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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Ein wundervolles Opa / Enkelkind Buch

Opa und ich - unzertrennlich!
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Meinung:
Ich mag Geschichten, in denen Kinder ein tolles Erlebnis mit ihren Eltern oder Großeltern erleben, total gerne. Da mein kleiner Sohn eine sehr starke Bindung zu seinem Opa hat, dachte ich mir, ...

Meinung:
Ich mag Geschichten, in denen Kinder ein tolles Erlebnis mit ihren Eltern oder Großeltern erleben, total gerne. Da mein kleiner Sohn eine sehr starke Bindung zu seinem Opa hat, dachte ich mir, dass dieses Buch genau das Richtige für ihn sein könnte.

Der kleine Bär und sein Opa erleben in diesem Buch viele gemeinsame Abenteuer. Und der eine profitiert vom anderen. So findet beispielsweise Opa Bär leckeren Honig, den der kleine Bären mit seiner kleinen Tatze aus dem Baum fischen kann. Oder Opa Bär bringt dem kleinen Bär das Klettern auf einen Baum bei.

Das Buch vermittelt wunderbar, wie Jung und Alt gemeinsam Spaß haben können.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass man quasi zwei Bücher in einem hat. Ein großes Buch für den Opa und ein kleines Buch für das Enkelkind. So kann sowohl der Erwachsene als auch das Kind die jeweilige Geschichte umblättern. Ein tolles Erlebnis für beide.

Das Buch zeigt wunderbar auf, was die Kleinen von den Großen alles lernen können. Genauso verdeutlicht es aber auch, dass wir Großen die Hilfe der Kleinen gerne annehmen können und sollten. Diese Botschaft hat mir wirklich gut gefallen.

Etwas vermisst habe ich die intensiven Opa Enkelkind Momente, die ich aus einigen anderen Büchern dieser Art kenne.

Die Illustrationen wurden von Marina Rachner gezeichnet. Ich fand es einfach zuckersüß, wie viele kleine Tierchen mit auf den jeweiligen Bildern verewigt wurden. Diese Tierchen finden sich auf jeder Doppelseite wieder, sodass ein schönes Suchspiel entstehen kann. Mein Favorit ist übrigens der kleine Igel.

Fazit:
Ein wundervolles Buch darüber, was die Kleinen von uns Großen lernen können und dass wir Großen auch gerne die Hilfe der Kleinen annehmen können und sollen. Opa Bär und Baby Bär erleben hier tolle Abenteuer, immer mit dabei die kleinen Tierchen des Waldes wie Vogel, Igel oder Maus.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Kindgerecht aufbereitete Kriminalgeschichte mit historischen Fakten

Detektivagentur Christie & Agatha – Ein Beweisstück verschwindet
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Meinung:
Dieses Buch mit seinem einprägsamen Titel „Detektivagentur Christie & Agatha“ hat mich sofort angesprochen. Denn ich liebe Geschichten, die im England des 18.-20. Jahrhunderts spielen, und auch ...

Meinung:
Dieses Buch mit seinem einprägsamen Titel „Detektivagentur Christie & Agatha“ hat mich sofort angesprochen. Denn ich liebe Geschichten, die im England des 18.-20. Jahrhunderts spielen, und auch die Anspielung auf die berühmte Agatha Christie hat mich sofort neugierig gemacht.

Der Leser lernt zu Beginn der Geschichte die Zwillinge Christie und Agatha kennen. Die beiden Mädchen sind vom Grunde auf total verschieden, halten jedoch in Notsituationen zu 100 % zusammen. So darf Agatha bei einem Treffen mit ihrem Lieblingsautor Sir Arthur Conan Doyle mit dabei sein. Ein wirklich großer und wichtiger Moment für das junge Mädchen. Doch bei diesem Treffen geht so einiges schief, und eine bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckung geht verloren. Agatha und Christie machen sich sofort daran, hinter das Geheimnis des verschwundenen Sandwiches, denn in diesem befand sich die wissenschaftliche Entdeckung, zu kommen.

Das Buch bietet für Kinder ab sieben Jahren eine spannungsvolle Handlung und einen gut zu verstehenden Kriminalfall. Mir hat vor allen Dingen der historische Ansatz sehr gut gefallen. Denn in diesem Buch taucht nicht nur Sir Arthur Conan Doyle, sondern auch Alexander Flemming, der Erfinder des Penicillins, auf.

Am Ende des Buches gibt es dann noch ein paar Fakten zu den verschiedenen Persönlichkeiten und den Ereignissen rund um die Erfindung des Penicillins.

Aufgelockert wird die Geschichte von den Illustrationen von Roberta Tedeschi.

Fazit:
Dieses Buch verbindet eine kindgerecht aufbereitete Kriminalgeschichte mit historischen Fakten. Ein Mix, der mir als erwachsener Leser unglaublich gut gefallen hat. Kinder im Alter von sieben Jahren werden die historischen Anspielungen sicherlich nicht verstehen, jedoch mit dem Kriminalfall ihre Freude haben.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Eigentlich alles dabei für einen Pageturner, dennoch trifft es nicht ganz meinen Nerv

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Meinung:
Gleich zu Beginn des Buches wartet das Bestiarium des Hüters auf den Leser. Dieses umfasst etliche magische Wesen, die in diesem Buch vorkommen. So wären da beispielsweise bekannte Fabelwesen ...

Meinung:
Gleich zu Beginn des Buches wartet das Bestiarium des Hüters auf den Leser. Dieses umfasst etliche magische Wesen, die in diesem Buch vorkommen. So wären da beispielsweise bekannte Fabelwesen wie den Kentaur, den Greif oder die Chimäre. Aber auch eigene Kreationen wie das Kanko oder das Lavellan findet man in diesem Bestiarium wieder. Ich für meinen Teil hätte es angenehmer gefunden, wenn dieser Part am Ende des Buches aufgeführt gewesen wäre. Denn so wird der Leser erst einmal mit allerhand Informationen über die verschiedenen Fabelwesen zugeschüttet, bevor es mit dem eigentlichen Abenteuer losgeht.

Die Geschichte wird aus der Sicht von zwei Personen erzählt. Hier wären der junge Christopher, der in der Welt der Menschen lebt, wie auch das Mädchen Mal, das im verborgenen Archipel lebt. Zunächst finden die beiden Handlungen an unterschiedlichen Orten statt. Im Laufe der Handlung finden die beiden Kinder jedoch zueinander.

Autorin Katherine Rundell hat eine sehr eindrucksvolle und magische Welt erschaffen. Gerade vom ersten Teil der Handlung war ich sehr angetan und konnte gar nicht aufhören zu lesen.

Doch leider verlor mich die Geschichte ungefähr zu der Zeit, wo die beiden Kinder aufeinandertreffen. Wie genau das passieren konnte und was mir persönlich gefehlt hat, kann ich an dieser Stelle leider gar nicht so genau sagen, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas, das ich im ersten Teil der Geschichte noch verspürt habe.

Das Ende lässt Fragen offen und vermuten, dass hier noch weitere Bände in Planung sind.

Fazit:
„Impossible Creatures“ ist eines dieser Bücher, die eigentlich alles mitbringen, um ein fesselnder Pageturner zu werden. Doch leider konnte mich die Geschichte ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr wirklich abholen. Ich bin mir jedoch sicher, dass es genug Leser geben wird, die ihre helle Freude mit dieser Geschichte haben werden.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Schöne Akademie Geschichte mit Schwerpunkt Pflanzenkunde

Die Insel der magischen Wächter – Der große Test
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den Reihenauftakt „Die Insel der magischen Wächter“. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war gespannt auf diese besondere Welt, in der Protagonistin ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den Reihenauftakt „Die Insel der magischen Wächter“. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war gespannt auf diese besondere Welt, in der Protagonistin Berry lebt.

Schon der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen, denn Autorin Christina Soontornvat erschafft ab der ersten Seite/Minute, eine sehr atmosphärische Geschichte. Ich konnte mir das Archipel mit seinen vielen verschiedenen Inseln sehr gut vorstellen.

Auch Protagonistin Berry muss man sofort in sein Herz schließen. Denn Berry möchte im ersten Moment nicht die Insel ihrer Großeltern verlassen, wer soll sich schließlich um die beiden kümmern? Doch dank viel Gutem zureden begibt sich Berry zur berühmten Wächter-Akademie und findet dort echte Freunde.

Doch nicht alles ist so, wie es im ersten Moment erscheint. Und Berry muss feststellen, dass ihre Kräfte möglicherweise zu schwach sind, um eine Wächterin zu werden.

Unverkennbar ist der Zeichenstil von Alina Brost. Richtig toll ist ihre Karte des Santipap-Archipel. Ich persönlich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn wir noch mehr Illustrationen in dem Buch geboten bekommen hätten.

Gesprochen wird die Geschichte von der fantastischen Jodie Ahlborn, die es auch dieses Mal wieder spielerisch schafft, der Geschichte ihren eigenen unvergleichlichen Stempel aufzudrücken. Mit viel Gefühl und Wärme vertont sie Berrys Abenteuer.

Fazit:
Berrys steiniger Weg in der Wächter-Akademie hat mich als Leser absolut überzeugt. Nicht nur die Sprache der Tiere, sondern auch Pflanzenkunde und die Kunst zu kämpfen sind wichtige Aspekte der Akademie. Ich bin nicht immer ein Fan von Schulgeschichten, diese hier fand ich jedoch klasse.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Schöne Akademie Geschichte mit Schwerpunkt Pflanzenkunde

Die Insel der magischen Wächter – Der große Test
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den Reihenauftakt „Die Insel der magischen Wächter“. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war gespannt auf diese besondere Welt, in der Protagonistin ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den Reihenauftakt „Die Insel der magischen Wächter“. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war gespannt auf diese besondere Welt, in der Protagonistin Berry lebt.

Schon der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen, denn Autorin Christina Soontornvat erschafft ab der ersten Seite/Minute, eine sehr atmosphärische Geschichte. Ich konnte mir das Archipel mit seinen vielen verschiedenen Inseln sehr gut vorstellen.

Auch Protagonistin Berry muss man sofort in sein Herz schließen. Denn Berry möchte im ersten Moment nicht die Insel ihrer Großeltern verlassen, wer soll sich schließlich um die beiden kümmern? Doch dank viel Gutem zureden begibt sich Berry zur berühmten Wächter-Akademie und findet dort echte Freunde.

Doch nicht alles ist so, wie es im ersten Moment erscheint. Und Berry muss feststellen, dass ihre Kräfte möglicherweise zu schwach sind, um eine Wächterin zu werden.

Unverkennbar ist der Zeichenstil von Alina Brost. Richtig toll ist ihre Karte des Santipap-Archipel. Ich persönlich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn wir noch mehr Illustrationen in dem Buch geboten bekommen hätten.

Gesprochen wird die Geschichte von der fantastischen Jodie Ahlborn, die es auch dieses Mal wieder spielerisch schafft, der Geschichte ihren eigenen unvergleichlichen Stempel aufzudrücken. Mit viel Gefühl und Wärme vertont sie Berrys Abenteuer.

Fazit:
Berrys steiniger Weg in der Wächter-Akademie hat mich als Leser absolut überzeugt. Nicht nur die Sprache der Tiere, sondern auch Pflanzenkunde und die Kunst zu kämpfen sind wichtige Aspekte der Akademie. Ich bin nicht immer ein Fan von Schulgeschichten, diese hier fand ich jedoch klasse.