Wolf erbt in Bø das Haus seiner verstorbenen Frau und gibt in Oslo seine Polizeitätigkeit auf, um auf dem Dorf ein neues Leben als Detektiv zu beginnen.
Bei seinem ersten Auftrag kommt es zu einem Todesfall ...
Wolf erbt in Bø das Haus seiner verstorbenen Frau und gibt in Oslo seine Polizeitätigkeit auf, um auf dem Dorf ein neues Leben als Detektiv zu beginnen.
Bei seinem ersten Auftrag kommt es zu einem Todesfall und er trifft auf seine alten Kollegen, doch wird er den Fall für sich gewinnen?
Nach der Leseprobe hatte das Buch mich gecatched und ich wollte mehr davon. Darin ging es um einen brutalen Juwelenraub mit Mord. Der restliche Teil des Buchs war aber leider das komplette Gegenteil: eher unblutig, keine Spannung, dafür vorausschauend und gemütlich
Die Idee an sich war ja ganz gut, aber ich hätte sie vielleicht anders verpackt. Dann hätte der Leser miträtseln können und die Spannung wäre höher gewesen. Der Schreibstil ist auf jeden Fall professionell. Charaktere werden ausgiebig und gut beschrieben. Auch der Protagonist Wolf leider klischeehaft ausgesucht. Der einsame trauernde Witwer, der zugleich mit und gegen die Polizei arbeitet und das Ding für sich gewinnen muss.
Das Flair kommt super zur Geltung... für meinen Geschmack aber alles zu sehr. Ich empfand viele Partien als zu gestreckt und unnötig. Dafür mehr Pepp ins Ende.
Wer es gemütlich mag, dem kann man es aber sehr empfehlen!
Eine Geschichte über Hannes, einem norddeutschen Landwirt in den 1920er Jahren.
Das Buch ist sehr schön geschrieben, man kann sich alles bildhaft vorstellen. Es hat mich an die Geschichten meines Opas ...
Eine Geschichte über Hannes, einem norddeutschen Landwirt in den 1920er Jahren.
Das Buch ist sehr schön geschrieben, man kann sich alles bildhaft vorstellen. Es hat mich an die Geschichten meines Opas erinnert. Teilweise lernt man sogar etwas über LaWi😅
Als ich auf der letzten Seite angelangt war, merkte ich allerdings, dass ich etwas überrascht oder enttäuscht war. Ich denke, innerlich habe ich noch auf eine Heldengeschichte odersowas gewartet. So lebt der Hannes durch die Jahre, trifft n Mädchen, boxt sich und trifft dann ein anderes Mädchen, Ende. Da fehlt doch noch was?
1932: die junge Nell besucht abends heimlich den Jahrmarkt, das Spiegelkabinett fasziniert sie sehr. Es verschluckt sie und spuckt sie nie wieder aus.
100 Jahre später: eine junge Frau sitzt im Café ...
1932: die junge Nell besucht abends heimlich den Jahrmarkt, das Spiegelkabinett fasziniert sie sehr. Es verschluckt sie und spuckt sie nie wieder aus.
100 Jahre später: eine junge Frau sitzt im Café und ist in ein Buch vertieft. Alwin beobachtet sie fasziniert. Es scheint, als steht die Zeit still..
Toller Grundgedanke, aber etwas oberflächlich und mehr Tiefe benötigend.
Die Protagonisten könnten noch etwas ausgebessert werden und die Entwicklung der Beziehungenim Buch.
Die Personen kennen sich kaum, werden direkt intim miteinander und verlieben sich gefühlt nach einer Stunde Smalltalk ineinander.
Es wäre sicherlich bereichernd, wenn die Charaktere mehr Zeit hätten, sich kennenzulernen, bevor sie eine so intensive Verbindung eingehen.
Dafür war es aber sehr interessant und vor allem prägnant geschrieben. Unwichtiges wurde weggelassen und das Interesse und die Spannung stiegen.
Außerdem würde ich "Nell" auch Jugendlichen empfehlen.
Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die ...
Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die Untersuchungen der Polizei laufen noch..
Nun wird Tess wieder engagiert, um mit der Organisation 'Seawild' Robben zu dokumentieren. Auf der einsamen Insel wird eine Leiche gefunden und einer aus dem Team könnte der Mörder sein...
Die Leseprobe handelte vom Prolog und somit von der Zeit als Gretchen starb und hatte mein Interesse stark geweckt.
Im weiteren Verlauf, als es um die Gegenwart ging, fehlte mir die Spannung.
Der Schreibstil ist sehr gut, aber ich denke es war oftmals nicht mein Geschmack. Mir kamen viele Stellen zu detailliert rüber, zu viel rethorisch gefragt und zu ich-bezogen.
Für die Beschreibung der Insel oder der 'Tatorte' war dies natürlich optimal, aber an weniger relevanten Stellen erschien es mir zu lang.
Womit ich am meisten zu kämpfen hatte, waren aber die Sympathien für die Protagonisten, die ich einfach nicht aufbringen konnte. Wie gesagt, Tess erschien mir ich bezogen, Alex war extrem unsympathisch und an die Männer kam ich gar nicht ran, die waren einfach nur da aber blieben mir persönlich kalt.
Vielleicht war es vom Autor so gewollt, da man niemandem trauen konnte, wer weiß.
Zum Ende hin kam glücklicherweise endlich ein wenig Spannung auf und hat viel gerettet.
Dennoch bleibe ich empfindlich bei den Begriffen "Thriller" und "Krimi".
Thrill hatte ich keinen.