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Veröffentlicht am 05.04.2025

Nette, spannende Spionage-Action mit jungen Agenten

Stars and Smoke
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Winter ist zwar ein erfolgreicher Sänger, aber er hat auch das Gefühl, den Ruhm nicht zu verdienen, und sehnt sich danach, mehr zu leisten. Da wird ihm ein gefährlicher Auftrag angeboten, wo er seine Karriere ...

Winter ist zwar ein erfolgreicher Sänger, aber er hat auch das Gefühl, den Ruhm nicht zu verdienen, und sehnt sich danach, mehr zu leisten. Da wird ihm ein gefährlicher Auftrag angeboten, wo er seine Karriere als Tarnung nutzen soll, um einem großen Verbrecher das Handwerk zu legen. Natürlich ist er schon nervös, aber im Rampenlicht hat er bereits gelernt, wie man überzeugend schauspielert und seine wahren Gefühle verbirgt.

Auch Sydney ist ein Profi darin, ihre Gefühle für sich zu behalten, denn sie ist schon seit einer Weile Agentin und schon davor war sie es gewohnt, auf sich allein gestellt zu sein. Nun muss sie mit Winter zusammenarbeiten und das bringt ihre professionelle Fassade schon etwas zum bröckeln. Natürlich gibt es da auch eine Liebesgeschichte, aber da lässt man sich eher Zeit. Es geht zwar um die Gefühle und Entwicklung der Charaktere, aber ihre Liebesgeschichte steht nicht so sehr im Vordergrund.

Am Ende ist es ein kleines Action-Spionage-Abenteuer mit jungen Erwachsenen als Protagonisten und daher ist es manchmal schon eher unglaubwürdig, aber das weiß man ja schon, wenn man sich auf das Buch einlässt und es war auch so, wie ich erwartet habe. Ein bisschen oberflächlich war es manchmal trotzdem und ich fand es etwas enttäuschend, wie gering die Konsequenzen ausfielen. Aber dafür fand ich die Handlung ganz gut gelungen, es gibt spannende Action und unerwartete Wendungen, die insgesamt ganz gut unterhalten können. So richtig packen konnte es mich zwar nicht, aber ich fand das Buch doch ganz nett.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Nettes kleines Forschungs- und Ermittlungsabenteuer in Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Inez träumt schon seit Jahren davon, ihre Eltern auf ihren Abenteuern zu begleiten, aber dann wird dieser Traum auf schreckliche Weise wahr: Ihre Eltern sind gestorben und Inez reist nach Ägypten um herauszufinden, ...

Inez träumt schon seit Jahren davon, ihre Eltern auf ihren Abenteuern zu begleiten, aber dann wird dieser Traum auf schreckliche Weise wahr: Ihre Eltern sind gestorben und Inez reist nach Ägypten um herauszufinden, was geschehen ist.

Die Ausgrabungen und Entdeckungen spielen eine große Rolle, im Mittelpunkt steht aber die Suche nach der Wahrheit: Was ist mit Inez’ Eltern geschehen? Ihr Onkel möchte Inez lieber wieder zurück nach Argentinien schicken, aber Inez schafft es durch ihr schlaues Köpfchen zu bleiben und weiter ihre kleinen Ermittlungen anzustellen. So verdächtig, wie sich alle um sie herum verhalten, weiß sie auch nicht, wem sie eigentlich vertrauen kann. Als junge Frau hat man es grundsätzlich ziemlich schwer - sie darf ja eigentlich nicht einmal alleine reisen - aber das hält Inez nicht davon ab, Initiative zu ergreifen. Ich fand Inez zwar sympathisch, weil sie schon mutig ist und auch ihre Gefühle und Sorgen um ihre Familie nachvollziehbar sind, aber mit der Zeit hat mich schon gestört, wie leicht sie mit allem durchkommt, denn das schien mir nicht realistisch.

Es ist zwar Fantasy, aber es gibt nur wenig Magie. Es gibt ein paar vage Visionen, abgesehen davon zeigt sich die Magie hauptsächlich darin, dass sie unsere Ägyptologen auf die richtige Spur führt. Und sie hilft Inez dabei, noch ein Teil der Erkundungen zu bleiben. Die Magie bringt das alte Ägypten etwas näher, aber sie ist eher ein Mittel zum Zweck.

Abgesehen davon fand ich die Geschichte auch nicht so spannend, sondern leider oft ziemlich vorhersehbar. Es gab noch ein paar weitere Aspekte, die Inez das Leben schwer gemacht haben, aber mich konnte nichts so richtig packen. Die Zeichnungen im Buch fand ich aber ganz schön.

Insgesamt fand ich das Buch eher durchschnittlich. Ich fand es zwar nett, dass man mal ein bisschen etwas anderes sieht, aber die Umsetzung fand ich eher mittelmäßig, da ich die Geschichte einfach nicht sehr spannend fand.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Für mich das bisher schwächste Buch der Autorin

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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Scarlett kämpft sich nach einer schweren Verletzung beim Wasserspringen zurück zu ihrer alten Form, aber das will ihr nicht so recht gelingen. Dafür konzentriert sie sich auf ihr Studium, denn sie hofft, ...

Scarlett kämpft sich nach einer schweren Verletzung beim Wasserspringen zurück zu ihrer alten Form, aber das will ihr nicht so recht gelingen. Dafür konzentriert sie sich auf ihr Studium, denn sie hofft, zum Medizinstudium zugelassen zu werden. Eigentlich hat sie genug um die Ohren, da braucht sie nicht noch ihre beste Freundin Pen, die ihr vorschlägt, mit ihrem Exfreund Lukas zu schlafen, schließlich hätten sie ähnliche Vorlieben und würden daher gut zusammenpassen.

Für mich ist es das bisher schwächste Buch von Ali Hazelwood, was wohl ironisch ist, da die Autorin im Vorwort des Buches schreibt, es sei womöglich der absolute Liebling unter ihren bisherigen Werken. Ich wurde einfach nicht so richtig warm damit und das lag zu einem großen Teil an der Beziehung zwischen den Protagonisten.

Natürlich gibt es eine starke Anziehung zwischen den Protagonisten, aber Lukas war mir etwas zu kühl und zu oft abwesend, und ich konnte höchstens verstehen, dass Scarlett beeindruckt davon ist, wie gut er sich scheinbar unter Kontrolle hat, aber viel mehr auch nicht.

Die beiden werden quasi verkuppelt, was kein Problem ist, aber ich mochte auch das Tempo ihrer Liebesgeschichte nicht. Durch Wettbewerbe ist besonders Lukas viel unterwegs und es gibt immer wieder kleine Zeitsprünge. Ich mochte auch den Schreibstil besonders, denn sonst fand ich Bücher der Autorin auch unterhaltsam, was mir hier auch ein bisschen gefehlt hat. Außerdem hat sich sowohl die Liebesgeschichte im Kreis gedreht als auch alle anderen Probleme der Protagonisten, sei es im Sport oder bei ihren Freundschaften.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Jede Menge Romance, aber oberflächliche Fantasy

The Stars are Dying
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Astraea hat nur wenig Kontrolle über ihr Leben; eine ihrer wenigen Freuden ist es, sich mit ihrer besten Freundin zu treffen. Als diese zu den Prüfungen des Libertatem aufbricht, beschließt Astraea, sie ...

Astraea hat nur wenig Kontrolle über ihr Leben; eine ihrer wenigen Freuden ist es, sich mit ihrer besten Freundin zu treffen. Als diese zu den Prüfungen des Libertatem aufbricht, beschließt Astraea, sie zu begleiten, doch alles kommt ganz anders als erwartet und ihr Leben wird komplett auf den Kopf gestellt.

Ich fand es am Anfang sehr vielversprechend, dass es viele verschiedene Elemente in der Geschichte gab und ich daher nicht einschätzen konnte, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Die Gefahr durch die Vampire, der Herrscher und die Prüfungen des Libertatem, Astraeas unbekannte Vergangenheit, ein sehr besitzergreifender Herr und zuletzt der geheimnisvolle Nyte, der Astraea nicht von der Seite weicht, aber auch nie ganz da ist. Aber man sieht schon bald, wie alles zusammengehört und dann wurde die Geschichte schnell viel weniger unvorhersehbar.

Mein Problem mit dem Buch war zum größten Teil, dass ich das Fantasy-Abenteuer nicht gerade anspruchsvoll fand. Einfache Rätsel und offensichtliche Plottwists - ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich überrascht sein sollte, aber die Protagonistin schien erschüttert - stehen im Gegensatz zu expliziten Szenen und Brutalität, denen viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es geht wirklich viel mehr um die Charaktere und ihre komplizierten Beziehungen und die Welt darum herum leidet etwas darunter. Mich hat dann zusätzlich gestört, dass die Leute und auch Astraea selbst sie für clever halten, denn dadurch kamen mir alle Charaktere noch naiver vor, während sie im Buch natürlich sehr ernst genommen werden.

Insgesamt fand ich das Buch ganz nett, aber die Fantasy-Welt war mir letztendlich zu oberflächlich, um die Geschichte genießen zu können.

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Veröffentlicht am 14.02.2025

Guter Abschluss einer durchschnittlichen Reihe

Das Reich der Spindeln
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Ich habe nicht so gut in die Geschichte gefunden, da mir der Vorgänger und auch dessen Ende nicht besonders im Gedächtnis geblieben sind. Bei den wichtigeren Protagonisten konnte ich der Handlung schnell ...

Ich habe nicht so gut in die Geschichte gefunden, da mir der Vorgänger und auch dessen Ende nicht besonders im Gedächtnis geblieben sind. Bei den wichtigeren Protagonisten konnte ich der Handlung schnell wieder folgen, also bei Corayne, Erida und Taristan, sowie auch Andry, Dom und Sorasa. Bei anderen Charakteren kam ich nicht so schnell wieder rein, ihre Geschichten haben mich dann nicht wirklich packen können und das blieb auch bis zum Ende so.

Corayne und ihre Verbündeten wurden in kleinere Gruppen geteilt, sodass man auch nochmal ein wenig mehr von der Welt sieht und verschiedene Lager im Kampf um die Spindeln und gegen die dunklen Mächte. Man spürt sowohl ihre Verzweiflung als auch ihren Mut, den sie für den Widerstand brauchen.

Wie auch zuvor fand ich Eridas Perspektive wieder sehr spannend und auch ihre Beziehung mit Taristan bleibt kompliziert. Ihre Herrschaft ist trotz ihrer bisherigen Erfolge noch nicht vollkommen und es ist verlockend, die Macht immer weiter zu vergrößern, trotz aller Gefahren.

Insgesamt ist es ein guter Abschluss für die Reihe, aber insgesamt fand ich die Reihe eher durchschnittlich. Es gibt schon einige interessante Charaktere, die man schon ganz gerne begleitet, wenn sie sich den gefährlichen Herausforderungen stellen, aber ich fand die Geschichte trotz jeder Menge Action nicht besonders spannend. Langweilig fand ich die Reihe auch nicht, aber es gab nichts, dass mich wirklich begeistern konnte.

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