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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2025

Für mich das bisher schwächste Buch der Autorin

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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Scarlett kämpft sich nach einer schweren Verletzung beim Wasserspringen zurück zu ihrer alten Form, aber das will ihr nicht so recht gelingen. Dafür konzentriert sie sich auf ihr Studium, denn sie hofft, ...

Scarlett kämpft sich nach einer schweren Verletzung beim Wasserspringen zurück zu ihrer alten Form, aber das will ihr nicht so recht gelingen. Dafür konzentriert sie sich auf ihr Studium, denn sie hofft, zum Medizinstudium zugelassen zu werden. Eigentlich hat sie genug um die Ohren, da braucht sie nicht noch ihre beste Freundin Pen, die ihr vorschlägt, mit ihrem Exfreund Lukas zu schlafen, schließlich hätten sie ähnliche Vorlieben und würden daher gut zusammenpassen.

Für mich ist es das bisher schwächste Buch von Ali Hazelwood, was wohl ironisch ist, da die Autorin im Vorwort des Buches schreibt, es sei womöglich der absolute Liebling unter ihren bisherigen Werken. Ich wurde einfach nicht so richtig warm damit und das lag zu einem großen Teil an der Beziehung zwischen den Protagonisten.

Natürlich gibt es eine starke Anziehung zwischen den Protagonisten, aber Lukas war mir etwas zu kühl und zu oft abwesend, und ich konnte höchstens verstehen, dass Scarlett beeindruckt davon ist, wie gut er sich scheinbar unter Kontrolle hat, aber viel mehr auch nicht.

Die beiden werden quasi verkuppelt, was kein Problem ist, aber ich mochte auch das Tempo ihrer Liebesgeschichte nicht. Durch Wettbewerbe ist besonders Lukas viel unterwegs und es gibt immer wieder kleine Zeitsprünge. Ich mochte auch den Schreibstil besonders, denn sonst fand ich Bücher der Autorin auch unterhaltsam, was mir hier auch ein bisschen gefehlt hat. Außerdem hat sich sowohl die Liebesgeschichte im Kreis gedreht als auch alle anderen Probleme der Protagonisten, sei es im Sport oder bei ihren Freundschaften.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Jede Menge Romance, aber oberflächliche Fantasy

The Stars are Dying
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Astraea hat nur wenig Kontrolle über ihr Leben; eine ihrer wenigen Freuden ist es, sich mit ihrer besten Freundin zu treffen. Als diese zu den Prüfungen des Libertatem aufbricht, beschließt Astraea, sie ...

Astraea hat nur wenig Kontrolle über ihr Leben; eine ihrer wenigen Freuden ist es, sich mit ihrer besten Freundin zu treffen. Als diese zu den Prüfungen des Libertatem aufbricht, beschließt Astraea, sie zu begleiten, doch alles kommt ganz anders als erwartet und ihr Leben wird komplett auf den Kopf gestellt.

Ich fand es am Anfang sehr vielversprechend, dass es viele verschiedene Elemente in der Geschichte gab und ich daher nicht einschätzen konnte, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Die Gefahr durch die Vampire, der Herrscher und die Prüfungen des Libertatem, Astraeas unbekannte Vergangenheit, ein sehr besitzergreifender Herr und zuletzt der geheimnisvolle Nyte, der Astraea nicht von der Seite weicht, aber auch nie ganz da ist. Aber man sieht schon bald, wie alles zusammengehört und dann wurde die Geschichte schnell viel weniger unvorhersehbar.

Mein Problem mit dem Buch war zum größten Teil, dass ich das Fantasy-Abenteuer nicht gerade anspruchsvoll fand. Einfache Rätsel und offensichtliche Plottwists - ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich überrascht sein sollte, aber die Protagonistin schien erschüttert - stehen im Gegensatz zu expliziten Szenen und Brutalität, denen viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es geht wirklich viel mehr um die Charaktere und ihre komplizierten Beziehungen und die Welt darum herum leidet etwas darunter. Mich hat dann zusätzlich gestört, dass die Leute und auch Astraea selbst sie für clever halten, denn dadurch kamen mir alle Charaktere noch naiver vor, während sie im Buch natürlich sehr ernst genommen werden.

Insgesamt fand ich das Buch ganz nett, aber die Fantasy-Welt war mir letztendlich zu oberflächlich, um die Geschichte genießen zu können.

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Veröffentlicht am 14.02.2025

Guter Abschluss einer durchschnittlichen Reihe

Das Reich der Spindeln
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Ich habe nicht so gut in die Geschichte gefunden, da mir der Vorgänger und auch dessen Ende nicht besonders im Gedächtnis geblieben sind. Bei den wichtigeren Protagonisten konnte ich der Handlung schnell ...

Ich habe nicht so gut in die Geschichte gefunden, da mir der Vorgänger und auch dessen Ende nicht besonders im Gedächtnis geblieben sind. Bei den wichtigeren Protagonisten konnte ich der Handlung schnell wieder folgen, also bei Corayne, Erida und Taristan, sowie auch Andry, Dom und Sorasa. Bei anderen Charakteren kam ich nicht so schnell wieder rein, ihre Geschichten haben mich dann nicht wirklich packen können und das blieb auch bis zum Ende so.

Corayne und ihre Verbündeten wurden in kleinere Gruppen geteilt, sodass man auch nochmal ein wenig mehr von der Welt sieht und verschiedene Lager im Kampf um die Spindeln und gegen die dunklen Mächte. Man spürt sowohl ihre Verzweiflung als auch ihren Mut, den sie für den Widerstand brauchen.

Wie auch zuvor fand ich Eridas Perspektive wieder sehr spannend und auch ihre Beziehung mit Taristan bleibt kompliziert. Ihre Herrschaft ist trotz ihrer bisherigen Erfolge noch nicht vollkommen und es ist verlockend, die Macht immer weiter zu vergrößern, trotz aller Gefahren.

Insgesamt ist es ein guter Abschluss für die Reihe, aber insgesamt fand ich die Reihe eher durchschnittlich. Es gibt schon einige interessante Charaktere, die man schon ganz gerne begleitet, wenn sie sich den gefährlichen Herausforderungen stellen, aber ich fand die Geschichte trotz jeder Menge Action nicht besonders spannend. Langweilig fand ich die Reihe auch nicht, aber es gab nichts, dass mich wirklich begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Interessanter Einstieg mit Potenzial für mehr

We hunt the Flame
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Jägerin Zafira kann es sich nicht leisten, auf die Jagd zu verzichten, sonst würden so viele Menschen nicht mehr genug zu essen bekommen. Aber sie darf sich auch auf keinen Fall erwischen lassen, denn ...

Jägerin Zafira kann es sich nicht leisten, auf die Jagd zu verzichten, sonst würden so viele Menschen nicht mehr genug zu essen bekommen. Aber sie darf sich auch auf keinen Fall erwischen lassen, denn als Frau würde sie in ihrem Khalifat dafür hart bestraft werden. Sie vertraut nur ihrer Familie und ihren engsten Freunden, aber auch ihrem Instinkt, der sie selten im Stich gelassen hat.

Prinz Nasir steht als Auftragsmörder im Dienst seines Vaters und erledigt jeden Auftrag, doch er weiß auch, dass fast alle seine Opfer unschuldig sind. Der Sultan herrscht mit eiserner Hand und Nasir ist für ihn nicht viel mehr als ein Werkzeug – und so fühlt Nasir sich meistens auch. Er muss andere auf Abstand halten, da er sich keine Schwächen erlauben darf. Seine neuste Mission sorgt aber dafür, dass er mit anderen zusammenarbeiten muss und da ist es gar nicht so leicht, die Distanz zu bewahren. General Altair ist eine Nervensäge, während Zafira ihn auf ganz andere Art herausfordert.

Die magische Welt hat eindeutig arabische Einflüsse, was man unter anderem an den arabischen Namen und Begriffen erkennt. Mit meinen geringen Arabischkenntnissen konnte ich das meiste verstehen und ich denke, auch ganz ohne Sprachkenntnisse wird man die Bedeutung aus dem Zusammenhang erschließen.

Ansonsten fand ich die Welt auch so interessant, dass ich gerne noch mehr davon gesehen hätte, aber die Geschichte besteht zu einem großen Teil aus der Suche nach dem Artefakt und man sieht hauptsächlich die Gefahren der Insel Sharr. Dafür hat man dann aber auch mehr Zeit für die Charaktere, ihre komplizierten Beziehungen und all ihre Ängste und aufkeimenden Träume. Insgesamt hat man dann sowohl eine spannende Reise als auch interessante Charakterentwicklungen.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Frische Götter und ihre Spielchen mit den Sterblichen

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Lyra wird ganz unerwartet von Hades für die göttlichen Spiele ausgewählt: Die zwölf Gottheiten des Pantheons plus Hades wählen ihre menschlichen Champions und bestimmen durch deren Wettkämpfe den nächsten ...

Lyra wird ganz unerwartet von Hades für die göttlichen Spiele ausgewählt: Die zwölf Gottheiten des Pantheons plus Hades wählen ihre menschlichen Champions und bestimmen durch deren Wettkämpfe den nächsten Gott der Götter. Lyra wurde bei ihrer Geburt verflucht und ist deswegen zur Einsamkeit verdammt, doch falls sie gewinnt, will Hades ihren Fluch von ihr lösen.

Die verschiedenen Prüfungen fand ich nicht so ganz überzeugend. Sowohl die Aufgaben an sich, als auch der Umgang der Götter mit ihnen. Auch ist nicht ganz klar, nach welchen Kriterien die Götter ihre Champions ausgewählt haben, schließlich will man ja wohl gewinnen und diese Champions scheinen dafür nicht immer die beste Wahl zu sein. Die Spiele waren mir einfach nicht ernst genug. Es gibt zwar zwischendurch Tote und auch viel Action, aber wenn so viel auf dem Spiel steht, sollten Götter und Champions auch etwas besser vorbereitet sein und sich mehr Mühe geben.

Die Handlung war mir also zu oberflächlich. Die Liebesgeschichte fand ich nicht viel besser, sie basiert hauptsächlich auf der körperlichen Anziehung zwischen den Protagonisten. Nach und nach merkt Lyra noch, dass viel mehr in Hades steckt als erwartet, während Hades sich immer wieder von Lyras großem Herzen überraschen lässt.

Insgesamt bin ich einfach von der Welt der Götter enttäuscht, weil sie so wirken, als wären sie alle noch ganz neu in ihren Positionen und das lässt sie eher unerfahren und lächerlich aussehen und nicht gerade mächtig. Die Spiele sind zwar voller Action, aber trotzdem nicht so richtig spannend.

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