Anti-Scheidung
Total verschossen – immer Ärger mit dem LiebesgottWird ihre neueste Klientin das mit der Scheidung wirklich durchziehen? Nach einem ersten Termin ist die junge Anwältin Frida McKenzie nie ganz sicher. Meist jedoch sind die Frauen bereit zur Versöhnung. ...
Wird ihre neueste Klientin das mit der Scheidung wirklich durchziehen? Nach einem ersten Termin ist die junge Anwältin Frida McKenzie nie ganz sicher. Meist jedoch sind die Frauen bereit zur Versöhnung. Der unangemeldete Gast, der danach hereinschneit, könnte Frida schon mehr aufregen. Er redet einfach Unsinn, von einer Gefahr, dass sie das neue Angebot nicht annehmen soll und sonst was. Sie lässt Dan wie er sich nennt hinausbegleiten. Und natürlich wird sie zu dem Jobinterview gehen. Leider muss Frida schnell bereuen, dass sie Dan nicht geglaubt hat. Sie wird in einem Besprechungsraum eingeschlossen und etliche persönliche Gegenstände wurden ihr abgenommen.
Mit diesem ersten Band einer Reihe um die Liebesgötter (der griechischen Mythologie) legt die Autorin ihr Debüt vor. Frida McKenzie weiß nichts von ihrer göttlichen Herkunft. Sie ist Scheidungsanwältin fertig aus. Das passt auch zu ihr, schließlich hat sie keine feste Beziehung. Und was Dan so erzählt, Orakel von Delphi und so weiter, kann doch nicht sein. Wer glaubt den so was? Und doch geht bei diesem Jobinterview nicht mit rechten Dingen zu und Frida ist heilfroh, dass Dan einen Rettungsweg aus dem Gebäude vorbereitet hat. Mit knapper Not kann sie entkommen und erstmal kommt sie bei Dan unter.
Die Liebesgötter der griechischen Mythologie in unsere Gegenwart transferiert, eine gute Idee. Eigentlich. Denn zum Verständnis wäre eine bessere Kenntnis der griechischen Mythologie nicht schlecht. Denn dann könnte man auch beurteilen, wie die Ereignisse in die Moderne übersetzt wurden oder auch was der dichterischen Freiheit entsprungen ist. Vom Cover her würde man auch eher auf eine romantische Geschichte hoffen. Das Geschehen ist jedoch eher dramatisch und die Romantik wird allenfalls angedeutet. Von Anteros hat man vielleicht weniger gehört als von Eros und so ist es vielleicht auch mal was, wenn er hier eine Geschichte hat. Frida und Dan versuchen, seinen Einfluss einzudämmen. Einfach ist das nicht. Da bisher lediglich ein Folgeband erschienen ist und auch keine weiteren Bücher der Autorin angekündigt sind, spricht das wohl etwas für sich. Eine gute Idee, die ein wenig gefälliger hätte aufgearbeitet sein können.