Ein Bisschen zum Nachdenken
This Love has no EndPassend zum Dienstag habe ich eben "This love has no end" (oder auch: "Thanks for the Trouble") von Tommy Wallach beendet.
Von mir aus hätte ich etwas, dass sich augenscheinlich derart auf die Liebe fixiert, ...
Passend zum Dienstag habe ich eben "This love has no end" (oder auch: "Thanks for the Trouble") von Tommy Wallach beendet.
Von mir aus hätte ich etwas, dass sich augenscheinlich derart auf die Liebe fixiert, vermutlich nie gekauft, aber eine Freundin schob es mir ungefragt unter und ich bin recht froh darum.
Zwar geht es auch um die Liebe, aber eigentlich ist dies gar nicht der Fokus. Die Handlung wird aus der Sicht des 17-jährigen (warum sind die immer alle 17?) Schreiberlings Parker erzählt. Er vegetiert mehr vor sich hin, als dass er wirklich lebt, und ist sich dessen nur peripher bewusst.
Bis er schließlich auf Zelda trifft, die von sich selbst behauptet unsterblich zu sein und somit so einiges über das Leben zu wissen scheint.
Trotz des mehr als ernsten Themas Selbstmord, ist es Wallach in meinen Augen gelungen, ein Buch zu schreiben, das sich vergleichsweise leicht lesen lässt. Es hinterlässt ein angenehmes Gefühl und ließ mich oft lachen. Zudem fühlte sich das Ende sehr rund an.
Wer aber eine gewisse Verbindung zu dieser Thematik hat, sollte es jedoch nur mit Vorsicht zur Hand nehmen.
Ich für meinen Teil stelle immer mehr fest, dass ich Geschichten, die auch das Schreiben an sich zum Thema haben, sehr anziehend finde. Vermutlich kaum verwunderlich, da mich Tintenherz damals selbst zum Schreiben animierte.