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Veröffentlicht am 06.07.2024

Der Plagegeist von London

Der Geist von London
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Der Band konnte mich diesmal nicht wirklich überzeugen und ich habe auch recht lange dafür gebraucht. Ich mochte sehr, wie Alex sich im Rat behauptet und dass ihm tatsächlich auch mal jemand vom Rat zuhört. ...

Der Band konnte mich diesmal nicht wirklich überzeugen und ich habe auch recht lange dafür gebraucht. Ich mochte sehr, wie Alex sich im Rat behauptet und dass ihm tatsächlich auch mal jemand vom Rat zuhört. Wie der Rat bisher funktioniert hat mit dem Prinzip „erst Draufhauen, dann Nachdenken“, ist mir ein Rätsel. Luna mag ich weiterhin weniger. Irgendwie hat man das Gefühl, sie ist jetzt jemand Besseres mit dem neuen Laden und will nicht mehr mit Problemen behelligt werden. Und das ganze politische Hin- und Hergeschiebe war mir irgendwann doch zu viel. Kein Wunder, dass der Plan nicht aufging.
Ich hoffe, ab dem nächsten Teil geht es wieder bergauf zum Endspurt!

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Veröffentlicht am 26.04.2024

Laaaaaangatmig und leider nicht wie Teil 1

Die Verzauberung der Schatten
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Leider hat mich der zweite Teil nicht annähernd so abgeholt wie der erste.
Ich war so vom Worldbuilding des ersten Teils fasziniert und die Protagonisten waren wesentlich sympathischer. Im zweiten Teil ...

Leider hat mich der zweite Teil nicht annähernd so abgeholt wie der erste.
Ich war so vom Worldbuilding des ersten Teils fasziniert und die Protagonisten waren wesentlich sympathischer. Im zweiten Teil mochte ich weder Kell noch Lila noch sehr. Kell ist plötzlich gefühlloser und Lila egoistisch und arrogant. Alucqrd dagegen mochte ich sehr.
Bis überhaupt etwas passiert, sind zwei Drittel des Buchs auch schon vorbei. Bis dahin musste ich mich tatsächlich fast zwingen, das Buch nicht wegzulegen. Dabei war es auch schon das zweite Mal, dass ich das Buch angefangen hatte. Am Ende habe ich zum Hörbuch gewechselt und auf zweifacher Geschwindigkeit gehört, damit ich es endlich hinter mir habe.
Ich wollte es so sehr mögen. Vor allem, nachdem ich den ersten Teil geliebt habe. Mit Teil 3 werde ich mir vermutlich Zeit lassen.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Leichte Skandi-Lektüre

Sturmrot
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Ich brauch grad ein bisschen „leichte Lektüre“, da geht Skandi Crime immer gut. Von der Reihe hab ich schon sehr viel gehört und hatte sie auch schon länger auf der Leseliste.
Den Hype darum und die vielen ...

Ich brauch grad ein bisschen „leichte Lektüre“, da geht Skandi Crime immer gut. Von der Reihe hab ich schon sehr viel gehört und hatte sie auch schon länger auf der Leseliste.
Den Hype darum und die vielen Preise kann ich jetzt nun nicht ganz nachvollziehen, wenn ich ehrlich bin. Das Buch war total in Ordnung, aber auch echt nichts besonderes. Das Ende war zudem total unbefriedigend - ich hasse solche offenen Enden ohne Gerechtigkeit, da spricht die Neurodivergenz in mir.
Die Charaktere haben sich mir auch irgendwie nicht so wirklich erschlossen und waren moralisch alle eher grau angesiedelt. Typisch für Skandinavischen Krimi, aber irgendwie mochte ich das hier nicht wirklich. War mir allgemein auch zu viel Alkoholkonsum, teils auch schon vormittags/mittags.
Der Fall bzw. die Fälle waren ein wenig zu unglaubwürdig und viel zu leicht aufgeklärt, aber doch gut erzählt.
Für auf dem Balkon war es okay. Vielleicht les ich auch die anderen Teile noch. Die Bibliothek machts möglich. Aber unbedingt empfehlen würde ich es nicht. Da gibt es bessere.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Milde Enttäuschung

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Achtung! Die Rezension enthält Spoiler! Bitte nur lesen, wenn du okay damit bist!

Ich hab mich ein Jahr lang riesig auf den Abschluss der Reihe gefreut (der ja nun kein Abschluss bleibt) und habe gehofft, ...

Achtung! Die Rezension enthält Spoiler! Bitte nur lesen, wenn du okay damit bist!

Ich hab mich ein Jahr lang riesig auf den Abschluss der Reihe gefreut (der ja nun kein Abschluss bleibt) und habe gehofft, dass es diesmal um den Verbleib von Millas Mutter geht. Nun ist die Rahmenhandlung abgeschlossen und eigentlich hätte ich mir das jetzt als tatsächlichen Abschluss der Reihe gewünscht. Aber ich hab ja doch auch noch ein paar Rechnungen offen mit ein paar Personen.

Allgemein fand ich diesen Teil nicht annähernd so gut wie die anderen beiden. Es scheint, als wären die völlig austauschbaren Personen um Dana irgendwie in eine vorgezeichnete Schablone von Ereignissen aus Gegenwart und Zukunft gepresst worden, weil das in den ersten beiden Teilen eben auch so war. Und am Ende blieben für mich einfach ein paar Dinge komplett ungeklärt und ein paar Zufälle häuften sich auf dem selben Haufen. Die getöteten Polizisten und der erschossene Stiefvater waren ein wenig zu viel des Zufalls. Und wo ist Danas kleiner Bruder abgeblieben? Wer hat die Nachricht an Art geschrieben? Warum ist Nele plötzlich so eine unsympathische Kuh, die sich mehr um einen erwachsenen Mann sorgt als um ihr Baby? Auch wenn eine Mutter Pausen braucht und Stress mit dem Kindsvater hat - ich kenne keine Mutter eines Babys, die ihr Baby einfach so abladen würde. Und Millas Reaktion auf den Tod ihrer Mutter? Wow. Das Mädchen ist 8 Jahre alt. Hartes Leben bisher hin und her. Meine Tochter ist im selben Alter und das ist einfach nicht glaubwürdig.
Also alles in allem ist der Kriminalfall ein bisschen zu viel mit Zufällen gespickt und ansonsten ein bisschen zu sehr nach Schema F gezeichnet, aber ansonsten okay. Die ganze menschliche Seite ist aber echt weit hinter meinen Erwartungen geblieben. Selbst Art blieb ein oberflächliches Abbild, dessen einzige Charakterzüge seine Reaktionen auf die Insulinwarnung waren.
Das hab ich alles schon viel besser erlebt von Herrn Raabe! Schlecht war’s nicht. Aber ich bin milde enttäuscht.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Typische Romantasy

The Stars are Dying
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Wenn ich ehrlich bin, haben mich im Vorfeld ein paar wirklich derb negative Rezensionen abgeschreckt, das Buch zu lesen und mir vielleicht auch ein klein wenig den Spaß dran verdorben.
Nichtsdestotrotz ...

Wenn ich ehrlich bin, haben mich im Vorfeld ein paar wirklich derb negative Rezensionen abgeschreckt, das Buch zu lesen und mir vielleicht auch ein klein wenig den Spaß dran verdorben.
Nichtsdestotrotz habe ich mich ans Lesen gemacht und war positiv überrascht. Es ist gar nicht so schlecht geschrieben und die Geschichte ist auch nicht so furchtbar wie es in den Rezensionen geschildert wurde.
Der Anfang zog sich tatsächlich ein wenig, ja. Aber da die ganze Geschichte auf drei Bände aufgeteilt ist, finde ich einen langsamen Einstieg durchaus in Ordnung. Vor allem, um sich mit den Charakteren anzufreunden, die einen über drei Bände begleiten.
Astraea ist nun die klassische Romantasy-Prota. Sie wirkt schwach und weiß nicht, dass sie eigentlich stark ist. Der mysteriöse Love Interest kommt ihr zu Hilfe. Und unerwartet muss sie sich einem Wettbewerb stellen. Soweit hatten wir das schon in etlichen Büchern nach Schema F. Dass einige behaupten, Elemente wären von anderen Büchern entliehen, ist für mich hier keine Argumentation. Den die meisten Romantasies sind aus ähnlichen Tropes aufgebaut und da gibt es nun mal keinen großen Spielraum.
Alles in allem sind es für mich 3,5 Sterne. Gebt dem Buch eine Chance und macht euch beim Lesen ein eigenes Bild.

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