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Veröffentlicht am 08.05.2025

Poolgeschichten

Sommerglück im Strandcafé
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Florence flüchtet nach Krankheit und Trennung in ihre Heimat St. Aidan. Hier hat sie eine kleine Strandhütte erworben, in der sie leben möchte. Was Florence nicht weiß, sie muss dort ein Gewerbe betreiben, ...

Florence flüchtet nach Krankheit und Trennung in ihre Heimat St. Aidan. Hier hat sie eine kleine Strandhütte erworben, in der sie leben möchte. Was Florence nicht weiß, sie muss dort ein Gewerbe betreiben, um dort leben zu dürfen. 
Als dann auch noch der Hotelbesitzer von nebenan ihre Hütte kaufen will, ist ihr Ehrgeiz gegen den Kommerz geweckt. Ein neues Projekt für St. Aidan scheint sich aufzutun.

„Sommerglück im Strandcafe“ von Jane Linfoot gehört zu den bekannten St. Aidan-Romanen der Autorin.
So ist es nicht verwunderlich, dass das Cover an die bekannten Vorgängerromane erinnert. Natürlich kommt es dabei auch zu einem Wiedersehen mit den Meerjungfrauen, schließlich ist Florence die Schwester von Sophie.
Dieser Roman ist wieder im Jane Linfoot-typischen Format aufgebaut, so weiß man zu jederzeit, wo man ist, zu welcher Zeit und was der grobe Inhalt des jeweiligen Kapitels ist.
Die Geschichte ist ganz schön und enthält auch mit Florence’ Vergangenheit eine äußerst ernste Thematik. Auch die Teenagerallüren um Sophies Tochter und die Familienbeziehungen der Mays sind interessant, aber dennoch plätschert die Geschichte ein bisschen vor sich hin.
Schön finde ich dabei dennoch den Club der Meerjungfrauen. Auch wenn diese immer sehr überzogen dargestellt sind, bilden sie die Basis der Romane und damit auch den Wohlfühlfaktor in den Geschichten.
Klar ist auch, wie die Entwicklung der Geschichte verlaufen wird. Wobei ein Handlungsstrang doch für eine kleine Überraschung bei mir sorgte.

Alles in allem ein entspannter Roman, in dem man vielen bekannten Figuren begegnet und wieder in die St. Aidan-Familie integriert wird. Auch die metaphorische Schreibweise lädt zum Entspannen und Verweilen ein, sodass man beim Lesen abschalten kann.
Für alle Fans von Liebesromanen und von Jane Linfoot eine Empfehlung. Wer jedoch tiefgreifendere Geschichten mag, ist hier falsch. Meinerseits gibt es dafür 3,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2025

Turbulenzen

Winterzauber auf Sylt
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Olivia wird quasi aus ihrer WG geschmissen und flieht zu ihrer Tante nach Sylt. 
Mathilda, Olivias Tante, war eine Konstante in ihrer Kindheit und ist sehr spontan aus ihrem Leben verschwunden. Nun erwartet ...

Olivia wird quasi aus ihrer WG geschmissen und flieht zu ihrer Tante nach Sylt. 
Mathilda, Olivias Tante, war eine Konstante in ihrer Kindheit und ist sehr spontan aus ihrem Leben verschwunden. Nun erwartet sie eine zurückgezogene, Mathilda, die im Chaos lebt und sich auch von ihren lebenslustigen Freundinnen abgewandt hat. Mit Olivias Ankunft wird ihr Leben jedoch auf den Kopf gestellt und das sogar sehr turbulent auf beiden Seiten.

„Winterzauber auf Sylt“ von Lena Wolf ist eine Geschichte über Freundschaft, Wahrheiten und die Liebe.
Es sind die Fragen im Leben, „Wem erzähle ich was?“, „Was denken andere über mich?“, „Brauche ich Hilfe?“ und „Wie handele ich am besten oder am nächsten?“ . Auch geht es darum, welche Wahrheiten eine Familie aushält und ob das eigene Lebensglück wichtiger oder unwichtiger ist als das anderer Familienmitglieder.
Ich fand es an manchen Stellen schwierig. Ich war mir nicht sicher, ob es nun um eine Liebesgeschichte geht, um Familiengeheimnisse oder die turbulente Freundschaft zwischen älteren Damen. Gerade die Ausflüge und Erlebnisse von Gerda, Sieglinde und Mathilda fand ich manchmal echt anstrengend, nervig und ein bisschen überdreht.
Die Geschichte um Livi und Kai wiederum brachte dann wieder etwas Ruhe in die Geschichte, wobei Olivia da auch öfter wirkte wie ein aufgescheuchtes Huhn.
Zum Ende hin kam dann doch wieder etwas Ruhe in die Geschichte und das letzte Viertel hat mir dann wirklich gut gefallen. Es zeigte auf jeden Fall, dass Familien auch nach Trennungen zusammenhalten können und das Verzeihen eine wunderbare Eigenschaft sein kann.

Fazit: Ein Roman zum Abschalten, der aber etwas eigenwillige Charaktere hervorbringt und etwas zu viele Geschichten in der Geschichte hat. 
Wer turbulente Geschichten mag, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Inselzuflucht

Inseltage
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Sarah ist auf der Flucht vor ihrem Exfreund Alois. Dabei landet sie als Angestellte in der Gastronomie auf Spiekeroog. Aufgrund eines Missverständnisses wird sie erstmal bei Meta Jensen untergebracht. ...

Sarah ist auf der Flucht vor ihrem Exfreund Alois. Dabei landet sie als Angestellte in der Gastronomie auf Spiekeroog. Aufgrund eines Missverständnisses wird sie erstmal bei Meta Jensen untergebracht. Für Sarah ist Meta ein wahrer Glücksgriff.

„Inseltage“ ist Band 1 der „Spiekeroog“-Reihe von Jette Hansen. Diese ist für ihre Romane über die Nordseeinseln bekannt. So führt sie ihre Leser u.a. nach Amrum, Föhr und Sylt.
Was ich auch nun wieder feststellen musste, die Romane verlaufen alle nach einem gleichen Muster, was sie leider sehr vorhersehbar war. So war auch hier Sarah vor ihrem alten Leben geflüchtet, es gibt eine beste Freundin, die zu Besuch kommt, es gibt eine ältere, kinderlose Dame, die zur Freundin wird etc. Da fehlt es mir eindeutig an Kreativität.
Dennoch schafft Jette Hansen es immer wieder eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Ich fühle mich meist von der ersten Seite an wohl. Dies war auch hier der Fall. Die Beschreibungen der fahrradfreien Insel und die damit verbundene Erholsamkeit, die Beschreibung des Strands, aber auch des typischen Wetters machten das Ganze für mich zu einem kleinen Leseurlaub.
Der Geschichte um Philipp hätte es m.E. nicht bedurft. Sie lässt Sarah etwas in einem schlechten Licht stehen.
Tamme und Edda wiederum machen das ganze wett. Die Gemeinsamkeit des Heimatorts von Markus und Sarah fand ich etwas unrealistisch, aber vielleicht passiert sowas ja doch mal.

Alles in allem wieder einmal eine schöne Geschichte zum Abschalten, der aber vielleicht dieses Mal ein bisschen mehr Tiefe gut getan hätte.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Familie und Entscheidungen

Inselpralinen
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Das Leben auf Langeoog könnte für Jana nicht besser laufen. Oke ist ihre große Liebe, ihre beste Freundin Frauke ist da und sie hat ein gutes Verhältnis zu ihrer leiblichen Mutter. Diese offenbart ihr ...

Das Leben auf Langeoog könnte für Jana nicht besser laufen. Oke ist ihre große Liebe, ihre beste Freundin Frauke ist da und sie hat ein gutes Verhältnis zu ihrer leiblichen Mutter. Diese offenbart ihr eines Tages, dass ihr leiblicher Vater auf der Suche nach ihr ist.
Somit stehen einige Veränderungen für Jana an, denn auch beruflich strebt sie nach mehr.

Auch im zweiten Teil von „Inselpralinen-Zuhause am Meer“ von Jette Hansen geht es wieder mehr oder minder turbulent zu.
Ich muss jedoch sagen, dass mich Jana in Teilen ganz schön aufgeregt hat. Gerade, was das Verhalten gegenüber ihrem Vater betrifft, fand ich sie unwahrscheinlich übergriffig. Ich konnte zwar ihre Beweggründe verstehen, doch während sie dort den Moralapostel spielte, hat sie ihr eigenes Leben nicht im Griff gehabt und sich zu einer sehr weitreichenden Maßnahme entschieden.
Das passte beides für mich absolut nicht zusammen.
Ich finde beide Thematiken wirklich, wirklich wichtig, aber die Kombination, wie die Protagonistin damit umgegangen ist, passte ganz und gar nicht.
Der absolute Fels in der Brandung ist für mich Oke. Er ist so ein wunderbarer Mensch und auch als Paar geben Jana und er wirklich ein schönes Bild ab.
Was ich auch interessant fand, ist der Handlungszweig zum Thema Immobilien auf den deutschen Inseln. Dieser entspricht absolut der Realität und zeigt die schlechten Voraussetzung für Einheimische auf.

Alles in allem war die Geschichte zwar angenehm, aber eben in vielen Teilen nicht stimmig.
Es war wieder einmal toll zum Ausspannen, aber leider wird die Geschichte nicht lange hängen bleiben. 
Wer Familiengeschichten mag, kann sich gerne an dieses Buch herantrauen. Alles andere ist Geschmacksache.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Rosalia und die Mode

Herzklopfen in der Boutique del Mar (Verliebt in Italien)
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Rosalia ist zurück in ihrem Elternhaus in Camaiore, nachdem sie sich auf ihren Geschäftspartner verlassen hat, der aber wiederum nichts besseres zu tun hatte, als ihr Modelabel zu verkaufen.
Nach diesem ...

Rosalia ist zurück in ihrem Elternhaus in Camaiore, nachdem sie sich auf ihren Geschäftspartner verlassen hat, der aber wiederum nichts besseres zu tun hatte, als ihr Modelabel zu verkaufen.
Nach diesem Scheitern hadert sie mit sich und dem, was sein könnte. Durch einen Zufall verschlägt es sie jedoch in die örtliche Modeboutique, was Einfluss auf ihr Leben haben wird.

„Herzklopfen in der Boutique del Mar“ von Hanna Holmgren gehört zur „Verliebt in Italien“-Reihe.
Neben vielen Bekannten lernt der Leser Rosalia als Protagonistin kennen. Ich muss sagen, dass ich so meine Schwierigkeiten mit ihr hatte. Sie hatte Momente, in denen sie fröhlich und leicht war, dennoch fand ich, dass sie sich die meiste Zeit im Selbstmitleid verloren hat, was ihr manchmal auch zickige Züge verpasst hat.
Während sich die Geschichte am Anfang auch sehr zieht, überschlagen sich am Ende die Ereignisse mächtig.
Dennoch muss ich sagen, dass mich die Autorin dieses Mal nicht abholen konnte. Einzig Flora, Giampaolo oder Letizia machten dieses Empfinden hin und wieder wett.

Fazit: Für mich leider einer der schwächeren Romane der Autorin. Wer jedoch auf ein Wiedersehen mit der vorher bekannten Figuren aus ist, der ist hier auch wieder richtig.

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