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Veröffentlicht am 23.03.2025

Wer hat den Bootsbauer Vincenzo Morelli auf dem Gewissen?

Salute - Die letzte Fahrt
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Zum Inhalt:
Als der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler auf dem Weg zu seinem Café ist, sieht er, wie ein Hundebesitzer ins Wasser springt. Schnell erfasst Paul die Lage und eilt dem Mann zur Hilfe. ...

Zum Inhalt:
Als der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler auf dem Weg zu seinem Café ist, sieht er, wie ein Hundebesitzer ins Wasser springt. Schnell erfasst Paul die Lage und eilt dem Mann zur Hilfe. Gemeinsam ziehen sie den leblosen Körper eines Mannes aus dem Wasser. Später stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Bootsbauer Vincenzo Morelli handelt. Da nicht nur Paul, sondern auch Commissario Lanza sich sicher ist, dass es sich um keinen Unfall handelt, beginnen beide unabhängig voneinander die Ermittlungen. Dabei stellt sich beiden die Frage, wieso Vincenzo so viel Geld in den Taschen hatte, wo er doch hoch verschuldet war.

Meine Meinung:
Die Handlung wird größtenteils aus der Sicht des ehemaligen Hauptkommissars Paul Zeitler geschildert. In einigen Kapiteln kommt aber auch Commissario Lanza zu Wort. Dadurch wird nicht nur klar, wie der jeweilige Stand ihrer Ermittlungen ist, sondern wir sind somit immer mittendrin bei ihrer Suche nach der Person hinter der Tat. So habe ich die ganze Zeit mitgerätselt, wer hinter der Sache stecken und welches Motiv diese Person haben könnte. Da es so einige Personen gibt, die einen Grund haben, dem Bootsbauer Vincenzo Morelli nach dem Leben zu trachten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt.

Mit Paul ist dem Autor ein vielschichtiger Protagonist gelungen, der seine Ecken, Kanten und kleinen Macken hat, durch die er umso sympathischer auf mich wirkte. Zudem merkt man immer wieder, wie gut ihm seine Arbeit im Café tut, ebenso wie die herzliche und aufgeschlossene Art seiner Nachbarn. Alle helfen sich untereinander und nehmen sich so wie sie sind, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso gefiel mir, wie sehr Commissario Lanza Paul und seine Erfahrung schätzt, auch wenn er dies nie zugeben würde.

Für Humor ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass Paul sich unabsichtlich in einige missliche Situationen manövriert, gibt es auch in diesem Band einen Haufen Personen, die alle so ihre kleinen und großen Marotten haben, durch die viele lustige Situationen und Dialoge entstanden sind. Zudem taucht Pauls Ex-Frau unangemeldet auf und bringt ihn ganz schön in die Zwickmühle. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler unabsichtlich in die nächste Ermittlung gerät, als er einem Hundebesitzer hilft, den toten Bootsbauer Vincenzo Morelli aus dem Wasser zu ziehen. Ich habe Paul ebenso wie Commissario Lanza gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die sie unabhängig voneinander betrieben haben. Da es einige Verdächtige gab, die man bis zum Schluss nicht ausschließen konnte, war für ausreichend Spannung gesorgt. Ebenso kam es zu vielen lustigen Gegebenheiten, durch die die Handlung aufgelockert wurde.

Veröffentlicht am 20.03.2025

Finden Léa, Alex, Ari, Roux und Coralie die erhabene Karte?

Birds of Paris – Der verborgene Turm
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Zum Inhalt:
Voller Erschöpfung und neuer Eindrücke kommt Léa nach ihrem Abenteuer mit ihren neuen Freunden nach Hause zurück. Doch dort erwartet sie eine unangenehme Überraschung. Denn im Wohnzimmer sitzt ...

Zum Inhalt:
Voller Erschöpfung und neuer Eindrücke kommt Léa nach ihrem Abenteuer mit ihren neuen Freunden nach Hause zurück. Doch dort erwartet sie eine unangenehme Überraschung. Denn im Wohnzimmer sitzt das Oberhaupt der Vogelfänger Reynard Janvier. Dieser ist ausgerechnet ein Arbeitskollege ihrer Mutter. Wäre das nicht schlimm genug, soll Léa auch noch auf die Schule der Vogelfänger gehen, um dort mehr über den Glanz und die Schimmervögel zu lernen. Was soll Léa nur machen? Damit würde sie ihre neuen Freunde verraten. Doch zusammen schmieden Léa, Ari, Alex, Roux und Coralie einen gefährlichen Plan. Léa soll die Vogelfänger während ihres Aufenthalts an der Schule ausspionieren, um mehr über ihre Pläne zu erfahren. Besonders alles, was sie über die erhabene Karte und den Markt der Wunder wissen.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Léa und der von Alex geschildert. Dadurch erfahren wird, welche Ängste und Sorgen die beiden Mädchen plagen und welche große Last und Verantwortung vor allem auf Alex lastet. Denn diese hat nicht nur Angst, ihre Magie zu verlieren, sondern weiß nicht, wie sie ihre Freunde beschützen soll. Léa ist unsicher, ob ihre neuen Freundinnen und Freunde sie wirklich um ihretwillen mögen oder nur wegen ihrer besonderen Magie. Ich konnte die Gedankengänge der beiden Mädchen sehr gut verstehen und wieso sie sich so unsicher und teilweise auch verloren fühlen. Ebenso habe ich ihre Reaktionen und Handlungen jederzeit nachvollziehen können. Mit Léa und Alex sind der Autorin zwei vielschichtige Protagonistinnen gelungen, die ihre Stärken und Schwächen haben. Besonders an Léa hat mir gefallen, wie sehr sie sich für ihre neuen Freunde einsetzt und trotz ihrer Angst immer wieder über ihren Schatten springt und versucht, mutig zu sein. An Alex mochte ich besonders, dass sie für alle da ist und ihnen versucht, Sicherheit zu geben, aber auch ihre verletzliche Seite hat mir richtig gut gefallen und das sie diese zeigt. Ich habe sie beiden sofort in mein Herz geschlossen und habe sie und den Rest der Band gerne auf ihrem Weg begleitet.

Da Léa, Alex, Ari, Roux und Coralie nicht nur versuchen, die erhabene Karte zu finden, um auf dem Markt der Wunder zu gelangen, sondern Léa heimlich auf der Schule der Vogelfänger versucht diese auszuspionieren, um hinter ihre Pläne zu kommen, ist für mächtig Spannung gesorgt. Denn die Freunde stehen bei ihrer Suche nach der erhabenen Karte nicht nur vor einigen Rätseln, sondern begeben sich immer wieder in große Gefahr und stehen vor schier unüberwindbaren Hindernissen, die ihnen einiges abverlangen. So habe ich mit ihnen von Anfang bis Ende mitgefiebert, einige Male geschimpft und mit ihnen gelitten, wenn die Vogelfänger mal wieder zeigen, wie grausam sie sind.

Die Figuren und Schauplätze hat die Autorin so anschauliche beschrieben, dass ich sie mir alle nicht nur gut vorstellen konnte, sondern das Gefühl hatte, mit Léa und ihren Freunden durch Paris zu streifen. Außerdem gab es an jedem Kapitelanfang eine schöne Illustration, durch die man die Figuren, Schauplätze und einzelne Szenen noch besser vor Augen hatte.

Fazit:
Zusammen mit Léa, Alex, Ari, Roux und Coralie begeben wir uns auf ein neues und spannendes Abenteuer, bei dem die Freunde vor vielen unüberwindbaren Hindernissen stehen, Rätsel lösen müssen und sich immer wieder in große Gefahr begeben. Ich habe die Freunde wieder gern auf ihrem Abenteuer begleitet, habe von Anfang bis Ende mit ihnen mitgefiebert, gelitten und geschimpft und war gespannt, wie sie aus allem wieder heil herauskommen. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird und welches Geheimnis Roux hütet.

Veröffentlicht am 10.03.2025

Wer hat den Mann im Boot auf dem Gewissen?

Morden ohne Sorgen - Eine Flussfahrt, die ist tödlich
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Zum Inhalt:
Als Frederik Loebells Tante Katharina eine Bootsfahrt machen möchte, entdeckt sie zusammen mit ihrem alten Freund Graf Anton eine Leiche, die in einem der Boote liegt. Natürlich will sie sich ...

Zum Inhalt:
Als Frederik Loebells Tante Katharina eine Bootsfahrt machen möchte, entdeckt sie zusammen mit ihrem alten Freund Graf Anton eine Leiche, die in einem der Boote liegt. Natürlich will sie sich sofort in die Ermittlungen stürzen und so ist der Rest des Teams nicht mehr weit. So begeben sich Frederik, sein Zwergdackel Wilhelm und alle anderen auf die Spurensuche, die sie zum reichen Reeder Kai-Uwe Hannig und seiner Frau Sybille führt. Doch würden die beiden wirklich einen Mord begehen, um ihr Bauprojekt voranzutreiben? Wer hat noch ein Motiv, um den leitenden Beamte der Unteren Wasserbehörde nach dem Leben zu trachten?

Meine Meinung:
Wir steigen sofort in die Handlung ein, als Frederik Loebells Tante Katharina und ihr alter Freund Graf Anton zufällig auf eine Leiche stoßen. Katharina will sich sofort in die Ermittlungen stürzen und natürlich ist auch der Rest der Truppe sofort wieder mit dabei. Ich fand es lustig, wie alle, bis auf Frederik gleich Feuer und Flamme waren und es kaum erwarten konnten, dass die Ermittlungen beginnen. Ich habe Frederik, Hien, Lisi, Tuan und den Rest der Truppe wieder gerne während ihrer Spurensuche begleitet, bei der sie allerhand Geheimnisse ans Licht bringen. Zwar hatte Frederik schnell seine Verdächtigen gefunden. Da während der Spurensuche aber immer mehr Ungereimtheiten ans Licht kamen und der Fall dadurch nicht nur noch verzwickter wurde, sondern es immer mehr verdächtige Personen gab, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Da ich immer so viele Informationen wie Frederik hatte, habe ich mich gefühlt, als wenn ich Teil des Teams wäre, was mir sehr gut gefallen hat. So habe ich versucht, die ganzen Hinweise zu einem Ganzen zusammenzusetzen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen, was mir erst kurz vor Schluss gelungen ist.

Amüsiert habe ich mich über Fleur. Sie scheint nicht nur in den Ermittlungen aufzugehen, sondern nimmt in vielen anderen Bereichen auch das Zepter in die Hand. Zudem merkt man, wie sehr sie sich um Frederik sorgt. Fleur ist eine sympathische, intelligente Frau und ich fand es schön, dass sie Frederik nicht lange böse war, als er vergessen hat, sie und ihre Schwester Edda vom Flughafen abzuholen. Mir hat es sehr gefallen, dass sie in diesem Band mehr Raum gekommen hat. Zudem hat mir gefallen, dass Lisi nicht mehr so sehr dem Alkohol zugetan ist. Ich fand, das hat man ihr angemerkt. Sie wirkte einfach frischer, wacher und kam viel sympathischer rüber als in den vorherigen Bänden.

Frederiks Zwergdackel Wilhelm ist natürlich auch wieder mittendrin, hat seinen eigenen Kopf und manchmal frage ich mich, ob er nicht doch seine eigenen Ermittlungen anstellt. Jedenfalls ist er Teil des Teams und ich bin gespannt, inwieweit er bei den nächsten Ermittlungen involviert ist.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Provinz-Krimi, in dem das Team rund um Frederik Loebell es gleich mit mehreren Morden zu tun bekommt, die sie aufklären müssen. Ich habe sie alle gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Gut gefallen hat mir noch, dass Fleur in diesem Band mehr Raum bekommt und richtig aufblüht. Sie ist eine sympathische und intelligente Frau, die sich nicht scheut, das Zepter in die Hand zu nehmen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall auf Frederik, Hien, Lisi, Tuan, Fleur und alle anderen als nächstes zusammen wird.

Veröffentlicht am 01.03.2025

Schaffen es Nola, Finn, Mira und Thommy die Buchwelt zu retten?

Die magische Bibliothek der Buks 2: Das verfluchte Medaillon
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Zum Inhalt:
Während die Zwillinge Nola und Finn ins Kraftbuch gereist sind, um nach Geraldine zu suchen, setzen die Buks alles dran, um die Buchwelt vor ihrer Zerstörung zu bewahren. Da sie dafür unbedingt ...

Zum Inhalt:
Während die Zwillinge Nola und Finn ins Kraftbuch gereist sind, um nach Geraldine zu suchen, setzen die Buks alles dran, um die Buchwelt vor ihrer Zerstörung zu bewahren. Da sie dafür unbedingt Hilfe vom Orakelmeister brauchen und Thommy nicht mehr zu ihnen in die Villa kommen kann, müssen die Buks all ihren Mut zusammennehmen. Denn ihnen bleibt nur die Möglichkeit, ins unbekannte „Draußen“ zu gehen, um die Orakelsteine zu Thommy zu bringen. Dieser und seine Freundin Mira haben ganz andere Probleme. Nicht nur, dass die Ministerin sie genau beobachtet, weil sie vermutet, dass Thommy und Mira etwas zum Verbleib ihrer Tochter wissen, müssen sie doch die Büchergilde wieder ins Leben rufen, um den Zerstörer der Bücher zu Strecke zu bringen.

Meine Meinung:
In verschiedenen Handlungssträngen wird abwechselnd erzählt, wie es den Zwillingen Nola und Finn in der Welt des Kraftbuchs ergeht, ihren beiden Freunden Mira und Thommy in der realen Welt, ebenso wie den Buks in der Villa. Denn nicht nur, dass Geraldine im Kraftbuch verschwunden ist, verschwinden immer mehr Geschichten aus verschiedenen Büchern.

Ich habe sie alle gerne auf ihren Abenteuern begleiten, die alle ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich bringen, sie vor einige Herausforderungen stellen und die ein oder andere brenzlige Situation für sie parat haben. Dadurch und durch den Perspektivenwechsel blieb es die ganze Zeit spannend. So habe ich mit ihnen allen vom ersten Moment an mitgefiebert, gelitten, geschimpft, aber auch und vor allem über einige Marotten der Buks gelacht. Außerdem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber ebenso zum Erhalt der Spannung beitrugen.

Die fünf Kinder haben alle ihre individuellen Charaktereigenschaften, die nur sie ausmachen und durch die man sie nicht nur gut voneinander unterscheiden konnte, sondern durch die sie sich wunderbar ergänzen. Mir hat die Entwicklung, die sie alle im Laufe der Handlung durchlaufen, richtig gut gefallen. Vor allem die von Geraldine, der man anmerkt, dass sie mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft kaum zurechtkommt. Man merkt richtig, wie es in ihre rumort, sich ihre Sicht auf einige Dinge ändert und wie sie sich dadurch verändert.

Fazit:
Eine wunderschöne und spannende Geschichte, in der wir Finn, Nola, Mira, Thommy und die Buks bei ihrem Vorhaben, die Buchwelt zu retten, begleiten. Ich habe sie alle gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, das wegen einiger ungeahnter Wendungen, den vielen Hindernissen, denen sie begegnen und den brenzligen Situationen, in die sie geraten, von Anfang bis Ende spannend war.

Veröffentlicht am 26.02.2025

Können Valentina und Star ihren Auftrag erfüllen?

Valentina Amor. Love is in the air (oder woanders)
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Zum Inhalt:
Valentina Amor hat es geschafft. Sie darf endlich ihre Ausbildung zur Liebesgöttin beginnen. Ein Haken hat die Sache jedoch. Denn damit Valentina keinen Mist baut, wurde ihr ausgerechnet ihr ...

Zum Inhalt:
Valentina Amor hat es geschafft. Sie darf endlich ihre Ausbildung zur Liebesgöttin beginnen. Ein Haken hat die Sache jedoch. Denn damit Valentina keinen Mist baut, wurde ihr ausgerechnet ihr Rivale Star als Aufpasser zugeteilt. Da Star natürlich alles nach Vorschrift und perfekt machen will, meckert er in einer Tour über Valentinas unkonventionelle Methoden und die beiden geraten immer wieder aneinander. Doch Valentina wäre nicht sie, wenn sie sich davon unterkriegen lassen würde. Zumal sie und Star einen wichtigen Auftrag haben. Doch dabei geschieht es. Ausgerechnet ein Liebespfeil mit Stars Namen pikt Valentina und weckt ganz komische Gefühle in ihr. Was soll Valentina nur machen? Schließlich hat sie keine Zeit wegen Star Herzklopfen zu bekommen.

Meine Meinung:
Wir steigen direkt in die Geschichte ein und erfahren, wie es Valentina Amor inzwischen ergangen ist und wie es für sie ist, mit ihrem Rivalen Star zusammenarbeiten zu müssen. Da beide nicht nur gegensätzliche Ansichten darüber haben, wie man Jugendliche am besten die erste Liebe beschert, sondern eigentlich auch in allen anderen und beide sich im Grunde eh nicht leiden können, kommt es immer wieder zu vielen herrlichen Wortgefechten und Kabbeleien zwischen den beiden. So gab es vom ersten Moment an viel zu lachen und schmunzeln. Zudem sorgen die Möwe Bussi und Valentinas Freundin Desirée mit ihren Sprüchen für viele lustige Momente. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

Valentina ist eine liebenswerte Protagonistin, die zwar ziemlich chaotisch ist, alles bis ins kleinste Detail plant, aber das Herz am rechten Fleck hat und die Jugendlichen besser versteht, als Star denkt. Ich habe sie jedenfalls sofort in mein Herz geschlossen und war gespannt, wie sie das Missgeschick mit dem Liebespfeil, der sie trifft und ihren Auftrag mit Star meistert. Denn beides ist schwieriger, als sie gedacht hat und stellt sie immer wieder vor neue Probleme. So habe ich von Anfang an mit ihr mitgefiebert, gelitten und mich gefreut, wenn ihr etwas gelungen ist.

Gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Valentina und Star machen. Denn im Laufe der Handlung schaffen es beide, über den Tellerrand hinauszuschauen, Verständnis füreinander zu entwickeln und die jeweils andere Person zu sehe und neben wie sie ist. Dabei wird ihnen klar, dass sie zwar einiges unterscheidet, aber auch vieles verbindet und sie sich dadurch wunderbar ergänzen. Zudem fand ich es gut, wie die Autorin die Götterwelt in die heutige Zeit holt und aufzeigt, dass sie auch nicht unfehlbar sind. Zudem fand ich es interessant, Amors Zwillingsbruder Anteros kennenzulernen, der im ersten Moment als böse hingestellt wird, mit er Zeit aber klar wird, dass auch sein Job wichtig ist und wieso. Dadurch wird aufgezeigt, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist und der erste Eindruck doch täuschen kann.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, die erste Liebe und darüber, über den Tellerrand zu schauen und Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Ich habe Valentina und Star gerne bei ihrem gemeinsamen Auftrag begleitet, ebenso wie Valentina bei ihrem persönlichen Problem wegen ihres Missgeschicks mit dem Liebespfeil. Da dies alles seine eigenen Probleme mit sich bringt, war für Spannung gesorgt und ich habe von Anfang an mit Valentina mitgefiebert, gelitten und mich gefreut, wenn sie einen Erfolg verbuchen konnte. Zudem kam auch der Humor nicht zu kurz. Denn schon alleine die Kabbeleien zwischen Valentina und Star sind sehr amüsant.