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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2025

Die bitterböse Rache einer starken Frau...

Totenfrau
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Zum Buch: Die Bestatterin Brünhilde Blum hatte keine leichte Kindheit. Erst als sie den Polizisten Mark kennenlernt, weiß sie, was Glück bedeutet. Doch dieses Glück wird ihr jäh genommen, als Mark überfahren ...

Zum Buch: Die Bestatterin Brünhilde Blum hatte keine leichte Kindheit. Erst als sie den Polizisten Mark kennenlernt, weiß sie, was Glück bedeutet. Doch dieses Glück wird ihr jäh genommen, als Mark überfahren wird. Wie soll sie ihren Kindern erklären, dass ihr Vater nicht mehr wiederkommt? In ihrer Trauer entdeckt sie, dass es kein einfacher Unfall war, sondern dass man Mark gezielt getötet hat. Da wächst die Wut in Blum und sie will nur noch eines: Rache.

Meine Meinung: Der Schreibstil ist typisch für Bernhard Aichner, kurze und prägnante Sätze. Auch die wörtliche Rede ist eher ungewöhnlich. Aber durch diesen Stil ist man als Leser sehr schnell gefangen. Gefangen in einem Sog, der einen eigentlich nicht mehr loslässt, bis es vorbei ist! Auch diese Geschichte konnte mich vollends begeistern! Ich wollte unbedingt vorher die Bücher lesen, bevor ich mir die Verfilmung anschaue.

Man ist als Leser mitgenommen, als Mark stirbt. Aber auch, als Blum Marks Aufzeichnungen auf dem Handy findet, die eine unglaubliche Geschichte erzählen. Von Dunja und zwei weiteren Gefangenen. Die niemand geglaubt hat, außer Mark. Und jetzt ist Mark tot. Blum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schuldigen zu finden und zu bestrafen. Für Dunja. Für Mark. Und für alle anderen.

Mein Fazit: Ich bin von Blums Geschichte total gefesselt und kann nur meine absolute Empfehlung aussprechen! Ich habe die beiden Folgebände bereits hier liegen und kann die Fortsetzung kaum erwarten! Wieder toll gemacht von Bernhard Aichner!

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Eine große Familie mit vielen Geheimnissen...

Verlassen
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Zum Buch: Die Industriellenfamilie Snaeberg hat ein ganzes Hotel für ihr Familientreffen angemietet. Im abgelegenen Westisland, inmitten von Lavafeldern, wollen sie ein ausgelassenes Fest feiern. Es fließt ...

Zum Buch: Die Industriellenfamilie Snaeberg hat ein ganzes Hotel für ihr Familientreffen angemietet. Im abgelegenen Westisland, inmitten von Lavafeldern, wollen sie ein ausgelassenes Fest feiern. Es fließt viel Alkohol und dann kommen Geheimnisse hoch, von denen die anderen alle nichts geahnt haben. Bis dann die Tochter von Petra und Gestur in der Nacht verschwindet…

Meine Meinung: Der Aufbau dieser Geschichte ist unheimlich geschickt! Dem Leser werden die einzelnen Familienmitglieder vorgestellt und anhand der Bemerkungen der anderen merkt man auch schnell, wie die jeweiligen Charakterzüge derjenigen sind. Zur Hilfe kommt da ein Stammbaum der Familie am Anfang des Buches, den ich auch wirklich benutzt habe. Natürlich ist auch in dieser Familie nicht alles so wie es nach außen scheint.

Die Hotelangestellte Irma hat sich auf dieses Wochenende besonders gefreut. Hilfsbereit ist sie für die Familienangehörigen da und macht sich mit ihrer bemerkenswerten Beobachtungsgabe ihr eigenes Bild von allen.

Der Schreibstil hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen, es wird jeweils aus der Sicht einzelner Familienmitglieder erzählt. Hier lernt man diese und deren Gedanken noch besser kennen. Und nähert sich so langsam dem großen Geheimnis, um das es eigentlich geht. Um das es von Anfang an ging! Der Spannungsbogen wird in jedem Kapitel größer. Auch wenn man ahnt, worauf das hinausläuft, ist das Ende trotzdem so gut!

Mein Fazit: Von allen vier Teilen der Autorin ist dieses hier für mich der beste Teil gewesen! Man kann ihn unabhängig von den anderen lesen, denn die Ermittlungsarbeit der Polizei ist hier stark im Hintergrund. Ich war total begeistert von diesem tragischen Familiendrama und freue mich schon auf weiteren Lesestoff der Autorin!

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Temporeich mit vielen Überraschungen!

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Zum Buch: Als Natalie Farrell eine neue Kollegin ins benachbarte Büro bekommt, merkt sie schnell, dass Dawn Schiff anders ist. Es ist nicht nur ihre Liebe zu Schildkröten, sondern auch ihre zwanghaften ...

Zum Buch: Als Natalie Farrell eine neue Kollegin ins benachbarte Büro bekommt, merkt sie schnell, dass Dawn Schiff anders ist. Es ist nicht nur ihre Liebe zu Schildkröten, sondern auch ihre zwanghaften Verhaltensweisen, die sie so andersartig machen. Als Dawn morgens nicht wie gewohnt an ihrem Schreibtisch sitzt, weiß Natalie sofort, dass da etwas nicht stimmt. Niemand scheint ihre Sorge ernst zu nehmen, also fährt sie zu Dawns Haus und findet einen Tatort vor. Wenig später findet die Polizei eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Frauenleiche…

Meine Meinung: Diese Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen! Man bekommt schnell eine gute Charakterdarstellung aller Protagonisten! Natalie scheint etwas egozentrisch und auf ihren Vorteil bedacht. Dafür setzt sie auch gerne ihre Schönheit ein. Ihr Chef Seth scheint ihr sehr zugeneigt und verteidigt Natalie bis aufs Letzte. Natalies Freund Caleb ist ein ruhiger Vertreter, der für Natalie der Fels in der Brandung ist. Und Dawn, ja, sie bekommt die allerbeste Rolle. Denn ihr Charakter ist sehr vielschichtig. Schon als Kind hat sie Mobbing erfahren, da sie halt anders ist als ihre Mitschüler. Einzig ihre Freundin Mia war immer für sie da. Ja, und jetzt ist sie verschwunden. Handelt es sich bei der Leiche um Dawn? Und wer hat sie auf dem Gewissen?

Unheimlich trickreich führt uns die Autorin durch die Story. Anhand von Emails erfährt der Leser, wie der Büroalltag so war und wovon Dawn geträumt hat. Denn Dawn schreibt regelmäßige Mails an ihre Freundin Mia. Natalie erzählt aus der Ich-Perspektive und mit ihr wird man immer weiter in den Sog hineingezogen…

Die Auflösung hatte ich zwar ein wenig vorausgeahnt, aber dennoch gab es durchaus noch Überraschungen! Ich mag den prägnanten Schreibstil von Freida McFadden einfach sehr gerne, man fliegt nur so durch die Seiten!

Mein Fazit: Das war mal wieder eine Glanzleistung der Autorin und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den nächsten Streich! Für mich ist Freida McFadden DIE Entdeckung des letzten Jahres! Volle Punktzahl von mir!

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Manche Geheimnisse überdauern die Jahrhunderte...

Das Geheimnis der toten Mädchen: Thriller
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Zum Buch: Kriminalkommissar Oliver Bergmann wird zu einem Tötungsdelikt ins Stadtarchiv Zons beordert. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch dann stellt sich heraus, dass die junge Studentin Mia umgebracht ...

Zum Buch: Kriminalkommissar Oliver Bergmann wird zu einem Tötungsdelikt ins Stadtarchiv Zons beordert. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch dann stellt sich heraus, dass die junge Studentin Mia umgebracht wurde. Als es einen zweiten Todesfall gibt, vermutet Oliver einen Zusammenhang mit einem alten Buch. Im Jahr 1506 gibt es ebenfalls eine junge tote Frau. Stadtsoldat Bastian Mühlenberg bringt sie zur Obduktion zu Dr. Hesemann. Doch bevor dieser die Leiche begutachten kann, ist sie verschwunden. Und als sie im Rhein wieder auftaucht, fehlt ihr ein Unterschenkel…

Meine Meinung: Auch in diesem Teil gibt es wieder Geheimnisse, die die Jahrhunderte überdauern! Die Parallelen der beiden Fälle sind wieder grandios von der Autorin zusammengestrickt! Doch während ich in der Vergangenheit so einen Verdacht hatte, war ich in der Gegenwart völlig ahnungslos… Irgendwie haben die Toten das Stadtarchiv als Gemeinsamkeit, doch der Zusammenhang erschließt sich dem geneigten Leser hier wirklich erst zum Schluss. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, und meine Mitleser haben das Geheimnis bis zum Ende alle nicht herausbekommen!

Das liegt an der tollen Schreibweise von Catherine Shepherd, die es immer wieder schafft, den Leser bis zum Ende im Dunkeln zu lassen! Wenn man die Vorgänger dieser Reihe kennt, sind einem die Charaktere natürlich auch mittlerweile ans Herz gewachsen. Ob das der liebenswerte Oliver Bergmann mit seiner tollen Freundin Emily ist, oder der etwas rauere Stadtsoldat Bastian Mühlenberg, dem in seinen Träumen immer wieder Emilys Freundin Anna erscheint. Man muss die Vorgänger nicht kennen, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist, man sollte aber! Denn sie sind allesamt so spannend!

Mein Fazit: Ich fühlte mich gleich wieder wie zuhause im schönen Zons, das auch der Autorin sehr am Herzen liegt und das merkt man gleich beim Lesen! Egal, ob Vergangenheit oder Gegenwart: es hat wieder riesig großen Spaß gemacht, in Zons zu ermitteln! Ich freue mich jetzt schon auf weitere Werke von Catherine Shepherd, einfach großartig!

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Wo ist Henry Lincoln?

Die Schwester des Serienkillers
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Zum Buch: Die Lehrerin Anna Price ahnt nichts Böses, als es am 09. Mai an der Tür klingelt. Davor steht DI Walkers von der örtlichen Polizei und teilt ihr mit, dass ihr Bruder Henry wegen mittlerweile ...

Zum Buch: Die Lehrerin Anna Price ahnt nichts Böses, als es am 09. Mai an der Tür klingelt. Davor steht DI Walkers von der örtlichen Polizei und teilt ihr mit, dass ihr Bruder Henry wegen mittlerweile fünf Morden gesucht wird. Anna fällt aus allen Wolken. Sie wusste ja, dass Henrys Start ins Leben schwer war und er durch ihr gemeinsames Elternhaus und später im Kinderheim traumatisiert war. Aber das? Das Schlimme daran ist das Datum - der 13. Mai. Also in ein paar Tagen und Anna glaubt, dass sie die nächste auf Henrys Liste ist…

Meine Meinung: Tja, warum glaubt Anna das? Dem Leser wird schnell klar, dass Anna ein Geheimnis hütet, doch welches, daran kann man sich bis zum Ende die Zähne ausbeißen! In Rückblenden wird die Kindheit von Anna und ihrem jüngeren Bruder Henry beschrieben, später als Jugendliche waren beide im Kinderheim Finley Hall, wo es den beiden auch nicht viel besser erging. Henrys einziger Weg, um irgendwie überleben zu können, waren seine Rätsel, die er Anna aufgegeben hat. Spätestens da hätte Anna wissen müssen, dass Henry psychologische Hilfe benötigt…

Der Aufbau ist langsam, die Spannung wird stetig aufgebaut. Wir erleben Anna, die oft im Alleingang loszieht, was den Detective natürlich irre macht. Sie deckt mit Henrys Hilfe auf, dass ihr Ehemann Ross auch ein großes Geheimnis hütet. Es ist also klar, dass Henry Anna fertigmachen will, bevor er sie dann letztlich umbringt. Das ganz große Geheimnis kommt zum Ende. Das war schon wirklich showreif, aber dann kommt noch so ein Knaller!

Ich bin total begeistert von der Reihe um die Familien der Serienkiller! Jedes Buch hat eine eigene Geschichte mit eigenen Charakteren. Das hat mir als Gesamtpaket wirklich gut gefallen! Man kann jedes Buch für sich lesen und es sind immer andere Geschichten! Der Schreibstil liest sich so flüssig weg, dass man die Bücher innerhalb kürzester Zeit inhaliert hat!

Mein Fazit: Der dritte Teil hat mir, genauso wie der erste, total gut gefallen. Den 2. Band fand ich etwas schwächer, nichtsdestotrotz auch gut! Aber dieser hier wartet mit einer echten Gefühlsexplosion am Ende auf, fand ich mega! Ganz klare Empfehlung von meiner Seite!

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