten Mannes gefunden. Die Obduktion ergibt, dass er über längere Zeit tiefgekühlt war. Kommissar Kant und sein Team ermitteln in der Münchner Hochhhaussiedlung, in der das Opfer ...

Im Wald wird der Arm eines alten Mannes gefunden. Die Obduktion ergibt, dass er über längere Zeit tiefgekühlt war. Kommissar Kant und sein Team ermitteln in der Münchner Hochhhaussiedlung, in der das Opfer lebte. Er soll nicht das einzige Opfer bleiben.

Neben jeder Menge Spannung konfrontiert der Autor seine Leser hier auch mit einem gutes Stück Gesellschaftskritik. So zeigt er das traurige Problem der Einsamkeit im Alter und der Anonymität in der Nachbarschaft auf.

Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive der einzelnen Kommissar und der jungen Antonia erzählt, von der der Leser lange Zeit nicht weiß, in welchem Zusammenhang sie zu der Geschichte steht. Mit hat es gut gefallen, jeden Kommissar etwas besser kennenzulernen und etwas über seine Gedanken, Sorgen und Nöte zu erfahren. Da waren die verschiedenen Perspektiven gerade richtig. Und zu rätseln, was Antonia mit der Geschichte zu tun hat, hat mir Riesenspaß gemacht. Ebenso wie das klassische Raten, wer denn nun der Täter ist.

Der Krimi ist angenehm zu lesen und mit einer Prise Humor gespickt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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