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Veröffentlicht am 02.07.2022

Neue Charaktere und Lebewesen, doch wo bleibt der rote Faden?

Die Braut des Magiers 02
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Der Leser wird wahllos von einer Situation in die andere geworfen, ohne dass ein roter Faden bzw. Plotstruktur ersichtlich ist – zumindest für mich nicht. Trotzdem bleibt der Manga nicht ohne Spannung. ...

Der Leser wird wahllos von einer Situation in die andere geworfen, ohne dass ein roter Faden bzw. Plotstruktur ersichtlich ist – zumindest für mich nicht. Trotzdem bleibt der Manga nicht ohne Spannung. Zumindest scheinen einige Nebencharaktere im späteren Verlauf, wichtige Rollen einzunehmen, da man mehr über sie in diesem Band erfährt. Ansonsten lernt man auch hier wieder einige weitere Charaktere & Wesen kennen.

Chise entwickelt sich in diesem Band ein Stückchen weiter, da sie mittlerweile lernt Magie einzusetzen und Tränke zu brauen. Elias bleibt noch immer sehr mysteriös und gibt nicht wirklich viel von sich Preis, ausser das ihm Chise sehr wichtig zu sein scheint.

Der Manga ist sehr schön gezeichnet und die Vielzahl und das Aussehen der verschiedenen magischen Lebewesen, wurden nach wie vor sehr schön ausgearbeitet.

Auch in diesem Band gibt es weitere schöne Extras. Wie zum Beispiel das Nachwort der Mangaka. eine Zeichnung von Chises Zimmer und ein neuer Teil von Silkys Tagebuch.

Fazit:

Trotz der genannten Kritikpunkte, ist der Manga keinesfalls schlecht aber auch nicht so fesselnd, wie ich es mir beim Auftakt gewünscht habe.

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Veröffentlicht am 02.07.2022

Eine heftige Geschichte über die Anfänge der Hells Angels und Wetherns Leben

Böser Engel
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Eine heftige Geschichte über die Anfänge der Hells Angels und Wetherns Leben. In seiner Biografie nimmt George Wethern kein Blatt vor den Mund und nimmt den Leser mit in ein Leben voller Gewalt, Drogen, ...

Eine heftige Geschichte über die Anfänge der Hells Angels und Wetherns Leben. In seiner Biografie nimmt George Wethern kein Blatt vor den Mund und nimmt den Leser mit in ein Leben voller Gewalt, Drogen, Sex und Waffen.

Aufgrund seiner Zeit als Vizepräsident, werden einige pikante Details des Clubs ans Licht gebracht. Zudem gibt Wethern dem Leser Einblicke in die verschiedenen Abzeichen und deren Bedeutung und was mit denjenigen geschieht, die die Regeln des Clubs verletzen.

Leider werden nur der Drogen- und Waffenhandel tiefgehend und detailliert beleuchtet, andere Themen wiederum werden nur ganz kurz aufgegriffen. Da hätte ich mir bei diesem Titel mehr erhofft.

Vom Aufbau des Buches bin ich gar nicht begeistert, aufgrund dessen das Wethern seine Biografie kreuz und quer erzählt. Jedoch beweist die Biografie, wie hart an dem schlechten Ruf gearbeitet wurde, der den Hells Angels noch heute anhaftet.

Fazit/Empfehlung:

Der Titel verspricht viel, aber hält im Gegenzug aber wenig. Klar, es ist eine Autobiografie, aber wenn ich einen Titel „Die wahre Geschichte der Hells Angels“ lese, erwarte ich mehr Einblicke anstatt nur die beiden Themen Drogen und Waffen. Aber da es nun mal eine Autobiografie ist und Wethern besonders mit Drogen und Waffen zu tun hatte, kann man da auch getrost darüber wegsehen.

Alles in allem war es eine spannende aber auch heftige Autobiografie, die einen durchaus mal die Nackenhaare zu Berge stehen lässt.

Ich empfehle das Buch jedem der mehr über die Hells Angels erfahren möchte.

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Veröffentlicht am 02.07.2022

Leider hat mich der Thriller nicht so gefesselt, wie ich es mir gewünscht hätte...

Erbarmen
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Leider habe ich wohl einen grossen Fehler begangen. Ich habe das Buch gelesen und gleichzeitig mich dem Hörbuch hingegeben. Natürlich habe ich dann irgendwann kapiert, dass es eine gekürzte Fassung ist ...

Leider habe ich wohl einen grossen Fehler begangen. Ich habe das Buch gelesen und gleichzeitig mich dem Hörbuch hingegeben. Natürlich habe ich dann irgendwann kapiert, dass es eine gekürzte Fassung ist und hab mich dadurch teils selber verwirrt. Schlussendlich war ich aber zu faul das Buch nochmal von vorne zu beginnen, auch weil es mich nicht zu 100% gefesselt hat.

Die Geschichte ist zum Teil sehr langatmig und zäh, weswegen man getrost ein paar Seiten überspringen konnte – was ja das Hörbuch eigentlich gemacht hat. Aber gerade beim Hörbuch fehlen auch einige Dinge, um die Handlung nachzuvollziehen. Obwohl sich der Thriller teils in die Länge zieht, bringt er dann doch einige spannende Szenen mit sich, die einen daran hindern das Buch oder auch das Hörbuch wegzulegen. Besonders gegen Schluss spitzt sich die Lage deutlich für das Opfer und auch für das Sonderdezernat Q zu. Was ebenfalls sehr schade ist, ist die Tatsache das man als Leser kaum Raum für eigene Spekulationen hat. Der Autor drängt den Leser eben in jene Richtung in der er ihn haben möchte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man innert kürzester Zeit den Täter und das Tatmotiv erkennt.

Was die Charaktere betrifft, ist Carl natürlich das absolute Klischee = Ein hervorragender Kommissar, welcher selber massive Probleme zu bewältigen hat. Ein weiterer verwirrender Punkt waren die vielen Charaktere, die nur kurz erwähnt werden oder eine sehr kleine Rolle in der Geschichte einnehmen. Ich musste mich oftmals, besonders aber beim Hörbuch, fragen, wer denn nun schon wieder wer ist und mit wem wie in Zusammenhang steht. Dann gibt es da noch Carls Assistenten Assad, der mir zwar sehr sympathisch ist aber meiner Meinung nach einfach zu viel kann. Er sieht alles, weiss alles und gewinnt in knifflige Situationen schnell wieder die Überhand. Er läuft seinem Chef, Carl, sozusagen den Rang ab.

Zum Plot selbst, habe ich mich manchmal gefragt, ob das wirklich so stimmig ist und der Realität entsprechen könnte. Nehmen wir die Tatsache das Merete mehrere Jahre lang so gefangen gehalten wird, mal in völliger Dunkelheit und mal in blendender Helligkeit. Kann man einen Menschen wirklich so lange einsperren und am Leben erhalten? Immerhin hat sie kaum Kontakt zur Aussenwelt, kaum frische Luft und keine Möglichkeit sich zu waschen oder sich anderweitig zu pflegen.

Fazit/Empfehlung:

Leider hat mich der Thriller nicht so gefesselt, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht lag es auch daran, dass ich Hörbuch & Buch gleichzeitig gelesen habe. Den Grundgedanken finde ich gut und interessant aber leider bleibt die Spannung manchmal auch auf der Strecke.

Dennoch, denke ich, ist das Buch besonders für Thriller-Einsteiger sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Verborgene Welten und interessante Hintergrundgeschichten.

Die seltsamsten Orte der Welt
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Zusammenfassung:
Alastair Bonnett nimmt den Leser mit auf eine Reise zu verlorengegangenen Orten, versteckten Geographien, Niemandsländer und Geisterstädten, Ausnahmeräume, Enklaven und abtrünnige Nationen ...

Zusammenfassung:
Alastair Bonnett nimmt den Leser mit auf eine Reise zu verlorengegangenen Orten, versteckten Geographien, Niemandsländer und Geisterstädten, Ausnahmeräume, Enklaven und abtrünnige Nationen bis hin zu schwimmende Inseln und vergängliche Ortschaften. Analog seinem Buch „Die allerseltsamsten Orte der Welt“ handelt es sich auch hier um kurze Essays, die thematisch unterteilt sind. Dabei werden auch hier wieder die historischen Fakten und kulturellen Hintergründe miteinander verknüpft.

Es lädt dazu ein, die Welt mit neuen Augen zu sehen und die Neugier zur Entdeckung der Welt nie zu verlieren.

Meinung:
Mit diesem Buch wurde ich erneut auf eine faszinierende Entdeckungsreise, zu vielen originellen und interessanten Orten, mitgenommen.

Mit dem klaren und informativen Schreibstil gelingt es Bonnett, auch die komplexesten Hintergründe greifbar und verständlich zu machen. Er weckt dabei nicht nur die Neugier des Lesers, sondern regt auch zum Nachdenken an. Manche Orte werden jedoch eher oberflächlich behandelt und man hätte sich hie und da etwas mehr Tiefe gewünscht – andererseits, bei zu viel Tiefe, wäre es vielleicht sehr schnell trocken und langatmig geworden. Die Kürze der Kapitel hat daher Vor- und Nachteile.

Weiter habe ich das Gefühl, dass das Buch einige thematische Überschneidungen zu seinem anderen Buch aufweist. Es gibt viele ähnliche Orte und die Spannung hat sich daher gemindert. Etwas mehr Abwechslung wäre schön gewesen.

Was mich dieses Mal stark gestört hat, ist der fehlende visuelle Kontext. Aufgrund der fehlenden Fotos, Karten oder Illustrationen waren die Orte nur sehr schwer vorstellbar.

Fazit:
Während mich sein Buch „Die allerseltsamsten Orte der Welt“ noch vollkommen begeistern konnte, wirkte dieses Buch hier eher schwach. Das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft und die thematische Wiederholung minderte die Spannung.

Trotz der eher negativ ausgefallenen Kritik ist das Buch lesenswert – zumindest für all jene, die sich für außergewöhnliche Orte begeistern können.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten? Wohl eher nicht…

Love, Simon (Filmausgabe) (Nur drei Worte – Love, Simon)
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Die Handlung tröpfelt größtenteils langatmig und langweilig vor sich hin. Es ist eine Teenieromanze zweier Jungs, die sich hinter einem Pseudonym verstecken und sich E-Mails schreiben. Das hätte wirklich ...

Die Handlung tröpfelt größtenteils langatmig und langweilig vor sich hin. Es ist eine Teenieromanze zweier Jungs, die sich hinter einem Pseudonym verstecken und sich E-Mails schreiben. Das hätte wirklich Spannungspotenzial gehabt aber leider wurde dieses nicht bzw. kaum genutzt. Während der gesamten Zeit kam kaum Spannung auf. Trotzdem gab es natürlich auch die eine oder andere Szene, welche ganz amüsant war und auch das Ende der Geschichte fand ich wirklich schön und hat mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere wirken auf mich jedoch nicht authentisch. Vielleicht liegt es daran, dass sich die Autorin zu wenig in einen Jungen einfühlen konnte, welcher noch dazu auf Jungs steht? Oder vielleicht bin ich auch zu alt für ein Jugendbuch dieser Art. Mir fehlt in diesem Buch eindeutig die Komplexität der jugendlichen Gefühle. Die Nebencharaktere sind zudem größtenteils anstrengend und überzeichnet. Grundsätzlich haben sie nur wenige Charakterzüge. Da ist die perfekte und beliebte Abby und die zickige und eifersüchtige Leah. Seinen besten Freund kann ich nicht mal mehr beschreiben. Der war so blass, dass ich sogar seinen Namen vergessen habe. Nichtsdestotrotz finde ich es toll, dass seine Freunde bedingungslos zu Simon halten und sich für ihn einsetzen. Das ist wahre Freundschaft und eine solche wünsche ich jedem.

Positiv zu erwähnen ist, dass in diesem Buch Toleranz vermittelt wird und Homosexualität normalisiert wird. Und das ist es auch, denn es ist etwas völlig Normales.

Abschließend möchte ich erwähnen, dass das Buch flüssig geschrieben ist und sich sehr schnell lesen lässt.

Fazit:
Mir tut es etwas leid, dass ich die Geschichte nicht ins Herz schließen konnte. Aber dafür war sie mir viel zu oberflächlich.

Nichtsdestotrotz gibt es auch lustige und auch schöne Szenen.

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