Übergangsband
Madame le Commissaire und die gefährliche BegierdeDieses Mal geht es bei Madame le Commissaire und ihrem Assistenenten Apollinaire um einen Fall, der eigentlich gar kein richtiger ist, denn die meisten Polizeistationen hätten ihn relativ schnell zu den ...
Dieses Mal geht es bei Madame le Commissaire und ihrem Assistenenten Apollinaire um einen Fall, der eigentlich gar kein richtiger ist, denn die meisten Polizeistationen hätten ihn relativ schnell zu den Akten gelegt.
Isabelle Bonnets Freundin Clodine wird eines Tages frühmorgens nackt am Strand von Pampelonne aufgegriffen, sie ist verwirrt und kann sich an nichts erinnern. Am Arm trägt sie ein auffälliges Armband. Darüber hinaus scheint ihr nichts passiert zu sein. Die Polizei geht von KO-Tropfen aus.
Apollinaire findet bald ähnlich gelagerte Fälle, keine der Frauen wurde vergewaltigt oder verletzt. Eine Frau allerdings vertrug das Betäubungsmittel nicht und starb daran, später findet sich ein weiterer Hinweis auf einen ähnlichen Fall in einer anderen Region, bei der die Frau verwirrt aus dem Fenster sprang und sich dabei tödlich verletzte.
Grund genug also, den Fällen nachzugehen, zumal auf der Polizeitstation in Fragolin gerade ganz wenig zu tun ist.
Ich fand den Fall nicht besonders spannend, obwohl ich durchaus verstand, dass ein Angriff mit KO-Tropfen jemanden sehr verunsichert und verletzt zurücklassen kann. Apollinaire kann durch seine Recherchen den Fall einer Lösung näherbringen, aber wir erleben auch zum ersten Mal, dass Isabelle nicht ganz bei der Sache ist. Sie macht Fehler. Das ist möglichweise bedingt durch die Veränderungen im zwischenmenschlichen Bereich, die sich gerade für Isabelle ergeben. Und der Cliffhanger zum Schluss deutet daraufhin, dass Isabelle im nächsten Band schwierige Zeiten bevorstehen könnten.
Auch wenn dieser Band für mich nicht zu den stärksten zählte, so bin ich doch gespannt auf den Folgeband.