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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2023

Millennium-Vibes mit viel Spannung

Refugium
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John Ajvide Lindqvists „Refugium“ ist für mich eines der besten Bücher, das ich 2023 bisher gelesen habe. Ich fand das Buch sehr spannend und selbst gegen Ende, als ich mir dachte „was soll jetzt noch ...

John Ajvide Lindqvists „Refugium“ ist für mich eines der besten Bücher, das ich 2023 bisher gelesen habe. Ich fand das Buch sehr spannend und selbst gegen Ende, als ich mir dachte „was soll jetzt noch groß passieren?“ kam eine Wendung, die ich so nicht hatte kommen sehen. Ich habe mich sehr über mein Rezensionsexemplar gefreut und würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Charaktere fand ich sehr sympathisch. Die Auflösung bei einem der Charaktere habe ich so nicht kommen sehen, was ich aber sehr positiv finde, da ich es nicht mag, wenn etwas sehr offensichtlich ist. So bleibt das Buch spannend. Auch die Handlung insgesamt gefällt mir gut. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten und dritten Band der Reihe!

Eine kleine Kritik am Buch habe ich aber doch: Die Millennium-Reihe wird zwar explizit angesprochen, aber auch ohne den Verweis wären mir die Ähnlichkeiten leicht aufgefallen. Ich persönlich mag die Millennium-Vibes, aber man sollte sich eben darauf einstellen, dass es hier sehr große Parallelen gibt, insbesondere bei Kim und Lisbeth.

Alles in allem: Die Seiten blättern sich quasi von selbst um und ich habe das Buch in kürzester Zeit mit viel Freude gelesen!

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Wahrscheinlich als "normales" Buch besser

Locked in
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Locked In war für mich regelrecht eine Achterbahnfahrt und die Bewertung fällt mir entsprechend schwer. Die Beschreibung, der Titel und auch das Cover klangen sehr vielversprechend und ich war wirklich ...

Locked In war für mich regelrecht eine Achterbahnfahrt und die Bewertung fällt mir entsprechend schwer. Die Beschreibung, der Titel und auch das Cover klangen sehr vielversprechend und ich war wirklich gespannt auf das Buch.

Die ersten circa 20 Prozent hatten mich dann ein wenig enttäuscht, denn ich konnte einfach nicht ins Buch finden. Es waren mir zu viele Personen und Perspektiven auf einmal. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich das Buch als Hörbuch angehört habe und eventuell deshalb einen schlechteren Überblick hatte, als wenn ich es gelesen hätte.

Die nächsten circa 50-60 Prozent fand ich dann ziemlich gut. Der Mittelteil konnte mich nicht komplett umhauen, aber er war spannend, ich war in der Geschichte "angekommen" und wollte kaum noch Hörpausen machen.

Die letzten circa 20-25 Prozent haben dann zwar noch Wendungen beinhaltet, aber im Vergleich zu anderen Krimis und Thrillern waren die meiner Meinung nach relativ harmlos und nicht so unerwartet. Hier hat mir die Spannung deutlich gefehlt und ich fand den Schlussteil leider ein wenig zäh. Ganz am Ende gab es dann nochmal Action, aber das konnte für mich leider den restlichen Schluss nicht ausgleichen.

Insgesamt fand ich die Idee für das Buch und auch die Auflösung wirklich gut, grade der Anfang und das Ende konnten mich aber leider nicht ganz überzeugen, weil ich erst nicht in die Geschichte gefunden habe und dann den Eindruck hatte, dass die eigentliche Handlung schon abgeschlossen war, obwohl noch circa 20 Prozent vom Buch übrig waren. Den Schreibstil fand ich allerdings super und auch wenn mich jetzt dieses Faber-Buch leider nicht ganz umhauen konnte, so werde ich definitiv noch mehr von ihm lesen und hoffe, dass auch noch viele andere Bücher von ihm folgen werden. Das Buch hat insgesamt auch sehr gute Bewertungen (bessere als meine), also lasst euch von meinem Eindruck nicht abschrecken. Ich fand den Sprecher zwar gut, aber ich glaube, dass durch den Perspektivwechsel das Buch als "normales" Buch/eBook besser zum Reinfinden wäre.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Guter Krimi

Aschesommer
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Nach "Krähentage" war ich sehr neugierig und gespannt auf den zweiten Teil rund um die Gruppe 4. Die Idee mit dem historischen Bezug hat mich direkt angesprochen. Leider hat es für mich trotzdem "nur" ...

Nach "Krähentage" war ich sehr neugierig und gespannt auf den zweiten Teil rund um die Gruppe 4. Die Idee mit dem historischen Bezug hat mich direkt angesprochen. Leider hat es für mich trotzdem "nur" für 3,5 Sternen gereicht. Wieso das?

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen und das Buch hat sich auch angenehm lesen lassen. An die Personen konnte ich mich noch dunkel erinnern, da ich den ersten Teil schon vor längerer Zeit gelesen habe. Die Personen fand ich weder besonders positiv noch negativ, also einfach sympathisch bis okay. Obwohl das Team aus einer bunten Mischung verschiedener Charakteren besteht, hat mir hier irgendwie etwas gefehlt, um mehr "Bindung" aufzubauen. Mein Hauptkritikpunkt ist leider, dass mich das Buch nicht so ganz abholen konnte. Obwohl klar war, dass es den ein oder anderen Mord(versuch) noch geben wird, kam bei mir leider kaum Spannung auf. Die Situation eines Opfers war an sich super beschrieben und ich konnte mir den Teil des Buchs sogar als Filmszene vorstellen, aber leider war aufgrund der Identität des Opfers sowieso klar, was passieren würde. Damit kam für mich auch hier leider keine Spannung auf. Für den Thriller hat mir hier leider der Thrill gefehlt.

Ich bin mal gespannt, ob noch ein dritter Teil folgt und wenn ja, ob mir dieser besser gefällt. Lesen würde ich ihn aber bestimmt, auch wenn mich jetzt der zweite Teil leider nicht so umhauen konnte.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Leider nicht so stark wie erwartet

Five Survive
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Holly Jackson dürfte vielen Krimi- & Thrillerfans ein Begriff sein. Five Survive wurde bereits vor ein paar Jahren als Hardcover veröffentlicht und erschien Anfang des Jahres erneut als Taschenbuch und ...

Holly Jackson dürfte vielen Krimi- & Thrillerfans ein Begriff sein. Five Survive wurde bereits vor ein paar Jahren als Hardcover veröffentlicht und erschien Anfang des Jahres erneut als Taschenbuch und eBook. Das Buch steht schon seit längerem auf meiner Wunschliste; umso mehr habe ich mich über das Rezensionsexemplar gefreut.

Das Jugendbuch, das man aber auch gut noch nach dem Jugendalter lesen kann, spielt im Grunde komplett in einem Wohnmobil (9,4 Meter Länge, wie zigmal betont wird). An sich fand ich es auch sehr cool, was aus dem Setting gemacht wurde. Ich hätte nur eigentlich erwartet, dass dann umso mehr Fokus auf die Personen gelegt wird, wenn es nur einen Ort gibt. Das war meiner Meinung nach nicht so ganz der Fall. Ich fand die Personen leider etwas flach. Einen Teil der Auflösung konnte ich mir relativ früh denken, einen anderen Teil habe ich so nicht kommen sehen.

Kurz gesagt: So ganz umhauen konnte mich das Buch leider nicht und ich hätte mir hier deutlich mehr erwartet. Trotzdem muss ich aber sagen, dass ich das Buch zu 90 % innerhalb von ein paar Stunden regelrecht verschlungen habe, also Spannung war trotzdem vorhanden und den Schreibstil fand ich angenehm.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Leider absurder Plottwist

Lake
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Als ich gesehen habe, dass Riley Sager ein neues Buch veröffentlicht, war für mich klar, dass ich es unbedingt lesen muss. "Hope's End" fand ich wirklich unfassbar gut. Die ersten Rezensionen nach dem ...

Als ich gesehen habe, dass Riley Sager ein neues Buch veröffentlicht, war für mich klar, dass ich es unbedingt lesen muss. "Hope's End" fand ich wirklich unfassbar gut. Die ersten Rezensionen nach dem Erscheinungstermin verunsicherten mich ein wenig; es wurde ein Plottwist angekündigt, der für mich nach sowas Absurdem wie einer Alienentführung klang. Die Beschreibung deutete gar nicht auf sowas hin und auch in den bisherigen Sager-Büchern, die ich gelesen habe, kam sowas nicht vor, deswegen wollte ich das Buch trotzdem lesen und dachte, dass ich da vielleicht einfach die Rezensionen falsch verstanden habe.

Die ersten circa 70% des Buchs war ich mir dann auch sicher, dass ich etwas durcheinander gebracht habe, denn ich fand das Buch einfach sehr gut. Andere hatten kritisiert, dass am Anfang eigentlich nicht wirklich was passieren würde, was ich zum Glück anders empfand. Für mich war das Buch zu diesem Zeitpunkt zwar leider nicht ganz so gut wie "Hope's End", aber trotzdem ein solides Buch und ich ging davon aus, dass die Bewertung mindestens 4 Sterne umfassen würde.

Und dann kam der Punkt, an dem ich realisierte, dass ich die Rezensionen eben nicht falsch verstanden habe. Für mich wurde der Thriller an dieser Stelle lächerlich und erinnerte mich an ein anderes Buch, das ich persönlich sehr schlecht fand, aber das hier komplett spoilern würde. Wenn in der Beschreibung etwas von Fantasy-Elementen oder so gestanden hätte, okay, aber so fand ich diese Wendung einfach nur absurd und sehr schade.

Mit der Bewertung habe ich mich dementsprechend schwer getan. Als ich mit dem Hörbuch fertig war, war ich sehr enttäuscht vom Buch, aber das lag nur an den letzten circa 30%. Den Teil davor fand ich ja wirklich super. Letztendlich kam ich so auf 3,5 Sterne. Wer beim Lesen eines Thrillers kein Problem mit Übernatürlichem hat, ist hier richtig, ansonsten sollte man abwägen, wie sehr einen so etwas stört.

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