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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2025

Ragnarök

If the Moon Triumphs
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Lilith hat ihrem Hexensein abgeschworen, doch ganz hinter sich lassen kann sie es nicht. Besonders als ihr ONS sich urplötzlich in einen Wolf verwandelt und damit ein Geschehen in Gang setzt, das das Fortbestehen ...

Lilith hat ihrem Hexensein abgeschworen, doch ganz hinter sich lassen kann sie es nicht. Besonders als ihr ONS sich urplötzlich in einen Wolf verwandelt und damit ein Geschehen in Gang setzt, das das Fortbestehen der Welt bedroht.

Für dieses Buch wurde eine Kombination aus Hexenkult und nordischer Mythologie eingesetzt, um eine apokalyptische Situation zu erschaffen und diese zu erklären. Die Stimmung der Handlung ist entsprechend düster, ja, leicht bedrohlich und lässt dennoch Platz für eine aufkeimende Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Und obwohl sowohl Lilith als auch Marek in diesem Buch klar als Hauptcharaktere einzuordnen sind, besitzt es auch sehr starke Nebencharaktere, die die Handlung mit gestalten und vorantreiben. Allen voran hat mir hier Dario unheimlich gut gefallen. Interessante Wendungen hielten die Spannung zwar hoch, doch viele der nötigen Informationen wurden erst gegen Ende aufgedeckt, was mir persönlich manchmal etwas zu spät kam. Trotzdem hatte ich sehr viel Freude an dieser Geschichte und empfehle sie auch gern weiter. Zu einem echten Lesehighlight fehlt es der Geschichte dann aber noch etwas.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Für die Zeit recht modern

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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„What the River knows“ ist in meinen Augen eine sehr jugendlich wirkende, sich langsam entwickelnde Enemies-to-Lovers-Story, eingebettet in einem leicht magischen, historisch- exotischen Ambiente.
Inez ...

„What the River knows“ ist in meinen Augen eine sehr jugendlich wirkende, sich langsam entwickelnde Enemies-to-Lovers-Story, eingebettet in einem leicht magischen, historisch- exotischen Ambiente.
Inez reist, nach dem Verschwinden ihrer Eltern nach Ägypten und erzwingt dort ihre Teilnahme an einer Expedition ihres Onkels. Sie erhofft sich dadurch mehr über den Verbleib ihrer Eltern zu erfahren, verwickelt sich jedoch auch in Machenschaften, die sie selbst nur schwer überblicken kann.
Die Aufmachung des Buches ist wirklich wunderschön. Das Cover enthält Goldprägungen, typisch ägyptische Motive und wirkt durch die Gestaltung und des Farbschnitts sehr edel. Die Handlung überzeugte mich jedoch nicht ganz so umfassend.
Die Ausdrucksweise und auch das hier anzutreffende Frauenbild wirkte auf mich recht modern (und etwas naiv), was sich nur schwer mit der Handlung in Einklang bringen ließ und zu etwas skurril wirkende Situationen führte, die zwischen viktorianischen Gebaren und modernen Einstellungen wechselten. Gewöhnte man sich jedoch erst daran, war Inez Abenteuer aber durchaus fesselnd und die Handlung in sich schlüssig. Die Magie des Buches hat mir dabei besonders gut gefallen. Sie wirkte auf mich eher subtil und zeigte sich fast ausschließlich in magischen Gegenständen. Und auch die Suche nach Kleopatras Grab ergab eine sehr schöne und spannende Atmosphäre, die mit unvorhersehbaren Hintergründen aufzuwarten wusste.
Als Auftakt eines Mehrteilers wurde diesem Buch jedoch ein fieser Cliffhanger ans Ende gesetzt, der einige Fragen offen lässt, sicher geglaubtes in ein anderes Licht rückt und die Neugier auf das nächste Band dadurch gehörig steigert.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Meckern auf hohem Niveau

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2)
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Band eins dieser Dilogie habe ich gefeiert und daraufhin natürlich die Fortsetzung sehnsüchtig herbeigesehnt. Und tatsächlich schafft es dieses Band problemlos die alte Euphorie wiederzuerwecken. Rasch ...

Band eins dieser Dilogie habe ich gefeiert und daraufhin natürlich die Fortsetzung sehnsüchtig herbeigesehnt. Und tatsächlich schafft es dieses Band problemlos die alte Euphorie wiederzuerwecken. Rasch ist man wieder im Geschehen und mit den alten Figuren vertraut und auch die geheimnisvoll, leicht düstere Atmosphäre hatte mich sogleich wieder. Auf eine charakterliche Weiterentwicklung von Tate und Kathrina muss man stattdessen leider etwas warten. Die Liebesgeschichte der Beiden wurde hier zu Gunsten der Jagd ein bisschen vernachlässigt und bekommt erst gegen Ende wieder mehr in Gewicht. Dafür aber dringt man als Leser mit diesem zweiten Band nun tiefer in die Welt der Übernatürlichen ein, lernt diese, ihre Funktionsweise und ihre Zusammenhänge besser kennen. Mir gefällt der Aufbau dieser Story richtig, richtig gut. Alles wirkt in sich schlüssig, atmosphärisch und spannend. Dennoch hätte das ein oder andere in seiner Ausprägung für mein Empfinden auch etwas gekürzt werden können. Dazu hatte ich durch Band 1 hohe Erwartungen an die Figur des Todes, dessen Rolle in der Handlung blieb dann aber überraschend gering.

Jedoch sollte all meine Kritik nicht darüber hinwegtäuschen, wie großartig dieses Buch letztendlich trotzdem ist! Ich liebe diese Dilogie sehr, bin nach wie vor begeistert und sehe meine Anmerkungen eher als Nebensächlichkeiten, mit denen ich gut umzugehen wusste. Daher spreche ich sehr gerne und von Herzen auch für dieses Folgeband eine klare Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Geschichtenerzählerin

Elf ist eine gerade Zahl
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„11 ist eine gerade Zahl“ ist ein optisch wunderschönes Buch, in das ich dank seines tragischen Themas große Erwartungen gesetzt habe.
Die Handlung befasst sich mit einer eher kurzen Zeitspanne und beschreibt ...

„11 ist eine gerade Zahl“ ist ein optisch wunderschönes Buch, in das ich dank seines tragischen Themas große Erwartungen gesetzt habe.
Die Handlung befasst sich mit einer eher kurzen Zeitspanne und beschreibt das Leben von Katja und Paula darin sehr, sehr intensiv. Die Sprache hierbei ist schön und hoch emotional und dicht. Dazwischen begegnet dem Leser aber auch eine Geschichte, die die Mutter ihrer, an Krebs erkrankten Tochter erzählt. Und bei dieser hatte ich leider steht’s das Gefühl sie nicht richtig zu erfassen, nur an ihrer Oberfläche zu kratzen und ihre tiefere Bedeutung nicht verstehen zu können. Ich fand das ungemein schade, da dieser Geschichte in der Handlung doch ein gewisser Stellenwert zugedacht wird. Die realen Begebenheiten fand ich dagegen sehr berührend. Ich hätte aber bestimmt mehr darin aufgehen können, hätte meine Irritation über Katjas Erzählung meine Gefühle nicht überlagert.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

So viel geschieht eigentlich noch nicht

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
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Ich dachte, dass ‚Secret Forest Academy‘ uns richtig gut gefallen könnte. Die Beschreibung klang wirklich toll und auch das Cover gefiel uns auf Anhieb sehr gut.
Letztendlich passiert in diesem Band aber ...

Ich dachte, dass ‚Secret Forest Academy‘ uns richtig gut gefallen könnte. Die Beschreibung klang wirklich toll und auch das Cover gefiel uns auf Anhieb sehr gut.
Letztendlich passiert in diesem Band aber noch nicht sehr viel und erst gegen Ende hebt sich der Spannungsbogen an. Auffällig sind dabei die Kapitel, die teilweise sehr kurz und manchmal nicht mehr als eine halbe Seite beanspruchten. Doch die Übergänge sind sanft und gut verständlich. Mir gefielen auch die lateinischen Bezeichnungen der Tiere und Pflanzen sehr, selbst wenn sie mehr schmückendes Beiwerk sind und keine nennenswerten Nutzen für die Magie erbringen. Ava weiß anfangs überhaupt nichts über die fantastische Welt um sie herum und wird auch eine gewisse Zeit absichtlich und ohne triftigen Grund im Unklaren über ihre Sein gelassen. Dadurch bezieht sich Großteil der Handlung auf den Aufbau der magischen Welt und das Finden der Seelentiere. Mich störte dabei aber auf welche Art und Weise das geschah. Sie bauen tagelang mit Holz und locken die Tiere damit zu ihrer Akademie. Ehrlich gesagt fand ich das etwas öde ne substanzlos. Erst als die Tiere endlich gefunden sind (Avas Tier passt übrigens super zu ihr) und die erste wirkliche Reise durch ein Portal beginnt, wird es spannend. Doch zu diesem Zeitpunkt ist das Buch bereits fast um, was für mich deutlich zu spät war um mich noch abholen zu können.

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