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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2025

Unterhaltsam, aber wenig Spannung

Die Insel der Angst
1

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Job werden. Ein Dokumentarfilm über eine abgelegene Insel und die Robben der. Eine gute Möglichkeit für Tess, ihrer Vergangenheit zu entfliehen und nach vorn zu blicken.
Gemeinsam ...

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Job werden. Ein Dokumentarfilm über eine abgelegene Insel und die Robben der. Eine gute Möglichkeit für Tess, ihrer Vergangenheit zu entfliehen und nach vorn zu blicken.
Gemeinsam mit der Forschern kommt Tess an und ist einfach begeistert von der Ruhe und dem einsamen Fleck Land. Doch es scheint doch nicht so einsam wie gedacht, denn nach nur kurzer Zeit stolpert Tess über ein Skelett, für das Team kein Unbekannter.
Ergibt sich für Tess hier eventuell die Möglichkeit auf einen zweiten Film?
Doch kann sie dem Team trauen oder sitzt ein Mörder mitten zwischen Ihnen ...

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm, auch wenn ich mir bei ein/zwei Fachbegriffen eine kurze Erklärung gewünscht hätte.

Die Charakter sind alle, einschließlich Tess, passend zur Story etwas undurchsichtig. Wobei man auch aus Tess Vergangenheit etwas erfährt. Obwohl die Charaktere dadurch etwas blass sind, passt es zur Story und hat nicht weiter gestört.

Die Story selbst spielt mit gelegentlichen Rückblicken aus Tess Vergangenheit und streut so immer neue Informationen ein. Die Art und Weise ist sehr interessant und lässt einen so quasi an zwei Rätseln teilhaben.
Leider braucht die Story aber auch relativ lang, bis sie wirklich in den Gang kommt. Die Leiche taucht früh auf und Tess Obsession zur Aufdeckung dieser Story beginnt auch recht schnell, doch sorgt es deutlich weniger für Spannung, als erhofft.
Eine ganze Zeit lang war ich mir leider auch unsicher, in welche Richtung genau der Autor gehen möchte und wohin die Story geht.
Es werden immer wieder Ungewöhnlichkeiten und komische Momente eingestreut und Tess stellt auch immer zu Fragen, aber ein bedrückenes Gefühl oder etwas, dass den Titel wiedergibt, fehlt.
Alles in allem habe ich mich für 3 Sterne entschieden. Das Buch war zwar unterhaltsam und kurzweilig, aber es war eher ein plätschern, denn einer spannungsgeladenen Story.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

3,5 Sterne, unterhaltsam mit Schwächen

Schnick, schnack, tot
0

Es sollte eigentlich eine kurze Klassenfahrt werden, als das undenkbare passiert. Nach nur einem Tag, wird eine Schülerin tot aufgefunden. Ein Sturm hält die Klasse auf der Insel fest und so kann die Suche ...

Es sollte eigentlich eine kurze Klassenfahrt werden, als das undenkbare passiert. Nach nur einem Tag, wird eine Schülerin tot aufgefunden. Ein Sturm hält die Klasse auf der Insel fest und so kann die Suche nach dem Mörder beginnen. Ein Loch aus Lügen und Geheimnissen tut sich auf, doch wer geht so weit, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen?

Der Schreibstil ist für eine Jugendbuch genau richtig. Leicht verständlich und sehr gut zu lesen.

Die Charakter hätten etwas mehr Tiefe vertragen. Es gibt hier und da Andeutungen, über die ich gern mehr erfahren hätten. Ansonsten wirken die Charaktere realistisch, auch wenn es teilweise erschreckend ist, wie es bei den Jugendlichen aussieht.

Die Story selbst ist kurz und stimmig. Die Story wird aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben. Einerseits ist das sehr unterhaltsam, man erfährt viel und vor allem kriegt man alle Stimmungen der Personen mit. Andererseits waren es zeitweise ein paar Leute zu viel. So dass ich etwas irritiert war, als die Person plötzlich quasi keine Rolle mehr gespielt hat z.B. Floris.
Die Ermittlungen hätten für mich auch etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen können. Es war manchmal schwer zu erkennen, wo genau der Schwerpunkt liegt.
Die Story war kurzweilig und unterhaltsam. Wies aber einige Schwächen aus.
Ich habe mich alles in allem für 3,5 Sterne entschieden.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Leider kein Grusel

Die Anstalt der gebrochenen Seelen
0

Johanna ist Journalistin soll zum Jubiläum eines Friedhofs über diesen Berichten. Über ein Interview mit einem Friedhofsführer erfährt Johanna von einer gruseligen Geschichte, welche sich um dem Feiedhof ...

Johanna ist Journalistin soll zum Jubiläum eines Friedhofs über diesen Berichten. Über ein Interview mit einem Friedhofsführer erfährt Johanna von einer gruseligen Geschichte, welche sich um dem Feiedhof zugetragen haben soll. Als ihr Chef davon erfährt, verlangt er, dass Johanna die Nacht dort verbringt und sich ein Bild davon macht, ob etwas an dieser Geschichte dran ist.
Doch nicht nur der Friedhof trägt zu einer unheimlich Nacht bei, auch um die ehemaligen Heilanstalt, heute ein Museum, Ranken sich einige unheimliche Geschichten.

Der Schreibstil des Buches war einfach gehalten, so dass ich nur so durch die Seiten fliegen konnte.

Die Charakter waren leider eher unglaubwürdig, was auch meinen größten Kritikpunkt ausmacht.

Die Story selbst beginnt mit der Übernahme des Autrags. Grundsätzlich eine realistische Situation, doch fand ich die Prota bereits hier etwas komisch. Ihre Reaktion und Handlungen sind etwas widersprüchlich. Allgemein erfährt man über die Prota leider nichts, ausser einige wenige Eckpunkte.
Das Interview auf dem Friedhof ist sehr interessant und hat auch leichte Gruselansätze. Hier bekommt die Story richtig viel Potenzial.
Als die Nacht dann beginnt, geht es auch erst sehr gut weiter und es könnte wirklich was kommen, doch dann kommt der Knacks. Johanna begegnet auf dem Friedhof einem wildfremden, der ihr helfen möchte und sie stellt es fast nicht in Frage und traut ihm durch jede noch so kuriose Situation. Der Grusel erstickt hier leider komplett.
Die Handlungen der Prota sind oftmals nicht nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass sie eine Art Gleichgültigkeit an den Tag legt und alles so hinnimmt, dass es einfach nur unrealistisch wirkt. Sie will zwar helfen, aber es wirkt trotzdem einfach halbherzig und unecht.
Zwischendurch sind einige alte Briefe und Akten der alten Heilanstalt abgedruckt. Diese Teile waren dann wieder sehr interessant, hätten aber mehr sein dürfen und auch eine höhere Bedeutung haben dürfen.
Die Geschehnisse am Ende waren dann wieder sehr gut. Konnten aber den Hauptteil leider nicht retten.
Alles in allem gab es wirklich gute Stellen, aber mehr wie 2,5 bis 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Interessant, aber sehr lang und kein Horror

Unwesen
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Ohne eine Vorwarnung oder einen Hinweis taucht in Norrtälje ein Container auf. Er macht die Leute neugierig und auch unruhig, bis er geöffnet wird. Doch was er enthält ist grausam und furchterregend.
So ...

Ohne eine Vorwarnung oder einen Hinweis taucht in Norrtälje ein Container auf. Er macht die Leute neugierig und auch unruhig, bis er geöffnet wird. Doch was er enthält ist grausam und furchterregend.
So beginnt die Geschichte um Siv, ihre Tochter Alva, Johann, Maria, Max, Marko und Anna.
Irgendetwas hat sich seit dem Öffnen des Containers geändert. Siv und Max haben es deutlich gespürt. Etwas dunkles ist über Norrtälje hereingebrochen. Etwas hat die Leute und dem Umgang miteinander verändert. Doch was können sie gegen diese Dunkelheit tun?

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Gut leserlich und verständlich.

Die Charakter werden sehr mühselig aufgebaut. Man erfährt über den Einzelnen eine Menge und kann sich ein gutes Bild machen. Man lernt die Charaktere als Kinder kennen und erfährt, wie sie heran gewachsen sind und welche Auswirkungen die Dunkelheit auf sie hat.

Die Story selbst baut sich sehr langsam und gemächlich auf. Ich hatte eher das Gefühl, dass es um das Drumherum ging, als um die tatsächliche Bedrohung. Diese wurde zu Beginn nur in Nebensatz erwähnt.
Leider fand ich, dass das Buch dadurch deutliche Längen hat.
Als dann im letzten Drittel klar wurde, was genau die Bedrohung ausmacht und wie sie sich auswirkt, war es sehr interessant, die Entwicklung zu verfolgen. Zu lesen, wie unterschiedlich es sich auswirkt und wie die Reaktionen sind. Eigentlich sogar ein mehr als aktuelles Thema und dadurch umso interessanter.
Dennoch hatte ich mir beim Lesen selbst ein böses Bauchgefühl gewünscht. Hatte aufgrund des Buchrückens mit mehr Spannung und einer unterschwelligen, durchdringenden Bedrohung gerechnet. Dies ist ausgeblieben, leider.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Thema interessant, wenn auch sehr lang gezogen war. Ich aber aufgrund der Beschreibung mit etwas anderem gerechnet habe und die Faktoren Horror und Spannung sehr kurz gekommen sind.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Guter Start, doch dann treten wir auf der Stelle

Moosgrab
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Mira ist verschwunden. Alles was die Polizei findet, ist ein Skelett in die Jacke von Mira gehüllt. Kristina, die Mutter von Mira, schwankt zwischen Trauer und Entsetzen. Denn vor 25 Jahren ist an dieser ...

Mira ist verschwunden. Alles was die Polizei findet, ist ein Skelett in die Jacke von Mira gehüllt. Kristina, die Mutter von Mira, schwankt zwischen Trauer und Entsetzen. Denn vor 25 Jahren ist an dieser Stelle schon einmal ein Kind verschwunden. Doch wissen Kristina und ihre damaligen Schulfreunde, Maria, Erik und Robert, wo dieses Kind zu finden ist. Oder besser war, denn das Skelett befindet sich nun in Miras Jacke.

Der Schreibstil des Buches, ist wie bei der Gräber, sehr gut. Eher leise, aber dadurch absolut fesselnd.

Die Story selbst beginnt sehr vielversprechend. Die Jacke mit dem Skelette wird gefunden und das unausweichliche geschieht. Die Freunde müssen sich treffen und über das Geschehene von vor 25 Jahren reden.
Die Story lief jedoch nicht ganz wie erwartet, denn ich hatte das Gefühl, man tritt irgendwie auf der Stelle. Mira bleibt verschwunden, vom Entführer nur wenig Reaktion und die Gruppe ist mit der Situation überfordert. Es wird sehr viel hin und her überlegt. Lösungen angedacht und Leute verdächtigt. Eigentlich erfahren wir im Verlauf der Story sehr viel über die vier und ihre aktuelle Situation und warum sie so handeln, wie sie es tun. Was grundsätzlich gut ist, aber es passiert auch eben nicht mehr. Selbst wenn es mal einen Schritt nach vorn geht, scheint es nur ein kleiner Erfolg und die wenige müßig aufgebaute Spannung bricht schnell wieder weg.
Mal ganz davon abgesehen, dass viele Überlegungen und Handlungen recht weit hergeholt wirken.
Die Auflösung der Story ist wirklich gut und sehr perfide, allerdings ist im Verlauf der Story davon erst gegeben Ende etwas spürbar.
Alles in allem gut zu lesen, aber leider nicht besonders spannend. Es ist zu lang gezogen, ein Knall stellt sich einfach nicht ein. Schade, nach dem Gräber, welches ich unglaublich gut fand, ist dies eher was für nebenbei.

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