Francine Rivers schreibt fünf Geschichten über fünf Frauen in der Ahnenreihe Jesu: Tamar, Rahab, Ruth, Batseba, Maria. Jede Geschichte kann für sich alleine gelesen werden, sie ergeben zusammen genommen ...
Francine Rivers schreibt fünf Geschichten über fünf Frauen in der Ahnenreihe Jesu: Tamar, Rahab, Ruth, Batseba, Maria. Jede Geschichte kann für sich alleine gelesen werden, sie ergeben zusammen genommen jedoch einen schönen Bogen.
In diesem Bibelromanen schildert die Autorin die Lebenswelt der Frauen zu der damaligen Zeit. Sie legt den Personen der Bibel Worte in den Mund, schildert ihre Gedankenwelt und zeigt auf, wie sie in den Plan Gottes hineingenommen werden.
Für mich persönlich war es unglaublich interessant mich in diese Zeit hineinzudenken, wie es vielleicht gewesen war, wie man Dinge sah und handhabte und wie groß Gottes Gnade doch ist, die auch die unwürdigen und sündigen Menschen annimmt und ihrem Leben Sinn verleiht.
Wichtig ist zu sagen, dass es fiktionale Geschichten sind. Die Frauen werden in der Bibel erwähnt, aber über viele andere Charaktere, die F. Rivers kreiert, liest man in der Bibel nichts und kann damit auch nicht wissen, wie es war, ob sie so überhaupt dazugehörten etc.
Die Geschichten geben eine andere Sichtweise auf die Frauen und ihr Leben, bergen aber auch die Gefahr, dass man die Bibel danach mit anderen Augen liest und Elemente aus den Romanen hineinliest, wo sie gar nicht vorkommen.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen, nimmt mit in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistinnen.
In einem großen Bogen zeigt F. Rivers anhand von Bibelstellen den Heilsplan Gottes auf.
Ich habe es sehr gerne gelesen und empfehle es an andere weiter.
Ich möchte vor dieser Rezension vorneweg nehmen, dass ich der Überzeugung bin, dass Geschichten immer die Gefühle des Lesenden ansprechen und das Empfinden dieser durch das eigene Erleben, die Lebenssituation ...
Ich möchte vor dieser Rezension vorneweg nehmen, dass ich der Überzeugung bin, dass Geschichten immer die Gefühle des Lesenden ansprechen und das Empfinden dieser durch das eigene Erleben, die Lebenssituation etc. beeinflusst werden.
Wie gut einem eine Geschichte gefällt, sagt nichts darüber aus, wie gut sie wirklich ist.
Nicht jede Geschichte passt in dem Moment zu einem und ich glaube, dass ich dieses Buch zur falschen Zeit gelesen habe, um es wirklich in seiner ganzen Breite und Schönheit fassen zu können.
Da ich es aber nicht mehr ändern kann, kann ich nur meine persönliche Meinung und mein persönliches Empfinden dazu wiedergeben:
Das Wagnis der Wäscherin
✒️Autorin: Christine Hill Suntz
🗣Übersetzung: Silvia Lutz
📚Verlag: Francke 2026
📖Print: 352 Seiten
👀Perspektive: Erzähler
🔢Altersempfehlung: ab ca. 13 Jahren
⭐️: 3,5/5 Sternen
🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:
Die Wäscherin Sara O’Conner verhält sich nicht wie eine typische Bedienstete, weshalb sie mit ihrer Arbeitgeberin regelmäßig aneinandergerät, besonders nachdem sie das kleine Mädchen Evie Kinney immer wieder vor der boshaften Lehrerin beschützt.
Über verschiedene Weg gelangt Sarah als Gouvernante zu Evie ins Haus und kämpft ab da gegen die Anziehungskraft zu deren Vater, James Kinney an.
Wie die beiden zueinander stehen, aus welcher Welt Sarah wirklich stammt, welchen herausfordernden Lebensweg sie hinter sich hat und wie der Glaube Evie, James und Sarah begleitet und beinflusst, liest man in dieser Geschichte.
*Meine Gedanken zu dem Buch:*
Das Buch wartet mit einigen schönen Szenen auf und man findet manche ermutigende Aussage. Die beiden Hauptprotagonisten lernen offene und ehrliche Kommunikation untereinander. Sie lernen dem anderen und Gott zu vertrauen. Weitere wichtige Themen sind: Vergebung und Liebe, die überwindet.
Die Geschichte entwickelt sich sanft und relativ langsam. Schnell konnte ich durchschauen, worauf es hinausläuft, was mir die Neugier geraubt hat. Ich empfand die Geschichte oftmals als dahinplätschernd, da es an wirklicher Aufregung oder Dramatik fehlte, weshalb ich nie wirklich den Wunsch verspürte, weiterzulesen - hab ich aber offenkundig trotzdem gemacht.
Die Ereignisse konnten mich leider nicht wirklich fesseln und auch mit Sara tat ich mir ehrlich gesagt schwer. Das Verhalten empfand ich stellenweise als gekünstelt und nicht wirklich authentisch. Das bezog sich nicht nur auf Sara, sondern eher auch auf ihre Großmutter und wie diese mit James Kinney sprach und mit ihm umging. Doch auch bei anderen Personen empfand ich so.
Ich mochte auch nicht, wie die Vergangenheit offengelegt wurde. Immer wieder häppchenweise gab es Hinweise, die jedoch so nebensächlich geschrieben wurden, sodass ich nicht wirklich überrascht war. Auch die Auflösung einer jahrelangen Problematik, die das Handeln Saras maßgeblich beeinflusste, wurde ohne große Aufregung gelöst. Da hätte es gern ein wenig mehr Dramatik vertragen.
Leider konnte ich die Beweggründe der Protagonisten nicht wirklich nachvollziehen, weshalb ich oftmals kein Verständnis für sie aufbringen konnte und der Schreibstil der Autorin hat es leider auch nicht geschafft mich nachhaltig zu fesseln. Die Emotionen sind leider nicht auf mich übergesprungen und die Figuren blieben für mich flach.
🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Diese Geschichte war eine nette Geschichte. Die mir vermutlich jedoch nicht im Gedächtnis bleiben wird.
Das ist mein persönliches Empfinden der Geschichte gegenüber und spiegelt nicht die Meinung anderer wieder. Ich weiß, dass viele andere sehr begeistert von der Geschichte sind!
Deshalb möchte ich das Buch absolut an alle Leser empfehlen, die etwas über das Leben der Siedler in Toronto erfahren möchten. Die sich den Herausforderungen stellen möchten, denen Frauen, aber auch Arme begegneten, oder die etwas über die Vorgehensweise der Rebellen gegen die Herrschaft der englischen Krone erfahren möchten. Wer Geschichten ohne große Dramatik liebt, sich einfach sanft umspülen lassen möchte, einer Liebesgeschichte folgen mag, die die Thematik Witwendasein und verwaiste Kinder behandelt, wird sich an dieser Geschichte sicherlich erfreuen.
In diesem Buch findet man 24 Krimis.
Diese sind alle schon älter, nichtsdestotrotz aber auch interessant.
Vor jeder Geschichte gibt es ein paar Infos zum Autor und zur Erstveröffentlichung der Geschichte. ...
In diesem Buch findet man 24 Krimis.
Diese sind alle schon älter, nichtsdestotrotz aber auch interessant.
Vor jeder Geschichte gibt es ein paar Infos zum Autor und zur Erstveröffentlichung der Geschichte.
Alle haben einen Bezug zu Weihnachten.
In der Länge variieren die Geschichten zwischen wenigen Seiten bis weit über 100.
Theoretisch ist es möglich dieses Buch als einen Adventskalender zu verwenden und sich so die 24 Tage bis Heilig Abend zu verkürzen.
Eine wirklich schöne Geschichte, die in New York spielt und das vergangene Leben einer verstorbenen Mutter mit dem ihrer Tochter verwebt.
Ich fand es sehr interessant etwas über die Eisdiele, Vanilleeis ...
Eine wirklich schöne Geschichte, die in New York spielt und das vergangene Leben einer verstorbenen Mutter mit dem ihrer Tochter verwebt.
Ich fand es sehr interessant etwas über die Eisdiele, Vanilleeis und Musiker zu lesen.
Ich hatte das Gefühl mal einen ganz anderen, ruhigeren Teil von New York kennenzulernen.
Die Geschichte baut leider auf einer Lüge auf. Am Anfang hat sie mich total in den Bann gezogen, zwischenzeitlich zog es sich ein wenig, wurde zum Ende hin aber wieder spannender. Jedoch konnte ich irgendwann einfach nicht mehr verstehen, warum Iris ihr Geheimnis nicht mit Gio geteilt hat. Ich denke, die Offenheit hätte der Geschichte noch mehr Tiefe und Gehalt verliehen.
Es ist auf jeden Fall kein kitschiger Weihnachtsroman, sondern eher Drama.
Nett, aber nicht unbedingt das, was einen auf Weihnachten einstimmt.
In diesem Büchlein finden sich 12 kurze WeihnachtNACHTGeschichten, die in die wahre Bedeutung der WeihnachtsNACHT hineinnehmen möchten und zeigen auf, wie das Wunder von Weihnachten, auch Heute noch, in ...
In diesem Büchlein finden sich 12 kurze WeihnachtNACHTGeschichten, die in die wahre Bedeutung der WeihnachtsNACHT hineinnehmen möchten und zeigen auf, wie das Wunder von Weihnachten, auch Heute noch, in unsere Welt kommt.
Die zwöf Geschichten verbindet ein Satz: „Im Bruchteil einer Sekunde…“. Mit diesem Satz beginnt eine jede Erzählung und nimmt dann in Welten voller Komik, Ernst, Trauer oder auch Verletzlichkeit mit hinein.
Nicht jede der Geschichten hat mir gefallen, bei zwei von ihnen habe ich mehrfach die Stirn gerunzelt und mich gefragt, ob der Autor mir wirklich das vermitteln will, was er da schreibt. Denn dann würde das absolut nicht zur biblischen Theologie passen.
Doch künstlerischer Freiheit möchte ich den Raum nicht absprechen.
Ich habe das Büchlein gerne gelesen und es als Entspannung und kleine Auszeit vom hektischen Alltag empfunden. Gerade in der Adventszeit können die Geschichten zum Innehalten und zur Rückbesinnung auf das wirklich Wichtige einladen.