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Veröffentlicht am 30.07.2025

Konnte mich nicht ganz so fesseln wie erhofft

Lonely Hearts Club (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt)
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist wunderschön und der Klappentext machte mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Die Regenbogenoptik hat etwas Verträumtes und Schönes. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist wunderschön und der Klappentext machte mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Die Regenbogenoptik hat etwas Verträumtes und Schönes. Man erwartet eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Inhalt:
Clara ist Musikstudentin die unter stetigem Erfolgsdruck leidet und bereits über eine Gruppe, dem Lonely Hearts Club aus ihrem letzten Klinikaufenthalt, Hilfe sucht. Als Clara dann auf den selbstsicheren Austauschstudent Milly trifft, beginnt sie, in ihm einen Anker zu sehen.

Handlung und Thematik:
Ich habe leider etwas spät geschnallt, dass es sich um eine Slow-Burn-Romance handelt und dass sich die Geschichte zwischen Clara und Milly doch etwas zieht. Die Hintergründe und Gefühle von Clara wurden zwar gut rübergebracht, aber ich hätte mir noch mehr vom Klinikaufenthalt erwartet. Für mich rückte die Menthal Health doch etwas in den Hintergrund, vor allem gegen Ende des Buches.

Charaktere:
Clara wirkt authentisch und man kann sich etwas in sie hineinversetzen. Ihre Hintergründe und ihre Handlungsweisen passten gut zueinander. Auch Milly konnte überzeugen. Manche Szenen wirkten für mich langgezogen während anderes etwas kurz kam. Die Auflösung zwischen den beiden war mir zu stupide, das hätte auch durch ein klärendes Gespräch geregelt werden können. Auch wenn die Dialoge authentisch wirkten, so war es mir zu slow burn und zu wenig Nebengeschehen für diesen Grad an slow burn.

Schreibstil:
Ich bin leider kein Slow-Burn-Fan und dadurch nicht ganz so mitgerissen worden von diesem Buch. Die Slow-Burn-Story stand zwar im Vordergrund, war mir aber für den wenigen Anteil an Nebengeschehen zu viel. Ich hätte mir mehr Infos zum Klinikaufenthalt gewünscht oder noch von vergangenen Situationen. Die Auflösung am Ende war für mich zu stupide und zu abrupt. Das Setting hätte mir schon gefallen und tendenziell auch die Charaktere an sich.

Persönliche Gesamtbewertung:
Tolle Charaktere, tolles Cover und tolles Setting, aber mir war die Handlung zu sehr auf die Slow-Burn-Romance statt auf die Mental Health und den Genesungsprozess gelegt.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2025

Durchwachsen

The Stars are Dying
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext machten mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Man erkennt es direkt als Fantasy-Buch. Der Farbschnitt passt perfekt ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext machten mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Man erkennt es direkt als Fantasy-Buch. Der Farbschnitt passt perfekt dazu.

Inhalt:
Astraeas Vergangenheit liegt im Dunkeln. Sie kann sich an nichts erinnern und lebt Tag ein Tag aus in ihrem Gefängnis. Bis auf wenige Tage an denen sie sich rausschleicht. Als sie an einem dieser Tage auf Nyte trifft, soll sich ihr Leben schlagartig ändern, denn sie wird am Libertatem teilnehmen.

Handlung und Thematik:
Die Handlung erinnerte mich in Grundzügen an The Serpent and the Wings of Night und an Immortal Longings. Astraea nimmt zwischen magischen Wesen an einem Wettstreit teil um den Krieg zu beenden und hat einen eher vampirischen Helfer... Anfangs sind das Worldbuilding und die magischen Wesen allerdings sehr verwirrend.

Charaktere:
Astraea war mir direkt sympathisch. Sie verlor nie ihren Wunsch nach Freiheit, obwohl sie lange in ihrem goldenen Käfig festsaß. Ihre Neugier und ihr Mut, sich zum Libertatem aufzumachen gefielen mir. Nyte machte mich direkt neugierig. Er hatte durch seine Schattengestalt direkt was Bad Boy mäßiges und war geheimnisvoll. Die anderen Charaktere verwirrten mich anfangs mehr, als dass sie ins Bild gepasst hätten. Das hat sich zwar dann noch etwas geändert, dennoch machte es den Einstieg etwas schleppend.

Schreibstil:
Der Start ins Buch war für mich etwas holprig. Das Worldbuilding und die magischen Wesen verwirrten mich sehr. Auch zog mich die Story anfangs nicht ganz so sehr mit. Dies wurde aber nach ca. einem Viertel des Buches erheblich besser. Ich hatte allerdings ständig das Gefühl, dass man es auch mit weniger Seiten schreiben hätte können. Manchmal gab es Sprünge, die für mich überstürzt waren, während sich andere Passagen total lange zogen. Dennoch eine tolle Handlung, die mit einem Cliffhanger endet. Ich bin allerdings unschlüssig, ob ich die Fortsetzung lesen muss, denn mir kommt es so vor, als wüsste ich bereits wie es wird und welches Ende sich ergibt.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin zwiegespalten. Generell eine tolle Geschichte, deren Start aber etwas holprig ist. Das Worldbuilding könnte konkreter sein.

Serien-Reihenfolge:
1. The Stars are Dying
2. The Night is Defying

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  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 27.02.2025

Kam mir vor als hätte ich es schonmal gelesen…

Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Titel, Klappentext und Cover haben mich direkt angesprochen

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Die Blätter in den rosa/lila Tönen passen gut zum Titel und ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Titel, Klappentext und Cover haben mich direkt angesprochen

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Die Blätter in den rosa/lila Tönen passen gut zum Titel und entsprechen direkt meinen Lieblingsfarben. Man kann sich denken, um welches Genre es sich handelt.

Inhalt:
Als ihr Job droht aufgrund Verkaufszahlen wegzubrechen, bleibt Violet nichts anderes übrig, als eine Enthüllungsstory über den geheimnisvollen BDSM-Club Pleasure and Pain zu schreiben. Bereits beim Vorstellungsgespräch als Tänzerin stellt sie fest, dass einer der Eigentümer niemand geringerer ist als Elijah Marshall, ihre frühere Jugendliebe.

Handlung und Thematik:
Eine kleine Romance, die einen kurzen Einstieg in die BDSM-Welt gibt. Auch wenn es über 200 Seiten sind, fühlt es sich an wie eine Kurzgeschichte. Die Triggerwarnung sollte dennoch ernstgenommen werden.

Charaktere:
Ich denke, dass sich das Buch aufgrund der Oberflächlichkeit der Charaktere eher wie eine Kurzgeschichte anfühlt. Ja man lernt Violet direkt als junge Frau mit kleinen Unsicherheiten kennen, aber wirklich tiefgründig wird nicht auf sie eingegangen. Auch die anderen Charaktere werden nicht wirklich tiefgründig. Man lernt die Charaktere mehr durch Vergangenheitssprünge kennen.

Schreibstil:
Bereits nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich das Buch schon gelesen habe. Für mich kam nichts unerwartet und auch die Charaktere und das Setting fühlten sich schon bekannt an. Ich habs dennoch gelesen, weils einfach geschrieben ist und schnell zu lesen ging. Es fühlte sich generell an wie eine Kurzgeschichte, auch wenns mehr Seiten hat. Auf das Thema BDSM wird nur grob eingegangen, hier hätte es ruhig ein wenig tiefgründiger und komplexer werden dürfen, genauso wie bei den Charakteren.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich kann leider nur 3 Sterne geben, da es mir die ganze Zeit so vorkam, als ob ich das Buch schonmal gelesen hätte.

Serien-Reihenfolge:
1. Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
2. Pleasure and Pain - Zeig mir deine Finsternis
3. Pleasure and Pain - Gib mir deine Tränen

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2025

Nicht ganz so besonders wie der erste Teil aber nicht schlecht

Undying. Wir werden euch finden
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hatte mir vor 6 Jahren sehr gut gefallen und ich wollte wissen, wie es für Amelia und Jules weiter geht.
Cover:
Ich bin etwas traurig, da ich ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hatte mir vor 6 Jahren sehr gut gefallen und ich wollte wissen, wie es für Amelia und Jules weiter geht.
Cover:
Ich bin etwas traurig, da ich den ersten Teil als wunderschöne Hardcover-Edition habe, die es bei diesem Teil leider nicht gibt. Daher bin ich kein Fan des Covers, auch wenn man direkt erkennt, um welches Genre es sich handelt.
Inhalt:
Der Menschheit droht eine große Gefahr durch die Neuankömmlinge aus dem All. Auch Amelia und Jules sind wieder zurück und versuchen alle zu warnen und die Erde zu retten.
Handlung und Thematik:
Das schöne Weltraum-Abenteuer wird leider auf der Erde fortgesetzt, was der Story ein klein wenig ihres ursprünglichen Charmes nimmt. Man merkt auch gut den Einfluss der Pandemie auf die Handlung im Buch. Die Story ist rund und wird zufriedenstellend aufgelöst.
Charaktere:
Jules und Amelia wuchsen mir direkt wieder ans Herz. Ich hatte direkt wieder im Kopf, wie es bei den beiden im ersten Teil war. Die Unterschiede zwischen den beiden sind noch immer bemerkbar, aber die Dynamik zwischen den beiden hat sich geändert. Die Nebencharaktere passten gut rein.
Schreibstil:
Wie bereits im ersten Band war das Buch dank des einfachen Schreibstils und der relativ kurzen Kapitel leicht zu lesen. Leider gingen ein bisschen die Indiana Jones-mäßigen Rätsel verloren. Dafür begeisterte mich die Sprache der Außerirdischen sehr. Schade, dass es nur wenig Weltraum-Setting diesmal gab, aber die Dilogie wurde gut abgeschlossen.
Persönliche Gesamtbewertung:
Guter Abschluss, auch wenn es diesmal kein reines Weltraumsetting war.
Serien-Reihenfolge:
1. Undying - Das Vermächtnis
2. Undying - Wir werden euch finden

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Durchwachsener YA-Thriller der mich nicht ganz von sich überzeugen konnte

Villa Obscura
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Titel und die Beschreibung klangen sehr spannend.

Cover:
Das Cover ist unheilvoll und wunderschön. Man erkennt das Genre direkt und man bekommt auch schon ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Titel und die Beschreibung klangen sehr spannend.

Cover:
Das Cover ist unheilvoll und wunderschön. Man erkennt das Genre direkt und man bekommt auch schon einen Einblick in das Setting. Es passt perfekt zum Inhalt.

Inhalt:
Nach dem Ende einer Halloweenparty wird eine Gruppe gefangen gehalten. Die maskierten Kellner halten die Gruppe fest und nimmt sie immer einzeln auf lebensgefährliche Ausflüge mit.

Handlung und Thematik:
Ein YA-Thriller mit Halloween-, alter Villa- und Entführungssetting. Wichtige Themen wie Missbrauch und Gewalt gegen Frauen werden dezent eingeworfen. Leider hat die Handlung keinen konstanten Spannungsverlauf, sondern tröpfelt vor allem in der Mitte des Buches sehr dahin.

Charaktere:
Man lernt die sechs Jugendlichen nacheinander kennen. Zuerst wirken sie nicht wie Jugendliche, sondern stellenweise erwachsen, dies ändert sich jedoch im Verlauf des Buches. Man hüpft immer wieder in die Perspektiven der einzelnen Charaktere, aber so richtig reinfühlen konnte ich mich nicht. Mir fehlte hier ein wenig die Ich-Perspektive.

Schreibstil:
Den Schreibstil würde ich als durchwachsen bezeichnen. Die Handlung war wie oben beschrieben stellenweise sehr tröpfelnd und nur zum Ende hin wirklich spannend. Die Perspektivenwechsel hielten mich dezent bei der Stange, aber dadurch, dass ich mich in die Charaktere nicht hineinfühlen konnte, half dies auch nur wenig. Der Plottwist konnte mich nur teilweise überraschen und den Epilog fand ich sehr seltsam.

Persönliche Gesamtbewertung:
Durchwachsener YA-Thriller der mich nicht ganz von sich überzeugen konnte.

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