Schwedenkrimi mit Flair
Den Tod belauscht man nichtDer Schwedenkrimi versprüht das typisch, regionale schwedische Flair, auch das Cover ist trügerisch idyllisch, aber wunderschön. Inhaltlich begeben wir uns auf eine Reise zurück in das Jahr 1983, wo ein ...
Der Schwedenkrimi versprüht das typisch, regionale schwedische Flair, auch das Cover ist trügerisch idyllisch, aber wunderschön. Inhaltlich begeben wir uns auf eine Reise zurück in das Jahr 1983, wo ein Junge verschwunden ist und die Suche nach ihm nicht erfolgreich und schon gar nicht zur Zufriedenheit der Mutter abgelaufen ist. Ingrid wird als Privatermittlerin hinzugezogen und als Leser*in erfährt man zuerst mal einiges aus Ingrids Leben, um sie besser einschätzen zu können. Generell ist der Lesefluss eher gemütlich und auch die Suche gestaltet sich nicht so hektisch und actionreich, wie aus Krimis der Neuzeit gewohnt, sondern es läuft in einem niedrigeren Tempo ab. Dies ist nicht weniger spannend, im Gegenteil, es werden viele Details ausgegraben, ob die dann auch alle für den Fall relevant sind oder nicht, sei dahingestellt, aber es gibt dem Fall und auch den Charakteren mehr Tiefe.