Äußerst rätselhaft von der ersten bis zur letzten Seite
Das Geheimnis der toten Mädchen: ThrillerCover:
Über das Cover habe ich mich dieses Mal sehr gefreut. Denn im Hintergrund sieht man einen Teil der Zonser Stadtmauer und die Mühle.
Inhalt:
Das Geheimins der toten Mädchen ist der fünfzehnte ...
Cover:
Über das Cover habe ich mich dieses Mal sehr gefreut. Denn im Hintergrund sieht man einen Teil der Zonser Stadtmauer und die Mühle.
Inhalt:
Das Geheimins der toten Mädchen ist der fünfzehnte Band aus der Zons-Reihe von Catherine Shepherd. In dieser Serie ist es immer so, dass es einen Handlungsstrang in der Gegenwart und einen von vor 500 Jahren gibt. Beide Stories sind immer durch irgendetwas miteinander verbunden.
In der Gegenwart wird eine Studentin im Zonser Stadtarchiv ermordet aufgefunden. Welchem Geheimnis war sie auf der Spur? Bei einem weiteren Opfer werden ein Buch und eine Drohung gefunden. Allerdings ist das Buch leer. Kommissar Oliver Bergmann ermittelt. Und auch seine Freundin, die Journalistin Emily steckt die Nase tiefer in den Fall als ihr gut tut.
In der Vergangenheit findet der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg eine tote Frau. Er bringt sie zur Obduktion zu dem Zonser Arzt. Allerdings wird die Leiche in der Nacht gestohlen. Bald schon verschwinden mehr junge Frauen.
Meine Meinung:
Das Buch kann gut ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Da ich allerdings schon viele Bücher aus der Reihe gelesen habe, kenne ich die Charaktere schon und freue mich jedes Mal auf das „Wiedersehen“. Am Rande wird immer mal wieder eine über die Jahrhunderte bestehende „Liebe“ zwischen Bastian und Emilys Freundin Anna erwähnt. Dies gefällt mir sehr gut und schlägt einen zusätzlichen Bogen zwischen den Zeiten.
Im Prolog erfährt man schon, dass eine junge Frau irgendetwas Geheimnisvolles herausgefunden hat und sich jetzt verfolgt fühlt. Somit ist man direkt in der Geschichte drin und wird durch Fragen zum Weiterlesen angehalten: Ist die Frau das zukünftige Opfer? Was hat sie herausgefunden? Außerdem liebe ich es jedes Mal in bei den Zons-Thrillern darüber zu rätseln, was den Fall aus der Gegenwart mit dem aus der Vergangenheit verbindet. Dieses Mal bin ich bis zum Schluss nicht wirklich dahinter gekommen. So wird die Spannung bis zum Ende hochgehalten. Dabei ist die Verbindung sehr schlüssig und prima gelungen. Auch das Motiv, vor allem aus der Vergangenheit, ist logisch, aber ungewöhnlich. Hier bekommt der Leser zusätzlich immer wieder Szenen aus der Sicht des Täters präsentiert, hat aber keine Ahnung, wer das sein könnte. Allgemein ist vieles in dem Thriller sehr rätselhaft und zwar in beiden Zeiten. Der Leser hat tausend Fragen und will schnell weiterlesen um diese geklärt zu bekommen. Wie ich es nicht anders von der Autorin kenne, gibt es zahlreiche Verdächtige. Doch wer war es wirklich?
Was ich an den Thrillern dieser Reihe auch sehr gern mag ist die Tatsache, dass Zons eine „echte“ Stadt ist. Durch die detailierten Ortsbeschreibungen habe ich inzwischen das Gefühl mich dort schon gut auszukennen. Und ich bin schon so neugierig auf das mittelalterliche Städtchen, dass ich unbedingt mal hin will.
Fazit: Unbedingt lesen!