Wer hat den Bootsbauer Vincenzo Morelli auf dem Gewissen?
Salute - Die letzte FahrtZum Inhalt:
Als der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler auf dem Weg zu seinem Café ist, sieht er, wie ein Hundebesitzer ins Wasser springt. Schnell erfasst Paul die Lage und eilt dem Mann zur Hilfe. ...
Zum Inhalt:
Als der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler auf dem Weg zu seinem Café ist, sieht er, wie ein Hundebesitzer ins Wasser springt. Schnell erfasst Paul die Lage und eilt dem Mann zur Hilfe. Gemeinsam ziehen sie den leblosen Körper eines Mannes aus dem Wasser. Später stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Bootsbauer Vincenzo Morelli handelt. Da nicht nur Paul, sondern auch Commissario Lanza sich sicher ist, dass es sich um keinen Unfall handelt, beginnen beide unabhängig voneinander die Ermittlungen. Dabei stellt sich beiden die Frage, wieso Vincenzo so viel Geld in den Taschen hatte, wo er doch hoch verschuldet war.
Meine Meinung:
Die Handlung wird größtenteils aus der Sicht des ehemaligen Hauptkommissars Paul Zeitler geschildert. In einigen Kapiteln kommt aber auch Commissario Lanza zu Wort. Dadurch wird nicht nur klar, wie der jeweilige Stand ihrer Ermittlungen ist, sondern wir sind somit immer mittendrin bei ihrer Suche nach der Person hinter der Tat. So habe ich die ganze Zeit mitgerätselt, wer hinter der Sache stecken und welches Motiv diese Person haben könnte. Da es so einige Personen gibt, die einen Grund haben, dem Bootsbauer Vincenzo Morelli nach dem Leben zu trachten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt.
Mit Paul ist dem Autor ein vielschichtiger Protagonist gelungen, der seine Ecken, Kanten und kleinen Macken hat, durch die er umso sympathischer auf mich wirkte. Zudem merkt man immer wieder, wie gut ihm seine Arbeit im Café tut, ebenso wie die herzliche und aufgeschlossene Art seiner Nachbarn. Alle helfen sich untereinander und nehmen sich so wie sie sind, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso gefiel mir, wie sehr Commissario Lanza Paul und seine Erfahrung schätzt, auch wenn er dies nie zugeben würde.
Für Humor ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass Paul sich unabsichtlich in einige missliche Situationen manövriert, gibt es auch in diesem Band einen Haufen Personen, die alle so ihre kleinen und großen Marotten haben, durch die viele lustige Situationen und Dialoge entstanden sind. Zudem taucht Pauls Ex-Frau unangemeldet auf und bringt ihn ganz schön in die Zwickmühle. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.
Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler unabsichtlich in die nächste Ermittlung gerät, als er einem Hundebesitzer hilft, den toten Bootsbauer Vincenzo Morelli aus dem Wasser zu ziehen. Ich habe Paul ebenso wie Commissario Lanza gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die sie unabhängig voneinander betrieben haben. Da es einige Verdächtige gab, die man bis zum Schluss nicht ausschließen konnte, war für ausreichend Spannung gesorgt. Ebenso kam es zu vielen lustigen Gegebenheiten, durch die die Handlung aufgelockert wurde.