Ein Auftaktband der keine Wünsche offen und einen tief eintauchen lässt in die Handlung!!
Die Legenden der Yokai - Spiel des FeuersDer Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und bildhaft, man bekommt Kopfkino pur.
Das Cover ist ganz in roten Farbtönen gehalten (Assoziation Element Feuer). Man sieht eine typische japanische Waffe ...
Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und bildhaft, man bekommt Kopfkino pur.
Das Cover ist ganz in roten Farbtönen gehalten (Assoziation Element Feuer). Man sieht eine typische japanische Waffe und auch die Landschaft und das Gebäude wirken fernöstlich genau wie der Rahmen um das Cover. In großer Schrift ist der Titel zu lesen, auch die Schriftart passt sich harmonisch eiin.
Fazit:
Das Leben einer Königin, gebunden an das Reich der Flammen.
Die Seele einer Kriegerin, verdammt ein Geheimnis zu wahren, das Kontinente stürzen könnte.
Das Herz eines Drachenprinzen, getrieben von dem Wunsch nach Vergeltung für die Seinen.
In einer Welt dies sich aus Reichen zusammensetzt oder viel mehr nach dem Götterfall in jene Elemente gespalten hat: Feuer, Erde, Wasser und Luft. Unter in der Mitte das Herz Meridîans, des gewaltigen Kontinents, kämpfen die Yōkai, die Dämonen, mit dem Zerfall ihres einst gewaltigen Kontinents.
Als eine neue Königin (Asayo) des Feuerreiches gekrönt wird, beginnt für ihre Generalin Ryoko eine verzweifelte Suche. Eine Suche nach der Wahrheit und einem Drachen, um die Vergangenheit zu verstehen und der Zukunft gerecht werden zu können.
Doch dafür muss sie tief in das Reich der Monster vordringen, die die Menschen so sehr fürchten. Monster, deren Seelen weit vollkommener und sanfter sind, als die junge Kriegerin ahnt.
Parallel verfolgt der König des Wasserreichs eigene Pläne und alle anderen Reiche leiden darunter – denn das Trinkwasser wird von Tag zu Tag immer knapper. Die Balance zwischen den Reichen gerät so aus dem Gleichgewicht
Es war nur fantastisch und traumhaft in diesen Roman einzutauchen, es ist auf jedem Fall der japanischen Mythologie verbunden. Das kann man schon den Bildern nach empfinden die einem im Kopf nach der Beschreibung entstehen. Auch die Wesen die Ryoko begegnen zum Beispiel Kitsune mit mehr als einem Schwanz. Man kann tief in diese Welt eintauchen Neues entdecken sich beinahe darin verlieren, zusammen mit Ryoko die Wunder bestaunen.
Ryoko die ganz klar im ersten Band als Hauptprotagonistin auftritt, ist eine freundliche, neugierig und aufgeschlossen. Aber sie scheint wie ihre Königin ein Geheimnis zu verbergen (sag nur Kräuter jeden Tag einmal).
Deerion, der Archivar, hegt einen starken Hass gegen die Menschen und sieht in ihnen die Monster. Ryoko scheint sein Herz zu berühren, allerdings ihr Geheimnis gefährdet dies stark (Ende, Band 1).
Auch die anderen Yokai kann man nur ins Herz schließen, ja gut, bis auf die Sumpfmonster.
Und doch holt uns in diesem Fantasy Roman auch die Wirklichkeit bzw. die Realität ein. Werden doch auch hier die Themen: Vertrauen, Toleranz, Zusammenhalt und Integrität angesprochen – Themen die brandaktueller nicht sein könnten. Andersartig zu tolerieren, Vertrauen wo es schwerfällt, Zusammen zu halten auch ich schweren Zeiten, aber auch eine gewisse Machtlosigkeit zu empfinden.
Von mir 5 Sterne für den Auftaktband der Dilogie und ich bin gespannt, wie es weiter geht mit den Menschen und den Yokai.