Profilbild von Weinlachgummi

Weinlachgummi

Lesejury Star
offline

Weinlachgummi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Weinlachgummi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2018

Enttäuschend

King of New York
0

King of New York, warum ich das Buch lesen wollte, zunächst hat mich das Cover angesprochen, Männer in Anzügen kann ich nur schwer widerstehen. Aber auch der Klappentext klang interessant, besonders da ...

King of New York, warum ich das Buch lesen wollte, zunächst hat mich das Cover angesprochen, Männer in Anzügen kann ich nur schwer widerstehen. Aber auch der Klappentext klang interessant, besonders da zum einen die Protagonisten älter sind und Max, unser King of New York eine Tochter hat. Ich war neugierig auf die Umsetzung, mit ihm in der Vaterrolle in Lovestory.

Harper ist klug und selbstbewusst, sie weiß was sie kann und ihre Karriere ist ihr wichtig. Ihr Vater, von dem sie nie mehr als Geld bekommen hat, was sie mittlerweile nicht mehr annimmt, ist ein ganz großer an der Wall Street. Ist es Zufall, dass sie gerade bei Max King anfängt, dem einzigen Unternehmen in diesem Sektor, welches noch nicht mit ihrem Vater zusammengearbeitet hat. Oder liegt es eher an Max, er ist sehr attraktiv und wahnsinnig gut in seinem Job.

Max ist Chef mit Leib und Seele, er liebt was er tut und ist gut darin. Bei der Arbeit ist er hart und weiß, was getan werden muss. Doch zu Hause ein paar Meilen außerhalb der Stadt, ist er ein liebender Vater. Zu Hause hört kaum jemand auf ihn, weder seine Tochter in der Pubertät noch seinen zwei Schwestern. Er trennt diese zwei Leben strikt voneinander, bis er Harper nicht mehr widerstehen kann.

Das Buch ließ sich schön flüssig lesen. Zu Beginn hat mir die Geschichte noch richtig gut gefallen. Die beiden kommen sich langsam näher, es folgen bissige Dialoge und das lesen hat Spaß gemacht. Doch leider wurde die Geschichte für mich immer schlechter. Die Vater Tochter Beziehung von Max und Armanda fand ich sehr schön umgesetzt und sie war auch sehr sympathisch. Auch Max fand ich sympathisch und sein Handeln auch nachvollziehbar. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Max und Harper erzählt. Sie mochte ich zu Beginn noch, doch mit der Zeit fand ich sie leider immer nerviger. Ich konnte ihr Handeln nicht verstehen, besonders wenn man bedenkt, dass sie eigentlich ein logisch und analytisch denkender Mensch ist. Ihre Reaktionen fand ich überzogen und auch kindisch.

Es gab so einige Erotik Szenen, was ja nichts Schlimmes ist, doch für mich nahmen sie zu großen Raum ein, sodass die Dialoge auf der stecke blieben. Es gab ein Problem, ok es folgten ein paar kurze Worte und der Rest wurde im Bett ausgetragen. Die Kommunikation der beiden blieb auf das Ganze gesehen eh ziemlich auf der Strecke, denn hätten die beiden mehr miteinander gesprochen, wäre die Handlung so nicht zustande gekommen.

Fazit:
Schade, die Geschichte begann sehr vielversprechend.
Leider konnte ich Harper und ihre Reaktionen nicht immer nachvollziehen, Max hingegen war mir sympathisch. Und die Beziehung zwischen ihm und seiner Tochter wurde schön beschrieben.
Leider fehlten mir die Gefühle zwischen ihm und Harper, da war jede Menge Leidenschaft, aber eine wirkliche Verbundenheit kam bei mir als Leserin nicht an.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.07.2018

.........

Undeserving - Debbie und Preacher
0

Da ich sehr gerne Biker Bücher lese, durfte dieses Buch bei mir einziehen. Die vorherigen Bücher habe ich nicht gelesen und habe dies auch nicht negativ gemerkt. Ich habe mir im Anschluss aber Band 1 gekauft, ...

Da ich sehr gerne Biker Bücher lese, durfte dieses Buch bei mir einziehen. Die vorherigen Bücher habe ich nicht gelesen und habe dies auch nicht negativ gemerkt. Ich habe mir im Anschluss aber Band 1 gekauft, um die Geschichte von Eva zu erfahren.

Gleich zu Beginn erfährt der Leser, diese Geschichte wird nicht gut ausgehen. Der Protagonist Preacher liegt im Sterben und erzählt seiner Tochter die wahre Geschichte über ihre Mutter. Welche Eva nie kennengelernt hat.

Preacher wurde erst aus dem Gefängnis entlassen und die Zeit dort hat ihn verändert. Mit seinem Vater, dem Präsidenten des Clubs kommt er eh nicht aus und so begibt er sich auf einen Trip. Auf diesem lernt er Debbie kennen, als sie gerade versucht ihn zu beklauen. Debbie ist von Zuhause abgehauen und lebt auf der Straße, die beiden freunden sich an und kommen sich näher.

Das Buch war flüssig und einfach zu lesen, ein Pluspunkt. Auch das Biker-Thema hat gepasst, es kam nicht zu kurz und die Geschichte war definitiv mal anders, was den Verlauf angeht. Leider konnte ich mir schon recht früh denken, worauf es hinausläuft und war dann nicht überrascht. Emotional mitgenommen hat es mich auch nicht so, weil die Charaktere mir nicht so nahe ging. Aber auch, weil ich die Beziehung von den beiden nicht so zum Greifen fand. Da war die sexuelle Anziehung zwischen den beiden, aber richtige Liebe habe ich nicht gespürt und ich hatte das Gefühl, wirklich Zeit haben sie auch nicht miteinander verbracht, weil anderes wichtiger war. Diese tiefe Liebe zwischen den beiden kam nicht bei mir an.

Es gibt einige brutale Szenen, in denen auch Blut fließt. Es gab auch eine Szenen in der Preacher einige Sympathie Punkte verloren hat, weil er nichts unternommen hat. Allgemein, der Umgang ist sehr rau und brutal.

Fazit:
Die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht völlig überzeugen,
die starke Anziehung zwischen den beiden konnte ich spüren, aber tiefe Gefühle blieben für mich auf der Strecke.
Die Geschichte war auch ziemlich hart und ich würde sie niemanden empfehlen, der unbedingt ein Happy End braucht und eine romantische Geschichte sucht.
Wer dies aber nicht zwingend benötigt, um Spaß an einer Geschichte zu haben und gerne Biker Bücher liest, in denen es auch mal brutal zu geht, dem könnte das Buch gefallen.

Veröffentlicht am 25.03.2018

.........

Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)
0

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das schöne Buchcover und auch wenn man es dann in Händen hält, ist das Buch eine Schönheit. Auch ohne Schutzumschlag kann es sich sehen lassen und im Buch befinden ...

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das schöne Buchcover und auch wenn man es dann in Händen hält, ist das Buch eine Schönheit. Auch ohne Schutzumschlag kann es sich sehen lassen und im Buch befinden sich auch Verzierungen.

Am Anfang findet man dann gleich viele Informationen, Stammbäume und ein Personenverzeichnis, diese fülle an Informationen hat mich erst mal etwas erschlagen. Rückblickend ist das Ganze sehr hilfreich, aber es greift auch zum Teil etwas vorweg, sodass man sich ein bisschen spoilern kann. Da ich bei den vielen Namen am Anfang gar nicht mehr durchgeblickt habe, ist mir dies zum Glück nicht passiert.

Den Beginn der Geschichte fand ich spannend, ich sahs da und las, mit all meinen Erwartungen und der Vorfreude. Und der Anfang hat mein Interesse weiter geschürt. Doch dann endete der Prolog und der Hauptteil begann, am Anfang war ich noch voll dabei, doch mit jeder Seite, die ich umblätterte und gefühlt nichts passierte, schweiften meine Gedanken immer öfters ab.

Ich will nicht sagen, dass gut die erste Hälfte des Buches langweilig war, aber so wirkliche Spannung kam keine bei mir auf. Es geht viel um die Ausbildung von Brienna und um die Freundschaft unter den Berufenen. Ihr großer Tag steht bald an, doch verläuft dieser nicht wie geplant. Ab diesem Punkte wurde es dann für mich langsam wieder interessanter. Und als wir uns dann mit Brienna in Maevana wiederfinden, nahm die Geschichte auch an fahrt auf. Dies ging mir aber leider viel zu langsam.

Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, trotzdem hatte ich Probleme in einen angenehmen Lesefluss zu finden, weil meine Gedanken immer wieder abschweiften. Der Historische Touche hat es mir da nicht leichter gemacht. Die Sache mit der Gabe stand für mich zu wenig um Fokus, da hätte ich gerne mehr erfahren bzw. sie mehr erlebt, irgendwie war das Ganze für mich nicht so greifbar. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Sache mit den Zeitsprüngen hat für zusätzliche Spannung gesorgt.

Die Liebesgeschichte ist hier wirklich sehr dezent, was ich schade fand. Klar nicht jedes Jugendbuch braucht eine Lovestory, aber hier hätte sie mir gefallen, weil ich Master Cartier interessant fand.

Fazit:
Leider konnten mich die fünf Gaben nicht völlig überzeugen.
Ich mochte zwar die Idee der Geschichte und auch der Umfangreiche Hintergrund war interessant, doch fehlte mir gerade in der ersten Hälfte die Spannung, sodass mich die Geschichte nicht richtig fesseln konnte.
Auch die Liebesgeschichte störte mich etwas oder eher gesagt, dass sie so dezent blieb, da ich Master Cartier interessant fand.

Veröffentlicht am 10.02.2018

.........

Frag mich, wie es für mich war
0

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch Vorablesen, das Cover spricht mich ehrlich gesagt gar nicht an. Aber den Klappentext fand ich interessant. Das Thema Abtreibung findet man nicht oft bei Jugendbüchern, ...

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch Vorablesen, das Cover spricht mich ehrlich gesagt gar nicht an. Aber den Klappentext fand ich interessant. Das Thema Abtreibung findet man nicht oft bei Jugendbüchern, oder wohl allgemein in Büchern. Deswegen war ich gespannt, wie die Autorin es einbringt. Nach der Leseprobe, die ich jedem empfehlen möchte, der das Buch lesen möchte, war ich mir dann unsicher, ob er Stil etwas für mich ist und es war wirklich nicht so leicht.......

Addie ist jung, hat ihr ganzes Leben noch vor sich, sie ist begeisternde Läuferin und wird ungewollt schwanger. Sie entscheidet sich für eine Abtreibung und verändert sich danach, dass laufen kann sie nicht mehr begeistern und auch von ihrer Freundin und ihrem Freund zieht sie sich zurück. Bis sie ein Mädchen trifft, das früher auch in ihrem Team gelaufen ist.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so recht, wie ich das Buch bewerten soll. Gelesen habe ich es innerhalb von einer Stunde.Geschrieben ist es aus der Ich-Perspektive von Abbie manchmal wechselt sie aber auch zu Essays diese handeln dann von der Jungfrau Maria. Abbie vergleicht ihre Situation manchmal mit der von Maria und deswegen bezieht sie diese in ihre Gedanken mit ein. Was manchmal recht skurril ist. Allgemein spielt das Thema Religion eine Rolle, da Abbie an einer religiösen Schule ist und so zum Beispiel auch von Nonnen unterrichtet wird.

Das Buch ist sehr eigen aufgebaut, es geht in die Richtung Tagesbucheinträge, aber diese sind sehr kurz. Manchmal sind es nur ein paar Sätze und diese gehen wohl eher in Richtung Poesie, als in eine wirkliche Beschreibung. So kamen die Gefühle von Abbie bei mir nicht wirklich an. Am Anfang ging es noch, aber als dann Juliana dazu kam, war ich nicht mehr so in der Geschichte. Es passiert sehr viel auf diesen wenig Seiten und auch über Monate hinweg. Sodass ich auf der einen Seite etwas erschlagen davon war, aber auch das Gefühl hatte nichts wirklich mit zu bekommen, da es immer nur so kleine Einträge dazu gab.


Fazit:
Ein sehr ungewöhnliches Buch.
Der Aufbau geht in Richtung Tagesbucheinträge, doch sind es oft nur kurze Sätze oder einzelne Wörter.
Es passiert sehr viel auf diesen wenigen Seiten, innerhalb einer Stunde hatte ich es gelesen und trotz des ernsten Themas würde ich es eher als kurzweilig betrachten.
Abbie und ihre Gefühle kamen nicht wirklich bei mir an.

Veröffentlicht am 28.12.2017

.........

Long Hard Ride - Rodeo der Liebe
0

Long Hard Ride - Rodeo der Liebe, der Titel ist hier Programm. Auf dem Einband steht zwar Erotischer Roman, aber dass es so heiß wird, hätte ich nicht gedacht.

Channing Kinkai hat ihr braves Leben satt. ...

Long Hard Ride - Rodeo der Liebe, der Titel ist hier Programm. Auf dem Einband steht zwar Erotischer Roman, aber dass es so heiß wird, hätte ich nicht gedacht.

Channing Kinkai hat ihr braves Leben satt. Ihre Eltern bestimmen wer sie sein soll, so will sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und brennt mit dem Rodeo Circuit durch. Leider hat sie sich dafür den falschen Mann ausgesucht, als sie dies merkt, muss sie überlegen, ob sie ihr Abenteuer abbrechen möchte. Doch dann macht Colby McKay, ein Star beim Rodeo ihr einen verführerischen Vorschlag. Sie darf weiter mit ihm und seinen Freunden mitreisen und den Rodeo Circuit begleiten. Aber daran sind gewisse Bedienungen geknüpft, eine davon ist, dass sie das Bett mit ihm teilt und nicht nur mit ihm, sondern auch mit seinen zwei Freunden......

Ich habe das Buch auf der Zugfahrt angefangen, es dann aber bald sein lassen. Nicht nur wegen meinen Gesichts Entgleisungen, ja ich war dezent überrascht über den Vorschlag von Colby, Channing sollte doch mit allen Dreien das Bett teilen. Sondern auch über ihre Reaktion darüber. Wobei ich ihr Verhalten da besser verstehen konnte als seines. Sie möchte endlich frei sein, machen was sie möchte und ein Abenteuer, noch dazu viele sexuelle Erfahrungen sammeln. Für mich nachvollziehbar, die Tatsache, dass sie zu Beginn in einer schwächeren Position ist. Sozusagen alleine im Nirgendwo Sitz, als sie auf seinen Vorschlag einging, ja dies störte mich etwas. Es wir zwar darauf eingegangen, dass Channing gerne aus eigener Motivation mal der Belag eines Brötchen wäre, aber dieses " Du kannst mit uns mitkommen, wenn du mit uns allen dreien schläfst" wobei das Wort schlafen an dieser Stelle nicht gefallen ist, dies ist mir etwas sauer aufgestoßen.

Noch dazu konnte ich überhaupt nicht verstehen, wieso Colby sie teilen will. Erst schwärmt er uns vor, wie toll er sie findet, wie süß und dass er sie unbedingt will und dann will er sie teilen. Zum Glück kriegt er noch die Kurve, dies dauerte aber 3/4 des Buches. Und war für mich ein kleiner Halleluja Moment.

Es gab auch eine M / M Szene, die zwar extrem heiß war, aber die ganze Story drum herum fand ich etwas schwach, diese bekommt aber wie ich gesehen habe in Band 5 noch mal mehr Aufmerksamkeit.

Allgemein ging es extrem heiß zur Sache, die Lust und Leidenschaft steht sehr im Vordergrund. Für mich blieben die Gefühle aber auf der Strecke. Gerade als Channing das erste Mal etwas Neues ausprobiert, fand ich ihn nicht sehr einfühlsam bzw. ging das ganze sehr schnell. Bei den Szenen musste ich öfters an Try und Take von Ella Frank denken, auch aus dem Sieben Verlag, in diesen die Autorin die Mischung zwischen Lust und Gefühlen um einiges besser geschafft hat. Und so im Vergleich fand ich die Szenen hier leider nicht so toll. So nimmt er sie zum Beispiel ohne Probleme die ganze Nacht, sie hat wohl über 10 Orgasmen, bis sie ohnmächtig in seine Arme fällt. Ähm, ja. Ich weiß bei so Büchern braucht nicht jeder ein bisschen Realismus, ich mag ihn aber.


Fazit:
Der Titel ist Programm.
Es geht extrem heiß zur Sache.
Für mich lag der Fokus leider etwas zu sehr auf der Lust und zu wenig auf den Gefühlen.
Ich konnte zwar Channins wünsch nach sexuellen Abenteuern verstehen, nicht aber die Teilbereitschaft von Colby. Erst im letzten Viertel kamen die Gefühle so richtig raus.
Das Buch lies sich zwar total flüssig lesen, aber mit den Charakteren und der Story konnte mich die Autorin nicht völlig überzeugen.