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Veröffentlicht am 22.02.2025

Endlich ist es vorbei!

Die Auserwählten - In der Todeszone
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Zusammenfassung/Klappentext:
Thomas gehört zu den wenigen Immunen gegen den tödlichen Brand-Virus. Nach den grausamen Experimenten und Intrigen von ANGST versuchen er und seine Freunde, die Wahrheit über ...

Zusammenfassung/Klappentext:
Thomas gehört zu den wenigen Immunen gegen den tödlichen Brand-Virus. Nach den grausamen Experimenten und Intrigen von ANGST versuchen er und seine Freunde, die Wahrheit über die Organisation ans Licht zu bringen. Gemeinsam planen sie einen Angriff auf das Hauptquartier, doch währenddessen eskaliert die Situation – das Virus breitet sich unaufhaltsam aus. Wird es ihnen gelingen, eine neue Zuflucht zu finden? Die Zukunft bleibt ungewiss.

Meinung:
Endlich vorbei! Leider wurde ich mit dieser Reihe nie ganz warm und hätte die Bücher wohl früher abbrechen sollen…

Dieser Band bietet dem Leser immerhin einen actiongeladenen Abschluss. Die erdrückende Atmo-sphäre der virusgeplagten Welt verleiht der Geschichte eine Art Endzeitstimmung. Doch das reicht nicht, um die Schwächen der Geschichte auszugleichen. Zentrale Fragen rund um ANGST und den Brand-Virus blieben gänzlich unbeantwortet. Und die Frage aller Fragen: Wofür die brutalen Expe-rimente und Prüfungen? Selbst im Nachhinein ergibt es keinen Sinn.

Auch mit den Charakteren konnte ich nicht mitfühlen. Thomas bleibt als Hauptfigur enttäuschend naiv, obwohl er angeblich hochintelligent sein soll. Teresa blieb für mich durchgehend unnahbar und schwer greifbar. Einzig Newts tragisches Schicksal konnte mich emotional berühren – für mich der einzige bewegende Moment des Buches. Alle anderen Charaktere bleiben blass und eindimen-sional.

Fazit:
Eigentlich hätte ich nach Band 2 aufhören sollen, aber ich habe mich doch noch durch das Finale gekämpft – und bereue es. Für mich war diese Buchreihe eine Zeitverschwendung.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Geschichten ohne Logik, mühsamen Wortspielen und einer fehlenden Handlung.

Alice im Wunderland
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Zusammenfassung Alice im Wunderland:
Alice verfolgt ein weißes Kaninchen, welches in einem Anzug und mit einer Taschenuhr herumläuft. Durch den Sprung ins Kaninchenloch landet sie im Wunderland und begegnet ...

Zusammenfassung Alice im Wunderland:
Alice verfolgt ein weißes Kaninchen, welches in einem Anzug und mit einer Taschenuhr herumläuft. Durch den Sprung ins Kaninchenloch landet sie im Wunderland und begegnet dort höchst merkwürdigen Kreaturen.

Im Laufe ihrer Reise erlebt sie viele absurde Ereignisse. Logik und die Regeln der realen Welt scheinen hier nicht zu gelten und so findet sie sich schlussendlich vor Gericht wieder und wird von der Herzkönigin verurteilt.

Zusammenfassung Alice hinter den Spiegeln:
Hier wird die Geschichte um Alice fortgesetzt, welche diesmal durch einen Spiegel ins Wunderland zurückkehrt. Auch hier lernt sie wieder einige merkwürdige Kreaturen kennen. Während einer Schachpartie muss sie schließlich ihr Können unter Beweis stellen und sie steigt vom Bauern zur Königin auf.

Meinung:
Beide Bücher sind durchzogen von absurden und traumähnlichen Situationen, die sich jedes Kind schon einmal erträumt hat bzw. sich gerne selber vorstellt. Der Fantasie sind nun mal keine Grenzen gesetzt.

Bei diesen Geschichten muss ich aber leider passen. Ich habe keinen Zugang mehr zu ihnen gefunden. Grundsätzlich strotzen die Geschichten vor Fantasie aber eben auch von einer absurden Aneinanderreihung von Sequenzen, ohne einen roten Faden. Es fehlt eine klare Handlung. Als ich das Buch beendet habe, habe ich mich oft gefragt, was mir der Autor damit eigentlich sagen wollte. Ich begreife es bis heute nicht. Vielleicht habe ich auch einfach meine Augen und Ohren verschlossen – wer weiß?

Beide Werke sind von Naivität und kindlichen Humor gespickt. Ideal für Kinder mit einer unbändigen Fantasie. Grundsätzlich lasse ich mich sehr gerne verzaubern, aber hier konnte ich mit der steten Unlogik nichts anfangen. Es gelten keine Regeln, an denen man sich festhalten kann. Die zahlreichen Wortspiele und absurden Dialoge waren für mich ermüdend und keineswegs erheiternd. Die vielen rätselhaften Gespräche und absurden Begegnungen, sind mit der Zeit monoton. Es scheint, als wollte man eine Begegnung mit der nächsten übertrumpfen. In „Alice hinter den Spiegeln“ geht es zwar um einiges geordneter zu aber auch hier konnte ich mich leider nicht auf die Geschichte einlassen. Es ist nicht mehr meine Welt.

Ich finde es aber toll, dass hier die Vorstellungskraft und Neugier von Kindern gefördert bzw. geweckt werden. Dem Kind wird vermittelt, dass man keine Angst haben muss, Fragen zu stellen und Dinge zu hinterfragen.

Fazit:
Grundsätzlich handelt es sich hierbei um Klassiker der Kinderliteratur. Leider konnten sie mich nicht mehr verzaubern. So ist es wohl mit dem Erwachsen werden, aus einigen Dingen wächst man einfach raus.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Damit schliesse ich die Akte Dan Brown ein für alle Mal.

Origin
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Und täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein ...

Und täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein Abenteuer, muss mit einer attraktiven Frau fliegen und das halbe Land ist im dicht auf den Fersen, aber immer wieder gelingt ihm die Flucht ach und er löst zwischendurch wieder ein paar Rätsel.

Doch in diesem Band ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Örtlichkeiten bis zum Erbrechen beschrieben wurden, was die Handlung enorm in die Länge zieht und die Spannung in den Keller sinken lässt. Genau dasselbe wie mit Gaudis Kunst. Es war einfach zu viel des Guten. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, eine Art Reiseführer in Kunstgeschichte in der Hand zu halten. Hie und da wird mal wieder jemand umgebracht, damit das Ganze doch schön mysteriös bleibt und man nicht vergisst, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt.

Genauso langatmig ist der Nebenplot, in dem es um das spanische Königshaus ging. Da wurde versucht, irgendwelche falschen Fährten zu streuen, was anfangs auch geklappt hat aber danach, recht schnell langweilig wurde.

Der Schluss… Die Lösung des Rätsels… Ich krieg gleich Schnappatmung. In den Vorgängern wusste man ziemlich schnell, worum es eigentlich geht aber hier wurde man bis zum Schluss im Dunkeln gelassen. Dieses ach so grosse Geheimnis war das einzige, was mich hat durchhalten lassen. Ich wollte unbedingt wissen, worum es in diesem grossen erschütternden und weltverändernden Geheimnis ging und wurde dabei bitter enttäuscht. Die grosse Auflösung ist gespickt mit elendslangen Erklärungen über die Chemie, Physik, Biologie und Informatik. Als Normalsterbliche, die mit solchen Dingen kaum Berührungen hat, war es enorm anstrengend zu lesen. Man wurde schlicht und ergreifend davon erschlagen.

Kommen wir nun zu den Charakteren, an denen ich leider auch nicht viel Gutes auszusetzen habe. Robert Langdon war in diesem Buch komplett austauschbar. Im Gegenzug zu den anderen Büchern, in denen man sein Wissen benötigt hat, war es hier kaum wichtig. Und was ist mit der Dame an seiner Seite? Na ja, sie war durchaus ein sympathischer Charakter aber eben auch austauschbar. Und sie gehörte ins selbe Schema wie alle anderen Frauen vor ihr.

Fazit:

Ich glaube, mit diesem Band ist meine Dan Brown-Ära zu Ende und ich wende mich lieber anderen Autoren zu.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Nicht lustig und auch kaum hilfreich.

"Er steht einfach nicht auf dich!"
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Ich habe das Buch eines Tages auf einem Flohmarkt entdeckt und fand den Titel des Buches damals richtig lustig, weshalb ich es mit nach Hause genommen habe. Danach ist es viele Jahre lang in meinem Bücherregal ...

Ich habe das Buch eines Tages auf einem Flohmarkt entdeckt und fand den Titel des Buches damals richtig lustig, weshalb ich es mit nach Hause genommen habe. Danach ist es viele Jahre lang in meinem Bücherregal verstaubt – vielleicht aus gutem Grund?

Meiner Meinung nach darf man dieses Buch nicht zu ernst nehmen. Dennoch gibt es einige Dinge, über die ich nicht so einfach hinwegsehen kann, denn das Buch stellt Männer sowie Frauen sehr negativ dar (bspw. Männer sind Dauerlügner und Frauen sind zu blöd, um zu begreifen, dass sie gerade verarscht wurden). Klar wurden im Buch auch Aussagen getroffen, die zutreffend sind (bspw. Wenn er sich niemals von sich aus meldet, dann hat er kein Interesse etc.) aber ich behaupte, dass das jeder Frau innerlich bewusst ist. Wenn man sich tatsächlich eins zu eins an diese Regeln hält, die das Buch hier wiedergibt, dann würden wohl viele gutlaufende Beziehungen nicht existieren. Denn ja, ein Mann hat nicht 24h Zeit für dich. Er kann sich nicht rund um die Uhr bei dir melden – genauso wenig wie wir Frauen das können. Und wenn man sich mal einige Stunden nicht meldet, hat das noch lange nichts zu bedeuten. Zudem kann ein Mann dich nicht 24/7 auf Händen tragen, denn er hat auch eigene Bedürfnisse. Jeder Mensch hat noch zusätzliche Verpflichtungen wie Schule, Studium oder Arbeit und insbesondere auch Verpflichtungen gegenüber sich selber (Hobbys, Bedürfnisse, etc.). Keine Frau sollte zudem 24/7 der Mittelpunkt eines Mannes sein und das ist auch gut so – andernfalls sollte Frau ganz schnell die Beine in die Hand nehmen. Fakt ist auch, dass man hier in völlig veralteten Rollenbildern feststeckt – der Mann muss zum ersten Date bitten, er muss bezahlen, er muss dich verwöhnen wie eine Prinzessin usw. Das finde ich überhaupt nicht in Ordnung. Natürlich gibt es Männer, die nur mit einer Frau spielen und da kann dieser Ratgeber bestimmt hilfreich sein, um diese Spielchen zu erkennen, aber für mich ist der Ratgeber dann doch zu überspitzt dargestellt.

Zudem habe ich, aufgrund des Buchtitels, ein humoristisches Buch erwartet aber es ist leider recht langweilig. Das Autorenduo beantwortet fiktive Briefe von verzweifelten Frauen in immer derselben ironisch-frechen Art und wiederholt ihr Mantra „Er steht einfach nicht auf dich“ fast schon gebetsmühlenartig, sodass es nach mehrmaliger Wiederholung nur noch fade und langweilig ist.

Fazit:
Die Ratschläge, die in diesem Buch vermittelt werden sollen, haben nur teilweise etwas mit der Realität zu tun. Klar läuft man immer Gefahr, an einen Mann zu geraten, dem es nicht Ernst ist und der nur spielen will. Aber hier werden alle Männer über einen Kamm geschert. Es wird hier ignoriert, dass sie auch andere Verpflichtungen und Bedürfnisse/Wünsche haben. In diesem Buch wird ihnen das Recht abgesprochen, so zu sein, wie sie sind. Stattdessen haben sie Sexgötter zu sein und müssen die Frau ins Zentrum ihres Lebens stellen. Das sollte nicht das Ziel sein und ist meiner Meinung nach auch schwachsinnig.

Falls ihr das Buch lesen möchtet, lest es mit beiden Augen zugedrückt, denn sowohl Frauen als auch Männer werden negativ dargestellt.
Und ansonsten, habe ich einen Rat für uns alle: Hört auf eure Intuition und vertraut euch selber.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Was bitteschön war denn das?

Zeit deines Lebens
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Das ist mittlerweile mein 6. Buch von Cecelia Ahern und leider muss ich zugeben, dass ich den Hype um sie nicht verstehen kann.

Auch diesem Buch konnte ich nichts abgewinnen. Einen richtigen Plot sucht ...

Das ist mittlerweile mein 6. Buch von Cecelia Ahern und leider muss ich zugeben, dass ich den Hype um sie nicht verstehen kann.

Auch diesem Buch konnte ich nichts abgewinnen. Einen richtigen Plot sucht man vergeblich, stattdessen verliert sich die Autorin in langwierigen Erzählungen über Banalitäten. Ich verstehe, dass sich gewisse Situationen für Lou einzigartig anfühlen, da er sich endlich mal Zeit nimmt für die »normalen und familiären Dinge« im Leben (bspw. Schlittschuhlaufen mit der Tochter). Trotzdem war es, für mich als Leser, eher ermüdend. Vielleicht auch, weil ich notorischen Fremdgängern und Egoisten nichts abgewinnen kann. Grundsätzlich geschieht aber auch nichts wirklich Spannendes, außer das Lou sich durch eine wundersame Pille plötzlich in zwei Personen aufteilen kann. Und selbst dann ist die Handlung vollkommen konstruiert und langweilig monoton.

Die Charaktere sind allesamt stereotyp und haben kaum Farbe. Lou ist ein absolutes riesiges A***, sorry. Er ins unsympathisch und empathielos. Ich kann Fremdgänger und enorm ichbezogene Menschen, die über Leichen gehen würden, einfach nicht ausstehen, weshalb ich keine Sekunde mit ihm mitfühlen konnte. Selbst dann nicht, als er langsam selber erkennt, was für ein Mensch er war. Selbst als er sich langsam zum Guten wandelt, konnte ich kein bisschen Interesse für ihn und seine Situation aufbringen. Daher war das Ende der Geschichte, zumindest für mich, eine richtige Wohltat – und damit meine ich nicht die erneute Schwangerschaft seiner Ehefrau. Apropos Ehefrau… Ruth ist einfach ein Püppchen, dass sich wohl alles gefallen lässt und still und heimlich leidet – warum? Des Geldes wegen? Der Vorzüge wegen (Villa, etc.)? Wie kann man einen solchen Mann überhaupt lieben und sich dauernd so verletzen lassen? Wo ist das Selbstwertgefühl? Wo ist die Selbstachtung? Ja, ich weiß, ich habe dahingehend sehr extreme Ansichten und die wird nicht jeder mit mir teilen aber ich kann es einfach nicht verstehen. Die einzige, wirklich einzige, Person die mich interessiert hat, war Gabe und das auch nur, weil er nun mal etwas Mysteriöses an sich hatte.

Weiter werden im Buch Fragen aufgeworfen, die nicht beantwortet und einfach im leeren Raum stehen gelassen werden (bspw. woher kommt Gabe? Was hat es mit den Pillen auf sich?). Aber das sollte man sich von der Autorin mittlerweile gewohnt sein.

Ich verstehe zwar, was Cecelia Ahern mit dem Buch sagen möchte »Lebe, nimm dir Zeit für die wichtigen Dinge im Leben und genieße jeden Augenblick« aber hätte es nicht spannender verpackt werden können? Und mit einem Protagonisten, mit dem man wirklich mitfühlen kann? Und gleichzeitig frage ich mich: Was wollte sie uns eigentlich genau vermitteln? Der Mann bekommt Wunderpillen, damit er gleichzeitig zwei Leben führen kann und Schwups haben sich seine Probleme in Luft aufgelöst. Er hat nach wie vor alles, bekommt alles, und musste sich nicht einschränken.

Der Schreibstil an sich war in Ordnung. Weitere positive Einzelheiten kann ich leider nicht nennen.

Fazit:*
Bin ich mittlerweile wirklich so schwer zu überzeugen? Sind meine Ansprüche zu hoch an einen guten Roman? Warum finden so viele Menschen die Autorin so super? Ich freue ich mich für jeden, dem die Bücher gefallen aber ich persönlich frage mich mittlerweile wirklich, woher der Hype um die Autorin kommt.

Ich bin nun froh, alle Rezensionen abgetippt zu haben. Vorerst nehme ich kein weiteres Ahern-Buch in die Hand.

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