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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2025

Mut zum Feminismus

Falling in love was not the plan
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Das Roman von Michelle Quach hat mir sehr gut gefallen. In meinen Augen behandelt es ein sehr wichtiges Thema, dass auch heutzutage immer noch nicht genügend Beachtung bekommt und zwar mit dem Feminismus.

Die ...

Das Roman von Michelle Quach hat mir sehr gut gefallen. In meinen Augen behandelt es ein sehr wichtiges Thema, dass auch heutzutage immer noch nicht genügend Beachtung bekommt und zwar mit dem Feminismus.

Die Protagonistin Eliza fühlt sich bei der Wahl zur Chefredakteurin benachteiligt behandelt und kämpft für Ihre Ansichten. Schön finde ich, dass Sie eher zu einer der "Randgruppen" gehört und im Laufe des Buches jedoch auch Unterstützung der beliebteren Schüler und Gruppierungen genießen kann. Zeitweilig war ich jedoch etwas genervt von Ihrem Charakter, da Sie oft (in meinen Augen) ein bisschen zu extrem ist und sehr Ich-bezogen, ohne auf die Gefühle von anderen zu achten.

Der andere Hauptcharakter Len ist der typisch beliebte Sportschüler, den man sich klischeemäßig vorstellt. Gegen Ihn hat Eliza die Wahl verloren, obwohl er eindeutig die weniger Qualifizierte Wahl war. Er entpuppt sich meiner Meinung nach aber nicht als der Typische beliebte Junge der er eigentlich ist und so setzt er sich nicht nur für seine eigenen Meinungen ein, sondern unterstützt auch die Feministischen Vorgehensweisen, obwohl diese klar gegen Ihn gerichtet sind.

Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen. Es lässt sich flüssig lesen, der Schreibstil ist echt toll. Man bekommt von Anfang an einen super Bezug zu den einzelnen Charakteren und dadurch kann man sich auch leicht in diese und Ihre Gedankengänge hineinversetzen. Abgesehen von dem wichtigen Thema das es behandelt, ist es eine angenehme leichte Lektüre für zwischendurch, die ich sehr gerne weiterempfehle. (Einen Punkt Abzug gibt es, für die oft übertriebene Art und Weise von Eliza, was der Geschichte an sich aber nichts tut, ist nur meine persönliche Meinung dazu.)

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Mafia vom Feinsten

City on Fire
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"City on Fire" hatte mich mit seinem Klappentext damals in der Losrunde direkt angefixt und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Als es dann ankam hatte ich so meine Startschwierigkeiten.
Nachdem ich ...

"City on Fire" hatte mich mit seinem Klappentext damals in der Losrunde direkt angefixt und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Als es dann ankam hatte ich so meine Startschwierigkeiten.
Nachdem ich das Buch bestimmt 4-5 mal begonnen und wieder weggelegt hatte, hab ich mich dann doch dafür entschieden mal dran zu bleiben und was soll ich sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Das Buch von Don Winslow handelt von zwei verschiedenen Familien, Italienischer und Irischer Abstammung, die mit der Mafia zu tun haben. Eigentlich sind beide Familien eng miteinander befreundet und verbringen selbst die Urlaube jedes Jahr gemeinsam. Doch einer der Urlaube und ein besonderes Vorkommnis ändern diese Freundschaft für immer.
Zwischen den beiden Familien entfacht sich ein Mafiakrieg vom feinsten, der in seinem Höhepunkt durchaus sehr gewalttätig und blutig wird, was aber zu dem Genre passt.
Der Schreibstil des Autors ist anspruchsvoll, aber in meinen Augen einfach Großartig.
Das Buch ist aus vielen verschiedenen Perspektiven verfasst, was das Leseerlebnis umso spannender gemacht hat. Ich habe das Buch sehr genossen und freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung der Geschichte!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Absolutes Jahreshighlight

Lost-Moments-Reihe, Band 1 - The Moment I Lost You
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Absolutes Jahreshighlight! Am liebsten würde ich die Worte genau so stehen lassen, da Sie eigentlich alles ausdrücken und ich mir nicht sicher bin, ob ich mit meiner Rezension dem Buch ansonsten gerecht ...

Absolutes Jahreshighlight! Am liebsten würde ich die Worte genau so stehen lassen, da Sie eigentlich alles ausdrücken und ich mir nicht sicher bin, ob ich mit meiner Rezension dem Buch ansonsten gerecht werde. „The Moment I lost you“ von Rebekka Weiler erzählt die Geschichte von Mia, die vor 4 Jahren Ihren Besten Freund auf einer Party verloren hat. Dieser wurde von Nathan Dawson getötet und obwohl dieser verurteilt wurde, steht er plötzlich nach all den Jahren wieder vor Ihr. Für Mia im ersten Moment ein absoluter Schock, doch schon bald ändert sich das ganze zwischen Ihnen, den es entsteht etwas, mit dem beide nicht gerechnet hätten und mit dem auch beide nicht umgehen können bzw. wollen.
Bereits bei der Dritten Seite hatte ich Tränen in den Augen und musste mich sammeln, nicht komplett auseinander zu brechen. Dieses Buch - ich kann es einfach nicht in Worte beschreiben, es hat mich so oft zum zerbrechen gebracht und mich letzten Endes doch wieder komplett glücklich werden lassen.
Der Schreibstil der Autorin hat mich dazu veranlasst, dass Buch auf einen Abend zu lesen und ich danke Ihr dafür! Dafür das Sie mir Mia und Nate gegeben hat und mich mit deren Geschichte einfach überwältigt hat. Eine absolute Leseempfehlung und ich kann es kaum erwarten, dass mehr Informationen zum zweiten Band erscheinen!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Wohlfühlfaktor garantiert!

A Place to Love
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Von dem Cover denke ich brauchen wir erst gar nicht sprechen, den wie wunderschön kann man bitte sein!! Der Schreibstil ist, wie bei Lilly Lucas bereits bekannt einfach angenehm und verleitet dazu, einfach ...

Von dem Cover denke ich brauchen wir erst gar nicht sprechen, den wie wunderschön kann man bitte sein!! Der Schreibstil ist, wie bei Lilly Lucas bereits bekannt einfach angenehm und verleitet dazu, einfach nicht mehr aufhören zu können.

Ab den ersten Seiten hatte ich ein Gefühl von wieder heimkommen. Ein Gefühl das die Autorin bereits bei der „New“-Reihe erschaffen und ohne Probleme auch hier umgesetzt hat. Ich habe mich sofort in das Setting und die Protagonisten verliebt! Juniper und ihre Schwestern Lilac und Poppy haben einem so ein herzliches Gefühl vermittelt und von Henry möchte ich gar nicht erst anfangen!

Lilly Lucas hat mit ihrem Reihenauftakt wieder etwas außergewöhnliches erschaffen. Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Hin und wieder hat mir ein bisschen der Tiefgang in der Geschichte rund um Juniper und Henry gefehlt, aber dennoch sind die beiden einfach nur zum schmelzen.

Ich kann es kaum erwarten wie es mit Lilac und Ihrer Geschichte weitergeht!

Für mich ein absolutes Jahreshighlight, dass man gelesen haben muss!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Definitiv „Kein großer Fehler“

Der große Fehler
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Das Cover und der Einband hat mich wie bei allen Diogenes Büchern direkt begeistert. Ich mag die Schlichtheit des Designs und das es auch ohne großes Schnickschnack Aufmerksamkeit erregen kann.

"Der große ...

Das Cover und der Einband hat mich wie bei allen Diogenes Büchern direkt begeistert. Ich mag die Schlichtheit des Designs und das es auch ohne großes Schnickschnack Aufmerksamkeit erregen kann.

"Der große Fehler" von Jonathan Lee hatte mich mit seinem Klappentext direkt gecatcht. Als ich jedoch das Buch zuhause liegen hatte, hatte ich so meine Mühen damit. Der Schreibstil des Autors ist ein sehr besonderer und hat mich einiges an Anstrengung gekostet. Er schreibt sehr bildhaft und anschaulich, jedoch war es an der ein oder anderen Stelle mühsam der Geschichte zu folgen. Nach einigen Kapiteln habe ich letzten Endes doch in einen guten Lesefluss gefunden und die Erzählung um Andrew Green konnte mich fesseln. Was mich begeistert hat, waren die Kapitelnamen, die nach den Eingängen des Central Parks, für den Green verantwortlich war, benannt sind.

Bisher wusste ich absolut nicht über den Namen Green, der als "Vater des Großraums New York" bekannt wurde. Das Buch von Jonathan Lee gibt einen tollen Einblick in das Leben und Wirken des Mannes, der für Viele auch heute noch bekannte Bauten im Big Apple verantwortlich ist. Seine Kindheit und auch sein Leben im jungen Erwachsenenalter haben mich stark mitgenommen. Eigentlich sollte das Buch als Aufklärung des Mordes an Ihm dienen, doch diese Tat gerät im Buch zur Nebensache (was ich als nicht schlimm empfinde) und zeigt uns so viel mehr über diesen Menschen!

Mir hat der Roman sehr gut gefallen und dem Autor ist es mit seinem Buch gelungen, mir ein großes Stück Weltgeschichte näher zu bringen, auf seine Art und Weise. Den vorher war mir dieser Mann und sein Wirken nicht mal annähernd bekannt. Der Titel "Der große Fehler" ist interessant gewählt, den es ist definitiv kein Fehler zu dieser Lektüre zu greifen!

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