Cover-Bild Unsere Suche nach Zärtlichkeit
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: List Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 27.03.2025
  • ISBN: 9783471370025
Martin Ehrenhauser

Unsere Suche nach Zärtlichkeit

Roman | Monsieur Dumont sucht die Liebe

»Wenn das Leben dich abwirft, ruf an. Ich bin da und höre dir zu.«

Nachts lauscht Dumont den Stimmen einsamer Menschen. Er ist ehrenamtlicher Telefonseelsorger, bis der Anruf einer Frau ihn tief berührt, und er um eine Auszeit bittet. Von Brüssel aus macht er sich auf den Weg in das südfranzösische Antibes, um der Spur der Unbekannten zu folgen. Dumont ahnt nicht, dass die Reise an die Côte d’Azur seinen Maßstab für Richtig und Falsch bald schmerzhaft in Frage stellt. Eine Geschichte über das Unmaß der Liebe.

Dumont, der Telefonseelsorger, findet die Liebe: tröstlich, zart und voll überraschendem Glück. Ein Buch fürs Herz, ein Buch für die Seele und ein wunderschöner Liebesroman.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2025

Eine Geschichte der sanften Töne

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"Unsere Suche nach Zärtlichkeit" von Martin Ehrenhauser ist ein wunderschöner Liebesroman, ohne jeglichen Kitsch, der sich leise entwickelt und eine tiefe Liebe zwischen zwei Menschen, deren Leben unterschiedlicher ...

"Unsere Suche nach Zärtlichkeit" von Martin Ehrenhauser ist ein wunderschöner Liebesroman, ohne jeglichen Kitsch, der sich leise entwickelt und eine tiefe Liebe zwischen zwei Menschen, deren Leben unterschiedlicher nicht hätte sein können, zueinander finden.

Inhalt:
Nachts lauscht Dumont den Stimmen einsamer Menschen. Er ist ehrenamtlicher Telefonseelsorger, bis der Anruf einer Frau ihn tief berührt, und er um eine Auszeit bittet. Von Brüssel aus macht er sich auf den Weg in das südfranzösische Antibes, um der Spur der Unbekannten zu folgen. Dumont ahnt nicht, dass die Reise an die Côte d’Azur seinen Maßstab für Richtig und Falsch bald schmerzhaft in Frage stellt. Eine Geschichte über das Unmaß der Liebe.

Sébastien Dumont, lebt seit seiner Scheidung sehr zurückgezogen alleine in seinem Elternhaus, in dem es ein Uhrengeschäft gibt, welches er still und leise weiterführt. Nicht ausgelastet von dieser Tätigkeit kann er nachts nicht schlafen und um diese Zeit sinnlos zu verbringen, ist er ehrenamtlicher Telefonseelsorger. Nur scheint es, dass er sich die Anrufe zu sehr zu Herzen nimmt und besonders den Anruf einer Frau, die ihn tief berührt.

Dumont macht sich auf die Reise nach Antibes, nur was hofft er zu finden?

Im südfranzösischen Antibes begegnet Sébastien, der einsamen Florence, die alleine unterwegs ist und einem Gespräch nicht abgeneigt zu sein scheint. Gefühlvoll und sehr authentisch versucht Florence, Sébastien für sich zu gewinnen, denn sie ist auf der Suche nach Zärtlichkeit. Sébastien geht es genauso und bald genießen sie innige liebevolle Stunden, bis zu der Nacht, als er ihr Geheimnis entdeckt …

Sébastien reist tief verletzt und verstört ab, aber die Sehnsucht bleibt, bis Florence die Fäden in die Hand nimmt.

Fazit:
Der Autor versteht es geschickt, sein Herz und seine Seele direkt und ungefiltert aufs Papier fließen zu lassen, denen ich mich nur schwer entziehen konnte. Manchmal erschien es mir fast etwas kontrovers, denn der Autor macht die einfachsten Dinge zu etwas Besonderem und schreibt mit einer gefühlten Leichtigkeit, feinfühlig und berührend. Mich konnte diese Liebesgeschichte berühren.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Innenleben zweier Menschen

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Tagsüber arbeitet Sebastian Dumont in seinem eigenen Uhrmachergeschäft, das er von seinen früh verstorbenen Eltern übernommen hat. Seine meist schlaflosen Nächte verbringt er teils mit Anrufen bei seinem ...

Tagsüber arbeitet Sebastian Dumont in seinem eigenen Uhrmachergeschäft, das er von seinen früh verstorbenen Eltern übernommen hat. Seine meist schlaflosen Nächte verbringt er teils mit Anrufen bei seinem einzigen Freund, einem ebenfalls unter Schlaflosigkeit leidenden Arzt, teils als Telefonseelsorger. Die Schicksale der Menschen lassen ihn nicht los, es sind es gelangweilte, die immer wieder anrufen und manche, die sich über Alltagsnichtigkeiten auslassen. Der Sturz von einem Dach, den er nicht verhindern konnte bewirkt, dass er nun bei dem verzweifelt klingendem Anruf einer Frau selbst aktiv werden möchte. Er nimmt eine Auszeit, schließt sein Geschäft ab und fährt von Brüssel ins südfranzösische Antibes um sich auf die Suche nach dieser Unbekannten zu begeben. Er trifft im Museum auf eine Frau, die ihn anzieht, die er kennenlernen möchte. Beide leben schon lange allein und es dauert, sich auf einen anderen einzulassen, sie haben eine unbeschwerte Zeit bis Sebastian ihr Geheimnis enthüllt.
Er, der Korrekte, muss sich seinen Vorurteilen und Verhaltensmustern stellen, wie weit kann er sein eigenes Leben und seine Wertvorstellungen ändern?
Ein sehr langsamer und ruhiger, unaufgeregter Schreibstil nimmt uns mit in das Innenleben zweier Menschen, die auf der Suche nach Zärtlichkeit sind.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

„Zärtlichkeit ist die Sprache der Liebe“

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Des Nachts arbeitet Dumont mit viel Herzblut als ehrenamtlicher Telefonseelsorger. Er hadert schon länger mit seinem wenig nuancenreichen Leben und sehnt sich nach einer zärtlichen Beziehung, tröstlich, ...

Des Nachts arbeitet Dumont mit viel Herzblut als ehrenamtlicher Telefonseelsorger. Er hadert schon länger mit seinem wenig nuancenreichen Leben und sehnt sich nach einer zärtlichen Beziehung, tröstlich, feinfühlig, intensiv. Da erhält er plötzlich einen Anruf, der sich in sein Herz schleicht; eine gesichtslose Frau, die kaum spricht sondern schluchzend weint und letztlich glaubt er zu verstehen, dass sie mit dem Zug von Brüssel nach Antibes in Südfrankreich zu reisen vermag. Aus heiterem Himmel erkennt er ihn ihr ein Echo seiner Selbst und beschließt ihr nachzureisen: „Und wenn es nur darum gehe, mit der Reise die Kontrolle über sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.“
In der Stadt am Meer angekommen, begegnet er schicksalhaft der liebenswert fröhlichen Florence und verbringt mit ihr eine sorglose, stimmungsvolle Zeit. Was ausgesprochen leichtfüßig beginnt wendet sich still und langsam in unausgesprochene Wehmut, denn Florence verbirgt ein melancholisches Geheimnis…
„Niemand hatte einen Überblick über sein Leben, das eigene Tun war oft ein Geheimnis. Was einem blieb, war die Hoffnung, dass Sinn und inneres Gesetz in allem Geschehen verborgen lag.“

„Unsere Suche nach Zärtlichkeit“ ist ein versöhnliche Liebesroman der mit leisen Worten tief in unsere Seele dringt und poetisch die Sehnsucht zweier Menschen nach dem Glück beschreibt. Dabei fühlt man sich nicht selten überrascht, so als nähme uns der Autor ruhig bei der Hand und zeige uns die kleinen, verwinkelten Gassen und die sehnsuchtsvollen Strände der Côte d‘Azur. Hoffnungsvoll feinsinnig durchflutet uns die berührende Suche Dumonts zu sich selbst und berührt uns im Innersten unseres Herzens wie ein warmer Sommertag. Und doch schleichen sich unverhofft dumpfe, schwere Wolken an den lichtdurchfluteten Himmel…“Ich war traurig, und Traurigkeit ist nur in der Kunst schön.“

Ein warmherzig lebensnaher Roman, „ein zärtlicher Zustand des Dahindämmerns, …das Schöne und Traurige im Leben versöhnt.“

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Veröffentlicht am 14.04.2025

schön

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Das Cover und die Inhaltsangabe passen überhaupt nicht zur Geschichte. Dafür möchte ich dieses Mal kein Punktabzug geben. Ich hatte mir hier was ganz anderes drunter vorgestellt, war aber trotzdem ...

Das Cover und die Inhaltsangabe passen überhaupt nicht zur Geschichte. Dafür möchte ich dieses Mal kein Punktabzug geben. Ich hatte mir hier was ganz anderes drunter vorgestellt, war aber trotzdem total begeistert von dieser wunderbaren, ruhigen Liebesgeschichte. Sie hat mich oft an das Buch unsere Seelen bei Nacht erinnert.

Ich habe vorher noch kein Buch von diesen Autor gelesen und finde seinen Schreibstil sehr, sehr schön.

Nun zu Geschichte Dumont arbeitet als Telefonseelsorger und am Anfang geht es auch um diesen Beruf. Hier hätte ich mir gerne noch mehr dazu gewünscht.

Er reist überstürzt nach Antibes. Wir lernen mit ihm die wunderschöne Gegend in Südfrankreich kennen und es entspinnt sich zwischen ihm und einer Unbekannten eine Liebesgeschichte. Die plötzlich eine überraschende Wendung nimmt.

Mehr möchte ich nicht verraten.
ich habe es an einen Tag verschlungen und wollte unbedingt wissen wie es ausgeht

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Carpe diem - denk nicht so viel nach!

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Mich hat das ruhige Cover, Klappentext und Leseprobe auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Und ich bekam eine wunderschöne besondere Liebesgeschichte.
Erzählt wird die Geschichte von Sébastian Dumont und ...

Mich hat das ruhige Cover, Klappentext und Leseprobe auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Und ich bekam eine wunderschöne besondere Liebesgeschichte.
Erzählt wird die Geschichte von Sébastian Dumont und Florence. Sébastian, geschieden, ist ehrenamtlich in der Telefonseelsorge engagiert. Er ist ein einfühlsamer Zuhörer und Seelentröster. Jedoch lässt ihn ein wiederholtes Telefonat mit einer weinenden Frau nicht los. Er kann ihr nur wenige Worte entlocken, aber hat den Drang sie zu finden. So macht er sich am Freitag auf zum Bahnhof und fährt nach Antibes. Während der Fahrt hält er Ausschau nach dieser Frau, kann sie jedoch nicht finden. In Antibes angekommen fühlt er sich einsam, macht sich aber auf in ein Museum. Und gerade hier lernt er Florence kennen. Eine lebensfrohe energiegeladene Frau, die mit ihm eine Beziehung bekommt. Die beiden kommen sich näher, bis sie eines Tages ihr Geheimnis lüftet. Anfangs kann Sébastian nicht damit umgehen und kehrt in seine Stadt Brüssel zurück. Aber er denkt ständig an Florence. Diese Frau lässt ihn einfach nicht los.
Diese Geschichte ist eine wunderschöne andere Liebesgeschichte, toll erzählt mit allen Höhen und Tiefen, die es unbedingt zu lesen lohnt.

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