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Veröffentlicht am 31.05.2025

Sag Mami Goodbye

Sag Mami Good-bye
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Sag Mami Goodbye von Joy Fielding ist ein Spannungsroman. Allerdings war er recht zäh und konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte mir nach dem Klappentext etwas ganz anderes vorgestellt gehabt. Dieser ...

Sag Mami Goodbye von Joy Fielding ist ein Spannungsroman. Allerdings war er recht zäh und konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte mir nach dem Klappentext etwas ganz anderes vorgestellt gehabt. Dieser Part kommt erst im letzten Drittel vor und wird recht schnell und etwas bizarr abgehandelt. Ansonsten geht es um eine toxische Beziehung die im Mittelpunkt der Geschichte steht.

Donna lernt zufällig den charismatischen Victor kennen. Die beiden verlieben sich und heiraten sehr schnell. Doch die Ehe ist alles andere als glücklich. Die beiden streiten viel und heftig. Nach 6 Jahren lassen sie sich scheiden und Donna werden die Kinder zugesprochen. Victor hat Donna einmal geschworen, dass er sie vernichten wird wenn sie ihm verlässt. Als er die Kinder nach einem Wochenende nicht wie vereinbart zurück bringt und mit den Kindern untertaucht scheint er es auch scheinbar zu schaffen.

Der Schreibstil ist etwas schleppend und man braucht auch etwas um in die Geschichte zu finden. Es wird teilweise in den Geschehnissen hin und her gesprungen. Man sitzt bei Gericht im Scheidungsprozess und liest plötzlich wie die beiden sich kennen lernen und wie sich die beiden streiten und wie ihre Ehe immer mehr zu einer Katastrophe wird. Es wird detailliert beschrieben wie manipulierend Victor vor geht, Donna emotional immer mehr abstirbt und Entscheidungen eher schwer oder wie ein Kind trifft. Es ist eine sehr toxische Beziehung die hier beschrieben wird. Teilweise ist sie sehr emotional und lebhaft beschrieben. Aber im gesamten Verlauf der Geschichte nervte es dann schon.

Es kam kaum Spannung auch da man dank des Klappentextes schon wusste wie der Verlauf der Geschichte sein wird. Die Suche nach den Kindern hätte man wesentlich besser ausarbeiten können. Es sind zu viele Zufälle und das Happy End kam zu plötzlich und war zu schnell und problemlos abgehandelt.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Lady Sherlock

Eine Studie in scharlachroter Frau
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Lady Sherlock Eine Studie in scharlachroter Frau von Sherry Thomas ist ein historischer Krimi. Allerdings war es für mich weniger ein Krimi als ein Roman der die verschiedenen Gesellschaftsschichten rund ...

Lady Sherlock Eine Studie in scharlachroter Frau von Sherry Thomas ist ein historischer Krimi. Allerdings war es für mich weniger ein Krimi als ein Roman der die verschiedenen Gesellschaftsschichten rund um 1880. Im Grunde ist es eine Sherlock Holmes Geschichte nur mit weiblicher Besetzung.

Die Idee aus Sherlock Holmes und Dr Watson zwei Frauen zu machen fand ich recht interessant. Charlotte Holmes muss sich als gefallene Frau in London durchschlagen, was alles andere als leicht ist. Sie hat aber einen wachen Verstand und als einige Morde passieren nutzt sie diesen und ein männliches Pseudonym um diesen auf den Grund zu gehen.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es anfangs etwas schwer in die Geschichte rein zukommen. Es werden Charlotte, ihre Familie und ein paar andere Menschen vorgestellt und dabei wird zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gewechselt. In der einen Szenen ist man im hier und plötzlich ist man bei der 12 jährigen Charlotte. Das war sehr verwirrend und teilweise auch sehr langatmig. Bis dann der erste Tote auftauchte war das Buch schon ein ganzes Stück vorgerückt.

So wirkliche Spannung kam bei mit nicht auf und irgendwie blieben mir die Personen auch recht distanziert und kühl vor. Ich konnte mit keiner Person wirklich mitfühlen oder fand sie wirklich sympathisch.

Ich war auch mehrfach versucht das Hörbuch abzubrechen. Warum ich es letztendlich nicht gemacht habe weiß ich nicht genau. Es war ziemlich langatmig, wirkte etwas unstrukturiert und es gab keine wirkliche Spannung.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Jeder im Zug ist verdächtig

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Die mörderischen Cunninghams Jeder im Zug ist verdächtig von Benjamin Stevenson ist ein Krimi der etwas anderen Art. Hierbei handelt es sich um Band 2, den ersten Teil kenne ich nicht und kann sagen, dass ...

Die mörderischen Cunninghams Jeder im Zug ist verdächtig von Benjamin Stevenson ist ein Krimi der etwas anderen Art. Hierbei handelt es sich um Band 2, den ersten Teil kenne ich nicht und kann sagen, dass man es auch nicht muss. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden. Mich konnte der zweite Teil aber nicht überzeugen.

Ernest Cunningham ist im Zugzwang, nachdem sein erster Krimi ein Bestseller wurde ist er auf der Suche nach einer neuen Inspiration. Als er zu einem Krimifestival eingeladen wird erhofft er sich diese zu finden. Er ist mit anderen Autoren im Zug durch den australischen Outback unterwegs. Als tatsächlich ein Mord geschieht hat Ernest seine Inspiration und er will den Fall auch aufklären. Doch welchen seiner Kollegen kann man wirklich trauen?

Der Schreibstil des Buches ist recht gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist in der Ich Form geschrieben und der Erzähler erzählt die Geschichte in der Vergangenheitsform. Dies ist nicht mal das was mich störte, was ich extrem störend fand und meinen Lesefluss hinderte waren die Einwürfe an den Leser. Hinweise wie man einen Krimi zu schreiben hat, auf was man hier und da achten muss, wie oft der Täter namentlich erwähnt wird usw. Mir hat es so die Freude am Buch genommen. Es kam dadurch keine echte Spannung auf und ich habe mich mehr durch das Buch gequält.

Warum ich zu dem Buch gegriffen habe, war die Ankündigung das es Fans von Mord im Orientexpress und Knives Out gefallen würde. Dies macht für mich ein Buch zu etwas interessantem. Allerdings hat hier jemand sehr hoch gestapelt und ist in meinen Augen tief gefallen. Denn es hatte nichts mit diesen beiden Werken gemein.

Aus der Story hätte man was machen können, so war es für mich nur ein langweiliges Buch bei dem ich häufiger ans abbrechen gedacht habe und immer die Hoffnung hatte dass der Autor noch die Kurve bekommt. Ich hatte keine Lust mit zu rätseln und den Täter zu finden. Am Ende war es mir sogar fast egal wer es weswegen getan hat. Es war einfach nur langatmig und konstruiert.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Racheritual

Racheritual
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Racheritual von Ethan Cross ist der Auftakt einer neuen Reihe. Es gibt einen neuen Ermittler, ein neues Team und somit auch neue Serienkiller. Mich konnte die letzte Reihe von dem Autor schon nicht wirklich ...

Racheritual von Ethan Cross ist der Auftakt einer neuen Reihe. Es gibt einen neuen Ermittler, ein neues Team und somit auch neue Serienkiller. Mich konnte die letzte Reihe von dem Autor schon nicht wirklich begeistern und ich hoffte, dass es mit einer neuen besser wird. Tja was soll ich sagen. Leider hat mich der Autor auch hier eher enttäuscht. Was die Brutalität, Gewalt und den Blutrausch angeht ist er sich treu geblieben.

Ich habe mich eher durch das Buch durch gequält als es mit Freude zu lesen. Es hat extrem viele Längen, kaum Spannung und auch die Protagonisten waren mir unsympathisch.

Vor 10 Jahren hat Baxter Kincaid mit seinem Partner den berüchtigten Ravenkiller überführt und ins Gefängnis gebracht. Nach diesem Fall hat er seinen Polizeidienst quittiert und ist nun als Berater für die Behörden tätig. Doch es gibt einen neuen Mord und alles spricht dafür dass der Ravenkiller es war.

Ich habe nur schwer in das Buch rein gefunden und hatte mit der nordischen Mythologie und den Ermittlern meine Schwierigkeiten. Es gibt extrem lange Passagen die am Ende überhaupt nichts mit dem Fall zu tun hatten. Zudem finde ich Ermittler die unter Drogeneinfluss ermitteln alles andere als sympathisch. Auch gab es eine gewisse erzwungenen Komik die eher platt und völlig fehl am Platz wirkte. Bei Ackerman war diese stimmig und gut eingesetzt. Hier wirkt es einfach nur deplatziert und überzogen.

Das ersten Drittel des Buches dreht sich um die Taten von vor 10 Jahren, danach wird die Gegenwart behandelt. Erst ab da wurde es teilweise etwas spannender. Allerdings verliert sich der Autor in einige Szenen die man gut hätte kürzen können. Zudem wirkte es sehr konstruiert und unrealistisch.

Ich bin froh das Buch endlich beendet zu haben und werde diese Reihe wahrscheinlich nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Schlusstakt

Schlusstakt
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Schlusstakt von Arno Strobel ist ein Jugendthriller für ab 14 Jährige. Bisher kenne ich nur seine Erwachsenen Thriller und die sind meistens recht spannend. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen. ...

Schlusstakt von Arno Strobel ist ein Jugendthriller für ab 14 Jährige. Bisher kenne ich nur seine Erwachsenen Thriller und die sind meistens recht spannend. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen. Lag aber zum Teil auch an der Thematik. Obwohl ich mit Reality Shows nichts anfangen kann, finde ich die Idee sowas in eine Buchform zu bringen recht spannend.

Vicky ist 18 und ist in der dritten Phase für die neue Musikshow Germanys Megastar. Dafür reist sie mit 49 anderen Mitstreitern auf eine Insel. Um GMS zu gewinnen, einen Plattenvertrag und das Siegergeld von 1 Mio Euro zu bekommen müssen die Kandidaten einiges durchmachen. Der Wettstreit ist nicht nur hart und unfair er ist auch tödlich.

Das Hörbuch hat sich recht schnell und unaufgeregt hören lassen. Der Schreibstil vom Autor ist leicht und flüssig. Man merkte das er eine etwas einfachere Sprache gewählt hat um die eigentliche Zielgruppe zu erreichen. Leider war mir die Geschichte zu flach und auch nicht wirklich spannend. Es wirkte alles etwas überzogen und nicht nachvollziehbar. Allerdings gehöre ich auch nicht mehr zu der Zielgruppe und bin natürlich ganz andere Thriller gewohnt. Allerdings habe ich schon den ein oder anderen Jugendthriller gelesen und fand die spannender als das vorliegenden Buch.

Die Grundidee ist sehr gut ausgearbeitet, allerdings gibt es einen zweiten Erzählstrang der bei mir mehr Fragen aufwarf und auch nicht gut aufgeklärt wurde. Zudem hat sich mir nicht ganz erschlossen warum dieser erzählt wurde.

Auch die Protagonisten waren alle recht oberflächlich und unsympathisch. Ich konnte mich in keinen wirklich hineinversetzen. Sie wirkten sehr distanziert und unnahbar.

Für Jugendliche mag das Buch toll sein, ich hatte etwas mehr erwartet vor allem da ich die viele andere Werke des Autors kenne.

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