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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Gute gemacht, aber das Etwas fehlt

Aurora
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Aubrey und ihr Bruder Thom haben eine eher seltsame Beziehung zu einander. Dies ist auf ein Ereignis aus ihrer Jugend zurück zu führen. Beide haben sich völlig unterschiedlich entwickelt. Thom hat eine ...

Aubrey und ihr Bruder Thom haben eine eher seltsame Beziehung zu einander. Dies ist auf ein Ereignis aus ihrer Jugend zurück zu führen. Beide haben sich völlig unterschiedlich entwickelt. Thom hat eine unglaubliche Menge Geld verdient und sich schon vor Jahren auf das vorbereitet, was nun bald fast die ganze Welt erschüttert.
Aubrey hat eher von Tag zu Tag gelebt. Viele falsche Entscheidungen getroffen, aber sich immer duchgebissen. Gemeinsam mit dem Sohn ihres Ex-Mannes lebt sie in einem schönen kleinen Haus, in einer ruhigen Ecke.
Doch ihren Ex-Mann, der häufig Geldprobleme hat, ist sie nie ganz los geworden.
Als dann ein Solarsturm großen Teilen der Erde den Strom abdreht begehen Aubrey und Thom zwei völlig verschiedene Wege, um dies durchzustehen.

Der Schreibstil des Buche war sehr angenehm und mit vielen Details durchsetzt. Viele Informationen sind enthalten, die es mir ermöglicht haben, besser zu verstehen, was genau passiert ist.

Die Charakter sind sehr unterschiedlich. Thom mit seinen Eigenarten und Aubrey, mit der sich sicher viele vergleichen können.

Die Story selbst war sehr interessant. Der Fokus lag jedoch weniger auf dem was der Solarsturm mit dem Menschen und der Welt macht und mehr darauf, wie die Beziehung zwischen Thom und Aubrey ist. Wie unterschiedlich die beiden sind. Wie sie mit anderen Menschen umgehen und was die so hat werden lassen.
Das war interessant, dadurch hatte das Buch jedoch wesentlich weniger von einer Dystopie, als ich erhofft habe.
Mir hat insgesamt etwas der Blick auf die Welt gefehlt. Ausser einigen Fakten gab es hierzu leider nichts.
Alles in allem habe ich mich, aufgrund dessen, zu 3 Sternen entschieden.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Potential ja, Tiefe nein

10 kleine Prominente gingen in den Dschungel
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Alle übertreffen, eine Show schaffen, die polarisiert und Quotens schafft. Das hat Max sich vorgenommen. Die Show 10 kleine Prominente gingen in den Dschungel soll dies erreichen. Härter und echter als ...

Alle übertreffen, eine Show schaffen, die polarisiert und Quotens schafft. Das hat Max sich vorgenommen. Die Show 10 kleine Prominente gingen in den Dschungel soll dies erreichen. Härter und echter als alle Vorgänger soll die Show sein und so aus den Köpfen der Leute nicht mehr weg zu denken.
Doch als die Show grade startet, passiert etwas, mit dem kein Teilnehmer rechnen konnte. Eine Gruppe Terroristen übernimmt die Show und die Teilnehmer als Geiseln und ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Doch eine Übertragung der Show wird nicht gestoppt und so können alle das Drama live erleben.

Der Schreibstil des Buches war recht angenehm, wenn auch manchmal etwas einfach.

Die Charakter sind leider ohne jeden Hintergrund. Man erfährt zu Beginn drei/vier Fakten und auch während der Story, bekommt man über den Verlauf hinaus kaum Background-Informationen.

Die Story selbst geht sehr schnell und wahnsinnig rasant los. Wie oben schon erwähnt, hätte ich gern mehr über die Charaktere erfahren oder auch sich einen etwas informatieveren Einstieg.
Die Story legt durchgehend ein gewisses Tempo vor. Viele sehr interessante, wichtige und nicht zu unterschätzende Themen stehen im Vordergrund. Manipulation durch den TV, KI, wie wichtig ist der einzelne Mensch usw. Doch leider kommen diese Themen nicht ausreichend zur Geltung. Sie werden immer wieder angerissen, verlieren aber über die Handlung immer wieder an Bedeutung und erfahren kaum Aufmerksamkeit.
Die Handlung selbst ist leider auch eher unrealistisch. Die Story ist eigentlich recht heftig, aber über Menschenleben wird einfach hinweggegangen. Macht, Gier und auch anderes ist hier sehr realistisch, aber zu nebenbei abgehandelt.
Spannung hat sich für mich leider nicht wirklich aufgebaut, da es immer wieder kurios war, wie mit wichtigen Themen umgegangen wurde ich wie im Buch darauf reagiert wurde.
Es macht fast den Eindruck, als wüsste das Buch nicht, wo es hin möchte.
Einerseits spricht der Inhalt gewichtige, interessante Themen an, andererseits geht es aktionlastig und temporeich daher.
Leider haben es die Rechtschreibfehler nicht besser gemacht. Auch Namensverwechslungen haben sehr gestört (tendenziell eher im ersten Drittel). Oder schlicht ein falsches Wort bzw eine Wortdopplung.
Alles in allem für Fans vom Dschungelcamp, kein schlechtes Buch. Sollte man aber eine gewisse Tiefe in den Charakteren oder den wichtigsten Themen suchen, dann ist man hier leider falsch. Das Potential war definitiv da, aber es war einfach zu viel gewollt.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Unterhaltsam, aber wenig Spannung

Die Insel der Angst
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Eigentlich sollte es ein ganz normaler Job werden. Ein Dokumentarfilm über eine abgelegene Insel und die Robben der. Eine gute Möglichkeit für Tess, ihrer Vergangenheit zu entfliehen und nach vorn zu blicken.
Gemeinsam ...

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Job werden. Ein Dokumentarfilm über eine abgelegene Insel und die Robben der. Eine gute Möglichkeit für Tess, ihrer Vergangenheit zu entfliehen und nach vorn zu blicken.
Gemeinsam mit der Forschern kommt Tess an und ist einfach begeistert von der Ruhe und dem einsamen Fleck Land. Doch es scheint doch nicht so einsam wie gedacht, denn nach nur kurzer Zeit stolpert Tess über ein Skelett, für das Team kein Unbekannter.
Ergibt sich für Tess hier eventuell die Möglichkeit auf einen zweiten Film?
Doch kann sie dem Team trauen oder sitzt ein Mörder mitten zwischen Ihnen ...

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm, auch wenn ich mir bei ein/zwei Fachbegriffen eine kurze Erklärung gewünscht hätte.

Die Charakter sind alle, einschließlich Tess, passend zur Story etwas undurchsichtig. Wobei man auch aus Tess Vergangenheit etwas erfährt. Obwohl die Charaktere dadurch etwas blass sind, passt es zur Story und hat nicht weiter gestört.

Die Story selbst spielt mit gelegentlichen Rückblicken aus Tess Vergangenheit und streut so immer neue Informationen ein. Die Art und Weise ist sehr interessant und lässt einen so quasi an zwei Rätseln teilhaben.
Leider braucht die Story aber auch relativ lang, bis sie wirklich in den Gang kommt. Die Leiche taucht früh auf und Tess Obsession zur Aufdeckung dieser Story beginnt auch recht schnell, doch sorgt es deutlich weniger für Spannung, als erhofft.
Eine ganze Zeit lang war ich mir leider auch unsicher, in welche Richtung genau der Autor gehen möchte und wohin die Story geht.
Es werden immer wieder Ungewöhnlichkeiten und komische Momente eingestreut und Tess stellt auch immer zu Fragen, aber ein bedrückenes Gefühl oder etwas, dass den Titel wiedergibt, fehlt.
Alles in allem habe ich mich für 3 Sterne entschieden. Das Buch war zwar unterhaltsam und kurzweilig, aber es war eher ein plätschern, denn einer spannungsgeladenen Story.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

3,5 Sterne, unterhaltsam mit Schwächen

Schnick, schnack, tot
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Es sollte eigentlich eine kurze Klassenfahrt werden, als das undenkbare passiert. Nach nur einem Tag, wird eine Schülerin tot aufgefunden. Ein Sturm hält die Klasse auf der Insel fest und so kann die Suche ...

Es sollte eigentlich eine kurze Klassenfahrt werden, als das undenkbare passiert. Nach nur einem Tag, wird eine Schülerin tot aufgefunden. Ein Sturm hält die Klasse auf der Insel fest und so kann die Suche nach dem Mörder beginnen. Ein Loch aus Lügen und Geheimnissen tut sich auf, doch wer geht so weit, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen?

Der Schreibstil ist für eine Jugendbuch genau richtig. Leicht verständlich und sehr gut zu lesen.

Die Charakter hätten etwas mehr Tiefe vertragen. Es gibt hier und da Andeutungen, über die ich gern mehr erfahren hätten. Ansonsten wirken die Charaktere realistisch, auch wenn es teilweise erschreckend ist, wie es bei den Jugendlichen aussieht.

Die Story selbst ist kurz und stimmig. Die Story wird aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben. Einerseits ist das sehr unterhaltsam, man erfährt viel und vor allem kriegt man alle Stimmungen der Personen mit. Andererseits waren es zeitweise ein paar Leute zu viel. So dass ich etwas irritiert war, als die Person plötzlich quasi keine Rolle mehr gespielt hat z.B. Floris.
Die Ermittlungen hätten für mich auch etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen können. Es war manchmal schwer zu erkennen, wo genau der Schwerpunkt liegt.
Die Story war kurzweilig und unterhaltsam. Wies aber einige Schwächen aus.
Ich habe mich alles in allem für 3,5 Sterne entschieden.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Leider kein Grusel

Die Anstalt der gebrochenen Seelen
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Johanna ist Journalistin soll zum Jubiläum eines Friedhofs über diesen Berichten. Über ein Interview mit einem Friedhofsführer erfährt Johanna von einer gruseligen Geschichte, welche sich um dem Feiedhof ...

Johanna ist Journalistin soll zum Jubiläum eines Friedhofs über diesen Berichten. Über ein Interview mit einem Friedhofsführer erfährt Johanna von einer gruseligen Geschichte, welche sich um dem Feiedhof zugetragen haben soll. Als ihr Chef davon erfährt, verlangt er, dass Johanna die Nacht dort verbringt und sich ein Bild davon macht, ob etwas an dieser Geschichte dran ist.
Doch nicht nur der Friedhof trägt zu einer unheimlich Nacht bei, auch um die ehemaligen Heilanstalt, heute ein Museum, Ranken sich einige unheimliche Geschichten.

Der Schreibstil des Buches war einfach gehalten, so dass ich nur so durch die Seiten fliegen konnte.

Die Charakter waren leider eher unglaubwürdig, was auch meinen größten Kritikpunkt ausmacht.

Die Story selbst beginnt mit der Übernahme des Autrags. Grundsätzlich eine realistische Situation, doch fand ich die Prota bereits hier etwas komisch. Ihre Reaktion und Handlungen sind etwas widersprüchlich. Allgemein erfährt man über die Prota leider nichts, ausser einige wenige Eckpunkte.
Das Interview auf dem Friedhof ist sehr interessant und hat auch leichte Gruselansätze. Hier bekommt die Story richtig viel Potenzial.
Als die Nacht dann beginnt, geht es auch erst sehr gut weiter und es könnte wirklich was kommen, doch dann kommt der Knacks. Johanna begegnet auf dem Friedhof einem wildfremden, der ihr helfen möchte und sie stellt es fast nicht in Frage und traut ihm durch jede noch so kuriose Situation. Der Grusel erstickt hier leider komplett.
Die Handlungen der Prota sind oftmals nicht nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass sie eine Art Gleichgültigkeit an den Tag legt und alles so hinnimmt, dass es einfach nur unrealistisch wirkt. Sie will zwar helfen, aber es wirkt trotzdem einfach halbherzig und unecht.
Zwischendurch sind einige alte Briefe und Akten der alten Heilanstalt abgedruckt. Diese Teile waren dann wieder sehr interessant, hätten aber mehr sein dürfen und auch eine höhere Bedeutung haben dürfen.
Die Geschehnisse am Ende waren dann wieder sehr gut. Konnten aber den Hauptteil leider nicht retten.
Alles in allem gab es wirklich gute Stellen, aber mehr wie 2,5 bis 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben.

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