Der Ruf des Glücks | Große Emotionen vor der atemberaubenden Kulisse Schottlands
Große Emotionen vor der Kulisse eines imposanten englischen Herrensitzes
Blaire Dennon ist eine ungewöhnliche Frau für ihre Zeit – stets ein wenig zu laut und ungeniert, und obendrein hat sie während der Kriegsjahre eine florierende Destillerie aufgebaut. Da auch der Bandenboss der Edinburgh Lads um Blaires Talent für guten Alkohol weiß, schickt er sie mit dem Auftrag, einen außergewöhnlichen Gin zu kreieren, nach England. Dort findet Blaire sich auf dem herrschaftlichen Landsitz Hilmore Manor wieder, der keinem geringeren als dem 7. Viscount Rochester gehört. Blaire hält ihn von Anfang an für einen Schnösel. Eigentlich sollte sie sich auf den Gin konzentrieren, doch bald lenken sie die Gerüchte um das berüchtigte Gespenst von Hilmore Manor ab. Was genau versuchen die Bewohner vor ihr zu verheimlichen? Zu ihrem Ärgernis findet sie den Viscount nach und nach immer weniger schrecklich …
Auch im vierten Band hat die Autorin Lia Scott es wieder geschafft, einen auf eine aufregende Reise ins vergangene Schottland bzw. England mitzunehmen. Auf Blairs Geschichte habe ich mich schon lange gefreut, ...
Auch im vierten Band hat die Autorin Lia Scott es wieder geschafft, einen auf eine aufregende Reise ins vergangene Schottland bzw. England mitzunehmen. Auf Blairs Geschichte habe ich mich schon lange gefreut, in diesem Band begleiten wir Blair nach Yorkshire und erleben das ein oder andere Abenteuer, während sie Whisky und Gin braut.
Nebenbei erfährt man immer wieder, wie es den anderen Dennon-Geschwistern ergeht. Man erfährt aber auch immer wieder ein bisschen über das mir sehr ans Herz gewachsene Dorf Foxgirth.
Die Chemie zwischen Blair und Rochester mochte ich sehr. Auch wie die manchmal nicht ganz so mitfühlende Blair sich mit dem Hausgeist des Anwesens anfreundet.
Die Reihe Sturmjahre mag ich sehr, man lernt nach und nach jeden der Geschwister Dennon besser kennen, gleichzeitig entführt einen die Autorin immer an einen anderen Schauplatz in der Vergangenheit außerhalb von Foxgirth.. Das macht die Reihe so fesselnd, die Mischung aus Familiengeschichte, Liebesgeschichte und der geschichtliche Hintergrund der nebenbei einfließt. Eine klare Leseempfehlung.
Wie all die anderen Cover ist auch dieses sehr passend ausgewählt und spricht mich sehr an.
In dem 4 Band der Reihe geht es um Blaire
Dennon. Die ungenierte und selbstbewusste Frau hat eine Destillerie ...
Wie all die anderen Cover ist auch dieses sehr passend ausgewählt und spricht mich sehr an.
In dem 4 Band der Reihe geht es um Blaire
Dennon. Die ungenierte und selbstbewusste Frau hat eine Destillerie aufgebaut. Auch der Bandenboss der Edinburgh Lads, weiß um ihr Talent. Deswegen schickt er sie nach England, um einen neuen, außergewöhnlichen Gin zu kreieren. Dort trifft sie auch den Viscount Orchester, dem das Anwesen Hilmore Manor gehört. Sie hält ihn für einen arroganten Schnösel. Doch ist er das wirklich? Und was stimmt an den Gerüchten, das nachts ein Gespenst sein Unwesen auf dem Landsitz treibt?
Wieder eine gelungene Story, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat.
Jedes Buch ist ein Unikat für sich. Die Protagonisten sind so authentisch und jeder ist für sich einzigartig.
Blaire zählt auch dazu. Die Charaktere kommen in der Story sehr gut zur Geltung. Und auch Rochesters Gedanken und Gefühle, werden gut rüber gebracht.
Die Story ist spannend und etwas romantisch und kommt ohne Spice aus.
Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil, der einen durch die Seiten fliegen lässt.
Ich mag die Reihe wirklich sehr und bin traurig, wenn ich mich von den Personen verabschieden muss.
Auch auf den letzten Band mit Ian bin ich schon sehr gespannt.
Ich kann die Reihe wirklich jedem ans Herz legen. Volle 5 Sterne für diesen Teil!
Einfach großartig!
Es ist unglaublich, aber dieser Roman und die ganze Reihe ist eine der Ausnahme davon, dass ich keine historischen Romane lese.
Vor allem habe ich jetzt meinen absoluten Favoriten dieser Reihe gefunden. ...
Es ist unglaublich, aber dieser Roman und die ganze Reihe ist eine der Ausnahme davon, dass ich keine historischen Romane lese.
Vor allem habe ich jetzt meinen absoluten Favoriten dieser Reihe gefunden. Ganz ehrlich, es ist einfach so, dass Blaire mein Lieblingscharakter aus den Büchern von Lia Scott / Lilian Kaliner ist. Denn, dass der Schreibstil der Autorin einfach phänomenal ist, das brauche ich euch ja nicht mehr erzählen.
Das Setting ist an reale historische Ereignissen angelehnt und hat mir wirklich wieder sehr gut gefallen. Auch die Tropes (Hidden Identity und Enemies to Lovers) reizt die Autorin aus und setzt sie unglaublich mit diesem historischen Hintergrund um.
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht durch die Seiten geflogen bin.
Blaire habe ich ab dem ersten Band heiß und innig geliebt. Ich habe jeden Moment mit ihr heiß und innig geliebt. Ich glaube, dass sie mir so gut gefällt, weil sie eine Stärke besitzt, die ich in jedem Wort und in jedem Satz gespürt habe. Ich mag sie einfach und für mich hat Lia Scott meine Erwartungen was Blaire betrifft weit übertroffen. Denn genauso habe ich mir sie vorgestellt. Denn alle Emotionen sind auf mich übergesprungen.
Rochester / Henry ist das perfekte Gegenstück zu ihr. Und ja ich würde auch bei ihm schwach werden. Es ist eine Seite von Blair, die nur er zum Vorschein bringen kann, die ihren Charakter perfekt macht.
Es ist wieder ein unglaublich emotionaler und spannender Band, der mich vollkommen mitgerissen hat und zu einem Highlight macht. Auch wenn es so ist, dass sich das Ende der Reihe unaufhaltsam nähert.
Fazit
Der Ruf des Glücks ist einfach phänomenal und hat mich mit sich gerissen. Jeder Band der Reihe ist zwar unabhängig lesbar. Allerdings solltet ihr euch die anderen Bände nicht entgehen lassen.
Dieser Band ist unglaublich und ich kann mir vorstellen, dass Blaire Lia Scott einiges abverlangt hat. Allein wegen Blair ist dieses Buch ein Highlight Eine klare Leseempfehlung.
„Wir haben immer die Gelegenheit, etwas zu ändern, auch wenn es uns vielleicht nicht so erscheint.“
„Der Ruf des Glücks“ ist ein historischer Roman und der vierte Band der Sturmjahre-Reihe von Lia Scott. ...
„Wir haben immer die Gelegenheit, etwas zu ändern, auch wenn es uns vielleicht nicht so erscheint.“
„Der Ruf des Glücks“ ist ein historischer Roman und der vierte Band der Sturmjahre-Reihe von Lia Scott. Er erschien im August 2025 im Fischer Taschenbuch Verlag und kann im Grunde unabhängig gelesen werden.
Schottland, 1920er Jahre: Bereits während des Krieges war Blaire Dennon mit ihrem jüngsten Bruder Tommy eine Destillerie aufgebaut, die mittlerweile sehr gut läuft und besten Whisky hervorbringt. Sie ist eine ungewöhnliche Frau für ihre Zeit und lässt sich die Butter nicht so schnell vom Brot nehmen. Als jedoch der Bandenchef der Edingburgher Lads ein Ultimatum stellt, bleibt Blaire nichts anderes übrig, als dem Deal zuzustimmen. Zum Gin destillieren fährt sie also nach England auf das Landgut eines verarmten Viscounts.
Blaire möchte ihren Auftrag in England so schnell wie möglich hinter sich bringen, wittert jedoch im Herrenhaus ein Geheimnis, das sie nicht ignorieren kann - gibt es wirklich ein Gespenst? Nach und nach kommt sie so dem Viscount immer näher und findet ihn plötzlich auch gar nicht mehr so fürchterlich wie am Anfang…
Wie schon in den ersten Bänden der Buchreihe gelingt es Lia Scott einen kurzweiligen, tiefgreifenden und interessanten Roman zu schreiben. Schon nach den ersten Bänden habe ich mich sehr auf Blaires Geschichte gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht!
Blaire ist eine einzigartige Figur mit vielen Ecken und Kanten. Sie ist eine starke Frau und wie Bonnie eine typische Dennon-Frau! Sie setzt sich in einer Zeit, in der die Emanzipation noch nicht allzu weit war und die Gesellschaft durch den gerade beendeten Krieg neue Wege finden muss, in der männerdominierten Welt durch.
Insgesamt ist die Welt im Wandel und die Frauenrolle scheint neu definiert zu werden. Ein Gin muss her, den auch die Frauen mögen und wer könnte das besser als eine Frau? Dazu eine Whiskyprinzessin! Denn natürlich kann auch eine Frau Whisky und Gin brennen - vielleicht sogar einen raffinierteren als es die Männer können… Kurzum, sie ist jemand, der weiß was er will und einfach herrlich unkonventionell. Sie hat ihren Stolz und ihre Meinung, gleichzeitig ist sie aber auch empathisch und hat ein großes Herz.
Als sie bemerkt, dass es in Hilmore Manor ein Geheimnis zu geben scheint, steht für sie fest, dass sie mehr herausfinden muss. Tatsächlich gelingt es ihr schließlich und man erkennt einmal mehr, was für eine tolle Person Blaire einfach ist. Und obwohl sie eigentlich davon ausgeht, dass kein Mann je so richtig zu ihr passen wird, schlägt ihr Herz beim Anblick des Viscounts plötzlich schneller. Die Annäherung der beiden ist kurzweilig und oft humorvoll. Die personale Erzählperspektive wechselt dabei zwischen Blaire und Henry, Handlungen und Gedanken werden so gut nachvollziehbar und wirkten auf mich absolut authentisch.
Auch die Verbindungen zu den anderen Teilen haben mir sehr gefallen. Die Bände sind dabei zwar alle einzeln lesbar, aber ich würde es nicht empfehlen, denn dabei würde einem der geballte Charme der Dennon-Familie entgehen!
Neben der fiktiven Handlung greift Lia Scott auch historische Aspekte auf und bindet so den damaligen Zeitgeist brillant in die Geschichte ein. Schon die Einführung in den Roman ist wieder unglaublich atmosphärisch und man bekommt direkt einen guten Eindruck über die Probleme, die es damals zu meistern gab. Der Adel verarmte mehr und mehr, es gab kaum noch Hausangestellte (viele Männer waren im Krieg gefallen und Frauen hatten Arbeitskräfte in andere Positionen ersetzt), die Einkommenssteuern stiegen. Gleichzeitig erlangten die Frauen langsam eine neue Rolle in der Gesellschaft und das typische Rollenbild scheint im Wandel.
Insgesamt ist der Schreibstil leicht, flüssig und mitreißend. Die historischen Aspekte fügen sich nahtlos in die Handlung ein, die Geschichte ist unvorhersehbar und mit unerwarteten Wendungen versehen. Die Seiten flogen wieder nur so an mir vorbei und ich war wirklich traurig, als der Roman vorbei war.
Mein Fazit: Ein weiterer großartiger Band der „Sturmjahre“-Reihe mit einer unkonventionellen und frechen Protagonistin! Selten habe ich eine Buchreihe so sehr geliebt. Ich freue mich riesig auf den letzen Band und bin gleichzeitig unendlich traurig, dass es dann vorbei sein wird mit den Dennons… Für „Der Ruf des Glücks“ gibt es entsprechend eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!
Da mir die vorherigen Bände der Sturmjahre-Reihe schon so gut gefallen haben, wollte ich natürlich auch Blaire noch besser kennen lernen, bevor sich der letzte und finale Band um Ian dreht.
Für mich ist ...
Da mir die vorherigen Bände der Sturmjahre-Reihe schon so gut gefallen haben, wollte ich natürlich auch Blaire noch besser kennen lernen, bevor sich der letzte und finale Band um Ian dreht.
Für mich ist die Rückkehr zu den Dennon-Geschwistern immer ein bisschen wie nach Hause kommen. Man fühlt sich wohl und ich bin immer ganz neugierig, wie sie sich entwickeln und auch wie es den liebgewonnenen Charakteren aus den vorherigen Bänden weiter ergangen ist.
In diesem vierten Teil lernt man endlich Blaire mehr kennen. Blaire kam mir bisher immer etwas patzig, aber auch direkt und eben ehrlich vor, gleichzeitig ist sie aber auch nicht dieser extrem liebenswerte Typ und keine typische Frau der damaligen Zeit. Sie ist gewieft und man kann sagen durchtrieben und kämpft für ihre Familie, aber auch für ihre Ansichten. Genau das hebt sie aus der Menge hervor und macht die Story so anders als die von Bonnie.
Und der Landsitz Hilmore Manor ist mal ein etwas anderer Schauplatz und hat mir echt gut gefallen. Ich habe mich dort direkt wohl gefühlt und fand es auch einfach mal erfrischend, dass man wieder woanders ist und dort mit Blaire viel erlebt. Auch die Landsleute sind einfach anders als bei Blaire zu Hause und ich fand es amüsant, wie sie sich einfügt und gleichzeitig aber ihr eigenes Ding durchzieht.
Von mir gibt es eine Empfehlung für Band vier und ich freue mich auf das Finale!