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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2025

Mein erstes Fantasy-Buch!

Blood of Hercules
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Dieses Buch war (neben Herr der Ringe) das erste Buch in dem eine völlig neue Welt aufgebaut wird, die sich doch deutlich von unserer Welt unterscheidet. Ich kenne mich mit der griechischen und römischen ...

Dieses Buch war (neben Herr der Ringe) das erste Buch in dem eine völlig neue Welt aufgebaut wird, die sich doch deutlich von unserer Welt unterscheidet. Ich kenne mich mit der griechischen und römischen Mythologie nicht aus und hatte deshalb zu Beginn Angst, dass ich die Geschichte nicht verstehe. Das war allerdings kein Problem, da die Autorin die Personen und Eigenschaften aus der Mythologie immer wieder abgewandelt hat und im Text die relevanten Merkmale genannt wurden.

Die Geschichte hat für mich eine gewisse Ähnlichkeit zu den Tributen von Panem, da dort ebenfalls eine Gruppe junger Leute ums Überleben kämpfen. In meinem Buchclub wurde geäußert, dass sich dieser Teil des Buches etwas gezogen hat. Dem kann ich in gewisserweise zustimmen, aber für mich persönlich stand eigentlich die meiste Zeit die Frage "Was passiert als nächstes?" im Raum und ich konnte gut am Ball bleiben.

Die Charaktere waren größtenteils sympathisch, aber bei manchen habe ich auch einfach wirklich nicht verstanden was ihre Intentionen sind. Das ist einer der Gründe weshalb ich die Fortsetzung auch dringend lesen möchte! Das Auftreten eines Reverse-Harem hingegen zählt für mich eher als Gegenargument, aber ich denke ich werde ihm eine Chance geben, da mich Band 1 insgesamt bereits positiv überrascht hat.

Eine klare Leseempfehlung für alle die sich nicht von Kampfszenen und Reverse-Harem abschrecken lassen und, denen eine korrekte Darstellung der Mythologie nicht ganz so wichtig ist.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Süße Kleinstadtromanze, leider ein paar Seiten zu viel

Story of My Life
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Lucy Score hat mit »Story of My Life« eine wunderbar süße Fake-Dating Romanze in einer niedlichen Kleinstadt gezaubert.

Ihr Schreibstil ist sehr locker und humorvoll und allein die Überschriften der Kapitel ...

Lucy Score hat mit »Story of My Life« eine wunderbar süße Fake-Dating Romanze in einer niedlichen Kleinstadt gezaubert.

Ihr Schreibstil ist sehr locker und humorvoll und allein die Überschriften der Kapitel haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Nach der Trennung von ihrem Mann befindet sich die Protagonistin Hazel nicht nur in einem Schreibtief, sondern verliert auch noch ihre Wohnung im Herzen von New York. Kurzerhand kauft sie ein Haus in Story Lake um neben einem Dach über dem Kopf auch für Inspiration für ihr nächstes Buch zu sorgen. Genauer gesagt „Camspiration“.

Denn bei ihrem Gegenspieler handelt es sich um den äußerst attraktiven, aber ebenso grumpy Handwerker Campbell Bishop.

Der Einstieg in Hazels Vorgeschichte konnte mich nicht sofort abholen, aber sobald wir in Story Lake angekommen sind, bin auch ich in der Geschichte angekommen. Die beide Protagonisten sind mir sehr sympathisch und man kann ihre Handlungen gut nachvollziehen. Von Anfang an merkt man eine Spannung zwischen ihnen, die in Kombination mit den ulkigen Interaktion der anderen Einwohner einfach eine Tolle Mischung ergeben!

Aus meiner Sicht hätte die Geschichte auch 100 Seiten kürzer sein können, aber rückblickend war jedes Erlebnis eine passende Vorbereitung auf das Ende. Für mich wird es auf jeden Fall bald mal wieder ein Buch von Lucy Score geben!

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Der etwas andere Nervenkitzel in den Bergen

Die Schanze
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Das Cover zu "Die Schanze" von Lars Menz ist mir mit seinem Titel und dem entsprechenden Bild direkt in Auge gesprungen. Natürlich zieht auch der neon-grüne Farbschnitt die Blicke an, aber mir hätte das ...

Das Cover zu "Die Schanze" von Lars Menz ist mir mit seinem Titel und dem entsprechenden Bild direkt in Auge gesprungen. Natürlich zieht auch der neon-grüne Farbschnitt die Blicke an, aber mir hätte das Cover ohne die grünen Akzente.

Man lernt die Hauptfigur Ellen kennen, die nach einer Trennung eine räumliche Veränderung sucht und in ihrem Heimatdorf eine Arztpraxis übernimmt. Kaum ist sie dort angekommen, wird eine Leiche gefunden. Sie kennt den Toten von früher, doch was hat das zu bedeuten?

Es war mein erster Thriller seit sehr langer Zeit und mir hat gut gefallen, wie sich der Spannungsbogen aufbaut, zwischendurch immer mal wieder etwas abflacht und schließlich auf ein fesselndes Finale zusteuert. Immer, wenn ich dachte zu wissen wie es weiter geht, gab es eine neue Wendung.

Der Schreibstil und der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. Mit jedem Rückblick und jeder neuen Information wird die Atmosphäre bedrohlicher und beklemmender. In manche Charaktere kann man sich sehr gut hineinversetzen, andere wie zB Ellens Vater sind mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben.

Eine klare Leseempfehlung für Wintersportler aller Art (oder jene, die es gerne wären), die einem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur kommen wollen.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Mystery Man sucht Kritzelqueen!

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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Als erstes lernt man Erin (aka Kritzelqueen) kennen, die mit ihren 30 Jahren zwar mitten im Leben steht, aber in einem Job gefangen ist, der sie nicht mehr glücklich macht. Kurzentschlossen kündigt sie ...

Als erstes lernt man Erin (aka Kritzelqueen) kennen, die mit ihren 30 Jahren zwar mitten im Leben steht, aber in einem Job gefangen ist, der sie nicht mehr glücklich macht. Kurzentschlossen kündigt sie und nimmt sich vor ihr Leben umzukrempeln. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn auch nach vielen Jahren nagt sie noch immer am Tod ihrer besten Freundin und an Konflikten, die während ihrer Schulzeit entstanden.

James (aka Mystery Man) ist auf den ersten Blick ein erfolgreicher Geschäftsmann, doch auf der anderen Seite quälen ihn Schuldgefühle gegenüber seiner Familie. Durch Zufall findet er in einem öffentlichen Bücherschrank ein Buch voller Randnotizen und findet so zurück zu seiner Liebe für die Literatur und das Schreiben.

Aus einem Zufall wird ein stetiger Buchaustausch. Doch bald rücken die Bücher in den Hintergrund und beide wollen mehr über die andere Person erfahren. Was passiert, wenn sie das erste mal persönlich voreinander stehen?

Wie die Grundidee vermuten lässt, werden viele Bücher angesprochen. Mir hat gut gefallen, dass man nur bei einem der genannten Buch der Inhalt gespoilert wird, da ich die Bücher so trotzdem unvoreingenommen selbst erleben kann. Je nach Erwartungshaltung kann es aber auch negativ auslegen, dass nicht näher auf die Bücher eingegangen wird.

Ich konnte mich von sowohl in James, den verantwortungsvollen, aber auch schuldgeplagten Bruder, als auch in Erin, die zu Beginn irgendwie durchs Leben irrt, sehr schnell hineinversetzen. Beide machen eine enorme Entwicklung durch und erklären im Nachhinein auch viele ihrer Handlungen, die auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich wirken.

Mir hat es total viel Spaß gemacht die Geschichte der beiden Buchliebhaber zu verfolgen. Besonders der Einfluss der Nebencharaktere war deutlich zu spüren und ist für mich ein starkes Zeichen, dass es in Ordnung ist nicht alles im Leben alleine durchzustehen. Darüber hinaus wird auch die Wichtigkeit von nahen Kontakten thematisiert, mit denen man unkompliziert über sein Leben und mögliche Probleme kommunizieren kann.

Für mich ist dieses Buch trotz oder gerade wegen seines unerwarteten Tiefgangs eine tolle Lektüre gewesen. Ich habe mit allen Charakteren mitgefiebert und manche Kapitel hatten wirklich freche Cliffhanger.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Kurze Kriminalfälle in gemütlich familiärer Umgebung

Die Bibliothek meines Großvaters
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Eine berührende Geschichte über eine Enkelin und ihren Großvater. Trotz seiner beginnenden Demenz sind die beiden durch ihre Liebe zu Kriminalgeschichten verbunden.

Der Schreibstil ist schön leicht, so ...

Eine berührende Geschichte über eine Enkelin und ihren Großvater. Trotz seiner beginnenden Demenz sind die beiden durch ihre Liebe zu Kriminalgeschichten verbunden.

Der Schreibstil ist schön leicht, so dass man gut in den Lesefluss findet und durch die Seiten fliegen kann. Da die Erzählung in mehrere kleine Geschichten aufgeteilt ist, eignet sie sich auch wunderbar zum Vorlesen. Am Ende wird der Kreis dann mit einem nervenaufreibenden Finale geschlossen!

Das Buch ist Teil einer Trilogie und wurde aus dem japanischen übersetzt. Da ich bisher wenig Berührpunkte mit der japanischen Kultur hatte, hätte ich mich gefreut, wenn die Anreden -san, -kun und -sensei irgendwo erklärt worden wären, aber das Internet hilft hier auch weiter.

Insgesamt lässt sich das Buch wirklich sehr angenehm lesen und ist perfekt für Krimifans, die in einem familiären Umfeld miträtseln wollen!

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