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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2025

Huch, wo ist denn...?

Der Vergessenstag
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Das Cover ist schön gestaltet. Für meinen Geschmack ist die rote Farbe der Schrift und vom Shirt des Jungen zu knallig, aber Kinder dürften da in der Regel einen anderen Blick drauf haben. Mir ...

Das Cover ist schön gestaltet. Für meinen Geschmack ist die rote Farbe der Schrift und vom Shirt des Jungen zu knallig, aber Kinder dürften da in der Regel einen anderen Blick drauf haben. Mir ist der Kontrast etwas zu krass, aber ansonsten gefällt es mir vom Motiv und Stil.

Auch die innere Gestaltung von Illustrationen und Typografie ist gelungen. Es gibt überall etwas zu entdecken. In der Handlung geht es um eine Familie, die auf dem Weg zum Sommerfest der Oma ist. Dabei läuft jedoch nichts nach Plan, da alle irgendetwas vergessen. Öfter geht es deswegen nochmal zurück nach Hause. Doch bleiben sie die einzigen, die etwas vergessen haben? Hat die Oma auch an irgendwas nicht gedacht?

In dem Buch geht es um einen ziemlich menschlichen Fehler: Dinge zu vergessen. Alles eingepackt in eine lustige, unaufgeregte Geschichte. Die Reime sind okay, aber manchmal nicht ganz rund. Gelegentlich wirkt der Text nicht ganz flüssig. Auch die interaktiven Elemente, bei denen die Leser etwas suchen müssen wirken ein bisschen zufällig platziert. Dieses Element hätte man gerne im ganzen Bilderbuch einsetzen können oder eben ganz weg lassen. Kindern wird es vermutlich nicht so auffallen, aber auf mich wirkt es ein wenig so, als wäre man mittendrin auf die Idee gekommen, diese interaktive Ebene noch miteinzubinden.

Insgesamt aber durchaus ein schönes Bilderbuch, an dem Kinder ihre Freude haben werden.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Schöne Idee, mangelhafte Umsetzung

Das Kaufhaus der Träume
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Das Buch zieht einen anfangs sehr schnell in seine Welt hinein. Alles wirkt frisch, neu, unverbraucht. Die Traumwelt, die beschrieben wird, wirkt interessant und man möchte darin gleich tiefer eintauchen ...

Das Buch zieht einen anfangs sehr schnell in seine Welt hinein. Alles wirkt frisch, neu, unverbraucht. Die Traumwelt, die beschrieben wird, wirkt interessant und man möchte darin gleich tiefer eintauchen und Abenteuer erleben.

An dieser Stelle folgt das ABER. Es bleibt bei einer schönen Idee. Wenn man das halbe Buch gelesen hat, weiß man eigentlich längst alles und es passiert auch nicht mehr wirklich viel. Kein Spannungsbogen, kein großes Problem das gelöst werden muss. Die Autorin hält sich sehr an den Codex von Dallerguts' Kaufhaus: Den Leuten ein gutes Gefühl geben. Ein wundervoller Appell, aber für eine wirkungsvolle Geschichte zu wenig. Dabei hätte es viele Elemente gegeben, um Spannung rein zu bringen. Es wird beispielsweise nie aufgegriffen, ob sich die Bezahlung von Kunden in Form von Gefühlen (nach dem Traum) irgendwie auch negativ auswirken könnte. Da gibt es Menschen, die nach ihren Träumen mit "Freudiger Aufregung", "Neugierde", "Erleichterung", "Selbstwertgefühl" oder "Selbstvertrauen" bezahlen. Das ist der Verdienst des Kaufhauses, anderer Läden und natürlich der Traumproduzenten. Aber den Menschen geht es nach den Träumen gut. Auch wird in der Traumwelt oft erwähnt, dass manche Träume sehr teuer sind. Wenn man aber einfach immer danach mit dem jeweiligen Gefühl beim Träumen zahlt, ist es für den Träumenden gleich. Zumal die Bezahlung keinen Einfluss auf ihr Leben hat.

Als Ideenentwurf ist der Roman wirklich gut. Ich habe mir selbst vorgestellt in dieser Welt umherzulaufen und Träume zu kaufen oder doch viel lieber selbst zu entwerfen. Es gibt einige schöne Details und einige Einwürfe aus verschiedenen Träumen sind schön und interessant zu lesen. Es fühlte sich aber stellenweise unausgereift an. Da hätte die Autorin handlungsfokusierter arbeiten sollen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Viel Input

Digital. Kriminell. Menschlich.
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Zunächst einmal muss ich sagen, dass die "Idee" des Buches grundsätzlich genial ist. Einen Einblick hinter die Kulissen von Cyberkriminalität bekommt man wohl nur selten fundiert.



Anfangs kam ich ...

Zunächst einmal muss ich sagen, dass die "Idee" des Buches grundsätzlich genial ist. Einen Einblick hinter die Kulissen von Cyberkriminalität bekommt man wohl nur selten fundiert.



Anfangs kam ich auch noch einigermaßen gut zurecht. Ich merkte schnell, dass im Grunde nur die Abschnitte einfach zu lesen sind, zu denen bereits etwas Vorwissen vorliegt. Es wurden viele Fachbegriffe verwendet und diese anhand von Fallbeispielen erklärt. Allerdings war es durch gehäufte Schachtelsätze in Kombination mit vielen Wiederholungen schwierig diesen zu folgen. Mit der Zeit legte sich dieser Eindruck, da ich mich an den Schreibstil gewöhnte. Das Buch enthielt viele biografischen Elemente, doch der sehr sachliche Schreibstil machte es manchmal wenig greifbar.



Leute, die Schwierigkeiten haben technische Zusammenhänge zu verstehen, könnten sich mit diesem Buch sehr schwer tun. Für meinen Geschmack fehlte ein Glossar, in denen die Fachbegriffe kurz und präzise erklärt werden. So waren die Erklärungen durch Fallbeispiele für meinem Geschmack einfach viel zu lang. Es machte das Buch auch nur bedingt persönlicher, da es meistens doch sehr abstrakt blieb. Die Unterteilung der Kapitel ist häufig etwas zusammengewürfelt. Wer sich für die Thematik interessiert und kein Problem mit einem sehr sachlichen Schreibstil hat, ist hier ganz gut bedient. Man kann hier eine Menge lernen. Der Schreibstil und die Struktur haben es mir persönlich ein wenig erschwert.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Für Zwischendurch

ASAP - Zweite Chance auf Liebe
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Das Cover zu "ASAP" von Axie Oh ist ausgesprochen gelungen. Man sieht direkt die Protagonisten Sori und Nathaniel vorne und im Hintergrund die Skyline von Seoul. Der nächtliche Himmel und die sanften Blau- ...

Das Cover zu "ASAP" von Axie Oh ist ausgesprochen gelungen. Man sieht direkt die Protagonisten Sori und Nathaniel vorne und im Hintergrund die Skyline von Seoul. Der nächtliche Himmel und die sanften Blau- und Rosatöne wirken ästhetisch beruhigend.

Die Geschichte an sich war für mich kein Highlight, aber ein kurzweiliger, netter Roman. Müsste ich ihn jedoch mit einigen koreanischen Serien vergleichen, würde es glatt durchfallen. Daran will ich es allerdings nicht messen. Gut finde ich auf jeden Fall, dass es zumindest für den Bereich KPop-Romance eine realistisch dargestellte Liebesbeziehung ist. Sori als ehemaliges Trainee und Nathaniel als Idol haben eine logische Verbindung zueinander. Das ist allgemein bei Beziehungen über das Musikbusiness nicht immer gegeben. Die Musikszene wurde in dem Buch ebenfalls gut beschrieben. Allerdings war es auch teilweise oberflächlich. Das Idol Life ist hochanstrengend und nicht wenige zerbrechen daran. Die koreanische Kultur allgemein wird auch näher gebracht. Hier kommt ein großer Kritikpunkt. Es ist der Übersetzung geschuldet, aber einige Worte aus dem koreanischen wurden falsch geschrieben. Sogar ein Lied von einem existierenden Künstler wurde falsch geschrieben. Taemin hat keinen Song namens "Movie", sehr wohl aber "Move". Für Fans der Szene hat das Buch zu viele Fehler. Für Neulinge diesbezüglich wird hingegen zu wenig erklärt. Ich würde dem Verlag dringend anraten es nochmal zu überarbeiten bezüglich der Übersetzungsfehler. Zusätzlich hätte ich ein Glossar schön gefunden. Ohne dies, müssen Leser ohne Vorwissen alles nachschlagen. So oder so stört es den Lesefluss ständig Fehler zu lesen, als auch immer etwas nachzuschlagen.

Ansonsten hat die Geschichte schöne Momente, für meinen Geschmack überraschend unaufgeregt. Vielleicht habe ich die typischen Problematiken der KPop-Branche aber auch zu oft gelesen oder gesehen. Allgemein gefällt mir an asiatischen Romance-Büchern, dass die männlichen Protagonisten selten toxisch sind. So auch hier. Wer Dark Romance mag (ich nicht) wird hier wohl keinen Bezug finden. Es ist ein netter Roman für zwischendurch, wenn man über die Übersetzungsfehler hinweg sehen kann. Ansonsten vielleicht lieber in einer anderen Sprache lesen.

Meine Wertung schwankte zwischen 3 und 4 Sternen. Aufgrund der Fehler habe ich mich für die schlechtere Wertung entschieden.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Plätschert vor sich hin

Frau Komachi empfiehlt ein Buch
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Hätte ich das Buch nicht beim Diamond Painting nebenbei gehört, hätte ich es womöglich gar nicht beendet. Habe es in doppelter Geschwindigkeit gehört. So war es ganz okay, aber wirklich viel ist nicht ...

Hätte ich das Buch nicht beim Diamond Painting nebenbei gehört, hätte ich es womöglich gar nicht beendet. Habe es in doppelter Geschwindigkeit gehört. So war es ganz okay, aber wirklich viel ist nicht passiert. Viel tiefer Sinn ist hier tatsächlich auch nur bedingt zu finden und beinhaltet nichts was man nicht schon als Ratschlag irgendwo anders gelesen oder gehört hätte. Die Idee klingt originell, die Umsetzung ist es leider nicht. Eher was für zwischendurch mal.

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