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Veröffentlicht am 01.10.2025

Nicht ganz meins

Seemannsgrab für Norderney
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Ich habe bereits mehrere Bücher aus der Reihe mit Jan de Fries aus der Reihe von Dirk Troost gelesen. Ostfriesland mag ich und die Gegend wo es spielt ist meine zweite Heimat. Das Cover wirkt geheimnisvoll ...

Ich habe bereits mehrere Bücher aus der Reihe mit Jan de Fries aus der Reihe von Dirk Troost gelesen. Ostfriesland mag ich und die Gegend wo es spielt ist meine zweite Heimat. Das Cover wirkt geheimnisvoll und der Titel Seemannsgrabfür Norderney ansprechend.

Im Hafen von Norddeich wird eine Leiche gefunden, die eine Visitenkarte des ehemaligen Strafverteidigers Jan De Fries bei sich trägt. Hauptkommissarin Doro Oldenburg bittet ihn um seine Hilfe bei den Ermittlungen. Hierbei trifft Jan auf ein Filmset am Strand von Norderney und versucht als Komparse an Informationen zu kommen. Also begebe ich mich auch erstmal nach Norddeich.

Den Schreibstil von Dirk Trost kenne ich, es liest sich angenehm, flüssig und für mich kommt dort immer eine Art Urlaubsfeeling mit auf, habe die hier vorkommenden Ortschaften deutlich als Bilder vor Augen. Die Charaktere, Jan, Doro, Uz und Onno mag ich ebenso. Irgendwie konnte mich der Fall dieses Mal aber nicht so fesseln wie sonst. Vielleicht hat es daran gelegen, dass mir die Schilderungen mit dem Filmset einfach zuviel waren. Die Auflösung der Fälle war zwar schlüssig und zum Schluss hin wurde es nochmal richtig spannend, aber zwischendrin fand ich es ziemlich zäh.

Leider war es nicht ganz meins.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Leichte Unterhaltung

Der Feind in meinem Beet
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Das Buch habe ich schon etwas länger hier liegen und nun habe ich es endlich gelesen. Viel Zeit bedarf es dafür nicht, denn es ist ein Taschenbuch mit gerade 270 Seiten und bietet leichte Unterhaltung. ...

Das Buch habe ich schon etwas länger hier liegen und nun habe ich es endlich gelesen. Viel Zeit bedarf es dafür nicht, denn es ist ein Taschenbuch mit gerade 270 Seiten und bietet leichte Unterhaltung. Der Feind in meinem Beet von Käthe Lachmann erschienen bei Montlake kommt mit einem lustigen Cover daher. Es wirkt freundlich, sommerlich und lädt zum Lesen ein. Maren hat es endlich geschafft sich von ihrem Mann Lars zu trennen und ihre eigenen Träume zu erfüllen, nämlich einen Kleingarten in Hamburg zu bewirtschaften. Dort taucht dann nebenan Lars auf in der Hoffnung seine Scheidung noch verhindern zu können. Maren denkt aber gar nicht daran und hat bereits einen anderen attraktiven Mann kennen gelernt.

Der Schreibstil ist leicht lesbar, die einzelnen Kapitel sind deutlich markiert. Die Charaktere muss man nicht unbedingt mögen, bei den Unterhaltungen komme ich mir manchmal vor wie im Kindergarten, d.h. man kann zügig lesen ohne sich lange Gedanken über irgendetwas zu machen. Lars nervt Maren und Maren nervt Lars. Es ist immer schade, wenn eine einmal schöne Beziehung zu Ende geht, bringt aber auch nichts mit aller Gewalt daran festhalten zu wollen.

Fazit: Ein seichter Sommerroman, den man schnell einmal zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Könnte mehr drin stehen

MARCO POLO Freizeitspass Deutschland
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Hier fange ich zuerst mal mit dem Negativen an. Als ich ganz interessiert die Klappenbroschur aufschlage, guckt mir eine Doppelseite mit Werbung entgegen - da war ich doch etwas irritiert. Gehört das hier ...

Hier fange ich zuerst mal mit dem Negativen an. Als ich ganz interessiert die Klappenbroschur aufschlage, guckt mir eine Doppelseite mit Werbung entgegen - da war ich doch etwas irritiert. Gehört das hier herein? Überhaupt sind mir im Laufe des Durchschauens davon noch mehr Seiten begegnet. Das finde ich traurig, ich will mich ja über Freizeitspass in Deutschland informieren, nicht über Werbung. Nun gut, das Buch verspricht über 130 Fun & Action Spots, aufgeteilt in Norden, Osten, Westen, Süden und Nachbarländer. Anfangs gibt es zu jeder Region Wissenswertes auf mehreren Seiten sowie auch eine Teillandkarte, wo die jeweiligen Attraktionen eingefügt sind. Jeder Attraktion ist eine Doppelseite gewidmet. Hier finden sich bunte Illustrationen und die wichtigsten Dinge, wie z.B. Info Kompakt, wo man auf einen Blick die Anschrift, Website und Piktogramme sieht. Das hat mir gut gefallen.

Für eine erste kurze Übersicht zum Schauen was man in welcher Umgebung unternehmen kann finde ich es ganz gut.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Muss man mögen

Warten auf Goldberg
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Muss man mögen. Auf den ersten Blick hat mich das Cover angezogen, es wirkt definitiv lustig, mit dem Titel konnte ich nicht viel anfangen. Der Klappentext klang da ansprechend, denn es ist das sechste ...

Muss man mögen. Auf den ersten Blick hat mich das Cover angezogen, es wirkt definitiv lustig, mit dem Titel konnte ich nicht viel anfangen. Der Klappentext klang da ansprechend, denn es ist das sechste Bierabenteuer von Thomas Lang und es geht um Hopfenpflanzen, die von einer misterösen Krankheit befallen sind. Okay, ich mag ein gutes Bier, besonders jetzt zur Grillsaison und Krimis lese ich ebenfalls gerne. Also auf in Minkins sechstes Bierabenteuer. Anfangs lerne ich dann sofort die Hauptpersonen kennen sowie diejenigen, die bei diesem Abenteuer noch dabei sind. So erhalte ich bereits vor dem Lesen einen ersten Eindruck über die Teilnehmenden, was ich durchaus zu schätzen weiß, denn da ist ein jeder unterhaltsam beschrieben. Der Prolog startet richtig spannend und dann tut sich erstmal nicht viel.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, mir an vielen Stellen auch zu ausschweifend, es werden teils alberne Redewendungen verwendet und Songs aus vergangenen Zeiten, an die sich nicht mehr alle erinnnern werden. Stuttgart und Tettnang sind ausführlich und atmosphärisch beschrieben, so dass ich mich dort nun, obwohl ich noch nie vor Ort war, sehr gut auskenne.

Minkin, als Ermittler ist ein skuriler Typ, mit dem ich leider nicht warm werden konnte. Er ist unorganisiert, trinkt zuviel, lebt in den Tag hinein. Sein Team, Cop Schneider und Bachmann sind ebenso Charaktere, die nicht meins sind.

Total gut gefalle haben mir die sehr gut passenden Überschriften zu den einzelnen Kapiteln. Ebenso finde ich das dargestellte Szenario mit den befallenen Hopfenpflanzen genial. Sich einmal mit den Bierbrauereien zu beschäftigen ist interessanter als man denkt.

Amüsant fand ich die saarländische Unterhaltung im Schlesinger.

Wie bereits gesagt, man muss es mögen.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Schade

Hase, Hund, Birnen – UND?
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Eine rasante Geschichte um Streit und Versöhnung und eine ungewöhnliche Freundschaft - für uns ein Anlass sich dieses Buch einmal genauer anzuschauen. Das Hardcover im handlichen Format mit den beiden ...

Eine rasante Geschichte um Streit und Versöhnung und eine ungewöhnliche Freundschaft - für uns ein Anlass sich dieses Buch einmal genauer anzuschauen. Das Hardcover im handlichen Format mit den beiden witzigen Figuren im Vordergrund wirkt interessant und wir wollten wissen, wer die beiden denn sind. Schnell war uns klar, es sind der Hase Schnifis und der Spitz Ludovic.

Erzählt wird die Geschichte in Reimform und mit wenig Text auf jeder Seite. Leider ist dieser aber nicht ganz rund und selbst beim mehrmaligen Vorlesen habe ich mich noch verhaspelt. Die Illustrationen von Hemma Bergner sind witzig, konnten die Zielgruppe hier aber leider nicht erreichen. Sie fanden sie sogar schlichtweg doof, aber auch die Namen der Charaktere konnten sie nicht begeistern.

Die Handlung selbst ist total gut. Das spiegelt genau das wieder, was man hier tagtäglich so erlebt. Schade, besonders da man sich als Autorin und Illustratorin so viel Mühe mit einem Buch gemacht hat.

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