Es hat mich zwar nicht aus den Socken gehauen, war aber ganz nett zu lesen. Dabei handelt es sich quasi um ein Enemies-to-Lovers zwischen einer Sirene, die sich "Prince' Bane" nennt, und einem Prinzen, ...
Es hat mich zwar nicht aus den Socken gehauen, war aber ganz nett zu lesen. Dabei handelt es sich quasi um ein Enemies-to-Lovers zwischen einer Sirene, die sich "Prince' Bane" nennt, und einem Prinzen, der sich als "Siren Slayer" tituliert.
Sehr viel kreativer wird es im Laufe des Buches leider auch nicht. Die Geschichte ist nach dem Prinzip dreier Akte aufgebaut und um der Romanze Willen etwas vorhersehbar.
Potential trägt das Universum auf jeden Fall. Es werden verschiedene Königreiche angerissen und grob etwas von ihnen erzählt. Auch ist die Lore der übernatürlichen Wesen sehr spannend. Über mehr als nur einen Band hätte ich mich sehr gefreut.
Fazit: Man verpasst nichts, wenn man es nicht liest. Wenn man aber wie ich ein Freund von Meerjungfrauen, Sirenen und generell allem Aquatischen hat, kann man durchaus mal reinschnuppern.
Ich wollte schon immer mal ein Buch von Ava Reid lesen und mit "A Study in Drowning" war es dann endlich so weit. Insbesondere das US-Cover ist absolut atemberaubend. Da können Deutschland und die UK nicht ...
Ich wollte schon immer mal ein Buch von Ava Reid lesen und mit "A Study in Drowning" war es dann endlich so weit. Insbesondere das US-Cover ist absolut atemberaubend. Da können Deutschland und die UK nicht mithalten, obwohl sie an sich auch schöne Varianten produziert haben.
Leider muss ich sagen, dass das Buch seinem Hype in meinen Augen nicht ganz gerecht werden kann - was natürlich in Ordnung ist, denn nicht jeder muss jedes Buch so feiern wie alle anderen. Die Liebesgeschichte war etwas platt und ging insgesamt zu schnell (insbesondere in ihrer endlichen Kosequenz).
Der eigentliche Plot hingegen war schön zu lesen und wurde noch verführerischer durch den ungewöhnlichen Schreibstil von Reid. Die Poetik in ihm hat einer Geschichte, die sich um Geschichten dreht, mehr als gut getan.
Ich werde definitiv mehr von ihr lesen und bin auch schon sehr gespannt. Nur vielleicht nicht unbedingt etwas, das von Anfang an als Romanze beworben wird.
Als ich vor gut einem Jahr "Tempest of Tea" las, war ich hin und weg von Hafsah Faizals Schreibstil. Entsprechend beschloss ich bald schon, mir "We hunt the Flame" zu kaufen - als ich dabei jedoch sah, ...
Als ich vor gut einem Jahr "Tempest of Tea" las, war ich hin und weg von Hafsah Faizals Schreibstil. Entsprechend beschloss ich bald schon, mir "We hunt the Flame" zu kaufen - als ich dabei jedoch sah, dass es nach fünf Jahren endlich auf Deutsch übersetzt wird, wollte ich dann doch lieber warten, damit meine Ausgaben zusammenpassen. (Schließlich sind beide Dilogien hierzulande von Knaur.) Dabei war ich schon sehr glücklich, welche Cover sie für die deutschen Ausgaben wählten, da mir eine Auflage der englischen nur bedingt zusagt.
Leider musste ich mich beim Lesen des Buches allerdings sehr häufig daran erinnern, dass es sich hierbei um ihr Debüt handelte. Insbesondere die Charaktere konnten mich hier nicht überzeugen. Während die fünf Hauptcharaktere in "Tempest of Tea" alle vor unterschiedlicher Nuancen nur so strotzten, sind die beiden Hauptcharaktere in "We hunt the Flame" eher uninspiriert.
Trotz dass sie aus sehr unterschiedlichen Schichten kommen, ist ihr jeweiliger Hintergrund beinahe identisch: Ein Elternteil tot, das andere daraufhin in irgendeiner Weise negativ eskaliert, sodass es auf jeden Fall keine gesunde emotionale Bindung zu ihnen gibt; fürs große Ganze gezwungen zu töten, wenn auch bei der einen Partei Tiere und bei der anderen Menschen; dazu noch eine große Portion Selbstmitleid, unnötig dramatische Monologe die sich wiederholen, und so viel Altruismus, dass es wie eine faule Ausrede klingt. Sobald die beiden Charaktere aufeinander treffen, wird noch deutlicher, wie ähnlich sie einander sind.
Auch der Sprachstil, den ich in "Tempest of Tea" so geliebt habe, ist in "We hunt the Flame" noch nicht so ausgeklügelt. Dies kann allerdings auch am Übersetzer liegen. Dieser ist im vorliegenden Buch sehr präsent und fällt mit Wörtern wie "Sperenzchen" oder "trollte sich" als eigenwillig auf. Dabei enthalte ich mich an dieser Stelle jeglicher Wertung, da das Geschmackssache ist und jeder für sich selbst wissen muss, ob er lieber "unsichtbare" Übersetzenden liest oder die "sichtbaren". Wer Letzteres präferiert, wird hier auf jeden Fall glücklich!
Etwas Positives möchte ich trotzdem loswerden: Die Welt, die Hafsah Faizal geschaffen hat, ist wunderschön detailliert. Mir gefällt, wie ausgearbeitet sowohl die Zeit vor dem Magieverlust, als auch die Zeit nach dem Magieverlust dargestellt wird. Da sind bereits die ersten Züge der bald schon großartigen Autorin zu finden, die mich bei "Tempest of Tea" bereits mit der ersten Seite gepackt hatte.
Lana Fergusons The Fake Mate war meine erste Shifter Romance – und ich hatte ehrlich gesagt mit deutlich mehr Cringe gerechnet. Überraschenderweise blieb der aus, und stattdessen bekam ich eine unterhaltsame, ...
Lana Fergusons The Fake Mate war meine erste Shifter Romance – und ich hatte ehrlich gesagt mit deutlich mehr Cringe gerechnet. Überraschenderweise blieb der aus, und stattdessen bekam ich eine unterhaltsame, leicht zu lesende Geschichte, die einfach Spaß gemacht hat.
Besonders gefreut habe ich mich über eine weibliche Werwölfin als Protagonistin – viel zu selten bekommt man in diesem Genre starke, weibliche Shifter zu sehen! Der Schreibstil war angenehm locker, sodass das Buch ein echter Schnellleser war. Allerdings ließ mich der „Spannungsverlauf“ ein wenig ratlos zurück – stellenweise fühlte sich das Ganze unnötig kompliziert und anstrengend an.
Was das berühmte knotting angeht... sagen wir mal so: Ich habe es gelesen, aber den tieferen Sinn davon immer noch nicht so ganz verstanden. 😅 Doch abgesehen davon war die Geschichte unterhaltsam genug, um mich dranzuhalten.
Ein kleines Highlight für mich: Die Hauptcharakterin liebt Suppe! Das mag nebensächlich erscheinen, aber es hat mich aus irgendeinem Grund richtig gefreut.
"The Reappearance of Rachel Price" war mein erster Holly Jackson und entsprechend gespannt war ich, was mich wohl erwartet.
Ich denke, alles in allem war es ein ganz gutes Buch, auch wenn mich etwas wesentlich ...
"The Reappearance of Rachel Price" war mein erster Holly Jackson und entsprechend gespannt war ich, was mich wohl erwartet.
Ich denke, alles in allem war es ein ganz gutes Buch, auch wenn mich etwas wesentlich gestört hat: Der Anfang.
Dafür, dass die Rückkehr Rachel Price' namensgebend für das Buch ist, geschieht diese erst nach fast einem Fünftel. Davor lernen wir ihre Tochter Bel kennen, die auch die Protagonistin ist, und wie das Verschwinden ihrer Mutter sich auf ihr Leben ausgewirkt hat. Leider wird dieser Teil stark in die Länge gezogen und das immer wieder betonte Selbstmitleid der Protagonistin ist kaum auszuhalten. Das geht auch noch eine ganze Weile so weiter, nachdem Rachel schließlich aufgetaucht ist. Nun kommt noch hinzu, dass verschiedene Tatvorgänge immer wieder wiederholt werden, weil sie verschiedenen Personen erzählt werden, was ziemlich mühsam zu lesen ist.
Die große Auflösung am Ende war leider nicht ganz so groß, da es immer wieder zuvor angeteaser wurde. Nur Details waren neu - die dafür aber umso spannender - was mich eher enttäuscht zurückgelassen hat. Von dem großen Plottwist-Namen, den sie sich mit 'A Good Girls Guide To Murder' gemacht hat, hab ich mir doch mehr erwartet. Aber ab und an hat schließlich auch die beste Autorin mal einen Hänger.
Entsprechend würde ich nochmal ein Buch von ihr lesen. Ihr Schreibstil war angenehm flüssig und zumindest die Idee des Plots abwechslungsreich neu.