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Veröffentlicht am 21.04.2025

Ich konnte es kaum aus der Hand legen...

Das Haus der Bücher und Schatten
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Da lag es nun vor mir, mein erstes Buch von Kai Meyer. Schon die ersten Seiten nahmen mich mit. Es ist 1933. Die Machtübernahme der Nazis steht Deutschland bevor, Cornelius Frey ist als Ex- und wieder ...

Da lag es nun vor mir, mein erstes Buch von Kai Meyer. Schon die ersten Seiten nahmen mich mit. Es ist 1933. Die Machtübernahme der Nazis steht Deutschland bevor, Cornelius Frey ist als Ex- und wieder Kriminalkommissar die Hauptfigur, die ebenfalls unter Beobachtung regimetreuer Parteigenossen steht. Der Doppelmord, den er aufzuklären hat, ist verzwickt und mit Intrigen versehen und lässt ihn einfach nicht locker.
Parallel dazu wird die Geschichte der Lektorin Paula erzählt, die sich 1913 gemeinsam mit ihrem Verlobten auf eine Reise ins ehemalige Livland begibt, um dort den von ihr betreuten Autoren Aschenbrand aufzusuchen, der dort bei einer baltendeutschen Familie in einem Herrenhaus lebt.
Ich kann nicht genau sagen, welche der beiden Stories mich am Anfang mehr mitgenommen hat; beide haben starke Charaktere als Hauptfiguren und sind durchaus unterhaltsam geschrieben.
Irgendwann erfährt man als Leser, dass es da eine Parallele gibt, eine Verbindung zwischen beiden Geschichten.
Der Roman liest sich erstaunlich gut und informiert nebenbei sowohl über Leipzigs Geschichte, den Aufstieg des Nationalsozialismus als auch über die Verstrickungen im Baltikum zwischen den Russen und den Deutschen.
Interessant ist, dass man die Geschichte um 1933 als Beobachter liest, die Handlung in Livland jedoch aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Paula erzählt wird.
Ich habe wie gesagt keinen Vergleich zu anderen Büchern des Autoren, bin aber sehr begeistert von dieser Geschichte. Für mich durchaus ein Highlight in 2024!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Fernweh-Krimi mit unerwartetem Ende

Der blaue Salamander
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Rizzi, Cirillo und das schöne Capri haben sich bereits in den ersten vier Bänden in mein kleines Krimiherz geschlichen, und auch dieses Mal klingt schon der Beginn so, dass man das Buch nicht aus der Hand ...

Rizzi, Cirillo und das schöne Capri haben sich bereits in den ersten vier Bänden in mein kleines Krimiherz geschlichen, und auch dieses Mal klingt schon der Beginn so, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag.
Rosalinda Fervidi liegt erdrosselt im Beichtstuhl der beschaulichen Kirche in Capri. Sollte sie tatsächlich von dem auf Capri bekannten Straßenkehrer Salvatore ermordet worden sein, der sie gefunden hat? Auch wenn die Kollegen aus Neapel diesen vorläufig festnehmen, stellen Rizzi und seine Kollegin Cirillo eigene Nachforschungen an. Wer hat die junge auf Capri groß gewordene Frau ermordet, und was hat die "Blaue Salamander" damit zu tun?
Luca Ventura schafft es erneut, die Sehnsucht nach Bella Italia, dem leckeren Essen und der italienischen Lebensart mit einem Fall zu verknüpfen, der auch auf den zweiten und dritten Blick nicht so einfach zu durchschauen ist.
Mit seinem angenehmen Schreibstil schafft er es, eine weitere leichte, aber spannende Lektüre zu kreieren und die Leser zu fesseln.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Spannende Jugendliteratur mit viel Action

Amanda Black – Die Mission beginnt
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Zugegeben: Das Buch war für meine achtjährige Tochter gedacht.
Schon beim Eintreffen des Buchs waren wir beide überrascht. Der Einband verspricht Spannung und ist mit besonderen Imprägnierungen schon bemerkenswert ...

Zugegeben: Das Buch war für meine achtjährige Tochter gedacht.
Schon beim Eintreffen des Buchs waren wir beide überrascht. Der Einband verspricht Spannung und ist mit besonderen Imprägnierungen schon bemerkenswert anders.
Meine Tochter beendete das Buch nach Kapitel 10 mit den Worten: "Mama, das lese ich wann anders weiter. Das ist mir ein bisschen zu gruselig."
Na gut... Also habe ich es mir an die Seite gelegt.
Nach nicht einmal zwei Stunden hatte ich es "inhaliert". Der Hammer!
Spannend geschrieben, unterhaltsam, aufregend.
Amanda lebt mit ihrer schrulligen, aber durchaus taffen Tanta Paula in einer abrissreifen Bude, als ihr sich plötzlich ganz neue Perspektiven aufzeigen. Sie erbt - nicht nur eine Villa, sondern gleich noch ganz besondere Fähigkeiten dazu.
Mit der Villa gibt es eine neue Schule, und mit dieser den unerwartet netten Eric, der ihr die Schule zeigt und zu ihrem besten Freund wird.
Ihr neuer mitgeerbter Butler Benson ist irgendwie auch etwas seltsam. Er erscheint überall und nirgends, ist aber durchaus immer hilfreich zur Stelle.
Alleine diese vier Hauptfiguren machen das Buch lesenswert.
Gemeinsam meistern sie die Aufgabe, die Amanda zu lösen hat, um ihr Erbe ganz für sich in Anspruch zu nehmen.
Mir hat das Buch dermaßen gefallen - zumal am Ende sichtbar wird, dass die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist -, dass ich mir bereits Band 2 bestellt habe.
Ich denke, meiner Tochter werde ich das Buch nochmal in zwei Jahren vorlegen, und bin überzeugt davon, dass es ihr genauso gut gefallen wird wie mir.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

"Es ist nicht wahr, aber ich glaube es..."

Commissario Gaetano und der lügende Fisch
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"Non è vero, ma ci credo..." - dieser Satz zieht sich durch das ganze Buch.
Schon das Cover und der Titel haben mich dazu gebracht, näher hinzuschauen. Fabio Nolas Krimi trägt den Leser in die Gassen Neapels, ...

"Non è vero, ma ci credo..." - dieser Satz zieht sich durch das ganze Buch.
Schon das Cover und der Titel haben mich dazu gebracht, näher hinzuschauen. Fabio Nolas Krimi trägt den Leser in die Gassen Neapels, genauer genommen in die Nähe des Commissarios Gaetano. Salvatore Gaetano ist Single, ein ziemlich versagender Patenonkel und Bruder, aber ein Vollblutpolizist, der für seinen Job lebt. Just zum Tag des San Gennaro, des Schutzheiligen der Stadt Neapel, geschieht ein grausamer Mord, der etliche Rätsel mit sich bringt und den es aufzuklären gilt. Mit seinem durchaus charmanten und durchwachsenen Team rauscht Gaetano durch den Fall und der Leser mit ihm durch Neapel. Man hat förmlich die Gerüche in der Nase, hört die Vespas durch die Gassen fahren und sieht die historische Altstadt. Nola versteht es, den Leser in eine andere Welt zu entführen, die sich nicht nur um das Verbrechen dreht, sondern auch die einfühlsame Seite des Commissarios und der Neapolitaner zeigt. Ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Fall, der am Ende des Buches erwähnt wird, und werde diesen sicherlich genauso rasend verschlingen wie diesen.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Mord am Steintor

Wehe, du irrst dich
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Dieses Mal werden die Ermittlerinnen rund um Bodo Völxen zum Steintor gerufen: Ein Barbier wurde in seinem Salon brutal ermordet. Zur Überraschung des Teams ist die ehemalige Kollegin Jule Wedekin wieder ...

Dieses Mal werden die Ermittlerinnen rund um Bodo Völxen zum Steintor gerufen: Ein Barbier wurde in seinem Salon brutal ermordet. Zur Überraschung des Teams ist die ehemalige Kollegin Jule Wedekin wieder an Bord. Sie vertritt Fernando Rodriguez, ihren Ehemann, der sich derzeit in Elternzeit befindet. Durch den Krimi zieht sich neben den privaten Baustellen der Ermittlerinnen auch ein wenig Kompetenzgerangel unter den Kolleginnen, das dem Krimi allerdings nichts an Spannung nimmt. Es stehen diverse Tatverdächtige im Raum. Am Ende erwartet den Leser allerdings doch eine Überraschung - und die Frage, ob demnächst noch ein altbekanntes Gesicht in das Ermittlerteam zurückkehrt.
Ich habe alle vierzehn Bände der Völxen-Reihe verschlungen, da Susanne Mischke mich nicht nur zurückführt in meine alte Wahlheimat Hannover, sondern es schafft, nit ihrem Schreibstil den Leser durch Mord und den Privatalltag der einzelnen Ermittler
innen nur so durchfliegen zu lassen. Das ist - by the way - der einzige Wermutstropfen: Das lange Warten auf den neuen Band, weil der jeweils aktuelle Titel in nicht einmal zwei Tagen schon wieder durchgelesen ist.

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