Ein gelungener Abschluss, auch wenn mir der Abschied von den Jungs schwer fällt
Nightfall – Geheime BegierdeMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich gleichzeitig wahnsinnig auf den Abschluss der Reihe gefreut und wollte ihn ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich gleichzeitig wahnsinnig auf den Abschluss der Reihe gefreut und wollte ihn am liebsten nicht beginnen, weil ich die Devils nicht hinter mir lassen wollte. Die Autorin hat mit dieser Gruppe an gebrochenen/ bösartigen / gefährlichen und seltsam liebenswerten Männern eine der besten Dark Romance Reihen geschrieben die ich bisher gelesen habe. Düster, brutal und gleichzeitig voller Gefühl.
Also kommen wir nun zum letzten im Bunde der noch sein Happy End bekommen muss, Will.
Will war neben Damon seit Beginn einer der interessantesten Charaktere für mich. Er hatte immer etwas geheimnisvolles und nun bekommt man endlich mehr Einblicke in seine Gedanken, seinen Werdegang und seine inneren Kämpfe. Er ist eine starke Persönlichkeit, die unglaublich loyal ist und gleichzeitig viel noch liebenswerter als ich erwartet hatte. Naja vielleicht nicht liebenswert für alle Menschen, aber für Emory auf jeden Fall. Er kämpft um sie, kämpft für sie und seine bedingungsloses Liebe war einfach nur beeindruckend, selbst wenn sie ihn immer wieder von sich stößt.
Emory wirkt zunächst sehr abweisend und kühl. Sie versteckt sich gut und es dauert ein wenig, bis sie sich hinter die Fassade schauen lässt. Ab da an konnte man sie aber schon besser verstehen. Ihr Handeln, ihre Angst und der Druck unter dem sie steht. Zudem entwickelt sie sich weiter, was ich mochte, auch wenn ihr Selbstfindungsprozess mir einige Nerven geraubt hat. Aber sie geht über ihre Grenzen, wird mutig, steht für sich ein und lässt Will schließlich wieder in ihr Leben.
Die beiden zusammen waren allerdings nichts für schwache Nerven und das lag vor allem an Emory. Ich muss sagen, dass ich ihr Verhalten Will gegenüber teilweise unter der Gürtellinie und sehr verletzend fand. Durch die Kapitel aus der Vergangenheit der beiden, konnte man zwar ihre Verbindung immer mehr nachempfinden und ich mochte diesen emotionalen Aspekt sehr, aber in der Gegenwart, war sie doch sehr abweisend. Dennoch konnte man die Chemie zwischen den beiden nicht abstreiten, ich hätte mir vielleicht nur eine frühere Einsicht von Emory gewünscht.
Dennoch war der Abschluss einfach perfekt für die Reihe. Es werden alle losen Enden aufgegriffen und Will hat auch endlich sein verdientes Happy End bekommen, selbst wenn der Weg etwas sehr steinig und mit Abweisungen gepflastert war. Also ja, selbst wenn dieser Teil nicht an Damons (tja damit hatte ich zu Beginn der Reihe auch definitiv nicht gerecht😅) heranreichen konnte, mochte ich gerade Will sehr, weshalb er 4,5/5 Herzen bekommt.