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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Nicht das was ich erwartet habe

Dancing Queen
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Die Enddreißigerin Paulina ist desillusioniert von ihrer Beziehung und dem Leben allgemein. Einzig ihr Hund und ihre Arbeitskollegin Maite, mit denen sie schließlich einen Roadtrip ins Umland von Buenos ...

Die Enddreißigerin Paulina ist desillusioniert von ihrer Beziehung und dem Leben allgemein. Einzig ihr Hund und ihre Arbeitskollegin Maite, mit denen sie schließlich einen Roadtrip ins Umland von Buenos Aires unternimmt scheinen ihr etwas Freude zu bereiten. Auf diesem Ausflug machten die drei außerdem unerwartet Bekanntschaft mit Lara, einer 15jährigen, die Paulina neuen Mut zu geben scheint.

Nachdem das erste Kapitel spektakulär mit einem Autounfall beginnt, habe ich mir auch vom weiteren Verlauf des Romans etwas mehr erwartet. Leider ist es eher ein Dahingeplätscher von melancholischen Lebenserfahrungen Paulinas, bei denen zwischendurch immer wieder der besagte Autounfall aufblitzt der wie ein Fixpunkt über der ganzen Handlung steht.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, da es mit rund 170 Seiten jedoch recht kurz gehalten ist, habe ich bis zum Schluss durchgehalten.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Die Geister von La Spezia
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Mary Shellys Mann ist bei einer Schiffsreise ums Leben gekommen. Angeblich war es ein Unfall. Doch der Vater des Verstorbenen verdächtig Mary des Mordes. Die Privatermittlerin und übernatürlich begabte ...

Mary Shellys Mann ist bei einer Schiffsreise ums Leben gekommen. Angeblich war es ein Unfall. Doch der Vater des Verstorbenen verdächtig Mary des Mordes. Die Privatermittlerin und übernatürlich begabte Pat soll den Fall aufklären.

In dem Roman werden wahre historische Begebenheiten und Fantasie miteinander verwoben. Leider ist dem Autor dies aus meiner Sicht nicht besonders gut gelungen. Gleich im Teil ein, nach Abschluss der Rahmenhandlung werden eine Vielzahl von Personen eingeführt, von denen man nicht weiß wer sie sind. Dieses Kapitel war sehr undurchsichtig und anstrengen. Ab dem zweiten Kapitel wird die Handlung dann wieder etwas übersichtlicher, bis dahin muss man sich aber erst mal durchquälen. Sehr seltsam kam mir auch Gus vor, der durch verschiedene Tiere spricht sowie das alternative Ich. Auch dass Pat in den Erinnerungen Marys wie eine ganz normale Person in der Handlung teilnimmt, obwohl sie ursprünglich doch gar nicht dabei war, ist merkwürdig.

Insgesamt kam mir die ganze Handlung sehr konstruiert, stellenweise auch schwer verständlich und langatmig vor. Aus dem Potenzial der Geschichte hätte man sicher mehr machen können. Leider konnte mich der Roman aber nicht wirklich überzeugen. Das Cover hat mir hingegen gut gefallen, anhand des Titelbildes hätte ich mir einen spannenden Abenteuerroman vorgestellt.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Sehr pathetisch

Mathilde und Marie
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Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief ...

Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief geerdeten Isländerin Jónína in deren Wahlheimat in der belgischen Provinz willkommen geheißen.

Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Thematisch finde ich das Buch durchaus interessant, doch ist die Handlung leider sehr platt umgesetzt. Alles kreis unentwegt und ausschließlich um Harmonie und Naturverbundenheit, so dass es sich ganz und gar nicht glaubhaft anfühlt. Ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern, 13 Buchhandlungen, einem Fernseher und einer Stunde Internet pro Tag, zudem der Name Redu, den man mit "reduzieren" übersetzen kann, das ist alles etwas zu viel des Guten. Handlungsmäßig gibt es kaum einen Fortgang, es geht fast ausschließlich um die Atmosphäre die der Roman erzeugen soll. Lediglich die Figur der Mathilde bringt einen kleinen Gegenpol in die Handlung, was den Großteil des Romans jedoch nicht wirklich interessanter macht.

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