wunderschöne Gestaltung
Die GeschichtensammlerinNebeneinander sind die beiden unabhängig voneinander lesbaren Bände ein einziger Traum im Bücherregal 💗
Auch hier gibt es zwei weibliche Perspektiven in zwei Zeitebenen, die atmosphärisch ineinander laufen:
Anna, ...
Nebeneinander sind die beiden unabhängig voneinander lesbaren Bände ein einziger Traum im Bücherregal 💗
Auch hier gibt es zwei weibliche Perspektiven in zwei Zeitebenen, die atmosphärisch ineinander laufen:
Anna, ein für ihre Zeit selbstbewusstes, neugieriges, liebenswertiges Bauernmädchen, das mit dem Amerikaner Harold in ihrem Dorf nach Feengeschichten forscht. Diese sind magisch, teils unheimlich, furchterregend und stets spannend. Ich hätte sogar gern mehr und längere Auszüge davon gelesen :) Realität verschwimmt mit Aberglaube und augenscheinlichen Zeugenaussagen über Generationen hinweg. Das Ende hat mir so sehr das Herz gebrochen 💔
Auf der anderen Seite steht Sarah, die einen Neuanfang in Irland sucht und dabei auf Annas Tagebuch und sich selbst stößt. Mich hat zugegebenermaßen etwas gestört, dass sie bei jedem schlechten Gefühl direkt zum Alkohol gegriffen hat, aber am Ende hat sie die Kurve bekommen. Da ihre Trennung in den USA relativ glatt verlief, habe ich mit ihr nicht ganz so mitgefiebert wie mit Anna. Dennoch war ich letztlich so stolz auf sie, dass sie ihren Weg gefunden hat.
Die Erzählung war atmosphärisch und magisch, aber nicht ganz so spannend wie der Vorgänger, bei dem es einfach mehr unerwarteten Twists gab. Die Figuren waren glaubhaft und ich habe so sehr mit ihnen gehofft und gebangt. Die Geschichten waren bis auf das physische Tagebuch nicht wirklich verwoben.
Trotzdem hatte das Verschwimmen von Realität und Fantastik wieder einen für die Autorin typischen magischen Charme. Die irische Folklore habe ich geliebt 💗