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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2025

Spannende Adaption

Was die Toten bewegt (Eine packende und atmosphärische Nacherzählung von Edgar Allan Poes Klassiker "Der Untergang des Hauses Usher")
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Das Cover ist grausig schön und passt, genau wie der Titel, wie die Faust aufs Auge zum Inhalt. Das begriff ich natürlich erst während des Lesens.
Ich las ein paar Tage zuvor erstmalig "Der Untergang des ...

Das Cover ist grausig schön und passt, genau wie der Titel, wie die Faust aufs Auge zum Inhalt. Das begriff ich natürlich erst während des Lesens.
Ich las ein paar Tage zuvor erstmalig "Der Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe und war mir nicht sicher, es vollständig verstanden zu haben, bzw ob mehrere Interpretationen möglich wären.
Toll fand ich, dass man in "Was die Toten bewegt" sofort die düstere, bedrohliche Atmosphäre spürt. Während mir die Charaktere zwar manchmal sonderbar, aber alle ingesamt zugänglich erschienen, nahm die Tristlosigkeit ringsherum immer mehr Gestalt an. Spannend auch, dass die erzählende Person nicht eindeutig geschlechtlich dargestellt ist, worauf mich allerdings erst mein Lesebuddy aufmerksam machte. Die Ushers wiederum bekamen in dieser Adaption mehr Persönlichkeit, was ich großartig fand und noch mehr angestachelt wurde, diesem wirklich creepy Verlauf endlich das Handwerk zu legen.
Fazit: Diese Neuerzählung kann sich wirklich blicken lassen. Der eingängliche Erzählstil verbindet düstere Geschehnisse mit den Charakteren, die man am liebsten aus dem Buch pflücken würde, damit sie in Sicherheit sind. Die Grundidee der Orginalfassung bleibt erhalten, ich kann es definitiv empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Toller Looked Room Krimi

The Murder Game – Der Tod isst mit
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Das Cover trifft ohne Wenn und Aber einfach meinen Geschmack - Punkt.
Dieser Looked-Room-Krimi hat mir anfangs einiges abverlangt und ich hatte bedenken, ob ich irgendwann die ganzen Charaktere blicken ...

Das Cover trifft ohne Wenn und Aber einfach meinen Geschmack - Punkt.
Dieser Looked-Room-Krimi hat mir anfangs einiges abverlangt und ich hatte bedenken, ob ich irgendwann die ganzen Charaktere blicken würde, oder ob ich letztendlich da sitze und mich jedes Mal frage, wer zur Hölle ist denn das. Aber ich blieb tapfer dabei und Stück für Stück bekamen die Charaktere immer mehr Tiefe und für mich Gesichter, sodass ich sie unterscheiden konnte. Hopfen und Malz ist noch nicht ganz verloren.
Ab da an hatte ich richtig Spass am Mitermitteln und war schnell auf dem richtigen Weg, ich habe scheinbar gut aufgepasst, denn die Lösung des Ganzen war schlüssig und nachvollziehbar.
Fazit: Anfänglich etwas schwergängig, aber mit voranschreitender Seitenzahl wurde es ein deutliches Krimivergnügen mit ausgeklügelten Charakteren und tollem Setting. Ich gebe für alle Krimifans hier gerne eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Spannende Lesemomente

Das College
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Wieder ein Cover, welches mir haptisch Spaß bereitete und optisch sich nicht verstecken muss.
Ich mag den Schreibstil von Ruth Ware, temporeich, atmosphärisch und flüssig brachte mich die Autorin durchs ...

Wieder ein Cover, welches mir haptisch Spaß bereitete und optisch sich nicht verstecken muss.
Ich mag den Schreibstil von Ruth Ware, temporeich, atmosphärisch und flüssig brachte mich die Autorin durchs Buch.
Der Perspektivenwechsel zwischen "Davor" und "Danach" war für mich abwechslungsreich und lud mich zum Miträtseln und Mitfiebern ein.
Ich weiß, dass es viele Kritiken zu dem Buch gab, welche ich nicht nachvollziehen kann, denn mir hat es von Anfang bis Ende sehr gut gefallen.
Fazit: Nein, das Rad wurde nicht neu erfunden, aber dieser Thriller hat alles was es braucht um am Ball zu bleiben und auf das Finale zu spekulieren. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Buch mit Nachhall

Und wenn ich es selbst wert bin
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Das Cover ist eindeutig ein Hingucker und wen das nicht schon begeistert, dann definitiv der bezaubernde Buchschnitt.
Aber das Buch ist nicht nur äußerlich sehr hübsch, sondern hält auch inhaltlich gut ...

Das Cover ist eindeutig ein Hingucker und wen das nicht schon begeistert, dann definitiv der bezaubernde Buchschnitt.
Aber das Buch ist nicht nur äußerlich sehr hübsch, sondern hält auch inhaltlich gut mit.
Ein Beispiel :
"Der Alltag strömt so rasend dahin, dass die Abwesenheit der Menschen, die ihn einst gefüllt hatten, in wenigen Tagen zur Normalität wurde."
Dieser Satz hat mich eine ganz Weile sehr beschäftigt, berührt und darauf rumkauen lassen.
Aber auch die Haupthematik des eigenen Wertgefühls wurde gut durch die Story transportiert, auch wenn ich immer ein bisschen bezweifle, dass es im Leben so komprimiert verlaufen würde und doch auch so glatt. Allerdings ist es ein Buch, das zum Nachdenken inspiriert und man es nicht kleinlich auseinander nehmen sollte... die Botschaft kommt klar an und Marly ist ein zuckersüßer Charakter, welchen ich gerne bei ihrer Findung begleitete.
Fazit: Kein Buch zum wegsuchten, man sollte sich hierfür etwas Zeit nehmen, um es auch zu fühlen. Dann kann es ein sehr wertvolles Lesevergnügen sein, mit Nachhall.

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Atmosphärische Horrorhausetour

Der Fluch von Carrow House
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Absolut mein Coverbeuteschema, ganz große Liebe dafür.
Sanft wird man mit einer Geisterhausführung in das Buch eingesogen, die sofort Lust auf mehr macht.
Der angenehme Schreibstil der Autorin verbandelt ...

Absolut mein Coverbeuteschema, ganz große Liebe dafür.
Sanft wird man mit einer Geisterhausführung in das Buch eingesogen, die sofort Lust auf mehr macht.
Der angenehme Schreibstil der Autorin verbandelt einen Protagonisten nach dem anderen miteinander. Einige sind mir sympathischer als andere und dennoch bin ich vielen gegenüber misstrauisch, was die denn da alle so zu suchen haben und ob sie auch das sind, was sie vorgeben zu sein?
Ich beteilige mich an Séancen, die zunehmend gruseliger werden. Höre Türen schlagen, Klagelaute, schwere Schritte, quitschende Türen und außerhalb ein heftiges Unwetter. Und plötzlich liegt da wer tot.
Schock... es wird alles immer mysteriöser, mir beim Lesen immer kälter und dann kam das Ende....
Fazit: Es hätten 5 Sterne werden können, allerdings war mir das Ende nicht spooky genug, eher ein bisschen zu weichgespült, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Trotzdem hats mir Spass, denn ich liebe Spukhäuser.

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